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 Trainingsplatz im Wald

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BeitragThema: Trainingsplatz im Wald   Mo Nov 01, 2010 10:03 am

~ Ein großer Trainingsplatz der sich in der Nähe der Tore Konohas, im Wald befindet. Es ist eine große Lichtung mit einigen Strohpuppen und Holzdummies, und ist eigendlich beinahe genau so aufgebaut wie der im Dorf. Allerdings kennt nicht jeder diesen Ort, sodass man hier besser in Ruhe trainieren kann. ~
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Mo Nov 01, 2010 10:03 am


Mit einem pfeifendem Geräusch sauste ein Kunai direkt auf sein Ziel zu. Das Ziel selbst war ein Junge mit schwarzen Haaren, welcher sich versucht hatte zu verstecken. Doch als das Kunai plötzlich angeschossen kam, versuchte er es abzublocken, schaffte es nicht und verpuffte. Woanders tauchte erneut jener Junge auf. Er keuchte etwas und wischte sich das Nass aus dem Gesicht. Seit ein paar Stunden hatte er hier schon trainiert. Nicht viele kannten diesen Ort weswegen er auch jenen ausgesucht hatte um ungestört trainieren zu können. Anders als andere Genin, die auf den Plätzen genau in Konoha trainierten, wollte er alleine sein. Nicht, weil er niemanden hatte, sondern viel er hier einfach besser trainieren konnte.
Zumal ihm hier auch niemand zuschaute und dumme Kommentare abgab, die ihn nur noch schlimmer aufheizten. Tron Uchiha war ein sehr guter Schüler mit einigen Talenten. Er selbst hielt sich jedoch für nicht gerade sehr gut, da er in seinen Augen immer wieder Fehler machte. Es nagte einfach an ihm Fehler zu machen, weshalb er schon seit Stunden hier war und unablässig mit seinen Doppelgängern trainierte oder sich einfach einbildete mit anderen Ninjas zu kämpfen und dann einfach alle seine Techniken durchzugehen. Im Moment ging er langsam auf die Lichtung zu. Keiner seiner Doppelgänger hatte gegen sein echtes Ich gewonnen. Tron war zufrieden. Wenigstens ein kleiner Erfolg. Schließlich stand der Junge inmitten des Grün, schaute sich prüfend um. Niemand war hier. Er hatte Glück. Nicht viele wussten davon, dass er sein Kekkei Genkai schon anwenden konnte. Nicht viele. Hier konnte er ungestört damit lernen. Er würde es wahrscheinlich erst dann einsetzen, wenn er in der Chuuninprüfung war.
Er musste es bis dahin unbedingt schaffen. Sein Ergeiz verbot ihm einfach davor aufzugeben. Schon allein, weil er seine Eltern finden wollte, die es einfach gewagt hatten ihn im Stich zu lassen und zugelassen hatten, das er schon seit Jahren alleine wohnte. Tron atmete tief aus und ein. Daran zu denken schmerzte und es tat nicht gut beim Training sich ablenken zu lassen. Er begann sich nun zu konzentrieren. Jetzt waren die Elementjutsus dran. Tron hatte bis jetzt schon zwei Feuerjutsus lernen können. In einem Team war er noch nicht, man dachte darüber nach wohin er sollte. In der Zeit eignete sich Tron immer mehr an. Jetzt jedoch war es an der Zeit sie zu trainieren, um sie noch schneller und perfekter ausführen zu können. Tron hob seine Hände und fing schließlich an die Fingerzeichen schnell zu formen.
Ratte, Tiger, Hund, Ochse, Hase, Tiger: Katon-Housenka-no-Jutsu. Sofort, nachdem er fertig war, hob er seine rechte Hand an seinen Mund und stieß aus seinem Mund Feuerkugeln aus. Sein Ziel war ein Stein, den er sich im Geiste als einen feindlichen Shinobi vorstellte. Während er das Jutsu machte, zog er mit seiner linken Hand ein paar Shuriken aus seiner Beintasche heraus und warf sie als Überraschungsangriff in sein Jutsu hinein. Rauch stieg auf, der Stein brach zusammen und die Shuriken hatten sich tief in den Stein gegraben. Tron keuchte wieder etwas, bevor sein Sharingan in seinen Augen auftauchte und er wieder ein paar Kunai in die Hand nahm. Schließlich rannte er auf ein paar Bäume zu, tauchte unter einen Ast hindurch und warf die Kunai präzise hinter sich und schaffte es alle Kunai auf einen Punkt zu zielen.
Sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht wischend richtete er sich wieder auf und sein Sharingan verschwand. Er trottete erneut auf die Mitte der Lichtung des Trainingsplatzes und machte erneut ein paar seiner Fingerzeichen, ehe er eine Bewegung wahrnahm. Nicht sofort, erst, als diese schon ziemlich nah war. War da etwa jemand? Tron jedoch konzentrierte sich auf seine Fingerzeichen.


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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Mo Nov 01, 2010 10:05 am

Es war ein recht bewölkter Herbstmorgen und der Oktober neigte sich dem Ende zu. Es war die Zeit, in der viele Vögel aus den nördlichen Ländern über das Feuerreich hinweg zogen, um in seinem Süden oder den anliegenden Reichen den Winter zu verbringen. Auch wenn man nicht gerade sagen konnte, dass es im Feuerreich soetwas, wie einen ausgewachsenen Winter gab, so spürte man doch deutlich, dass sich das bisher so sonnige Wetter langsam für die nächsten Monate verabschieden würde und die Herbstwinde hielten die Luft in Bewegung.
Nicht gerade optimale Bedingungen also für den Flug der Vögel, das konnte auch Uzumaki Narame aus erster Hand erfahren, als sie sich auf einem zwei Meter großen Adler ihren Weg durch den windgepeitschten Himmel bahnte.
Ihr zu einem Zopf zusammengebundenes, schulterlanges Haar flatterte unkontrolliert in den Böen und die grünen Augen waren zum Schutz gegen den Zug zusammengekniffen, während sie unten am Boden nach ihrem Zielort suchte. Es war eine größere Waldlichtung, eine Insel mitten im grünen Ozean aus Blattwerk unter ihr, die sich mehrere Kilometer nördlich ihrer Heimatstadt Konohagakure befand.
Ihr Zielort war ein hier, weit abseits jeder Straße gelegener Übungsplatz für Shinobi, gut verborgen gegen die neugierigen Blicke von Zivilisten oder Unbefugten Ninja. Selbst in Konoha kannten nicht viele diesen Ort, was einmal an seiner Abgelegenheit lag, aber auch daran, dass es innerhalb des Dorfes weitaus besser ausgestattete Trainingsgegenden gab. Dieser Übungsplatz war fast schon verwaist und die Natur hatte einen Großteil zurückerobert.

Doch genau das zog Narame an, denn sie war nicht nur sehr naturverbunden, sondern es gab zudem den praktischen Vorteil, dass man hier unter weitaus realeren Bedingungen trainieren konnte, als im Dorf, wo alles voller Übungsapparaturen und sterotyp aufgebauten Arealen vollgestellt war. Hier gab es keine Grenzen, hier kam mich sich praktisch nicht in die Quere, was dem platzintensiven Kampfstil Narames gerade recht kam. Denn sie kämpfte sehr mobil und brauchte viel Platz, um sich gut zu verbergen oder umherzufliegen, während sie gegen eine Hand voll Kage Bunshin kämpfte.

Umso mehr verwunderte es sie, als sie sah, wie nahe der Lichtung einige Vögel aufstiegen und die Flucht ergriffen. War heute schon jemand anwesend?
Narames schlanke Finger griffen fester in das braune Gefieder ihres Adlers und drückten leicht gegen seinen Hals, was das Tier dazu veranlassen würde, in den Sinkflug zu gehen. Sie reiste oft mit ihrem Begleiter, ein beschworener Adler, der auf den Namen Eyrie hörte und just in diesem Moment seine schwarzen Krallen ins lockere Erdreich grub.
Narame glitt von seinem Rücken und richtete sich auf. Auch wenn sie das Fliegen an sich genoss, war sie froh, nach diesem eher unruhigen Flug wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Sie spürte feuchten Morgentau unter ihren Fußsohlen, ein angenehmes Gefühl, das sie aber auch daran erinnerte, dass die Grasflächen weiter im Zentrum wohl ziemlich rutschig sein würden.
Doch irgendwas war ja immer und so machte sie sich darüber keine Sorgen. Vielmehr interessierte sie, wer oder was da hinter einer Baumreihe Geräusche machte. Vielleicht musste sie heute ja nicht alleine trainieren? Und so bedeutete Narame ihrem Adler, dass er sich in sein vergleichsweise warmes Adlerreich zurückziehen konnte, während sie selbst auf die Stelle zuging, von wo aus sie den Fremden vermutete.


Als Narame näher kam, leuchtete es kurze Zeit vor ihr auf. Feuerbälle flogen durch die Luft und verwandelten die umliegenden Steine in rußbedeckte Monolithen. Hier war ohne Zweifel schon jemand am trainieren, weswegen Narame sich auf den letzten Metern hörbar, aber vorsichtig bewegte. Sie wollte den Fremden sicherlich nicht erschrecken und sich dadurch noch einen Feuerball einfangen.
Nach wenigen Metern hatte sie auch die letzte Baumreihe hinter sich gelassen und erblickte einen jungen Ninja, der inmitten der Lichtung Fingerzeichen übte. Das Symbol auf seiner Stirnplatte war das eines Konohanins, es musste also ein Genin ihres Dorfes sein. das beruhigte Narame, denn auch wenn feindliche Aktivitäten in diesen Zeiten sehr unwahrscheinlich waren, so konnte man doch nie ganz seine Deckung vernachlässigen. Gerade Narame, die ihr halbes Leben in der mitunter gefährlichen Wildnis verbracht hat, kann ihre Instinkte, die sie zur steten Aufmerksamkeit mahnen, nicht ganz ausschalten. Und so war ein Teil ihrer Aufmerksamkeit auch jetzt auf die Umgebung gerichtet, während sie eher gelassen an einem dicken Baumstamm lehnte und die Übungen des Genins mit verschränkten Armen beobachtete.
Sie grüßte ihn nicht und machte auch sonst keine Anstalten, sein Training zu unterbrechen, stattdessen sah sie ihm einfach nur zu. Ein paar Minuten konnte sie wohl entbehren und es interessierte die von Natur aus neugierige Narame immer, was andere Shinobi so für Techniken ihr Eigen nannten.
Sie wartete, bis der Genin sein Training kurz unterbrechen würde. Vielleicht wollte er ja mit ihr gemeinsam trainieren? Und so stand sie weiterhin aufmerksam da und wartete darauf, dass der Junge ihr seine Aufmerksamkeit widmen würde.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Mo Nov 01, 2010 10:06 am


Neue Fingerzeichen wurden geformt und ein neues Jutsu wurde gemacht. Schnell und präzise. Dennoch war es nicht das aller beste. Was sollte man schon von einem Genin erwarten? Das er wie ein Jounin alles konnte? Nein. Tron war immerhin noch am lernen und trainieren. Er wollte immerhin auch mal jemand werden, auf den man stolz sein konnte. Wenn schon nicht seine Eltern, dann wenigstens alle die, die seine Freunde waren. Oder ihn kannten und betreuten. Es waren zwar nicht viele, aber immerhin waren es welche, die bei ihm waren.
Tron hielt schließlich inne. Er stand ganz ruhig da und formte ein neues Fingerzeichen. Dieses jedoch nur mit einer Hand. Kein Jutsu kam, nichts. Wie auch? Er machte das immer, wenn er sich ein wenig ausruhte. Eine kleine Macke seinerseits wohl bemerkt. Er atmete tief ein und aus, beruhigte seinen Herzschlag und seine dunklen Augen öffneten sich ein wenig. Als er sich umdrehte erkannte man ganz deutlich das Wappen der Uchiha eingeprägt auf seinem Hemd. Tron erkannte eine blonde Frau, die ihn von einem Standort aus beobachtete.
Sie hatte sich an einen Baum gelehnt und ihn gemustert. Was wollte sie? Tron sah sie etwas ausdruckslos an, bevor er langsam auf sie zu kam, jedoch ein paar Meter vor ihr stehen blieb. "Danke, dass du mich nicht gestört hast.", sagte er recht freundlich, versuchte nicht allzu kühl rüber zu kommen. Er wischte sich erneut ein paar Strähnen aus dem Gesicht. Sein schwarzes Haar umramte sein Gesicht und ließ ihn ein wenig blass wirken. Er sah sie an. Blondes Haar. Nicht allzu oft hatte er es gesehen. Schließlich wandte er sich ein wenig um. "Trainierst du auch hier?", fragte er sie, erwartete aber auch keine wirkliche Antwort. Er schwieg wieder und lief zu einem Baum, zog sein Kunai heraus und steckte es in die Tasche.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Mo Nov 01, 2010 10:08 am

Narame sah dem Jungen noch eine Weile zu, während er übte. Ab und an verlagerte er seine position und so konnte die uzumaki das Logo, das auf dem Rücken des Jungen prangte, kaum mehr übersehen. Er war ein Abkömmling der Uchihas, ein besonderer Clan im Dorfe Konohagakure. Sein Ruf war zwigespalten, gab es doch in der Vergangenheit immer wieder Menschen, die die Macht des Clans zum Bösen nutzten, sodass die Uchihas in Konoha heute eher eine Sonderstellung haben - sie werden für ihre Talente respektiert und zugleich aufmerksam beäugt. Noch besonderer ist aber die Verbindung, die Narames Familie mit der der Uzumaki verband. Seit den Ereignissen vor einhundert Jahren hat sich zwischen den Uzumaki und den Uchiha eine freundschaftliche Rivalität entwickelt, im Gedenken an die beiden größten Söhne, die die beiden Familien je hervorgebracht hatten. Narame kannte diese Tradition und auch wenn sie nicht viel davon hielt, machte sie dennoch ab und zu bei derartigen Veranstaltungen mit - und sei es auch nur, um mal unter die eigene Familie zu kommen.

Der Junge war endlich fertig und bedankte sich bei Narame für das Warten. Sie nickte lediglich, für sie war es selbstverständlich gewesen, sich nicht einzumischen. Anschließend fragte der Junge sie gerade heraus, ob sie öfters hier wäre, während er selbst seine Ausrüstung aus der Umgebung zusammenkramte.

"Nunja, wenn sich die Gelegenheit ergibt, komme ich hierher. Es ist ruhiger als im Dorf und man muss nicht so genau aufpassen, dass niemand in die eigene Schussbahn gerät.", antwortete Narame beiläufig und zeigte auf ihre Armbrust.
in der Tat übte sie häufig das Zielen auf größere Distanzen und auf den Konoha-Übungsplätzen war dies eine schwierige Angelegenheit, da überall kämpfende Schinobi waren, die schon genug mit sich selbst beschäftigt waren und kaum noch auf herumfliegende Bolzen achten konnten. Natürlich gab es auch andere flächendeckende Jutsu, die innerhalb der Dorfmauern nicht erlaubt waren.
"Ich habe dir beim Üben zugesehen...", begann Narame erneut. Sie wiederholte damit zwar, was er ohnehin wohl bemerkt hatte, doch es erschien ihr als gute Überleitung in ein weiteres Gespräch, immerhin wollte sie nicht die Ursache dafür sein, dass sich die Bande zwischen Uchiha und Uzumaki verschlechterten.
"... und du hast dich gar nicht mal schlecht angestellt. Seit wann bist du Genin?"
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Mo Nov 01, 2010 10:08 am


Ruhig zog er Kunai um Kunai heraus, musterte die Klingen aufgrund eventueller Schrammen und steckte sie dann in seine Tasche. Wieder ging er zu einem Baum, indem Shuriken steckten, machte die gleiche Prozedur, hatte aber seinen Blickwinkel dennoch noch bei der blonden Frau. Schließlich richtete sie sich auf und er wandte seinen Blick wieder zu ihr. "Nunja, wenn sich die Gelegenheit ergibt, komme ich hierher. Es ist ruhiger als im Dorf und man muss nicht so genau aufpassen, dass niemand in die eigene Schussbahn gerät., sagte sie und er schwieg für einen Moment, sah auf die Armbrust, die sie ihm zeigte.
Stattlich. Er vermochte nicht über solche Fähigkeiten zu verfügen. Wollte er auch nicht, denn Waffen....Waffen waren für ihn mehr oder weniger unhandlich. "Ich habe dir beim Üben zugesehen...", mit den Worten hatte sie ihn wieder aus seinen Gedanken geholt, wodurch er sie wieder ansah. Die Worte überraschten ihn nicht wirklich, war die Tatsache der Wiederholung eigentlich überflüssig gewesen, aber sei es drum. Immerhin nett. Auch wenn der Genin nicht so gut auf sowas reagieren konnte. "... und du hast dich gar nicht mal schlecht angestellt. Seit wann bist du Genin?", fügte sie noch zu ihrem Satz hinzu, auf den er geduldig gewartet hatte. Das Gespräch nahm seinen Lauf.
Nicht so schlimm wie er erst gedacht hatte, wo Tron doch immer Probleme hatte solche zu führen. Es ging im Moment und das war auch gut so. Wahrscheinlich wäre er schon längst gegangen. So aber hörte er ihren Worten zu und überlegte, was er sagen konnte. Nicht leicht, wenn man nicht wusste wie direkt. Das sie ihn gelobt hatte, war nett gewesen, wusste aber nichts darauf zu antworten. "Ich bin noch nicht einmal einen Monat ein Genin. Dennoch versuche ich mich auf mein Team zuzuarbeiten. Im Moment überlegt man ja noch, wo ich hin soll.", sagte er jedoch etwas leiser, nachdem er gesagt hatte seit wann er Genin war.
Warum sie das interessierte wusste er nicht, war auch im Moment egal. Sie würde schon ihre Gründe haben.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Mo Nov 01, 2010 10:09 am

'Nicht einmal einen Monat...' wiederholte Narame in Gedanken. Sie erinnerte sich noch gut daran, wie es war, als sie ihren ersten Monat als Genin verbracht hatte. Abgesehen vom Kuchiyose no Jutsu und zwei schwachen Windjutsu konnte sie gar nichts. Das Kind vor ihr beeindruckte die Uzumaki etwas und sie überlegte sich, ob sie nicht vielleicht ein wenig mehr von seinen Fähigkeiten sehen könnte und wie sie ihr eigenes Training etwas abwechslungsreicher gestalten könnte. Da kam ihr eine Idee.
"Sag mal, bist du schon fertig mit trainieren? Ich würde gerne sehen, was du sonst noch so drauf hast...", sagte sie geradewegs heraus.
"... Was hälst du von einem Übungskampf? Wenn du es schaffst, mir auch nur einen Kratzer zuzufügen, gebe ich dir im Anschluss einen aus. Bist du dabei?"
Narame sah den Jungen interessiert und ein kleines Bisschen herausfordernd an. Ihr war zwar nicht sonderlich danach, ein paar Tropfen Blut zu verlieren, aber zum Einen hasste sie es selbst, verletzt zu werden und zugleich wollte sie dem Jungen mit dem kostenlosen Essen und Trinken eine Motivation geben, sich anzustrengen. So wären beide Seiten einigermaßen motiviert, den Kampf nicht einfach so zu verlieren - vorausgesetzt, der Uchiha würde überhaupt einwilligen.
Natürlich wäre es ein verdammt ungleiches Match, wenn Narame als erfahrene Jounin gegen einen jungen Genin antrat, doch die Uzumaki wollte sich ein wenig im direkten Nahkampf üben - eine Sache, bei der sie traurigerweise selbst in etwa auf dem Niveau eines Genins lag.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Mo Nov 01, 2010 10:22 am


Sein Blick wurde, als sie nachdachte etwas kühler und unnahbarer. Fast schon leer wirkten seine Augen. Nur für einen kurzen Moment, dann waren seine Augen wieder normal. In diesem einen Moment hatte er einfach nur nachgedacht, was in seinem Falle wohl nicht so gut war. Nachdenken war etwas, was Tron mehr als alles andere hasste, denn immer und immer wieder tauchte seine Familie im geistigen Auge auf und das schmerzte. Es schmerzte so sehr, dass er kaum noch atmen konnte. Daher wollte er lieber nicht so oft in Gedanken verweilen. "Sag mal, bist du schon fertig mit trainieren? Ich würde gerne sehen, was du sonst noch so drauf hast..." hörte er wieder die Stimme der jungen, blonden Frau vor sich und er sah sie wieder an.
Sein schwarzes Haar baumelte über seinem Konohastirnband und verbarg ab und zu auch seine Augen. Er war wirklich nicht so gewöhnt daran so lange und so oft zu sprechen. Es war ja wirklich ungewohnt. "Fertig....naja...noch nicht ganz.", sagte er leiser. "... Was hälst du von einem Übungskampf? Wenn du es schaffst, mir auch nur einen Kratzer zuzufügen, gebe ich dir im Anschluss einen aus. Bist du dabei?" Sie schien wirklich viel und lang zu reden. Er hörte ihr zu, sagte nichts und dachte darüber nach. Er hatte keinen besonderen Hunger, aber ein Übungskampf war nett. Dann könnte er wenigstens was ausprobieren. "Von mir aus, aber gegessen hab ich schon, danke."
Er lächelte nicht, als er das sagte. Eigentlich hatte er bis jetzt gar nicht gelächelt oder wenigstens ansatzweise nette Züge gezeigt. Doch Tron konnte nicht anders. Man würde ihn wohl erst dann verstehen, wenn man das Gleiche erlebt hatte. Doch nun würde er also mit ihr trainieren. Mit einer Jounin. "Mein Name ist Tron Uchiha...so nebenbei."
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Di Nov 02, 2010 8:35 am

Tron lehnte die eventuelle Einladung zum Essen zwar ab, dem Training hingegen stimmte er jedoch zu, was Narame mit einem angedeuteten Lächeln revangierte.
"Alles klar, Tron.", gab sie zurück, ehe sie sich selbst vorstellte.
"Ich bin Narame Uzumaki, es freut mich, dich kennen zu lernen und ich hoffe auf einen fairen Zweikampf."
Während sie das sagte, nahm Narame ihre Armbrust vom Rücken und kramte mit der anderen Hand eine der Schriftrollen aus ihrer vorderen Hüfttasche. Sie legte die Armbrust auf das ausgerollte Papier und zentrierte sie dabei auf dem schwarzen Siegelsymbol in dessen Zentrum. Nachdem sie etwas Chakra hineingeleitet und damit die Waffe mittels des Tobidogous versiegelt hatte, richtete sie sich zu voller Größe auf.
"Das ist ein Übungskampf, die Regeln bleiben die gleichen: Wenn du es schaffst, mich zu verletzen, gewinnst du - wenn du aber zuerst blutest, gewinne ich."
Es war eine ungewöhnliche Methode, einen Kampf schon bei der ersten Wunde abzubrechen, deswegen erklärte sie ihr Vorhaben etwas genauer.

"Ich will dich dazu bringen, Attacken nicht einfach hinzunehmen, sondern ihnen auszuweichen oder sie gar zu kontern. Auch in der Realität da draußen kann der kleinste Kratzer schon tödlich sein, weißt du doch nie, ob der Gegner vergiftete Waffen nutzt oder ob die Blutspur nicht früher oder später zu dir führen könnte. In der Wildnis kann der kleinste Blutstropfen ganze Scharen hungriger Mäuler anlocken und die Ninjawelt da draußen sieht nicht viel besser aus. Ich weiß, bei euch an der Akademie lernt man, Schmerz und Verletzungen zu akzeptieren und damit fertig zu werden - viel wichtiger ist es aber, diese gar nicht erst zuzulassen."
Für einen Moment fühlte Narame sich nach dieser theoretischen Lektion fast wie eine Sensei, dann aber besann sie sich wieder zurück auf den praktsichen Teil - das eigentliche Training.
"Also dann, wenn ich das Zeichen gebe, darfst du mich attackieren."
Narame drehte sich um und lief bewusst gemächlich über die Graswiese im Zentrum der Lichtung. In Gedanken überprüfte sie dabei die Bodenbeschaffenheit und ob ihre These von vorhin über eben jene die richtige gewesen war.
'Hm, das Erdreich ist fest, aber die Grashalme vom Tau etwas rutschig, ich muss aufpassen, wenn ich ruckartige Bewegungen mache... Zumindest für Sprints und Sprünge wird es reichen...'
Erst als sie das Ende erreicht hatte, drehte sie sich erneut um und sah, ob und wie Tron gewartet hatte, bis sie das Zeichen geben würde. Dann endlich rief sie "LOS!". Nun wartete Narame ab, was Tron machen würde.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Di Nov 02, 2010 9:04 am


Das leichte Lächeln sah er auf ihren Zügen, als er gesprochen hatte. Sie war anscheinend wirklich frohen Mutes, doch Tron hatte kein einziges Lächeln übrig. Emotionslos sah er sie an, beobachtete sie ganz genau. Jede Bewegung, jedes Anzeichen auf Spannung oder Gelassenheit. Sie selbst stellte sich vor als Narame Uzumaki. Uzumaki..ich hätte es mir denken können....bei den blonden Haaren..., dachte er vor sich hin. Das wird interessant....auch wenn ich weiß, wer am Ende die besseren Chancen hat. Ja, Tron dachte viel zu viel. Aber besser, als gar nicht, auch wenn er sich ab und zu seine Gedanken einfach weg wünschte. Zum Glück war er gerade abgelenkt, sonst wäre er schon wieder in seinen Alpträumen gefangen.
Ein Nicken, als sie den fairen Kampf ansprach. Niemals würde er unfair kämpfen. Nur bei seinen Eltern würde er das tun. Bei diesen verbotenen Gedanken wurde sein Blick leicht unterkühlt, dann wieder emotionslos. Er beobachtete sie dabei, wie sie ihre Armbrust versiegelte und sich wieder vor ihn hinstellte. Als sie den Übungskampf in Betracht zog, nickte er wieder stumm. Er hatte verstanden. Ein Kratzer und es war aus. Doch...ein Vorteil hatte sie so oder so schon. Tron war bereits ein wenig geschwächt durch das Training davor, wodurch er an Geschwindigkeit ein wenig verloren hatte. Tron war klug genug, um dieses Nachteil zu seinem Vorteil umzuschwenken, doch es würde Zeit in Anspruch nehmen. Zeit, die er nicht harre. Mehr oder weniger.
Und dann erklärte sie noch ein wenig. Und wieder nickte er. Auch hier hatte er verstanden. Sofort. Also einfach ausweichen...und angreifen zugleich...was sich wiederrum auf Nahkampf zurückführen lässt..., dachte er, während er dabei zusah, wie sie zur Mitte der Lichtung ging, anscheinend den Boden untersuchte. Tron kannte ihn bereits, er hatte ja darauf trainiert. "Also dann, wenn ich das Zeichen gebe, darfst du mich attackieren.", hörte er Narame.
Er nickte wieder, sah ihr weiter zu und als sie ihn wieder ansah und los sagte, reagierte er sofort. Shunshin no Jutsu und augenblicklich verschwand er von seiner stelle. In der Nähe von Narame tauchte er auf einem Ast ganz leise auf und machte erneut ein Fingerzeichen. Oboro Bunshin no Jutsu . Er erschuf ein paar Nebeldoppelgänger, die sich an anderen Stellen postierten, um eventuelle Angriffe vorher zu sehen oder aber auch nur, um Narame in die Irre zu führen. Es konnte also losgehen. Vorsichtig lugte Tron zu Narame in der Nähe. Und nun beginnt die erste Nin-Kunst, die ein Ninja beherrschen muss...Ninjutsu..., dachte er sich...und wartete...

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Do Nov 04, 2010 10:31 am

Tron wartete tatsächlich, bis Narame sich in Position begeben hatte - zumindest Anstand besaß der Junge also. Nun würde er aber unter Beweis stellen müssen, welche anderen Qualitäten er noch besitzen würde.

Kaum hatte die Uzumaki das Zeichen für den Start ihrer gemeinsamen Übung gegeben, verschwand Tron auch schon mittels einer Hochgeschwindigkeitsbewegung. Kein ungewöhnlicher Anfang, nutzte Narame doch ähnliche Vorgehensweisen, wenn sie "normal" vorging. Dieses Mal hingegen war für sie kein normaler Kampf, bei dem sie sich versteckte und Jagt auf ihr Opfer machte - stattdessen wollte sie sich selbst ein wenig in der direkten Auseinandersetzung üben und so blieb sie an Ort und Stelle, während Tron sein erstes Jutsu wirkte.
Es waren Doppelgänger, zumindest ging die Uzumaki davon aus, da sie auf einmal eine ganze Reihe Trons in der Umgebung sah. Narame wusste nicht, mit welcher Art Bunshin sie es zu tun hatte und obwohl ihr Verstand ihr sagte, dass es sich um eine niedrigrangige Technik handeln müsste - immerhin war Tron ein junger Genin - so ging sie doch instinktiv davon aus, dass jeder der Trons um sie herum eine potentielle Bedrohung war.
"So, du willst Klasse mit Masse besiegen...", stellte Narame fest. Es war dabei keinesfalls arrogant oder geringschätzig gemeint, jagten Löwen beispielsweise doch auch im Rudel, um größere und stärkere Tiere wie Giraffen zur Strecke zu bringen. Tron schien aus Narames Sicht davon auszugehen, dass er sie nur in Mehrzahl besiegen konnte, was durchaus eine vernünftige idee wäre - und Narames Abwehrreaktion darauf war bereits im Gange, während sie die Worte aussprach:
"Kage Bunshin no Jutsu!"
Um die Uzumaki herum erschienen 4 Doppelgänger. Es war eine ziemlich hohe Menge, selbst für Narame, die effektiv weniger als ein fünftel ihres Chakras übrig behielt, doch viel mehr würde sie auch nicht einsetzen wollen.
"Dann wollen wir mal sehen...", sagte eine der Kage Bunshin
"... wer von euch..."
"... der richtige Tron ist!", komplettierte eine dritte.
Mit diesen Worten zogen die Narame-Klone ihre am Hintern befestigten Kunai und schwärmten aus. Jede visierte einen der Doppelgänger Trons an und war drauf und dran, ihm einen Hieb mit dem Kunai zu verpassen, um festzustellen, wer der echte war und um welche Art von bunshin es sich handelte.
Die wahre Narame tat in der Zwischenzeit nichts weiter, sondern besah sich mit dem Rücken zu einem Baum das Kampfgeschehen aus der Distanz. Sie hatte derzeit noch keine Ahnung, ob eine der vier Klone den echten Tron anvisierte oder wie viele Doppelgänger der Junge genau erzeugt hatte, doch sie war zuversichtlich, dass ihre Bunshin die Aufklärungsarbeit für sie erledigen würden. Indess legte sie eine Hand gegen die Rinde des Baums hinter ihr und achtete genau auf Vibrationen des Baumstamms oder des Bodens, um ein unerwartetes Nahen des echten Trons rechtzeitig zu bemerken.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Fr Nov 05, 2010 5:14 am


Es konnte also los gehen. "So, du willst Klasse mit Masse besiegen...", hörte er Narame sagen. Nichts regte sich auf den Zügen des jungen Genins. Rein gar nichts. Er wusste, wie sie es gemeint hatte, aber so war nicht sein Plan. Er wollte lediglich schauen, was sie nun machen wollte. "Kage Bunshin no Jutsu!" Und tatsächlich. Doppelgänger erschienen. Tron war sich nicht sicher, welche Art, er hatte zwar von den Kage Bunshin gehört...doch waren sie Illusionen? Wohl kaum, wenn sie sprachen, wie er feststellen musste.
Sofort machten sich die Bunshin auf zu seinen Illusionen. Nur eine Narame blieb am Baum ganz nah bei ihm und legte eine Hand auf die Rinde. Tron lächelte nicht, doch hätte er es drauf gehabt, dann hätte er es wohl in diesem Moment gemacht. Ihm war klar, wer die Echte war, denn viele hielten sich selbst ersteinmal zurück.
So hatte er es jedenfalls mal gehört gehabt. Tron befestigte ein Kunai an seinem Arm, mit einer kleinen Schnalle. Der Spaß konnte beginnen. Sollten die anderen Bunshin ruhig kämpfen. Er würde sich erstmal die Narame nehmen, die dort seelenruhig am Baum lehnte. Sie musste es sein. Sonst würde er wohl in einigen Sekunden bemerken, dass sie es nicht war. Wie dem auch sei.
Sollten die anderen Narame seine Doppelgänger angreifen, würden sie wohl bemerken, dass man sie nicht beschädigen konnte, da sie wie ein Hologramm waren. Das dazu. Nun aber fokussierte der echte Tron die am Baum lehnende Narame ganz genau. Konoha Dai Senkou Tron machte dazu keine Fingerzeichen, es war ein reines Taijutsu. Sofort schnellte er fast mit übermenschlicher Geschwindigkeit auf die Narame zu, zückte sein Kunai und vollführte eine Kickbewegung. "Gefunden...", murmelte er nur leise, da er sich nicht sicher war, ob sie es auch wirklich war.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   So Nov 07, 2010 8:43 am

Obwohl man denken könnte, dass Narame sich aus dem Kampf zurück hielt und ihre Bunshin die Arbeit tun lies, war dies nur halb richtig. Sie selbst beobachtete die Bewegungen ihrer eigenen Klone und hielt auch in ihrem unmittelbaren Umfeld nach Hinweisen auf Trons Aktivitäten Ausschau. Die ersten Bunshin erreichten ihre Gegner und schlugen auf sie ein. Trotz einiger Ausweichversuche wurde schnell klar, dass dies nicht die wahren Trons sein konnten - keiner von ihnen griff an und als eine Narame einen von ihnen traf, zerfloss dieser Bunshin einfach nur und fügte sich wieder zusammen.
'Ungefährliche Trugbilder, wie es scheint...', stellte Narame für sich fest. Der echte Tron würde sich vermutlich verstecken und aus dem Hinterhalt zuschlagen wollen. Narame hatte sich so offensichtlich aus dem Kampf zurückgehalten, dass jeder erfahrene Ninja dies für eine Falle halten und die echte Narame unter den kämpfenden - oder gar nicht an diesem Schauplatz vermuten würde, doch bei Tron, der quasi über null Kampferfahrung verfügte, wusste Narame nicht, wie er die Situation einschätzen würde.
Tron nahm ihr das Überlegen in dieser Hinsicht schon bald ab, indem er seinen Angriff startete. Die Uzumaki nahm die Vibrationen seiner schnellen Bewegungen wahr und sprang schnurgerade in die Höhe. Nur wenige Augenblicke später fegte Trons Schuh auch schon ein großes Stück der Baumrinde von der Eiche, die hinter Narame gestanden hatte. Es war mehr als Knapp gewesen und Tron hätte sie vermutlich erwischt, wenn er erkannt hätte, dass sie ihre Umgebung nicht nur betrachtete, sondern auch erfühlte und versucht hätte, sich in ihrem toten Winkel so nah heranzuschleichen, bis sie keine Reaktionszeit mehr gehabt hätte. So aber hatte er sich durch seine Bewegungen verraten, ehe er ganz bei ihr angekommen war, was der Jounin die Gelegenheit zum Ausweichen gegeben hatte.
Narame landete flink wieder auf ihren Füßen, wo sie eben noch abgesprungen war und wandte sich Tron zu.
"Das war schon nicht schlecht für den Anfang aber es braucht mehr als einen Sprungangriff, um mich zu überlisten.", reizte sie ihn und zog ihrerseits ihr Kunai. Sie hielt es eher defensiv vor sich und machte mit der freien linken Hand eine lockende Bewegung. Im Kampf kam so ein "komm doch her" nicht nur einer Herausforderung gleich, sondern war fast schon als eine Beleidigung aufzufassen. Auch das gehörte dazu, da ein Gegner, der sauer oder abgelenkt war, wesentlich unkonzentrierter kämpfen würde.
Die anderen Narames erkannten beim Klang der Stimme, dass ihr Original nun auch im Kampf verwickelt war, doch anstelle den Tron vor der echten narame zu attackieren, ignorierten sie jene Trons, die sie schon als falsch erkannt hatten und wandten sich den anderen Trons zu. Es war durchaus möglich, dass der Tron da unten bei Narame ebenfalls ein Bunshin war - wenn auch ein stofflicher und somit kampffähiger - und er so eine doppelte Falle stellte. Davon ausgehend, dass Narame schon alleine mit dem Genin fertig werden würde, mischte sich daher zuächst einmal keine der anderen uzumakis in das Gefecht ein, während die echte Narame ein paar Schritte in Richtung der Mitte der Lichtung ging und dabei den vermeintlich echten Tron im Auge behielt.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Mo Nov 08, 2010 2:18 am


Holzsplitter flogen von der Rinde, als Tron mit seinem Kick nicht Narame, sondern den Baum traf. Doch noch war das Jutsu nicht zu Ende. Narame sprang weg und sofort schlug er erneut zu, doch sie wich aus und landete weiter weg. "Das war schon nicht schlecht für den Anfang aber es braucht mehr als einen Sprungangriff, um mich zu überlisten.", sagte sie, doch Tron ließ sich davon weder reizen noch sonst etwas. Sein Gesichtsausdruck blieb emotionslos und leer. Als sie ihn aufforderte wieder zu kommen, blieb Tron kurz da stehen, wo er war. Anscheinend hatte er doch die Richtige gefunden. Tron hätte wohl wieder gelächelt, doch er tat es nicht. Sofort nahm Tron ein Kunai in seine Hand, stellte sich in eine typische Kampfsport-Pose hin und er schloss kurz seine Augen.
Als er sie wieder öffnete, waren seine Augen anders. Rot erschienen die Pupillen und schwarze Punkte zeichneten sich in ihnen ab. das Sharingan. Auf der einen Seite waren es zwei Tomoe, auf der anderen Seite nur eines. Sofort sah Tron, dass es sich bei ihr und bei den Anderen um wirklich selbstständige Lebewesen handelte. Nichts desto trotz war er davon überzeugt die wahre Narame gefunden zu haben und betrachtete sie mit dem Sharingan vor sich. Mithilfe dieses Kekkei Genkai war es ihm erlaubt alles viel langsamer zu sehen und ihre Bewegungen voraus zu ahnen. Blöd nur, dass er es schon so oft angewandt hatte, dass er nun ein wenig erschöpft war.
Schweigend sah er sie an, bevor er wieder auf sie los stürmte, ein Kunai nach ihr warf und griff sie schließlich wieder mit Taijutsu an. Konoha Raiken, sowie Konoha Reppuu gingen auf Narame nieder und seine Bewegungen wurden immer schneller. Gleichzeitig jedoch sah er jede Bewegung von ihr durch das Sharingan....was sie wohl machen würde? Würde sie wieder ausweichen?


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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Fr Nov 12, 2010 8:34 am

Tron reagierte nicht direkt auf Narames Herausforderung - was sie im Grunde wenig überraschte. Uchiha waren schon immer für ihr stilles, überlegtes Verhalten bekannt gewesen, ebenso, wie die Uzumaki gerne ihren Emotionen freien Lauf ließen. Er schloss kurz die Augen und als Tron sie wieder öffnete, erkannte Narame sofort das Sharingan in ihnen. Es wirkte noch unvollständig, doch die Tatsache, dass Tron es jett schon erweckt hatte - in einem Auge glaubte sie die zweite Stufe erkennen zu können - das grenzte fast an ein Wunder. Entweder war es ein Trick, um Narame zu beindrucken - auch Tiere nutzen verschiedene Abschreckungsmethoden, um bedrohlicher zu sein, als sie wirklich sind - oder aber sie hatte es hier mit einem hochbegabten Kind zu tun. Sollte es letzteres sein, könnte sie gegen den Genin sogar in Schwierigkeiten geraten.
Tron stürmte wieder auf Narame zu und griff an, dieses Mal deutlich schneller, ja ihrer Geschwindigkeit geradezu überlegen. Das war schlecht, denn die Uzumaki kannte die Fähigkeiten der Uchiha nur zu gut und wusste daher, dass der Junge ihre Bewegungen sehen und im Zweifel direkt kontern oder imitieren würde. Da er zudem noch schneller war als sie, sah sie Ausweichen als sinnlos an. Stattdessen entschied sie sich, den Angriff zu blocken. Sie riss ihren Arm nach oben und lenkte den heftigen Rundumschlag des Genins so nach oben ab, damit sie sich darunter hinwegducken konnte. Auf die folgende tiefe Trittkombination war sie dann jedoch nicht gefasst gewesen und seine Beinbewegung riss die Uzumaki von den Füßen. Sie stürzte zur Seite weg, schaffte es aber, sich abzurollen. Die Schienbeine schmerzten, aber ansonsten war alles okay, sie hatte schon schlimmere Prügel einstecken müssen. Wenn sie weiter so in der Defensive bleiben würde, würde er früher oder später doch einen Treffer landen, der sie verwunden konnte. Sie musste also selbst in die Offensive gehen.
"Autsch! Das war nicht schlecht, aber jetzt mache ich ernst. Bereite dich vor!", warnte Narame den Jungen. Die Warnung war ernst gemeint, denn Narame machte keine halben Sachen. Sie machte eine Bewegung mit ihren Armen, als würde sie einen imaginären Bogen abschießen und gab den anderen Narames damit die Anweisung, ihre Armbrüste zu ziehen und das Feuer zu eröffnen. Keine Sekunde später prasselte ein Sperrfeuer aus vier Bolzen aus verschiedenen Richtungen auf Trons Position nieder. Sie zielten alle ein wenig versetzt, sodass der bedeckte Bereich etwas größer war, dafür jedoch bestenfalls ein Bolten würde treffen können. Wenn Trons Sharingan echt war, würde er es nun sehr gut gebrauchen können, denn Narame war eine Expertin mit der Armbrust und aus dieser Entfernung war das Treffen selbst bei einem beweglichen Ziel kaum ein Problem für sie.
Indessen war die echte Narame noch lange nicht fertig, ihre Armbewegung ging fließend in eine schnelle Handzeichenkombination über. Narame duckte sich dabei tief und von einem "Kazeken no Jutsu!" begleitet schoss eine breite Windsichel direkt auf Trons Knie zu. Dieses C-Rangjutsu würde tiefe Schnitte in die Knie des Genin reißen und seine schnellen Beinbewegungen mit ziemlicher Sicherheit für die nächsten Tage bremsen können.
Tron blieb zwar noch der Ausweg in die Luft, die frei von Beschuss war, doch darauf spekulierte die Frau, denn solange der Genin keinen Kontakt zum Boden hatte, würde er seine überlegene geschwindigkeit nicht ausspielen - und vor allem ihrem richtigen Angriff nicht ausweichen können.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Fr Nov 12, 2010 9:30 am


Nein, sie wich ganz und gar nicht aus, was den jungen Uchiha nur ein klein wenig stutzig machte. Hatte sie nicht selbst gesagt man sollte immer ausweichen oder so etwas in der Art? Aber das tat es jetzt nicht wirklich zur Sache, denn Tron griff sie mit der vollen Stärke des Taijutsus an und investierte viel Kraft um ihr einen wirklichen Schlag zu verpassen. Und nein, er machte auch ernst. Bei jedem Training tat er es. Und es würde keine Ausnahme geben. Jedenfalls schien der Angriff seine volle Wirkung auch zu zeigen, denn sie blockte und wurde durch die Wucht weg geschlagen. Während sie ein wenig weiter weg flog, sich aber noch abrollen konnte, stand Tron wieder da und beobachtete sie ganz genau. Sein Sharingan hatte er noch nicht wirklich benutzt, war auch nicht nötig, da sie ihn noch nicht angegriffen hatte. Noch nicht.
Aber er würde es sofort aktivieren. Die roten Augen des Sharingan musterten sie, wie sie wieder langsam aufstand. "Autsch! Das war nicht schlecht, aber jetzt mache ich ernst. Bereite dich vor!", sagte sie und er hörte die Ernsthaftigkeit aus ihren Worten deutlich heraus. Jetzt wurde es spannend. Spannender. Sie stand nun da und sah ihn an, als sie eine komische Handbewegung machte. Sofort spannte sich sein Körper an, denn er erwartete sofort einen Angriff und automatisch funktionierte sein Sharingan. Er sah sie viel langsamer, wie sie sich bewegte, wie sie langsam etwas machte. Aber Tron war nicht stolz auf sein Sharingan, denn selbst in diesem Alter wusste er, warum er es hatte und wieso es schon so gut entwickelt war.
Doch leider war dies eine Tatsache, die er nicht vergessen würde. Nie in seinem Leben. Kurz dachte er wieder daran und er achtete für einen Moment lang nicht darauf was Narame machte. Seine Eltern....es schmerzte tief in seiner Brust. Er konnte das einfach nicht vergessen. Er schluckte schwer und als er plötzlich etwas rascheln hören konnte, war er wieder bei der Sache. Gerade noch rechtzeitig, um den Angriff zu sehen, den sie sofort startete. Ein Speerfeuer als Bolzen raste auf ihn zu. Alle Bolzen rasten jedoch nicht, sondern flogen langsam auf ihn zu. Sofort füllte er seine Fäuste mit Chakra und in seine Füße. Doch zur gleichen Zeit sah er aber auch, wie Narame verschiedene Fingerzeichen machte.
Man konnte sehen, wie sein Sharingan sich plötzlich drehte. Die Tomoe drehten sich um die schwarze Pupille und in Tron jagten allerhand Informationen über diese Technik in den Kopf. Er wusste was es für Zeichen waren und er wusste auch, was er damit machte. Für Namare waren es vielleicht nur Sekunden, aber für Tron waren es Minuten, so langsam bewegte sich alles. Mehr oder weniger, denn sein Herz raste und ein kleiner Schockmoment saß in seinen Gliedern. Was sollte er tun? Ausweichen? Aber dann war da noch die Luftsichel. Sein Sharingan drehte sich noch immer, bevor es stehen blieb und Tron etwas gutes Eingefallen war. All die Angriffe flogen auf ihn zu, doch er machte blitzschnelle Handzeichen und dann traf ihn alles. Für einen kurzen Moment sah es auch tatsächlich so aus, als würde er zu Boden fallen, doch im selben Moment lagen nur noch Holzstücke da und Tron befand sich hinter der echten Narame. Ja, er hatte das Kawarimi no Jutsu - Change of Body Stance Technique angewandt.
Somit hatte er es geschafft in der richtigen Sekunde auszuweichen und mit einem anderem Gegenstand in der Nähe den Platz zu tauschen. Alle Angriffe Narames gingen somit ins Nichts. Was hatte sie gesagt? Man sollte sich am besten nicht treffen lassen. Das war ja immerhin das Ziel der Übung. Aber mit dem simplen Ausweichen war nichts getan, denn sofort machte Tron nächste Fingerzeichen. Hund, Katze, Schwein, Pferd, Tieger. Eine Zusammensetzung, die das Housenka no Jutsu einleiteten. Blitzschnell legte er seine Hand an seinen Mund und kleine Feuerbälle schossen auf die echte Narame zu. Sein Sharingan half ihm dabei die Fähigkeit besser einzusetzen.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Mo Nov 15, 2010 10:44 am

Narame rechnete schon damit, dass Tron den offensichtlichen Weg nach oben wählte, wo er für ihren Folgeangriff leichte Beute gewesen wäre, doch so sicher, wie sie meinte, Trons Fixierung auf Taijutsu und körperliche Attacken zu kennen, so sehr überraschte sie dann, dass er tatsächlich die simple Technik des Tausches anwandte. Sie selbst bherrschte diese Technik wie viele andere Shinobi, doch mit der Zeit vergaß man den Einsatz einer solch plumpen Fluchtmöglichkeit, da sie gerade gegen erfahrene Feinde selten mehr als einmal funktionierte - und selbst das war voller Risiken. Es musste daher an Trons Sharingan gelegen haben, dass er den Austausch durch den Bolzenhagel unbeschadet überstehen konnte, denn gewöhnlichen menschen wäre es kaum möglich, einmal die Hochgeschwindigkeitsbewegung auszuführen und dabei noch mehreren geschossen aus unterschiedlichen Richtungen auszuweichen. Für einen Moment hatte die Uzumaki ihren Trainingspartner aus den Augen verloren, dann aber vernahm sie ein Geräusch hinter ihr, welches so klang, als würde etwas entzündet. Wissend, dass Katon ihr natürlicher Feind war, dem sie mit ihrem Fuutonelement eher noch unter die Arme greifen würde, schlug Narame augenblicklich ihre Hände zusammen und wirbelte herum. Sie erkannte Trons Jutsu als das Housenka - ein ziemlich grundlegendes Feuerjutsu, welches Ausweichen schwer macvhen konnte - und vor allem einiges an Kollateralschaden an der Umgebung anrichten konnte, deckten die Feuerbälle doch einen großen Bereich ab, der das Holz der umstehenden Baumstämme in Brand stecken konnte.
"Shou!"
Indem Narame ihr eigenes Chakra aufwandte und präzise in die von Tron erschaffenen Feuerbälle lenkte, vermochte sie es, die Chakramengen gegeneinander aufzuwiegen und sich gegenseitig zu neutralisieren. Es war eine komplizierte und vor allem kostspielige Methode, einen Angriff zu schwächen oder - im Falle eines deutlich rangniedrigeren Jutsus, wie es bei Housenka der Fall war - abzuwenden, verbrauchte diese Neutralisation doch mindestens ebenso viel Chakra, wie der Anwender der Attacke gebraucht hat, doch im Augenblick sah Narame es als einzigen Weg an, nicht früher oder später einem Waldbrand gegenüber zu stehen.
Nachdem die Feuerbälle verpufft waren, ging Narame im Kopf die verschiedenen Optionen durch. In Bruchteilen von Sekunden fasste sie für sich zusammen, in welchen Bereichen ihr Gegner ihr selbst überlegen - und in welchen er unterlegen war. Mit List und Tarnung hätte sie eventuell leichtes Spiel gehabt, da war sie nicht sicher, wie gut er das Sharingan schon beherrschte, doch Narame hatte sich ohnehin zu Übungszwecken selbst untersagt, derartiges zu nutzen. Ein Kampf auf Kurze Distanz schied wegen Trons überlegener Geschwindigkeit und der Fähigkeit der Bewegungserkennung ihrerseits aus. Blieb der Kampf auf mittlere Distanz, bei dem allerdings die Gefahr bestand, dass der Uchiha den halben Wald in Brand setzte. Nicht aber, wenn Narame es gelänge, den Kampfplatz etwas zu ihren Gunsten umzugestalten. Sie nutzte ihre Umgebung oftmals als primäres Mittel zum Sieg und auch wenn sie sich selbst Tarnung untersagt hatte, so gab es doch andere Möglichkeiten, den Uchiha auf "heimischem" Terrain entgegenzutreten.
Es würde sie ziemlich viel Chakra kosten, sodass Narame ihre Kage Bunshin nicht mehr würde aufrecht erhalten und wohl keine chakraintensiven Jutsu mehr würde ausführen können, doch wenn es ihr eine Methode zum Gewinnen bot, würde sie dieses Risiko eingehen müssen.
"Tron, haben dir deine Eltern nie verboten, mit offenem Feuer zu spielen?", fragte Narame erneut auf provokante Weise. Sie erwartete keine Antwort, wollte vielmehr von der immensen Zeichenkette ablenken, die sie gerade ausführte. Obwohl sie wusste, dass der Uchiha mitsehen konnte, tat sie nichts, um ihre Intentionen zu verschleiern. Sollte Tron ihre Handzeichen doch sehen, er würde nichts damit anfangen können.
"Sie gut hin, so etwas lernt man gewiss nicht auf der Akademie... KUCHIYOSE: Washihari no Shibari!"
Zuerst schien es, als würde nichts passieren, dann aber überzogen sich die nahe stehenden Bäume mit dickem Fleisch. Auch der Boden mutierte unter den Füßen der kämpfenden und schien sich in waberndes Fleisch zu verwandeln. Schließlich ward selbst der Blick auf den Himmel von rosiger Haut bedeckt, dessen Licht ein groteskes Muster aus Blutadern und Knorpelgewebe durch das dünne Fleisch scheinen ließ. Die Transformation ging zwar innerhalb von Sekunden von statten, doch einen Ausweg gab es mit Sicherheit nicht mehr, denn dazu war Tron Narame viel zu nah, die nun im Zentrum einer aufgeblähten Höhle stand, deren Wände aus faltigen, muskelbesetzten Wänden bestanden, deren inneren Oberflächen mit einem schleimigen Sekret bedeckt waren. Links, rechts, oben, unten, überall grenzte waberndes, organisches Gewebe die Kämpfenden nun von ihrer Außenwelt ab. Ein etwa 80 Quadratmeter großer, Erdnussförmiger Bereich war alles, wo man nun noch hingehen konnte. Groteske Gebilde aus fleischbehangenen Bäumen bildeten dicke Säulen bis zur etwa 5 Meter hohen Decke. Das Licht, das hindurch schien, wirkte, als würde man eine Hand vor eine Taschenlampe halten und reflektierte sich überall auf den schleimigen Falten, aus deren Poren langsam schwache verdauungsenzyme traten. Und inmitten dieses abartigen Chaos standen sich Narame und Tron gegenüber.
"Willkommen in meinem Magen", hieß die Uzumaki den Jungen rhetorisch willkommen - ein Satz, den sich bisher nur Feinde anhören durften - und der Narames opponent bewusst in seiner Doppeldeutigkeit im Dunklen ließ. Genau genommen war es der beschworene Magen eines Felsadlers. Nichtsdestotrotz konnte sie ihn bei Bedarf weitaus besser kontrollieren, als ihren eigenen, war sie doch in der Lage auf Kosten ihrer eigenen Bewegungsfreiheit gezielt die Bewegungen des Magens zu kontrollieren.
Es war zweifellos eines der stärksten Jutsu, die die Uzumaki in Petto hatte und mit Sicherheit ein ziemlicher Overkill gegen einen einzelnen, noch dazu blutjungen, Genin, doch natürlich würde sie Tron nicht das volle Potential dieser effizienten und nahezu ausweglosen Verdauungsmaschinerie spüren lassen. Allerdings würde es ihr durchaus die unangenehme Erfahrung eines Waldbrandes ersparen - und Tron für eine ganze Weile auf Trab halten, was ja das Ziel dieser Übung war.
Narame verzichtete jedoch vorerst auf die Kontrolle des Magens - seine Schleimhäute sollten lediglich den Einsatz von Trons Jutsu im Zaum halten und seine Bodenhaftung verschlechtern, denn superschnell rennen würde man auf diesem Boden mi seinen Zahllosen Vertiefungen und Falten nicht können. Gleichwohl gehörte auch der psychische Schrecken zu ihrer Strategie und eben diesen würde sie nun hoffentlich ausnutzen.
Nachdem das Jutsu vollendet und Narame ihre Worte gesprochen hatte, zog sie unmittelbar ein Kunai und warf es mit hoher Präzision auf Trons Beine, um ihn zu einer Reaktion zu zwingen. Jetzt galt es, ihn in die Defensive zu drängen, solange er hoffentlichvon dem Anblick, der sich ihm bot, geschockt war.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Di Nov 16, 2010 11:31 pm


Tron wusste ganz genau, dass das einfache Housenka Narame sicherlich nicht schwächen konnte, doch um sie aus der Reserve zu locken war es sicherlich gut genug. Sie schaffte es auch noch gerade rechtzeitig auszuweichen. Seine Feuerbälle flogen auf sie zu und gerade, als Tron schon dachte, sie vielleicht doch getroffen zu haben, verloschen seine Feuerbälle mit einem lauten Puff und Nebel bildete sch kurz, bevor dieser verschwand. Hatte sie es doch tatsächlich geschafft sein Feuer zu neutralisieren. Tron betrachtete Narame ganz genau, wusste er ja nicht, was sie nun schon wieder vor hatte, um zu siegen. Tron war auf alles, mehr oder weniger, vorbereitet.
Dazu hatte er schon mal seine Fäuste geballt. Jeder Muskel war bereit, jede Sehne war angespannt. "Tron, haben dir deine Eltern nie verboten, mit offenem Feuer zu spielen?" Auf die Worte der Uzumaki war Tron nicht vorbereitet. Sie waren zwar provokant, jedoch war es nicht das Entscheidene, was ihn inne halten ließ. Seine Augen hatten sich ein wenig geweitet, er senkte den Blick. Schmerz war in seinen Augen zu erkennen, wann immer er an seine Eltern dachte oder man ihn darauf ansprach. Es war noch immer eine offene Wunde seinerseits.
Das wusste Narame sicher nicht, wie auch? Aber mit diesem Satz hatte sie so einiges ausgelöst. Ob es gut oder schlecht war...noch wusste man es nicht. "Sie gut hin, so etwas lernt man gewiss nicht auf der Akademie... KUCHIYOSE: Washihari no Shibari!" Weitere Worte drangen an sein Ohr. Kuchiyose. Die Beschwörung eines Tieres. Doch diese Kuchiyose war anders. Nur teilweise bekam Tron die Veränderung mit, denn noch immer hatte er seinen Blick gesenkt gehabt, um nicht zu zeigen, was Narame mit ihren letzten Worten angerichtet hatte. Als alles vollendet war und sie ihn in ihrem Magen begrüßte, hob er leicht den Kopf.
Sein Sharingan war nicht mehr zu sehen. Nur noch seine dunklen Augen schauten zu ihr. "Wie auch....?", fragte er schließlich leiser, doch so, dass sie es noch verstand. "Ich habe keine Eltern...mehr." Doch anstatt des Schmerzes war sein Blick ausdruckslos geworden. Er blieb noch einige Sekunden lang an seinem Ort, bevor sie schließlich ein Kunai nach ihm warf. Tron wich aus, doch er rutschte aus und saß nun auf dem Mageninneren. Er bekam eine Gänsehaut. Es war so unheimlich hier drinnen und es glibberte. Tron vermochte nicht mehr weiter zu kämpfen. Allein schon der Anblick dieser Umgebung und seiner inneren Leere zu urteilen.
Tron senkte den Blick, sah dann zu Narame.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Fr Nov 19, 2010 8:26 am

Trons Reaktion war in der Tat nicht völlig kaltherzig, wie er sich bisher gezeigt hatte, aber auch nicht ganz so, wie narame erwartet hatte. Sie schien einen wunden Punkt getroffen zu haben, nicht mit ihrem Jutsu, sondern mit ihren Worten. Er schien innerhalb von Sekunden alle Kampfbereitschaft zu verlieren und sackte vor Narame zusammen, die darüber etwas verdattert war. Wenn dies ein Trick war, so wäre es ein ziemlich unpassender und geschmackloser, wenn man bedachte, dass es sich hier um einen Übungskampf ohne Einsatz handelte. Doch irgendwo glaubte die Uzumaki nicht, dass der Junge ihr etwas vormachte. Irgendetwas hatte ihn hart getroffen. Menschen vermochten ihr vielleicht geschickt etwas vorzuspielen, doch die körperlichen Signale, die Tron aussandte, waren eindeutig, die Muskeln entspannt, der Blick zu Boden gesenkt. Im realen Kampf wäre er nun ein vollkommen wehrloses Opfer.
Und darauf reagierte Narame - nicht mit der Kaltblütigkeit eines Shinobi, sondern mit der warmen Seite einer erwachsenen Frau. Sie löste ihr Jutsu mit einem speziellen Tritt auf den boden auf und binnen weniger Augenblicke hatte sich das Schlachtfeld wieder normalisiert. Das Fleisch, die Säure, selbst die Luftfeuchtigkeit, die die Kleidungen aufgesogen hatten, lösten sich auf, zurück blieben die bis eben kämpfenden Ninja.
"Tut mir Leid, das wusste ich nicht.", sagte Narame aufrichtig mit gesenkter Stimme. 'Dennoch sollten ihn derartige Bemerkungen nicht so stark mitnehmen... In der Realität wäre er jetzt wegen einer derart schwachen Bemerkung tot.', fügte sie in Gedanken hinzu. Narame fand es falsch, ihm das in dieser Härte zu sagen, denn so, wie Tron sich benahm, musste der Tod der eltern noch nah an der Gegenwart gelegen haben.
"Was ist denn passiert?"
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Fr Nov 19, 2010 8:59 am


Tron hatte seinen Blick wieder gesenkt. Er spürte, wie sich seine Lunge zusammen gezogen hatte und er jeden Muskel einzeln fühlen konnte. Der Schmerz, dieses dumpfe Gefühl war wieder vorhanden. Doch der Junge weinte nicht. Er konnte nicht mehr. Er hatte schon zu viel geweint. Schmerz stand in seinen Augen, als er wieder zu Narame hoch blickte. Nein, eigentlich war Tron jemand, der immer gelacht hatte, der immer fröhlich war, doch...seit jenem Tag hatte er sich verändert. Er war kalt und unnahbar. Ein richtiger Bad Boy, so nannten ihn die Mädchen jedenfall. Tron sah Narame immer noch an. Er sah, wie sie das Jutsu löste und sich alles wieder so zurück verwandelte wie eh und jeh. Der Wald, das Rauschen der Blätter und das Zwitschern der Vögel. Alles wie vorher drang an sein Ohr, doch es nahm ihm nicht den Schmerz, der in seinem Herzen war. "Tut mir Leid, das wusste ich nicht."
Ihre Worten linderten zwar den Schmerz nicht, aber sie gaben ihm wenigstens ein wenig Trost. Tron schluckte den Stein herunter, der in seinem Hals zu sein schien. Klar, jetzt wäre er schon längst in einem Kampf tot gewesen, aber das interessierte ihn recht wenig in seiner jetzigen Situation. Er litt, hatte er es doch noch immer nicht geschafft von den Erinnerungen los zu kommen. Jedes Mal, wenn er in sein verlassenes Haus kam, kamen die Erinnerungen wieder und immer wieder war der Schmerz da, der ihn einfach daran hinderte etwas zu tun. Trons Hände zitterten leicht, die ihn noch immer stützten. Er saß ja schließlich noch immer auf seinem Hosenboden und hatte nun doch den Blick gesenkt. "Was ist denn passiert?", ertönte wieder Narames Stimme, doch Tron antwortete erstmal nicht.
Er saß noch immer dort, wo er gestolpert war und betrachtete seine Knie. Es war so schwer zu antworten, dass er selbst kaum damit klar kam. Tron fühlte sich auch im Moment gar nicht in der Lage aufzustehen. "Als...", begann er mit trockener Kehle."...als ich...in das Haus kam....alles verwüstet....wie hätte ich wissen können?...", sprach er leiser, so, dass sie es aber noch hören konnte. "...ich kam zu spät....überall war Blut...sie waren nicht mehr da....und als ich....erfahren habe....das sie...Verräter sind...." Er stockte und senkte noch weiter sein Gesicht. Sein Gesichtsausdruck sah wirklich so aus, als würde er weinen, doch er tat es nicht. Der Schmerz war zu groß. Langsam stand er auf, klopfte sich mit seinen zitternden Händen die Kleidung sauber. "Ach..ist schon ok...", versuchte er das Thema weg zu wischen. Doch er sah nicht danach aus. Tron drehte sich leicht weg, als plötzlich ein großer, weißer Wolf mit einem Puffen erschien und vor ihm stand. Tron erschreckte sich nicht. Aufgrund der Gefühle, die in ihm wüteten und der rechtlichen Abwesenheit seiner selbst sah er den weißen Wolf einfach nur an. Dieser hatte etwas für ihn, was er auch fallen ließ. Einen Brief. Tron schwieg, hob den Brief kommentarlos auf und öffnete ihn.

finde dich in spätestens einer halben Stunde am Trainingsplatz ein. Seit pünktlich und bringt eure gesamte Ausrüstung mit. Ab jetzt ist euer Warten nämlich beendet und ihr seit nun einem Team unterteilt, welches ihr nun treffen werdet.


Gezeichnet euer Sensei"
Als Tron diese Zeilen laß, schwieg er weiter. Sie wollten ihn also in ein Team stecken? Tron wandte sich leicht zu Narame um. "Ich...muss los. Mein...Sensei ruft mich.", sagte er leise und monoton, ehe er sich wieder umdrehte. Er ging langsam davon, hob aber noch die Hand zum Abschied.

tbc - Trainingsplatz


(ooc - sry ich musste weg, da Yuzai nun beginnt mit dem Team)
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   So Nov 28, 2010 10:24 am

Semjon, Clansoberhaupt der Emishi, trottete Seite an Seite mit Rikimaru Senju durch die Wälder Konohagakures, und sein Wanderstab schlug ein dumpfes Stakkato auf dem Waldboden, das kaum für menschliche Ohren zu hören war. Der Glutsalamander am oberen Ende des Stocks klammerte sich routiniert fest und schien zu schlafen, wie es eben die echsentypische Coolness dieser Wesen vorgab.
Übrigens, Senju brach Semjon nach einiger Zeit wieder das Schweigen, Deine kleinen Vorahnungen, da hab ich Futter für. Eine kleine Kunstpause. Im Wald, etwas von hier entfernt, habe ich eine Feuerbestattung gefunden, gestern nacht. Und meine Befürchtung ist... dass das jemand getan hat, um Leichenschändung zu verheimlichen. Willste wissen, wieso? Noch steht nichts fest, aber meine Vermutung ist, dass es sich bei dem Toten von gestern nacht um eine Uchiha handelt. Hier! Aus den unendlich tiefen Falten seines Mantels holte er den angekohlten Papierschnitzel, auf dem zwei kleine Mädchen mit tiefschwarzen Haaren gerade noch zu sehen waren. Eins der Mädchen auf diesem Foto, dem haben wir beide gerade eben noch ne Predigt halten wollen. Was meinst du, Senju, warum flattert mir so ein Papierfetzen in den Schoß, während ich vor einer brennenden Leiche sitze? Oh ja, er war sehr interessiert an der ganzen Sache.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   So Nov 28, 2010 9:10 pm

*PLING! Plotidee gefunden Razz *

Als Narame Tron danach fragte, was denn passiert sei, verschlechterte sich dessen Zustand eher noch. Aus den Wortfetzen, die sie aus ihm herausbekommen hatte, konnte sie mehr oder weniger genau schließen, dass seine Eltern ermordet worden sind und dass er möglicherweise kurz darauf eben diesen Mord feststellte. Lange konnte dies auch noch nicht her gewesen sein, denn wenn man seine jetztige Körpersprache mit der für Uchiha typischen, emotionslosen Art verglich, merkte man deutlich, dass der Junge dieses Ereignis noch nicht ansatzweise verarbeitet hatte. Wie auch, er war schließlich noch ein kleines Kind! Man mochte als Shinobi gegen Stress, Anstrengung und Schmerz gestählt werden, doch wie bildete man ein Kind dazu aus, das Loch zu füllen, das der Verlust der eigenen Eltern in so jungen Jahren riss? Als direkter Nachkomme Uzumaki Narutos konnte sie zumindest erahnen, was es bedeutete, ohne Eltern aufzuwachsen, oder wenn sie einem wie einst Uchiha Sasuke genommen wurden.
Man sollte fast meinen, dass sich zumindest ein Teil der Geschichte widerholen könnte. Die Uzumaki wusste darum, wie gefährlich Sasuke einst geworden war und welches Potential die uchiha inne hatten.
Nicht weit entfernt vernahm Narame plötzlich die Stimme eines älteren Mannes. Was der Wind zu ihr herüber trug, ließ sie erfahren, dass es scheinbar hier im Wald zu einem Mord gekommen sei - an einer Uchiha! Sollte das Trons Mutter gewesen sein?
Auf jeden Fall eine Spur, der es nachzugehen galt, denn wenn sie helfen konnte, das verbrechen an Trons Eltern aufzuklären, dann würde sie es tun. Wenn schon nicht um der Gerechtigkeit im Dorf wegen, dann umso mehr für Tron selbst, ein Genin, der gerade aus der Akademie kam und bereits das Stufe-2 Sharingan konnte und die Jounin Narame teilweise in Bedrängnis gebracht hatte. Der Junge hatte immenses Talent, erinnerte sie aber auch sehr an den einstigen Freund ihres Vorfahren und Narame wollte auf gar keinen Fall, dass Tron ebenso verbittert werden würde, wie es einst Sasuke gewesen ist. Zudem fühlte sie sich als Uzumaki verpflichtet, den Uchiha als Clanfreunde zu helfen.
So lief sie zu den beiden Menschen herüber, von denen sie zumindest den älteren, der gesprochen hatte, als das Clanoberhaupt der Emishi erkannte und sprach sie direkt an.
"Entschuldigt, ich bin Uzumaki Narame...", stellte sie sich schnell und unformell vor, "...und habe euer Gespräch zum Teil mitbekommen. Könnt ihr mir zufällig mehr über den Tod der vermeintlichen Uchiha erzählen? Ich habe mich eben mit dem Sohn unterhalten und ermittle in diesem Fall."
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Mo Nov 29, 2010 12:24 am

Trainingsplatz und Wald auf einmal, da wurden ja beide genannten Vorschläge erfüllt, nur gut dass sonst niemand auf hier zugegen war - anfangs. Als die Beiden durch den Wald gingen, summte das Oberhaupt der Senju leise vor sich hin, er merkte wie sich sein Geist und seine Chakren wieder beruhigten, denn das Uchihamädchen war weg (und es lag wirklich nur daran, dass sie eine Uchiha war) und der Alkohol verschwand langsam, sowie der Wald. Eine tiefe innere Ruhe kam in Senju auf und dennoch war sein Körper fit wie eh und je, er hätte alles machen können, so fühlte er sich. Doch schon bald senkte sich die Ruhe wieder und das Gemüt schwang an, Semjon hatte doch gar nicht wirklich gute Nachrichten. Schon als er damit begonnen hat, dass er Futter für Rikimarus Befürchtungen hatte, erahnte der Senju nichts gutes. Hm, eine Feuerbestattung? Es hätte sich auch um einen Anbu handeln können, der wichtige Informationen nicht Preis geben wollte. Doch wie nah an Konoha war das? Und warum haben keine anderen Anbus etwas davon mitbekommen? Rikimaru wunderte sich, doch wenn es sich um eine Feuerbestattung handelte, dann war es sicher kein Anbu, die Technik, die diese nutzten war ausgereift und dauerte wenige Sekunden. Und das einzige was übrig blieb, war ein schwarzer, verkohlter Fleck auf der Erde. Ja, in der Theorie beherrschte Rikimaru dieses Jutsu auch, immerhin war er sehr sehr lange bei den Anbu und hatte einst des Hokage leibeigene Squad angeführt. Doch bei dem Foto wurden seine Ohren spitzer. Eine Uchiha sagst du? Von dem Foto her sind die beiden wohl in etwa nicht weit vom Alter auseinander. Ob das Mädchen von eben davon weiß? Ich frage mich, was da los war, wir sollten es uns vielleicht nochmal genauer ansehen. Rikimaru überlegte und nahm die Hand vor den Mund, schon länger war ihm die blonde Frau aufgefallen, die zu ihnen kam, als Anbu hatte er vieles gelernt, so auch potentielle Gefahr zu entdecken, bevor diese überhaupt da war, sich gar bestätigt hatte. Schnell sagte er noch zu Semjon etwas. Vielleicht sollten wir uns mal die Familienverhältnisse der Kleinen angucken. Schon war die blonde Frau bei ihnen. Sie hatte die beiden alten Herrn wohl belauscht, aber Rikimaru lächelte nur, als Senju empfand er es nicht als sonderlich schlimm, machte er sich mehr um Semjon sorgen, obwohl dieser wohl eher beim Anblick dieser jungen Frau aus den Mundwinkeln tropfte. Sie wirkte dominant und stark, war recht hübsch, sah aber recht militärisch aus, wahrscheinlich genauso, wie Semjon es bevorzugte, aber genug dieser Dinge. Wie Rikimaru feststellte, handelte es sich also um eine Uzumaki, also um entfernte Verwandte seinerseits. unverblühmt sprach sie die beiden aber auch direkt auf die Uchiha an. Erstmal hallo. Sagte er freundlich und lächelte. Rikimaru Senju mein Name, meines Zeichens Jounin und Clanoberhaupt der Senju. Eine leichte Verbeugung, so wie es sich gehörte und er stand schon wieder gerade da, mit einem weiteren lächeln auf dem Mund. Ich glaube kaum, dass es sich bei der ermordeten Uchiha um eine Mutter handelt, höchstens wäre das Kind erst einige Wochen oder Monate alt. Deswegen glaube ich nicht wirklich, dass sie sich mit deren Sohn unterhalten haben, viel wissen wir aber selbst auch nicht. Das verstorbene Mädchen war vielleicht höchstens ein, zwei Jahre älter als Nami, die Uchiha, die sie vorhin getroffen hatten. Merkwürdigerweise hatte Rikimaru ads Gefühl das verstorbene Mädchen schonmal gesehen zu haben, in Begleitung eines anderen Jungen, aber vielleicht trügte ihn sein Gefühl auch, er wusste es nicht.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Mo Nov 29, 2010 1:04 am

Hm, eine Feuerbestattung? Es hätte sich auch um einen Anbu handeln können, der wichtige Informationen nicht Preis geben wollte. Doch wie nah an Konoha war das? Und warum haben keine anderen Anbus etwas davon mitbekommen?
Na, nix ANBU-Selbstmord grummelte Semjon und wedelte mit der der Hand in der Luft herum. Das hab ich schon gesehn; das macht PUFF und weg! Das, was da im Wald war... - na, lass es zwei drei Wegstunden gewesen sein? - das war etwas anderes. Und übrigens, es waren ANBU da, nur etwas später als ich selbst. Ich persönlich habs übrigens von meiner alten Bergfestung gesehn, den Rauch also, und da dacht ich, wo Rauch is, is Feuer nich weit, ne? Er zeigte auf das Ende seines Stabes, auf den Glutsalamander. Da ist mein Zeuge! Ein Achselzucken. Naja, viel zu sehen ist da nicht mehr. Bin ein alter Mann, und meine Lust, eine brennende Leiche in der letzten Ruhe aufzustören, war nicht besonders groß. Meine Frau und ihr Team haben sich die Überreste zur Untersuchung in Konoha geholt. Und während ich so da saß, da flatterte dies Papierchen zu mir! Nochmaliges Achselzucken. Und das isses. Kommt mir eben komisch vor. Was will das Bild auf einem Feuergrab?
Als dann eine blonde Frau zu ihnen trat und sich eilig vorstellte, ließ sich der Alte vom Berge nicht anmerken, sie nicht früher bemerkt zu haben. Da Rikimaru wenig überrascht schien, als sie plötzlich vor ihnen stand, wollte er sich diese unachtsame Blöße mal nicht geben.
Übrigens tropfte er nicht wirklich aus dem Mund. Die junge Dame traf zwar schon ganz gut einen gewissen Geschmack, doch aus dem Alter des Hinterherhechelns war Semjon heraus. Er war jetzt alt, er hatte eine Autorität zu blamieren! Außerdem führte er eine absolut treue Vernunftehe mit einer Frau, die ihn zumindest seit einigen Jahren halbwegs liebte, schätzte und nicht mehr ganz so fest durch Wände prügelte.
Rikimaru nahm Narame recht schnell den Wind aus den Segeln, doch Semjon wandte ein: Na, Riki, mach ma langsam... wir wissen ja nix wirklich, ne? Es war eine Angewohnheit, bei Skepsis mit den Nackenwirbeln zu knacken. Er tat es auch heute noch. Bewegte den Kopf mit kritischem Blick nach links. nnnnggggggkkkkrrrs! Ich meine, das Foto, das zeigt wohl Nami und ihre Schwester, aber... Bewegte den Kopf nachdenklich nach rechts. nnnnggggggkkkkrrrs! ... aber man weiß ja nich, was es damit auf sich hat, ne?
Zeigte es den Toten? Zeigte es nahe Verwandte oder Freunde des Toten? Hatte doch bloß ein Liebesbrief auf der Rückseite des Fotos gestanden und das Bild selbst hatte absolut nichts mit dem Toten zu tun?!?
Semjooon... Semjoooonnn... ließ sich nun wieder einer der ehrenwerten Vorfahren vernehmen, du bist... kein Ermittleeeeerrr... du bist in... Reeeennnteee...
Bah, Klappe nuschelte er dem Trugbild zu, redete für jeden anderen Anwesenden mit leerer Luft. Er wandte sich wieder Narame zu, hielt ihr den Papierfetzen hin. Komm wa auf den Punkt. Dies hier kam mir beim Brand entgegengeflattert, war irgendwo bei der Leiche. Auf dem Bild: Zwei Uchiha-Kiddies, Nami und Seselina, beide heute etwas älter... und weniger kindlich... und kamen erst kürzlich aus Oto zurück. Nami haben wir eben getroffen, die ist definitiv nicht gestern nacht verbrannt. Die andere kam uns noch nicht übern Weg. Letzteres konnte vielleicht interessant sein, musste aber nicht. Na, was weiß ich! Vielleicht zeigt das Bild weniger die Mutter, eher die Schwestern eures "Sohnes", Narame? Man weiß ja nie, Uchiha-Morde sollen ja hin und wieder ihre Kreise durch ganze Familien ziehn! Er ließ ihr das Fotofitzelchen zum Betrachten. Wie gesagt! Mir kommts komisch vor!
Vielleicht kam ja etwas über die Identität der oder des Toten heraus, wenn sich die Leute von der betreffenden Abteilung des Sanitätstrupps damit beschäftigt hatten.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz im Wald   Mo Nov 29, 2010 6:50 am

Rikimaru Senju, das Clanoberhaupt der Senju, den Narame versehentlich nicht als solchen erkannt hatte, blockte Narames Anfrage schnell ab und betonte, dass es sich bei der Uchiha nicht um eine Mutter gehandelt haben könne. Es machte die Uzumaki etwas stutzig - sollte es sich hier um eine ganze Mordserie gehandelt haben? Wenn ja, wieso war dann das Dorf nicht in Alarmbereitschaft gesetzt worden? Es war zwar Gang und Gebe, dass Verbrechen innerhalb des Dorfes oft im eigenen Clan geahndet und nach außen hin dann versteckt wurden, um das Ansehen des Clans zu wahren, aber insbesondere Mordfälle führten bisher stets zu dorfweiten Untersuchungen, bei denen nicht locker gelassen wurde, bis der Täter überführt und bestraft worden war. Und gerade bei Mord wären diese Strafen schwer genug, dass es darum öffentlichen Aufruhr gab.
"Also handelte es sich bei eurem Opfer um eine Jugendliche?", fragte Narame nach, doch Semjon, der Clanleiter der Emishi mischte sich ein und entkräftete Rikimarus schnelles Urteil etwas. Er erklärte, dass sie lediglich eine Leiche gefunden hatten und dass sie ein Bild zweier Uchihamädchen bei sich gehabt hatte, die kürzlich aus Otogakure zurück gekommen sein sollen. Zumindest eine von ihnen, Uchiha Nami, wollen sie beide vorhin noch gesehen haben.
Narame fand es komisch, dass die beiden nicht sagen konnten,ob es sich bei der leiche um eine erwachsene oder jugendliche Frau gehandelt hatte, deswegen hakte sie dort noch einmal etwas nach.
"Bitte sagt, wo ist diese Leiche denn gefunden worden? Vielleicht kann ich dort mehr Hinweise finden!?"
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