Testforum


 
StartseiteKalenderFAQSuchenAnmeldenLogin

Teilen | 
 

 Waffenkammer

Nach unten 
Gehe zu Seite : 1, 2  Weiter
AutorNachricht
Gast
Gast



BeitragThema: Waffenkammer   Mo Nov 15, 2010 2:55 am

Die Waffenkammer von Suna liegt abgelegen des Dorfzentrums. Eine große Halle, in der sich in erster Linie die Ausrüstung der Gäste von Suna regalweise stapelt, säuberlich in Schriftrollen versiegelt und nummerisch geordnet.
Ein Einbruch sollte mit Vorsicht geplant sein. Der Boden der Halle ist von Schriftzeichen bedeckt. Dieses Siegel "klebt" jegliches Material, durch das Chakra fließt, am Boden fest, sobald man die Zeichen berührt!
Zur Belüftung besitzt die Waffenkammer Oberlichter, die allesamt mit eisernen Gittern gesichert sind und ein Schutzdach gegen Regen besitzen.
________________________________________________________________

Es regnet,Gott segnet, die Erde wird-
Dai, mein treuer Diener. Schnauze.
Warum tun wir das? Sag es mir! Warum wollen wir das Reservoir des Kazekage versalzen, wenn es hier alle paar Stunden doch eh wie aus Kübeln schüttet!
Prüfung, Dai. Prüfung.
Hätten sie uns nicht einfach nen Schriftlichen Test geben können?
Den hättest du nicht bestanden, Dai.

Die Nacht war ruhig, und die Gasse, in der die Wache stand, ebenso. Regen fiel sanft vom Himmel, ohne Unterlass, und das Plätschern war längst so eintönig geworden, dass das Gehör es fast nicht mehr wahr nahm.
Kratzende Geräusche erweckten die Aufmerksamkeit der Wache, die sich zu den Schatten umdrehte. Hm? Misstrauisch bewegte sich der Suna-Nin auf das Geräusch zu, wich dann aber ein wenig zur Seite, wie man es ihn gelehrt hatte. Nie den direkten Weg auf das Ziel nehmen. Da, im Schatten! Es regte sich etwas! Und es war... eine aufziehbare Spielzeugmaus!
Daisuke schoss plötzlich um die Ecke. Haiaaaa! Er schleuderte die Gummi-Shuriken, die er am Spielzeugladen erstanden hatte, und die Wache riss die Arme hoch, um die Geschosse abzuwehren. Harmlos prallten sie ab, was ihn doch etwas überraschte. Dann war Daisuke heran und trat zu. Hua!
Der Suna-Nin fing den Tritt kurz vor seiner Schläge ab, locker mit dem Zeigefinger. Na na, Schreihals!
Im nächsten Moment kollidierte Daisukes Rücken mit einer Hauswand. Aufkeuchend blieb der Ge-Nin erst einmal liegen.
Es gibt einfach keine Elite mehr unter den Dieben... stellte die Wache trocken fest.
Unter dem Wachpersonal auch nicht. Sato war plötzlich da, und sein Tritt fand die Stirn des Mannes, rammte ihn seinerseits in die nächste Wand. Immer dieselbe Nummer. Er spuckte grimmig aus.
Der Schatten kam von links.
Und ne verdammt Alte dazu! Die zweite Wache knallte Sato den Ellbogen ins Gesicht, schickte ihn in eine noch unversehrte Hauswand und sah zu, wie er scheinbar bewusstlos zusammensackte. Sich dem langsam wieder aufstehenden Daisuke zuwendend, funkte er in sein Walkie talkie: Hier ist alles unter Kontrolle... So, du Zwerg! Er machte einen Schritt auf Daisuke zu.
Der dunkelhäutige Emishi schreckte erst zurück, fing sich dann aber und streckte plötzlich die Hand vor. Halt!, rief er enthusiastisch, Moooment! Erst zeige ich dir meine Überraschung!
Überraschung, hah? Die Wache ließ die Halswirbel knacksen, offenbar eine Spielernatur. Lass knacken! Der erfahrene Shinobi wußte, wann er eine wahre Herausforderung vor sich hatte. Und der Bengel vor ihm war das sicher nicht.
Daisuke ging in eine Pose, hielt die Handflächen gegeneinander und streckte sie beschwörend nach hinten, als wolle er sein Chakra darin sammeln und gebündelt in einem Strahl nach vorn schleudern. Kameeeee....
Er versteifte sich. Seine Muskeln spannten sich an, eine Ader auf seiner Stirn pochte energisch. Seine Stimme klang tiefer und drohender!
Hameeeee....
Sato warf die Hände nach vorn. HA!
Nichts geschah.
Die Wache knackste nochmal ungeduldig mit dem Hals. Und nun?
DAS HIER! Sato prellte dem Wachmann aus dem Sprung heraus die Faust ins Gesicht; sie ging in hellblauer Flamme auf. Krachend stürzte der Mann über seinen bereits am Boden liegenden Kollegen.
So stellte Sato trocken fest, spuckte etwas Blut aus und wedelte mit seiner qualmenden Hand herum.
Ein Schlag der dritten Wache holte ihn von den Füßen, stieß ihn in Daisuke hinein und gemeinsam gingen sie zu Boden.
Lektion Wachausbildung: schnarrte der dritte Wachmann, Einer sichtbar, zwei andre nicht! Er grinste dünn. Und sah plötzlich nach rechts!
Da hing der Waschbär in der Luft, grimmig dreinblickend und in der Tiger-Kranich-Haltung. GrrrAAARRR!! Dreimal trat er ihm blutige Striemen ins Gesicht, dann schloss er Krallenzeichen, indem er Zeige- und Mittelkralle beider Hände vor der Brust kreuzte! Grah GROAR Gru Gro-
Anmerkung des Autos: Übersetzung aus der Waschbärsprache: Taiju kagebunshin no ju-

Maulkorbpflicht! Der Suna-Nin pügelte den Waschbär aus der Luft und genau auf den Haufen herumliegender Streuner. So! blaffte er, habt ihr noch mehr???
Daisuke zählte laut. Sah auf Sato, der sich langsam erhob. Eins. Sah zum Waschbären, der grollend auf ihm lag. Zwei. Sah zum verregneten Himmel auf, wurde sich des Seins seines eigenen Selbst bewusst und zählte sich daher mit. Drei. Hmmm... Ja, eigentlich schon.


Zuletzt von Emishi Sato am Mo Nov 15, 2010 11:41 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Mo Nov 15, 2010 7:48 am

Daiki stand auf eines der Dächer. Im Schatten der Belüftungsanlage. Nicht sichbar wenn man nicht genau hinsah. Und wer würde das schon tun? Zumindestens wenn man kein Mucks von sich gab. Auserdem waren die Wachen grad beschäftigt seine Begleiter zu verprügeln. Ein lustiges hin und her wo Daiki gern zu sah. Aber jetzt war er dran.
"Here we go!"
Daiki erhob sich blitzartig und war genau so schnell verschwunden wie er aufgestanden war, nur um dann hoch am Himmelszelt aufzutauchen und nach unten zu rasen. Er wurde immer schneller bis nur noch einige Meter zwischem ihm und sein Ziel waren.
"Falsch du Idiot. Vier!"
Daiki vollführte eine volle Drehung um zusätzlich an Schwung zu bekommen und verpasste dann der Wache der sich zu ihm umgedreht hatte einen gehörigen Tritt ins Geischt.
Er flog und ihr könnt mir glauben er flog regelrecht gegen die Wand und landete dann auf seinen beiden Kollegen.
Daiki, der immernoch zu schnell war und keine Meistertaijutsutechniken fürs Landen kannte, zog die Arme hoch und landete unsanft auf dne Boden und rollte neben Daisuke.
"Autsch" kam es nur noch aus ihm.
"Das tat weh", sagte er während er sich langsam erhob.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Mo Nov 15, 2010 12:23 pm

Sato reichte Daiki natürlich nicht die Hand, als sich dieser wieder aufraffte. Er sagte nichtmals "Danke" oder etwas in dieser Art. Es kam bloß ein trockenes Auftrag erkannt? Landungen üben hervor, ehe der Emishi auf das Gebäude zuschritt. Als ihm eine Spielzeugmaus über den Weg huschte, trat er knirschend mit dem Fuß darauf. Auf jetzt, Leute. Rauf da.

Wenige Minuten später befanden sie sich auf dem Dach der Waffenkammer, genauer: An einem der Oberlichter. Sato zerstörte mit einigen wenigen Tritten die Träger des Daches, was die Innenräume vor Nässe schützen sollte. Vielleicht hatten diese Abdeckungen vorher dazu gedient, den Sand fernzuhalten.
Nun war das Eisengitter dran. Sato blickte in die Runde. Daiki. Halte Ausschau, ob sich etwas in den Straßen tut. Das Eisengitter war recht groß, und so ging er auf den Streben entlang ungefähr bis zur Mitte, kniete dort nieder und schmiedete Chakra. Betet, dass wir noch ein kleines Weilchen Ruhe haben... Er fasste die Eisenstreben. Ka no geki. Seine Handflächen gingen in Flammen auf, erst wild brausend und zischend, dann aber gedämpfter und leiser. Helles Orange dunkelte zu Blutrot ab, das Flackern hörte fast völlig auf.
Und auch das Eisen verfärbte sich, wo Satos Hände zufassten. Von Mattgrau zu glutofenrot.
Daisuke trat in der Zwischenzeit zu Daiki. Ich frage mich wirklich, was dieser Regen zu bedeuten hat... da hört man immer vom sonnigen Sunagakure, doch kaum sieht man es mal wirklich...
Hinter ihnen riss Sato zähneknirschend und vor sich hin schimpfend und fluchend eine tiefrot glühende Strebe auseinander und schüttelte seine qualmenden Hände im Regen, ehe er langsam, aber sicher, ein kreisrundes Loch im Gitter schuf.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Mo Nov 15, 2010 9:08 pm

Daiki gab einfach kein Kommentar ab. Taijutsu war halt nicht so seins, ne? Er sah sich das Gebäude an und war unmittelbar später mit den anderen beiden auf dem Dach.
Er trat auch zu den Oberlichtern und sah sich die mal an ehe er einen erneuten Auftrag bekam und er sich etwas von den Oberlichtern enfernte und mit dem Rücken zu Sato stand.
Er sollte schauen ob welche ihr Tun bemerken würden. Nicht die spannendeste Aufgabe aber das würde schon noch kommen.

Daisuke kam, während Sato anscheinend versuchte mit Hitze die Eisengitter zu entfernen, zu ihm.
Ich frage mich wirklich, was dieser Regen zu bedeuten hat... da hört man immer vom sonnigen Sunagakure, doch kaum sieht man es mal wirklich...
Jetzt blickte auch Daiki kurz in den Himmel. Da hatte er Recht. Was sollte dieser plötzliche Regen Sunagakure. Es war doch noch keine Regenzeit oder irrte er sich da? Naja er hoffte das er sich irren würde, denn plötzlicher Regen in Suna war kein gutes Zeichen. Zumindestens nicht für ihn.
Er sah nun wieder auf die Straße und antwortete Daisuke gelassen.
"Ich weiß nicht. Aber es ist sicher nichts gutes."
Er warf einen Blick über seine Schulter um zu schauen wie weit Sato bereits war.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Mo Nov 15, 2010 10:45 pm

"Ich weiß nicht. Aber es ist sicher nichts gutes."
Und der Wind trägt eine Melodie von Osten, die die Welt verändern wird unkte Daisuke mit theatralischer Düsternis. Um im nächsten Moment von ausgesprochen deprimiert zu kreuzfröhlich zu wechseln. Er entfernte sich von der Dachkante, indem er einen Moonwalk hinlegte und dabei vor sich hin sang: I´m siiiiingin in the rain, oh i´m singing in die raiiiin... bababa, bababaaa.... - hier hatte er den Text vergessen - I´m haaaapy again.... Und dann stampfte er fest auf, um etwas rockiger fortzufahren: And when the rain begins to fall, you are my rainbow in the sky, and when-...
Schnauze, mein treuer Diener! Aus einer Krähe wird kein Singvogel!
Sato war fertig. Mit mittlerweile stark qualmenden Händen riss und drehte und wuchtete er ein großes Stück des Gitters heraus und warf es beiseite. Herkommen!
Daisuke kam zusammen mit Daiki zu dem Loch, dann blickten sie in die Dunkelheit. Hm. Sieht finster aus.
Den Leuchtstab.
Yessa! Daisuke war stets begeistert, wenn Kinderspielzeug für Erwachsenen-Spiele eingesetzt wurde. Die Gummi-Shuriken hatten vorhin schon ein spektakulär echtes Flugverhalten an den Tag gelegt, sodass sie kaum von echten Waffen zu unterscheiden gewesen waren (ein kleiner Seitenhieb des Autors an Soft-Air-Waffen?). Nun holte er eine dieser Neonröhren hervor, knickte sie und brachte sie zu einem hübschen, grünen Leuchten.
Das Leuchtstäbchen fiel zu Boden und beleuchtete den Raum spärlich, aber genügend. Regale, deren Fächer sauber beschriftet waren.
Auf gehts wies Sato an.
Einen Moment später hatte sich Daisuke das Strick vom Marktplatz um den Körper geschlungen und salutierte. Bereit!
Dann Rohr frei! Sato hatte sich das andere Ende des Seils um den Körper geschlungen. Er schätzte etwas nachlässig, wieviel Spiel er dem Seil geben konnte, und fand, dass Daisuke es schon merken würde, wenn es zuviel Spiel sein würde.
Jawohl! Der 20-Jährige Ge-Nin meldete zackig ab. Und wie seilte er sich wohl nach unten ab?
Kennen sie diese Mission-Impossible-Szene, in der sich Tom Cruise aus dem Hubschrauber stürzt, um in ein Hochhaus einzutauchen? Bitte genau diesen Soundtrack jetzt im Ohr haben!
Daisuke duckte sich zusammen. Und noch ehe Sato fragen konnte, warum er für einen Sprung nach unten Schwung holen wollte, schoss der treue Diener auch schon nach oben, schlug einen eleganten Purzelbaum und raste wieder abwärts, tauchte kerzengerade durch das im Gitter entstandene Loch. Yeronimo!
Der Waschbär hob ein Schild mit der Zahl "9".
Sato ahnte Schlechtes. Als Daisuke ruckartig abgebremst wurde, riss es ihn glatt ein winziges Stück nach unten. Das ganze Gitter bog sich durch! Offa! Dai! Keine Steaks mehr!
Bin unten, und ich lebe kam es vergnügt aus der Halle. Welche Nummer hatte unsere Quittung?
Neunundneunzig.
Hmmm... bin ich jetzt erst bei sechsunsechzig? Aber die andern Zahlen sind so verwuselt...
Hängst du auf dem Kopf?
Nein, aber mein Kopf wird so warm. Puh!
Sato knirschte mit den Zähnen, da sich Daisuke offenbar geschäftig bewegte. Und sah zu Daiki. Gut, wirf ihm die Angel herunter. Und sag, wo deine Ausrüstung liegt.
Nur noch ein bisschen. Eine kurze Weile, während ihm der Regen ins Gesicht fiel, und er wäre wieder voll bewaffnet. Dann konnte kommen, was wolle, und er würde eine Show abliefern!
Nur noch ein bisschen, nur noch ein bisschen....

OUT: Verzeih, dass ich für dich nicht so viel zu tun habe, Daiki, doch du weißt ja, warum Eile geboten ist ^^°
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Di Nov 16, 2010 2:06 am

Daiki sah verwirrt zu dem verrückten jungen Mann der einen Moonwalk hinlegte und schüttelte lächelnd den Kopf. Sato war anscheinend fertig sodass Daiki mit Daisuke daneben trat und runter sah.
"Hm dunkel und tief" bemerkte der Exshinobi von sich.
Also war der Plan jetzt Daisuke da festzubinden und langsam abseilen zu lassen damit er mit seiner Angel ein Sack oder sonstiges mit Salz zu entnehmen. Anscheinend waren da auch Sachen drin die beschlagnahmt wurden. Vielleicht auch was für ihn?
Er verwarf mal den Gedanken und sah auf als Sato ihn ansprach und nach seiner Angel fragte.
Er drehte sich um und nahm die Tasche vom Rücken. In der Tasche waren viele Schriftrollen in denen solche Ausrüstungssachen wie Angel Messer oder auch sein großes Schwert war. Er konnte ja nicht sein Schwert mit sich rumschleppen während eienr Mission bei der Schnelligkeit zählte. Darum war sein Schwert schön verpackt in einer Schriftrolle.
Ohne lange nachzudenken griff er zur richtigen Schriftrolle und öffnete diese mit einem leisen "Puff" und er hielt plötzlich eine Angel in der Hand. Die Schriftrolle wurde wieder in die Tasche gesteckt und die geschlossene Tasche wieder um den Rücken geschwungen.
Er stand auf und ging zu dem dunklen Loch das nur spärlich erleuchtet war, aber er konnte was erkennen. Er zielte und ließ dann die Angel fallen.
Er schmunzelte leicht. Nicht das er es auf den Kopf bekommt. Das würde nicht gut enden.
"Meine Ausrüstung?"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Di Nov 16, 2010 4:07 am

Meine Ausrüstung?
Ja, deine Ausrüstung erwiderte Sato barsch, die, die du wir wir am Tor abgeben musstest und die jetzt hier gelandet i-... Er stockte. Überdachte die Frage Daikis. Und verengte die Augen zu Schlitzen. Du Schmuggler, du!
Aha! Ertappt!
Unterdessen knallte Daisuke, der waagerecht im Raum "schwebte", die Angel auf den Kopf. Au! Er fing den "spitzen Stock non plus ultra" gerade noch rechtzeitig.
Hoppala! So! Ähm... Sato! Er rief nach oben: Der Boden sit wirklich gesichert, wie Ashitaka sagte! Kannst du mich schwingen?
Schwingen will er knurrte Sato, Na, meinetwegen...
Also brachte er seinen treuen Diener zum Schwingen. Daisuke fischte mit dem Angelhaken eine Schriftrolle aus dem Regal und warf sie nach oben. Hier! Deine Schwerter!
Satos Herz setzte kurz aus. Und für einen flüchtigen Moment sah man... Freude. Wahre Freude, die einen Moment lang seinem eisenharten Klotz, der im Brustkorb saß, in ein echtes Herz aus Fleisch und Blut verwandelte.Aber nur für einen Moment. Der Emishi fasste zu, hielt seine Waffen wieder in Hände. Selbstvertrauen kehrte zurück. Nun war er bereit für alles und jeden! Komme was wolle! Sato Emishi, Top-Predator!
Der Regen fiel und fiel.
Daisuke angelte derweil seine eigene Ausrüstung und rief: Und was soll ich jetzt Daiki mitbringen? Schwerter? Äxte? Blendgranaten? Hier liegt ganz viel rum, aber alles nur so lahmes Zeug! Wahrlich, es war nicht mehr besonders viel Interessantes da unten zu sehen, den Beschriftungen der Rollen nach.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Di Nov 16, 2010 9:58 am

Daiki schmunzelte als er merkte das Sato geglaubt hatte das er sich wirklich seine Sachen abgelegt hätte. Er hatte einen netten Trick angewandt wodurch durch wahrscheinlich jedes System durchkommen würde. Das Schriftrollen in Schriftrollen versiegeln. Und Daiki hatte tausende von Schriftrollen. Nun könnt ihr euch denken wie das enden würde wenn aus jeder Schriftrolle 10 wietere auftauchen.
"Ich hab da so ein Trick", erwähnte er kurz ehe er wieder nach unten sah und etwas heranrauschen sah. Er konnte sich noch rechtzeitig zurückziehen. Es waren Schwerter. Schöne auch noch dazu. Er lächelte leicht und sah dann wieder nach unten. Diesmal aber jederzeit bereit das was heruasfliegen konnte.
Daiki wusste nicht ob da ebenfalls Schriftrollen waren. Er dachte kurz nach. Wenn da wirklich dort das war was er suchte - und er suchte mehrere Sachen - dann wäre er wieder ein Schritt weiter. Leise in die Dunkelheit blickend sagte er
"Schau mal nach ob da eine schwarze Schriftrolle ist."
Nicht nur das die Schriftrolle dort vielleicht garnicht ist, sondern diese war auch ncoh schwarz sodass amn sie leicht übersehen konnte.
"Schau genau nach", fügte er schnell hinzu.
So eine Schriftrolle mit so einer Macht würde man sicher nicht in der Waffenkammer aufbewahren. Auserdem wusste er nicht mal ob diese überhaupt existierte. Aber er glaubte daran.
Er wartete hoffend auf die Antwort des Jungen. Mit einem hoffnungsvollen Funkeln in den Augen.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Mi Nov 17, 2010 1:23 am

"Ich hab da so ein Trick", sagte Daiki und grinste verschwörerisch, doch Sato verdrehte innerlich nur die Augen. Ist wohl eher durch die Klippenpassage gekommen, ehe die Sicherheitsmaßnahmen verschärft wurden... Schließlich hatte das Emishi-Duo mit dem Waschbär sämtliche Schriftrollen ablegen müssen (Das System der Wachmannschaft war auch recht einfach) und der Waschbär samt Halter hatten eine Tollwutimpfung kassiert.
Doch egal, es war nicht wirklich zum Diskutieren.
"Schau mal nach ob da eine schwarze Schriftrolle ist. Schau genau nach."
Was? Schwarz? Unten kämpfte sich Daisuke ab, um wenigstens ein bisschen in die richtige Lage zu kommen, mehr als ein einziges Regal zu sehen. Dadurch zerrte er nur umso mehr am Seil, an dem er hing, was wiederum Sato auf die Nerven ging, der gerade die Schriftrolle öffnete. Er fing seine fünf Klingen, legte sie an Hüfte und Rücken und schloss die Gurte mit einem entschlossenen Klacken. Ja!
Dass das Seil noch um seinem Körper geschlungen war, ließ ihm Händefreiheit bei dieser Tätigkeit.
Sowas Doofes jammerte Daisuke inzwischen, Schwarze Schriftrolle? Schwarzes Papier? Da braucht man ja weiße Tinte! Er kam ins Rotieren... und fand plötzlich etwas, das passen konnte! Ha!
Leider viel zu weit weg, selbst für die Angel. Er wedelte einige Male mit seinem Greifgerät herum, jedoch erfolglos. Sato! Ich will schwingen!
Wir sind hier nicht bei der Affenschaukel! Doch Sato war in seinem tiefsten Inneren zu gut gelaunt über die Wiedervereinigung mit seinen Schätzen, dass er trotzdem begann, seinen treuen Diener pendeln zu lassen. Aber pass auf, wo du dranstößt!
Yuchhuuu! hatte er ihn gehört? Nochmal! Fester!
Näher! Näher! Doch jedes Mal ging die Fahrt zu schnell wieder zurück! daisuke versuchte es mit einer seltsamen Form von Schwimmbewegung, um vorwärts zu kommen. Berührte mit den Füßen plötzlich etwas Festes und stieß sich nach vorn ab!
Der Angelhaken raste vorwärts, ging ins Pergament! YESSA!
Hinter Daisuke krachte ein Regal gegen den Nachbarn, und der Domino-Effekt kam krachend und polternd zu seinem Recht.
Oooh... machte Daisuke.
Schitt machte Sato.
Der Waschbär hielt ein Schild mit der Aufschrift "Dösbaddel" in die Höhe. Ob er das schon im Vorfeld parat gehabt hatte, weil er geahnt hatte, dass dies passieren würde?
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Do Nov 18, 2010 3:47 am

Daiki konzentrierte sich jetzt auf die Sache. Wenn die Schriftrolle die er suchte wirklich dort war, würde die Einreise nach Suna nicht umsonst gewesen sein. Und er konnte sich sogar über den dummen Regen freuen. Aber war es auch die Schriftrolle die er suchte? Eine Schwarze mit schwarzem Pergament worauf man nach Daisukes Meinung weiße Tinte bräuchte.
Oder Blut, dachte sich der Uzumaki gut gelaunt.
Die Schriftrolle war heilig und sehr wertvoll und so manch einer den er kannte würde eine Menge Geld dafür ausgeben. Aber eigentlich interessierte ihn eher etwas anderes.
Er schüttelte innerlich kurz den Kopf und verwarf somit den Gedanken. Sie hatten nun ein anderes Problem. Daisuke kam nicht ran ohne das man ihn etwas schwang.
Los schwing ihn sagte er zu Sato dass sogar etwas befehlerisch klang aber er war nun mal sehr fixiert.
Er hoffte das er es bekommen würde. Und als Daisuke klarmachte das er es geschafft hatte grinste über beide Ohren. Doch dann hörte er wie mehrere Regale umflogen und sehr viel Lärm verursachten.
Oh nein, sagte er während ein Blick über die Schulter warf.
Das würden sie sicherlich hören und schon bald da sahen.
Jetzt müssen wir aber schnell machen sagt er schnell und sah wie in die Dunkelheit zu Daisuke.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Do Nov 18, 2010 11:01 pm

Ja, jetzt müssen wir schnell machen... bemerkte Sato trocken.
Und da kam schon der Windstoß, trieb den Regen wie eine Gischtwolke auseinander, traf Sato voll und hob ihn glatt schräg nach hinten in die Luft. UFF! Das Strick spannte sich, hielt ihn einen Moment lang wie einen Papierdrachen in der Luft, während Daisuke einen heftigen Ruck nach oben verspürte. Heda!
Der Waschbär wurde ebenfalls weggeweht, krallte sich aber im Gitter fest.
Den Bungeesprung hatte das Strick ausgehalten, nun riss es. Das Narbengesicht landete hart auf dem Dach, kam jedoch auch wieder auf die Füße. Wer da? knurrte er und starrte an Daiki vorbei auf das Nachbardach.
Ein Shinobi stand dort, Suna-Stirnprotektor und das Gesicht mit Tüchern verhüllt. Das Fuuton-Jutsu war von ihm ausgegangen. Nun aktivierte er seinen Funk und meldete: Zentrale, hier Falke zwölf. Er erwiderte Satos grimmigen Blick ebenso entschlossen. Wir haben hier einige Störenfriede.
Sato legte seine Hände an die Griffe zweier Schwerter. Oh ja, die habt ihr...

Und in der Waffenkammer? Daisuke landete schmerzhaft auf dem Boden - und augenblicklich schnappten die Siegel zu, ergriffen seine Hände und Knie. Oh Mist! Die Angel landete neben ihm, vom vorherigen Schnwung hochgeschleudert, auf der Kante eines umgekippten Regals.
Er würde sich wohl selbst helfen müssen... denn seine Kumpel hatten oben andere Probleme.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Fr Nov 19, 2010 2:36 am

Es hätte alles so perfekt laufen können. Daisuke hätte die Schriftrolle einfach nach oben reichen können und den Rest schnell erledigen können. Aber das wäre wohl langweilig geworden, oder? Und was läuft schon perfekt?
Stattdessen wurden sie in die Hähe getrieben. Ein Windstoß hatte sie erfasst und Daiki konnte sich noch im letzten Moment irgendwo festhalten.
Verdammter Wind, murmelte Daiki schnell und zog sich näher zum Dach.
Kaum war der Windstoß vorbei und er stand auf beiden Beinen sah er zum Seil das kurz darauf riss.
Er bewegte sich nicht mehr sondern sah sich nur kurz über die Schulter.
Na endlich. Und ich dachte ihr kommt nie.
Daiki war darauf vorbereitet. Solche Aktionen endeten immer so aber diesmal nicht negativ für ihn.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Fr Nov 19, 2010 5:42 am

Drei weitere Wachen tauchten auf, waren plötzlich da, als wären sie vom Himmel gefallen. Sato drehte sich langsam im Kreis, ohne die Schwerter zu ziehen. Sein ungleiches Augenpaar, das eine gesund und dunkel, das andere narbenversehrt, behielt die Feinde im Blick.
Ein elendiger Mist! Ashitaka der Ältere hatte ihm klar gemacht, dass es mehr brauchen würde als Schwerterkunst, um die Großen dieser Welt herauszufordern! Um zu beweisen, dass Sato stark genug war, hatte er das Wasserreservoir des Dorfes versalzen sollen. Und nun? Nun stand er hier bereits umzingelt, würde kämpfen müssen. Das Ziel lag fern.
Es war der Moment der Anspannung. Wer tat den ersten Schritt, tat den ersten Streich, schlug zuerst zu und brach damit diesen geladenen Moment?

Unten in der Waffenkammer mühte sich Daisuke ab. Direkt vor ihm, auf einem Beistelltischchen, das ihm vorher gar nicht aufgefallen war, lagen einige Blendgranaten. Siegel brechen, Siegel brechen, aber wie... wie... Explosionen! Geistesblitz! Er schnappte sich die Angel mit dem Mund!

Daiki... bereit, zu kämpfen? knurrte Sato, bewegte sich langsam über das Dach zu dem blonden Uzumaki. Komm schon, Rücken an Rücken...

Die Angel brachte genug Gewicht auf die Waage, um die Bedienung per Unterkiefer kompliziert zu machen, und Daisuke verrenkte sich fast den Kaumuskel, doch dann schaffte er es. Die Blendgranate wurde von der Angelrute angestoßen. Pffhaaa... Ja...
Sie rollte. Fiel! Und hüpfte ein wenig. Explodierte aber nicht.
Pfffscheifffe!
Dann sprang ein Wächter über die Regale, das Schwert gezogen, auf Daisuke los! HAH!
Daisuke ließ die Angel fallen. Pffah-AAAAAHHH!
Und der Wächter trat auf die Blendgranate.
Fumph

Neben Sato und Daiki raste ein Lichtblitz gen Himmel, warf einen verzerrten Schatten an die Bäuche der Regenwolken! War es ein Vogel? Eine Fledermaus? Nein, der Schattenriss des über dem Loch hängenden Waschbären zeichnete sich ab!
Aus dem Loch kam ein Ruf, laut und mächtig selbstbewusst. ICH BIN FREEEEEEEEIIII!!!
Und Sato grinste. Jetzt ist alles aus. Der erste Feind sprang ihn an, während der Lichtstrahl noch erlosch, und Satos Fuß ging aufwärts, zertrümmerte ihm die Nase.
Und ist die Niederlage noch so nah... ein wahrer Emishi hat die Pflicht, wenigstens ein Feuerwerk zu veranstalten!
Sato zog Irrlicht; das Schwert fauchte und jagte einen Blitz über seine Schneide, der krachend und grollend in der Spitze einschlug. In der anderen Hand ging Lebende Lohe in Flammen auf, brüllend und knisternd.
Windszeit,Wolfszeit... Sturmzeit, Wurmzeit... eh die Welt zerbirst. Sato riss die Schwerter hoch. JA! Nun war er bereit. Nun mochten sie alle kommen!
Und der Regen fiel und fiel, durchnässte die Männer auf den Dächern, trug Irrlichts Funken umher und ließ Lebende Lohe wütend zischen.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Fr Nov 19, 2010 7:00 am

Daiki hatte bereits eine Schriftrolle in der Hand als die drei weiteren Wachen kamen und sie umzingelten. Vier, wohl gut ausgebildete Wachen Sunagakures, wollten ihnen an den Kragen. Er war desöfteren in solch einer Lage gewesen. Nur war das eine Mal in Kiri und Konoha und anderen Kleindörfern. So eine Sache konnte sehr ernst werden aber nach all den Jahren freute sich Daiki sehr auf solche Kämpfe. Sie waren heiß - abgesehen vom Regen der grad viel - spannend und...
"Gefährlich" flüsterte Daiki leise.
Aber noch besser war es einen Partner zu haben der einem den Rücken deckt. Und das hatte er.
"Ich bin mehr als bereit, Sato", sagte er leicht lächelnd und stellte sich Rücken an Rücken mit Sato. Auch er führte Schwerter. Sogar zwei. Der Schwertkämpfer war sehr gespannd was dieser alles konnte.
Man hörte zuerst blos ein leises Zischen als dann aber ein immer heller werdendes Licht aus dem Loch das zur Waffenkammer führte, heraus und war einen Schatten über die Dächer.
Daiki öffnete mit einem Finger die Schriftrolle und zog seine Hand nach rechts um die Rolle vollkommen zu öffnen.
Ein "Puff" und plötzlich schwebte ein Schwert in der Luft. Das Schwert hatte eine Form die für normale Schwerter sehr eigenartig aussahen. Und das war es auch. Das Schwert war einzigartig. Er ließ die Rolle los und drehte sich während er mit der rechten Hand sein Schwert packte. Kaum hatte er sich ganz gedreht stand bereits einer der Wachen vor ihm und wehrte sein Shcwerthieb mit einem Kurzschwert ab.
"Niedlich" sagte er breit grinsend.
Das Metal des Kurschwertes traf auf die dünne silberne Klinge seines sonst pechschwarzen Schwertes. Er aktivierte einer der Fähigkeiten seines Schwertes. Die Chakraentladung. In seinem Schwert war Chakragespeichert und das konnte er kontrolliert entladen und sogar in eine bestimmte Richtung. Und dreimal könnt ihr raten wer das Ziel ist.
Die Wache wurde von der Chakraentladung erfasst und nach hinten geschleudert. Er kam immer wieder auf dem Dach auf bis er fast vom Dach fällt aber sich noch rechtzeitig halten kann.
Daiki geht in eine bequemere Stellung und hält das Schwert mit einer Hand nach vorne.
"Na wie läufts bei dir, Sato?" sagte er zu dem Jungen der hinter ihm war.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Sa Nov 20, 2010 8:15 am

"Na wie läufts bei dir, Sato?", rief Daiki, der wohl richtiggehend Spaß an der Sache entwickelte. Eine Frohnatur, wie erwartet.
Sato dagegen war keine Frohnatur. Er war ein Krieger, ein Diener und fest entschlossen noch dazu. Immer mit der Ruhe sprach er, zielte mit je einem Kurzschwert auf die beiden Wachshinobi. Atem holen, nur nicht hetzen, intonierte er wie eine Beschwörung, solches Schweigen soll man nicht verletzen... lasst uns in die Stille hörn...
Lebende Lohe brannte und fauchte, Irrlicht knisterte und zischte, der Regen fiel plätschernd und nieselnd.
Unten in der Waffenkammer jagte Daisuke einige Böller hoch. YEEEHAAAA!!! Offenbar hatte er das Problem mit dem einen Wächter noch nicht erledigt.
Sato wartete. Und wartete. Auf die beiden Wachen warteten. Im Gegensatz zu den Eindringlingen wußten sie ja, was der Regen bewirkte. Die Zeit arbeitete für sie. Sie mußten unbedingt angreifen, solang sie nicht in der sicheren Überzahl waren. Ehre zählte hier nicht, es war schlichte Pragmatik.
Sato war wild, auch wenn man es nicht sah. In ihm pochte und pulsierte es. Etwas Großes würde kommen, und sein Griff nach den Sternen wäre so gut wie geschafft! Und so wartete er. Wartete auf die Gelegenheit... zu explodieren.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Sa Nov 20, 2010 11:55 am

cf: Kazekage Anwesen

Eigentlich hätte er gerne weiter mit dem Jinchuuriki gesprochen und sich dessen Meinung angehört aber es war doch nicht möglich. An und für sich war Hidate nicht ausgegangen das jemand wirklich so vermessen war und Sunagakure no Sato so offen herausforderte, aber was nicht war konnte ja bekanntlich werden. Und et voilá: Da war es. Kaum hatte er sein Jutsu angewandt hatte er gespürt das etwas nicht stimmte. Die Signaturen einiger Wächter nahe der Waffenkammer waren seltsamerweise nicht so geartet wie sie es sein sollten. Und das konnte nur heißen das es Probleme gab. Zunächst hatte der Kazekage sich weiterhin mit dem Jinchuuriki unterhalten, aber dann war ihm klar geworden, das er handeln musste.

Leben durfte man nicht miteinander aufwiegen und umso länger er Balsam mit Honig in die seelischen Wunden des Jinchuuriki träufelte, umso unsicherer war es, das die Wachleute noch lebten. Und als Shichidaime Kazekage war es seine Aufgabe zu handeln. Während er also an der Waffenkammer angekommen war folgte er nun ein wenig ruhiger der Spur der Verwüstung, die die Eindringlinge angerichtet hatten. Er brauchte nicht lange um den Eindringling auf dem Dach zu stellen. Mit einem mächtigen Sprung hatte er von unten angesetzt und war auf dem Dach zum stehen gekommen. Die Wachen erkannten ihn und ein Schmunzeln erschien auf ihren Gesichtern.
„Ich bin erstaunt das jemand soviel Dreistigkeit besitzt.“, stellte der Kazekage bewusst kompromisslos klingend und dennoch ein Lächeln tragend fest. Den Gegner hatte er fest fixiert. Sein Blick wanderte kurz zu den verbliebenen Wächtern, die den Blick durchaus verstanden und sich eilig, die Verwundeten hochziehend, von dannen machten. Der Kazekage brauchte Platz für seine Jutsus und er konnte freilich nicht ungehindert kämpfen, wenn sie im Weg waren. Während er nun seinen Feind schmunzelnd betrachtete und taxierte, formte er einige Handsiegel um Suiton: Ame no Chakra Kyūin anzuwenden. Und tatsächlich: Das Jutsu wurde mit dem letzten Siegel geformt und begann seinen langsam, aber steten Effekt in Angriff zu nehmen

„Was tust du hier und wer bist du?“
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   So Nov 21, 2010 7:03 am

Daiki war noch immer in seiner "Abwarten und Tee trinken"-Position. Natürlich trank er kein Tee aber das hörte sich so besser an. Anstatt Tee zu trinken füllte er sein Schwert erneut mit Chakra auf. Man wüsste nie wozu und wann er dieses Chakra gebrauchen könnte.
Er hatte nun kein Lächeln mehr im Gesicht. Dies hatte einen total anderen Weg eingeschlagen als es hätte sollen. Sie hätten bereits das Wasser versalzt, einen Fluchtweg gefundne udn wären mit seiner Schriftrolle über alle Berge.
Er blickte auf sein Gegenüber. Er hatte so eine Ahnung wer das sein konnte. Nicht nur weil er so eine Ruhe aber auch gleichzeitig Macht versprühte nein er gab einen befehl und die Wachen verschwanden.
Auf seine Frage antwortete Daiki nicht. Das überließ er Sato wenn dieser überhaupt antworten wollte.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   So Nov 21, 2010 10:04 am

Nein, so wie Daiki es sich gedacht hatte, war es wohl nicht gelaufen. Das ungleiche Trio hatte noch nicht einmal den Einbruch in die Waffenkammer zuende gebracht, ohne bereits umstellt zu werden, und nun war jemand mit wahrlich beeindruckendem Charisma auf dem Dach erschienen.
Nein, es lief nicht, wie es hätte laufen sollen. Der Wille der Menschen hatte keinen Wert, wenn Dämonen und Götter die Würfel rollen ließen. Und Sato war sich in seinem tiefsten Inneren sicher: Seine Würfel waren längst auf genau diesem Ergebnis gefallen. Der Emishi stand seitlich zu dem Neuankömmling, nun drehte er sich ihm ganz zu. Musterte, taxierte seinen Gegner.
„Ich bin erstaunt das jemand soviel Dreistigkeit besitzt.“
Wir sind wohl alle dreist und vermessen, stellte Sato trocken fest, sein Gesichtsausdruck eine emotionsloslose Maske.
Der andere formte einige Fingerzeichen, und der Schwertkämpfer zuckte ein wenig, doch es geschah nichts. Nur der Regen schien zugenommen zu haben, als klatschte er ihm nun schwerer als vorher auf die Schultern. Aus dem Augenwinkel nahm er wahr, wie die Flamme auf Lebende Lohes Klinge niederbrannte, kleiner und dünner wurde.
Hm? Gewöhnlicher Nieselregen lässt Lebende Lohe niemals so schnell ausgehen... Ein verstohlener Seitenblick zeigte, dass wohl auch Irrlicht Probleme hatte. Der Blitz, der vom Griff zur Spitze zu rasen pflegte, zuckte in längeren Abständen. Hm... Sato erkannte die Unterschiede. Er benutzte seine Ausrüstung eben nicht nur, er beherrschte sie auch.
„Was tust du hier und wer bist du?“, fragte nun der andere wieder.
Was ich tue, sprach der Narbengesichtige ruhig, ist nichts, was dich angeht. Und selbst, wenn ich es dir sagen würde, machte es keinen Sinn für dich. Jeder Mensch hat eben so seine Gründe... Die beiden Kurzschwerter bewegten sich sehr langsam, glitten in ihre Scheiden zurück. Es reicht für dich zu wissen, dass ich Übles im Sinn habe. Satos Hände lösten sich von Irrlicht und Lebender Lohe, wanderten weiter zu dem Schwert, dessen Griff in seinem Nacken lag. Die schwieligen Handflächen berührten das Heft des Grabenziehers. Doch wer ich bin, das sage ich dir geradeheraus!
Tut mir verdammt leid, Daiki, dass ich dich hier hineinziehe... doch des Schicksals Wege sind nunmal unergründlich.
Ich bin Sato vom Clan Emishi, und wo ich gehe, regiert das Chaos. Er intonierte seine Worte bewusst mit einem grausamen, kalten Unterton. Dazu eine Prise Selbstverherrlichung. Wo ich gehe, leiden Menschen, vergiften Brunnen und stirbt das Vieh. Wo ich gehe, brennen Dörfer und Städte. Ich bin die Krankheit, und heute Nacht ist dein Dorf der Fieberkranke.
Lüge. Sato stand nicht hinter dem, was er sagte, doch das merkte man ihm nicht an. So ist das eben. Willst du Nuke-Nin sein, so sei darauf gefasst, dass dich die Großen und Guten dieser Welt verachten werden. Sei darauf gefasst, dass dich jene jagen, deren Überzeugungen du vertrittst. Die Welt wird dich hassen, darauf sei gefasst.
Doch Sato hatte eben seine Gründe.

Sato, ich wähle dich aus, als Spion in den Untergrund zu gehen. Es mag die Zeit kommen, da wir jemanden wie dich brauchen werden hatte Semjon, Clanführer der Emishi, an jenem Abend gesagt, an dem er fortgegangen war.

Es fällt mir schwer, dich gehen zu lassen stellte Ashitaka nüchtern fest, als sie in den Höhlen des Yamashiro vor der Eisengrotte standen. Er überreichte seinem Gefolgsmann ein Bündel, und anhand des Gewichts erkannte Sato, was der Stoff bewahrte. Du wurdest an diesen Klingen ausgebildet wie kein anderer, also nutze den Schwerter-Schatz unseres Clans.
Das tue ich, Herr.

Erinnerungen von weiter weg. Rannja, Ashitakas Ehefrau, vor neun Jahren im Sommer in den Wäldern um Konohagakure. Ich kann dich nicht leiden, Narbengesicht sagte sie, und das weißt du. Doch du bist der Beste der Gefolgsleute dieses Clans, und darum nehme ich dir einen Eid ab. Ihre Stimme war bissig und befehlsbetont, keinen Widerspruch duldend. Sie legte eine Hand auf ihren stark angeschwollenen Bauch. Was auch immer in mir wächst, du wirst dafür sorgen, dass es in einer besseren Welt aufwächst!
Eine bessere Welt? Herrin, wie soll ich-...
Tu, was in deiner Macht steht, was auch immer! Schwöre!
Er hatte geschworen, unter dem Sommerlaub der Wälder. Einige Zeit später war Akane geboren worden.

Ich gebe dir eine Aufgabe sprach Ashitaka der Ältere in seiner Zisterne tief unter der Oberfläche von Kaze no kuni. Versalze das Wasser von Sunagakure, demonstriere mir deine Stärke. Dann lehre ich dir eine Kunst, die einem S-Rang-Nuke Ehre machen wird!
Ich gebe mein Bestes, Herr!


Fragt nicht wieso, doch ich habe meine Gründe, versprach Sato, und einem Impuls folgend zog er das Kurzschwert, um es gleich darauf vor sich in den Boden zu jagen, den Grabenzieher bis zum Heft hineinzutreiben. So ist das eben.

Unten in der Halle wurde Daisuke von seinem noch etwas geblendeten Gegner in eine Ecke gedrängt. Er wich zwischen zwei noch stehenden Regalen zurück. Uiuiui... Seine Blicke suchten einen Fluchtweg. Links? Regal! Rechts? Regal! Unten? Boden! Oben? Dach mit Schwert - Schwert? Was? Dann erkannte Daisuke Satos Klinge. Und ein Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. Ha! Der Herr dreht auf! Er fuhr wieder herum. Eine grimmige Vorfreude hatte von ihm Besitz ergriffen. Ha! Hier stehe ich nicht zurück! Und er griff mit beiden Händen in die Schriftrollen links und rechts in den Regalen. Weißte?, verkündete er selbstbewusst, Ich bin absolut mies in Nin, Gen und Tai... aber - leck mi am Arsch - ich steh auf Feuerwerk! Und er riss die Schriftrollen auf!

Fumph! Yeha! Fumph! Grün! Gelb! Blau! Grüne, gelbe und blaue Explosionen erschütterten das Dach von unten aus. YESSA! RUBINROT! FUMPH! Risse klafften; Rauch und grelles Licht von Feuerwerkskörpern rauschte daraus wie heißer Dampf aus Geysiren in die Höhe! Und jetzt der GROßE!
Fumphfumphfumphfumphfumphfumphfumphfumphfumphfumphfumphfumphfumphfumphfumphfumphfumphfumphfumphfumphfumph!!!
Und Sato grinste. Nicht wie ein Mensch, der sich freut, sondern wie ein Wolf die Zähne bleckt. Jeder Mensch hat seine Gründe... Kazekage... Und damit stürmte er vor, zerrte den Grabenzieher durch das Dach hindurch. Die Klinge schnitt splitterbrechend und brüllend und kreischend, aber doch federleicht durch den Untergrund, als sei sie Butter. Sato sprang, ein rasanter erster Zug. Und damit beginnt es. Ein Kurzschwert war in den Boden gerammt worden, doch heraus kam ein Riesenmesser, dessen Klinge fast gänzlich aus Stein und Metall bestand; eben aus allem, was das Dach hergab! Dieses Schwert fegte schräg heran, nicht um aufzuschlitzen, sondern um Knochen zu brechen.

Sehr, sehr weit weg, irgendwo in Konohagakures Wohnviertel, betrachtete Semjon Emishi das Ganze auf der Oberfläche seiner Kristallkugel. Knurrend wandte er sich an einen seiner Gefolgsmänner: Lass Ashitaka und Satoichi wecken. Er fügte hinzu: Sag meinem Sohn, dass sein Gefolgsmann wieder aufgetaucht ist. Und sag meinem Gefolgsmann, dass sein Sohn auf der Bildfläche erschienen ist.

Und etwas weniger weit weg tat Ashitaka der Ältere dasselbe. Hmmm... Okami.
"Ja, Herr?"
Geh und hol mir doch noch etwas Pflaumensaft... Ich habe wohl doch noch etwas gefunden, das eine Betrachtung wert sein dürfte.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   So Nov 21, 2010 10:29 am

Hätte der Shichidaime Kazekage geahnt das er es hier mit einem Mann zu tun hatte, der auf einer Mission gegen sein Dorf unterwegs war, hätte er weitaus schneller gehandelt. Möglicherweise hätte er das Gespräch mit dem Jinchuuriki verschoben und wäre sofort nach dem Wirken seiner Technik her geeilt, aber es konnte nun nichts mehr an den bestehenden Fakten geändert werden. Dieser Mann vor ihm zumindest war stark. Zumindest aber war sein Gegner niemand, der ihn töricht sofort angriff, nachdem er sein Jutsu angewandt hatte. Aber das konnte Hidate letztendlich egal sein. Faktisch spielte ab nun jede Sekunde für ihn. Jede noch so kleine Sekunde saugte seinem Gegner das Chakra aus und drehte somit den Hahn zu. Aber das sein Feind nicht sogleich angriff, war auch wieder beunruhigend. Schließlich war es kein Tölpel mit dem er kämpfte und Hidate nahm jeden Feind ernst. Ganz gleich wer er war, er war auf jedem Fall fähig. Zumindest deutete der Kazekage den Blick auf die beiden seltsamen Schwerter so. Nun, er würde abwarten. Die wahre Fähigkeit des Regens schien er zumindest erkannt zu haben. Als der Gegner dann sein Schwert in das Dach rammte, hob der Kazekage eine Braue. Als er jedoch das Tösen und den Krach von unten vernahm, schloss er schmunzelnd die Augen. „So ist das also.“
Risse tanzten wie Blitzgarben durch das feste Gestein und erstmals zeigten sich auch im äußeren Mauerwerk erste Risse. Oh diese Banausen der Kunst. Hatten sie eine Ahnung wie lange es dauern würde dieses Haus wieder aufzubauen? Und die zerstörten Schriftrollen wieder neu zu machen?

„Nun, wenn du dich nicht selbst stellst oder erkennst, was du getan hast kann ich nichts mehr für dich tun.“ Als dann die letzte Explosion von unten ertönte, öffnete Hidate die Augen und verengte sie sogleich. Was hatte der Knabe vor ihm vor? Wollte er ihn mit einer derart offensichtlichen Attacke angreifen? Und schon sprintete sein Gegner los. Hidate selbst würde ihm auch keine weitere Gelegenheit geben. Hidate streckte die Hand in Richtung seines Gegners aus, um Doton: Ganchuusou einzusetzen. Da das ganze Dach ohnehon vor den Zittern und Explosionen stöhnte, würde es sein Gegner nicht bemerken. Allerdings wäre es fahrlässig, sich jetzt in Sicherheit mit dieser Technik zu wiegen, weshalb der Kazekage einen heftigen Sprung nach hinten machte, die Hand jedoch immer noch auf den Gegner ausgestreckt. Und dann kamen die Dornen auch schon aus dem Boden geschossen, um ihr Ziel zu treffen und zu durchbohren. Mochte der Knabe Kraft haben wie er wollte – es würde ihm nichts bringen wenn er wie ein Insekt am Nagel hing.
Um sein Jutsu noch zu volenden, offenbarte er mit einem Lächeln den Namen der Technik: "Doton: Ganchuusou "
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Mo Nov 22, 2010 3:38 am

OUT: Verzeih, Daiki, dass ich die Postreihenfolge durcheinander würfle, doch in Kämpfen ist das etwas schwerer einzuhalten, und da ich direkt attackiere bzw. attackiert werde, muss ich direkt reagieren...

IN:

Sato raste vor, zähneknirschende Entschlossenheit im Blick. Doch als der Kazekage Fingerzeichen schloss und die Hand ausstreckte, war offenbar, was kommen musste. Der Konter. Ein offensichtlicher Angriff zeigt dir stets mehr über die Fähigkeiten des Gegners, als bloßes Abwarten dir je bringen kann.
Die Dornen brachen aus dem Dach heraus; doch da sie Sato in vollem Lauf erwischen wollten, mussten sie einen Hauch vor ihm aus dem Boden springen. Sato zuckte; stieß sich vom Boden ab. Die Dornen wuchsen weiter, stießen nach ihm.
Im nächsten Moment verlor der Grabenzieher seine Ummantelung; das Kurzschwert zuckte daraus hervor, schnitt glatt durch die irdenen Spieße hindurch. Die Ummantellung krachte irgendwo zu Boden, verlor sich in einer Woge aus Staub, die im Regen rasch niedergeschlagen wurde. Sato selbst landete dort, wo der Kazekage zuvor gestanden hatte, und hob den Blick zu ihm. Ha machte er, und sein kurzes Lachen klang ganz so, als würde er das nicht allzu oft tun. Du gibst dich ziemlich hart... aber wenn du wirklich so viel Vertrauen in deiner Stärke hättest, dann... Satos freie Hand berührte das Heft von Lebende Lohe, wärest du nicht aus dem Weg gesprungen!
Sato riss die Waffe erneut aus dem Futeral und richtete sie auf Hidate; ein Drachenkopf von der Größe eines Fußballs sprengte aus der Spitze des Kurzschwertes, überwand die Entfernung spielend und schnappte mit gelb glühenden Augen und orangerot brennender Zunge nach seinem Gegner. Sein schlangenförmiger Leib war weiterhin mit dem Griff des Schwertes verbunden.
Ich muss ihn noch etwas in Bewegung halten... noch etwas...
Seltsamerweise schien dem Emishi der Kampf mit seinen kostbaren Klingen heute schwerer zu fallen als sonst. Schwer war das richtige Wort; als zöge die tropfende Nässe in seinen Kleidern an ihm!
Zu blöd! und das bei diesem Gegner! Denn der war wirklich mächtig. Seine Präsenz war stark, und sie war sogar dort zu spüren, wo er selbst nicht war! Sato kam sich vor, als atme er ihm regelrecht in den Nacken, während ihm der Regen in den Nacken tropfte.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Mo Nov 22, 2010 8:42 am

An Entschlossenheit mangelte es seinem Gegenüber jedenfalls nicht. Sato sprintete nach vorn und versuchte seinen Angriff. Aber der Kazekage wollte nun erst einmal die Techniken seines Feindes kennen. Oder besser, er wollte ein wenig mehr Zeit schinden. Umso länger dieses kleine Spiel dauerte umso sicherer wurde sein Sieg. Und schon rasten die Dornen aus dem Boden, sptiz und scharf, um den Feind des Kazekage zu erstechen und sein Blut als makabren Kranz zu tragen. Aber Sato war ein bisschen schneller und anscheinend war er auch fähig genug, dem Angriff des Kazekage auszuweichen. Vielmehr, er machte das einzig Richtige und zerstörte die Dornen, sodass das Jutsu endete. Der Kazekage schmunzelte. Nicht schlecht. Auf jeden Fall hatte sein Gegner Talent, soviel stand fest. Nun würde man aber noch sehen müssen wie es um seine restlichen Künste bestellt war.
Hidate war niemand der einen Gegner einfach so besiegte. Er analysierte den Kampf und die Komplexität der Fähigkeiten seines Gegners, während er ihn beschäftigte. Und da sein Regen seinem Feind zusätzlich zusetzte, war der Kampf in jeder Hinsicht nichts, was ihn stören musste. Auf die großspurigen Worte des Gegners lächelte der in der Luft befiondliche Kazekage nur, während er sich nun auf einen erneuten Angriff einstellte.

Und er wurde nicht enttäuscht: Sato stieß sein anderes Schwert nach vorne und die Klinge schien die Form einer Schlange oder eines Drachens anzunehmen. Interessant. Nicht nur, das sein Gegner einen guten Kampfstil besaß. Vielmehr konnte er auch noch eine individuelle und gute Bewaffnung aufweisen. „Du bist nicht schlecht.“, stellte der Kazekage nun laut fest und formte ein paar Fingerzeichen, als ihn der Drache erreichte und in seine Magengrube biss – mit einem Plopp war derKazekage verschwunden und der Drache hatte einen kleinen Felsklotz im Mund. Das Jutsu des Tusches, Kawarimi no Jutsu! Hidate selbst kam ein paar Meter hinter sienem Gegner zum stehen und machte einen Salto nach hinten. Sein dunkler Mantel bewegte sich wie im Tanz mit und noch während der Drehung formte der Kazekage ein erneutes Jutsu, das er auch sogleich anwandte und auf den Anwender losließ. Ein tiefer Atemzug folgte beim Landen des Kazekage. Innerhalb kürzester Geschwindigkeit hatte er sich gedreht und pustete nun seinen nächsten Angriff gegen den Gegner.
Fūton: Shinkūha

Nun, wie würde er etwas unsichtbares kontern? Aufgrund der unteren Geräuschkulisse würde er sich sicherlich nicht darauf verlassen das er das Surren des Angriffs hörte und da die von Hidate losgelassene Windklinge durchaus lang war, konnte sie auch mehrere Feinde erwischen. Nun hing es wohl daran, wohin sein Gegner flüchtete – oder ob er andere Jutsus einsetzte, um sich zu wehren. Und natürlich – der Regen forderte seinen stetigen Tribut. Bald würde er nicht einmal mehr sein Schwert halten können.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Mo Nov 22, 2010 11:42 am

Lebende Lohe fuhr zu - und biss auf Granit! Die Feuerschlange stieß etwas wie ein Zischen aus, ihre Fangzähne versengten den Stein zu einem schwarzen Klumpen, als wäre sie unendlich wütend auf ihren Fehlgriff. Doch dann verrauchte das Feuerwesen wieder, als Sato sein Schwert mit einer Bewegung schüttelte, mit der auch ein Dompteur seine Peitsche zurückgeholt hätte. Mist..., bemerkte er trocken.
Und wie es bei Kawarimi no jutsu üblich war, erschien der Kazekage in seinem Rücken, bereits den nächsten Angriff parat.
Sato warf einen Blick über die Schulter. Der andere stieß seinen Atem aus - und dieser Atem war nicht unsichtbar. Im Regen ist nichts unsichtbar, wenn es mit den Regentröpfchen kollidiert und sie wie eine Bugwelle vor sich herschiebt.
Ah, machte Sato. Fuhr herum und riss Lebende Lohe erneut hoch. Der Drache brach erneut hervor. Katon und Fuuton, eine explosive Mischung, und Sato kniff im Moment der Kollision die Augen zusammen. Die Windklinge brandete auf ganzer Länge in Flammen auf, hinterließ eine ganze Bank aus Nebel und Rauch. Doch die Druckwelle war auch noch da, traf den Emishi in der Brust und hämmerte ihn regelrecht aus dem Stand. Sato landete auf dem Rücken und auf einem anderen Dach. Richtete sich keuchend wieder auf. Argh! Der ist schnell, fluchte er, auch wenn es an niemand besonderen gerichtet war. Er ist gut. Er verteidigt nicht nur, sondern greift auch sofort wieder an. Die Dornen, das Jutsu des Tausches, das Fuuton.
Und der Regen. Der verfluchte Regen. Er hat Fingerzeichen geformt...
Sato schob den Grabenzieher in sein Futeral zurück. Lebende Lohe allerdings, dessen Klinge anstatt von Flammen nur wieder von graublauem Rauch umhüllt war, behielt er vorerst noch. Da muss etwas sein. Eine Kunst, die mehr als nur Regen bewirkt! Ich muss handeln, jetzt! Seine Konter unterbinden! Einen Ninjutsuka muss man vom Chakra abschneiden.
Und dafür hatte er die richtige Waffe. Der Emishi griff in das Innenfutter seiner Gürtels, holte aus einer verborgenen Lasche den Dolch. Ein smaragdgrünes Gestein, das man "Drachenglas" nannte und welches Chakra aufaugte. "Verräters Rachegeist" nannte man im Emishi-Clan diesen Dolch, denn er fraß gierig das Chakra, wenn man einen Feind nur anritzte, doch ebensogut war es gefährlich, selbst auch nur etwas anderes als den mit Leder umwickelten Griff zu berühren. Und vor allem: Ganz gleich, wieviel der Dolch an Chakra ansammelte; Er teilte nicht. Er teilte mit niemandem!
Und die Überraschung kam. Denn der Regen, der um Sato her seine Geschichtchen auf das Dach murmelte und plätscherte, teilte sich. Oder vielmehr: Er teilte sich über ihm und jagte in einem kleinen Strudel auf den Dolch!
Wie Eisenspäne auf einen Magneten.
Chakra im Regen murmelte Sato. Und grinste. Er hob die Waffe etwas höher. Regen fiel und fiel und fiel regelrecht an ihm vorbei, als wäre nichts interessanter, als sich auf "Verräters Rachegeist" zu stürzen. Hm, machte Sato.
Ganz offenbar war es etwas anderes, wenn Chakra in verschwindend leichten Regentropfen eingelagert wurde, als wenn es sich im Inneren eines Körpers befand. So hatte wohl jede Kunst ihre ganz eigene Schwachstelle...
Er hatte nichts als seine Ausrüstung. Aber die, die hatte er. Und sprach: Die Legende des Helden.
Einst war die Zeit, da Jiraiya lebte,
Junger Donner, sturmgeborn,
fleischgewordnes Heldenlied.
Der Götter Grüße,
der Höllen Flüche.
Kriegerseele, ich ruf dich an.

Und damit erhob er sich wieder ganz, starrte zum Dach der Waffenkammer hin, rechts das Kurzschwert, links den Dolch, und ein Grinsen im narbigen Gesicht.

Fern in der Wüste betrachtete Ashitaka der Ältere,nun mit seinem Pflaumensaft auf dem Schoß, das Duell. Hm machte er. Okami.
"Ja, Herr?"
Ich denke, es ist Zeit.
"Wie ihr meint?"
Ja... ja, ich meine es. Er trank einen Schluck. Wenn ich jetzt nicht handle, wird mich Semjon dafür noch mehr hassen, als er es ohnehin schon tut. Mein werter Schwiegersohn ist ja immer so verliebt in seine kleinen Schachspiele... Er betrachtete Satos geraden Rücken auf der Oberfläche seiner Kristallkugel. Er wäre untröstlich, wenn sich dieser Bauer hier nicht zu etwas Besserem wandelt.
Denn letztlich war alles nur ein Spiel... doch welches? Schach? In der verschiedene Figuren verschiedene Werte besaßen? Oder war es doch eine Partie Go? In der jeder Shinobi nur eine Erbse unter hundert war!
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Mi Nov 24, 2010 9:28 am

Daiki hatte sich eine lange Zeit an dem Loch die zur Waffenkammer führte gehalten. Er betrachtete stillschweigend den bisherigen Kampf während er sein Schwert weiterhinfüllte. Ihm war es komischerweise schwer gefallen obwohl er sehr viel Chakra angewendet hatte.
Er betrachtete sein Schwert. Es war nass. Genauso wie er. Am Schwert konnte es nicht liegen. Er sah z sich herunter. Auch er war nass.
"Ob es am Regen liegt? Ich hatte eh ein komisches Gefühl wegen diesem."
Daiki verengte die Augen als plötzlich eine kleine Explosion über die Dächer fegte. Fuuton und Katon. Er sollte ihm am besten helfen und er wusste schon wie.
De Gegner schien den Kampf und seinen Gegner zu analysieren zumindestens sah es so aus. Er war ein Schritt voraus und ließ nie die Augen von Sato. Also wie konnte er ihm helfen?
Richtig in dem er ihn daran hinderte zu analysieren und dafür müsste er ihn immer auf Trapp halten. Und das machte er auch.
Er hob sein schwarzes Schwert überte die Schulter, hielt die freie Hand nach vorne und konzentrierte sich dann.
"Los.."
Daiki verschwand urplötzlich dank des Shunshin no Jutsu und tauchte über dem gegner auf und raste mit der klinge nach unten runter. In der freien Hand hielt er nun ein Kunai das er griffbereit hielt und nach ihm werfen würde falls dieser auswich. Immerhin musste er ihn auf Trapp halten-
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Do Nov 25, 2010 5:10 am

Zunächst bei Daiki, dann bei Sato

Der Kampf war ein elementares Stück des Lebens als Shinobi und natürlich auch ein Verbindungsstück zwischen den verschiedensten Aspekten. Für Hidate gehörte er zum Dasein als Shinobi dazu wie auch die Liebe zum Dorf und die Treue zu diesem. Er war Bestandteil des Credo der Suna-Nins und so sollte es auch sein. Schließlich hatte er eine durchaus starke und wichtige Tradition. Der Kampf für das Dorf und der Tod in der Mission machte Shinobi zu Märtyrern und zu Flammen, die den Wind weiter anheizten der sich stets im Dorf bewegte. Sie waren die Quelle aller weiteren Anstrengungen und auch des inneren Windes, der in Sunagagkure no Sato herrschte. Glaubten die Ninjas aus Konohagakure no Sato an den Willen des Feuers, so glaubten jene aus Sunagakure an den ewigen Wind, der alles antrieb, und die Triebfeder für alles war. Letztendlich wurde auch alles im Wind eins, oder? Ob nun Feuer, Wasser, Erde oder Blitz... sie alle verschmolzen doch letztendlich zu einem einzig antreibenden Wind, der das Leben selbst darstellen mochte. Hidate war kein Philosoph, obgleich er sich gerne Gedanken über die Legitimation des Kämpfens und der verschiedenen Ninjadörfer zu machen hatte. Schlussendlich war das als Kazekage auch seine Aufgabe. Und nichts anderes konnte er von seiner Umgebung erwarten. So musste auch er selbst stark sein. Auch gegen diese Narren, die es doch gewagt hatten hier einzudringen.

Sin Angriff zumindest hatte funktioniert und den Gegner zurückgedrängt. Es wurde nun langsam wichtig, das Ganze zu beenden. Ob er sich mit dem Shunshin no Jutsu hinter ihn teleportieren und ihn von dort angreifen sollte? Oder lieber auf lange Distanz weitermachen? Die Gedankengänge und Strategien des Kazekage wurden jedoch unterbrochen, als sein Gegner einen Geistesblitz zu haben und den Regen als Ursache seiner Schwäche zu erkennen schien. Hidate schmunzelte anerkennend. Nicht schlecht. Er hat mein Jutsu durchschaut und nicht nur das, er hat sogar ein Mittel gefunden um den Effekt von sich abzulenken. Sehr gut. Aber seinen Gegner zu bemitleiden oder auch zu loben war jetzt keine Option. Mit einigen kurzen Fingerzeichen stoppte der Regen, nur dunkle Gewitterwolken blieben wie drohende Mahnmale im Himmel hängen und verdeckten die Sonne.

Aber zu mehr kam der Kazekage auch nicht. Der andere Gegner schien nun lebendig geworden zu sein und schon griff er ihn an. Der Kazekage reagierte mit einer wahren Salve an Handzeichen und schon nahm er einen tiefen Atemzug und schoss ein „Fūton: Shinkūha auf seinen Feind ab. Kurz darauf folgte auch schon das nächste Jutsu. Er war nicht umsonst Kazekage geworden...
Mizu Bunshin no Jutsu!“ Und schon teilten sich einige Doppelgänger aus dem Kazekage ab und folgten ihrem Orginal, das nun zu einem Sprung ansetzte und wieder zu dem eigentlichen Kampf mit seinem tatsächlichen Gegner sprang, gefolgt von seinen Doppelgängern. Wenn sein anderer Feind dieses Jutsu überleben würde, hätte er ihn zumindest lange genug beschäftigt. Und mit nuur einer Hand am Schwertknauf... nun, das konnte er nicht abwehren. Nun... auf zum eigentlichen Kampf. „Du hast da einige nette Gegenstände bei dir....“

Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Waffenkammer   Sa Nov 27, 2010 11:30 am

Er ist verflucht schnell ging es Sato durch den Kopf, während er die Abfertigung Daikis beobachtete. Leider war mit diesem Gedanken eher weniger der Uzumaki bedacht worden... Seine In schließt er sicher genug, um sogar punktgenau kontern zu können. Und dazu hat er bis jetzt zwei... nein, drei Elemente verwendet. Der Emishi knackte grimmig mit den Kiefern. Eine trickreiche Nummer. Der Regen endete, Sato wollte "Verräters Rachegeist" aber noch nicht beiseite legen. Um die Hand frei zu bekommen, nahm er den Griff des Steindolchs mit den Zähnen, was jeden anderen irgendwie dämlich aussehen ließe, bei Sato allerdings noch ein wenig mehr Verwegenheit suggerierte.
Satos nunmehr freie Hand griff nach Sturmfang, als der Kazekage und dessen Bunshin ihn einkreisten, und indem er das Kurzschwert zog, fauchte ein Windstoß über die Klinge hinweg.
Sturmfang war weniger aggressiv als Lebende Lohe oder Irrlicht. Es eignete sich dennoch für den Nahkampf, denn ein ständiger Wind umtrieb diese Klinge, und alles, was mit ihm gekreuzt wurde, wurde beiseitegefegt. Selbst Schwertmeister würde ein ständiges, unkontrolliertes Abdriften der Waffe frustrieren.
Sato nahm eine tiefe Haltung ein, leicht geduckt, Sturmfang leise heulend und säuselnd nach hinten gerichtet, Lebende Lohe fauchend und funkensprühend nach vorn.
Auf die Bemerkung des Kazekage nickte er bloß, und dank des Dolches zwischen seinen Zähnen tat er dies mit grimmigem Lächeln. Und wirbelte plötzlich auf der Stelle herum; auf der einen Seite platzte eine Stichflamme auf seine Gegner, zur anderen Seite hin würde beißender Wind die uneingeschränkte Gelegenheit für einen Angriff vereiteln oder zumindest behindern.
Meine Chance, zu überleben, ist gering. Die Chance, zu siegen, als vorhanden anzusehen, wäre Überheblichkeit. Und doch... Und doch würde er jetzt kämpfen, kämpfen ohne zögern. Es gab eben Momente, da das raitionale Denken ausfiel - ausfallen musste! Momente, die zu den leichtesten des Lebens zählen konnten, und hin und wieder auch zu den letzten des Lebens!
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Waffenkammer   

Nach oben Nach unten
 
Waffenkammer
Nach oben 
Seite 1 von 2Gehe zu Seite : 1, 2  Weiter

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Testforum :: Rpg Bereich :: Kaze no Kuni [Windreich] :: Sunagakure no Sato :: Freizeitanlagen-
Gehe zu:  
laaaaaaaaa
Musikbox


Music


Playliste: