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 Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki

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BeitragThema: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Do Dez 16, 2010 11:15 am



Das Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki liegt mitten im ruhigen Wohngebiet von Kirigakure. Das ganze Gebäude wurde zu 100% von den Eltern der beiden finanziert, wobei jedes Elternpaar exakt die Hälfte übernommen hat. Es dient dazu den beiden ein gutes Leben zu bereiten, das sie gemeinsam auch sehr gut genießen können. Außerdem soll es auch ein guter Ort für die Kinder der beiden sein, die in den Augen der Eltern ja sicherlich schon sehr bald kommen werden. Das Gebäude selbst ist eigentlich kaum außergewöhnlich und hebt sich überhaupt nicht von den restlichen Gebäuden in dieser Gegend ab.

Innenbereiche

Erdgeschoß
  • Eingangsbereich
    Spoiler:
     
  • Wohnzimmer/Esszimmer
    Spoiler:
     
  • Küche
    Spoiler:
     


Erste Etage
  • Bad
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  • Mizukis Zimmer
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  • Tenseis Zimmer
    Spoiler:
     

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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Fr Dez 17, 2010 12:50 am

First Post:

Mizuki! hörte ich es rufen. Doch es war irgendwie nicht so wie man es gewohnt war. Es klang dumpfer und irgendwie weit entfernt. Wieder erklang es in meinen Ohren. Mizuki. Was war das, wer rief mich da? Als ich darüber nachdachte wurde es hell. Unglaublich hell, so das ich meine Augen schließen musste. Vor mir zeichnete sich jedoch ein sehr unklarer umriss. Es schien ein Mensch zu sein. Wieso sprach er meinen Namen, wartete er auf eine Antwort? Ich konnte nicht sprechen, mich nicht wirklich bewegen. Was war hier los? Langsam wurde das Bild klarer und somit auch die Person. Es war ein Mann, er war groß....sehr groß. Seine Haare waren blond und irgendwie schien es als würden Blitze von ihm ausgehen. Wieder wurde es schärfer und zu allem übel erkannte ich nun die Person vor mir. Tensei? kam es ruhig aus meinem Mund. Wieso rief er mich und wo waren wir hier überhaupt. Fang! sprach der Mann immer noch in diesem außergewöhnlichen Ton, als würde ein Echo ihm folgen. Er hob seine Hand, warf etwas in die Luft. Ich streckte meine hand aus und tat was mir gesagt wurde, ich fing es. Als ich es jedoch genauer betrachtete konnte ich erst den lachenden Blick des Tensei sehen. Den in meiner Hand befand sich ein Wurm. WAH! schrie ich auf als sich mein Oberkörper erhob und ich endlich realisierte das es nur ein Traum war. Mein Herz pochte und ich fühlte mich wirklich für diesen einen Moment nicht sonderlich gut. Wieso musste ich auch sowas träumen? Mein Blick durchsuchte das Zimmer. Etwas war anders, genauergesagt etwas fehlte. Kaori? kam es leise und etwas verschlafen aus meinem Mund als die kleine Füchsin auch auf das Bett hüpfte. Etwas verlegen kratzte ich mich am Kopf. Ich hab dich doch nicht heruntergeworfen oder? Die Antwort bekam ich schnell als sie gegen mich sprang. Natürlich tat es nicht weh aber wie sollte sie mir sonst zeigen das ich wirklich verantwortlich war. Kaori schlief für gewöhnlich immer bei mir und durch mein Aufschrecken hatte ich sie wohl etwas unsanft entfernt. Ähm Gomen meinte ich nur etwas kichernd. Also war der Morgen bereits angebrochen. Langsam stand ich aus dem großen bequemen Bett auf und lief zum Kalender den ich neben der Badezimmertür hatte. Moment...sollten wir uns nicht heute beim Mizukagen einfinden um unsere Aufgaben zu erhalten? Recht hatte ich wie es mir mein Kalender auch bestätigte. Ob ich heute, also dieses mal ein Team bekam? Es wäre mein erstes Team immerhin war ich im letzten Jahr noch etwas unerfahren und gerade erst eine Jounin geworden. Vielleicht bekam ich endlich ein Team...hoffentlich waren die jungen Genin auch fähig....fähiger als manch andere. Natürlich gab es keine schlechten Schüler, nur Lehrer aber es war auch für mich neuland. Hoffentlich war meine Idee für die erste Prüfung zum testen gut und nicht zu hart für die Genin. Ehrlich gesagt erwartete ich schon das mindestens eine der drei Personen von anfang an Flüchten wollte, aber ich konnte mich auch täuschen. Vielleicht hatte ich richtige Genies die unter mir lernen sollten. Hach wie angenehm die Vorstellung doch sein konnte. Nun den, vielleicht sollte ich mich aber zu erst einmal fertig machen. Langsam schob ich die Tür des Badezimmers zur Seite. Nachdem ich darin angekommen war stellte ich mit einem schnellen Handgriff den Duschkopf an, zum Baden war immerhin keine Zeit. Gerade mal zehn Minuten später war ich fertig geduscht. Dies half mir auch den endlich war ich wach. Danach suchte ich natürlich meine Kleidung heraus. Meine übliche “Kampfkleidung” wenn man es denn so nennen wollte. Einige Zeit brauchte ich dann auch noch um meine Haare in Form zu bekommen und mich zu schminken doch dann war ich endlich bereit...bereit, zum Frühstücken! Ich öffnete die Tür und horchte hinaus auf den Gang. Dort hörte ich nichts, es war leise. Mit etwas Glück war Tensei wieder nicht hier. Er war oft einfach weg, wohin wusste ich nicht es interessierte mich aber auch nicht. Langsam stieg ich die Treppen “meines” Hauses hinab in Richtung der Küche. Ein klein wenig Reis ohne irgendeine besonderheit und eine Tasse Tee reichten mir für ein einfaches Frühstück. Ich war sowieso noch viel zu nervös als das ich richtig zuschlagen könnte. Gemeinsam mit meinem Frühstück ging ich zum Tisch im Wohnzimmer. Meine Beine steckte ich unter den Tisch und begann langsam damit zu essen. Dabei blickte ich auf ein Buch das ich noch von gestern dort liegen gelassen hatte. Darin versuchte ich meine Ideen irgendwie zu sammeln um sie vielleicht gebrauchen zu können für das Training. Viel war nicht drin aber das konnte ja noch kommen.
Ich bemerkte Kaori die nun ebenfalls endlich etwas wach geworden war. Sie tippelte mit ihren kleinen Füßen neben mich und setzte sich dort ruhig hin. Während ich mit einer Hand aß legte ich die andere Hand auf ihren Kopf und streichelte sie somit ein klein wenig. Heute werden wir vielleicht ein Team bekommen! meinte ich nur fröhlich als die Füchsin mit einem ruhigen Geräusch antwortete. Leider konnte man dieses Geräusch nirgends wirklich einsortieren. Nun musste ich erstmal zum Kageanwesen wenn ich fertig war. Sicherlich wurden die Jounin schon erwartet, leider musste ich dabei auch Tensei treffen, ob ich nun wollte oder nicht. Das schicksal hasste mich wohl...
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Fr Dez 17, 2010 1:13 am

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Was für eine Nacht, ich hatte wieder zu viel Zeit damit verbracht meinen Spaziergang durch das Dorf zu nehmen, hatte wieder zu viel Zeit damit verbracht meine Ruhe von Mizuki zu genießen und war daher auch erst sehr spät dazu gekommen mich ins Bett zu begeben. Kaum hatte ich also schlafen können, denn heute musste ich ja auch wieder früh raus, da ich mein Team bekommen würde. Ein Team, von dem ich wohl ohnehin nicht viel halten würde. In Kirigakure waren die Genin um diese zeit ja meist eher nur Clowns und nicht wirklich etwas Außergewöhnliches. Ich hoffte dabei dann wenigstens darauf, dass ich die Top 10 der Genin bekommen würde und nicht nur so einen kleinen Looserhaufen, wie die meisten Jounin es bekamen. Ich würde das dann als Beleidigung für mich empfinden, denn immerhin war ich einer der härtesten Jounin dieses Dorfes, betrachtete mich sogar selbst als die Nummer 1 in unserem Dorf. Mizuki zum Beispiel stellte absolut gar keine Herausforderung mehr für mich da, da sie einfach zu schwach war in meinen Augen. Die anderen Jounin kannte ich zwar nicht, doch ich dachte das gleiche auch über sie. Ich hielt eigentlich jeden für schwach.

Ruhig richtete ich mich auf meiner Liege auf und drehte mich dann so, dass meine beiden Beine auf dem Boden aufkamen. Dann kam ich komplett auf die Beine und stand auch schon. Es fiel mir schon etwas schwer richtig zu stehen, da ich noch ein wenig müde war. Meine Müdigkeit konnte man dann auch schon an dem großen Gähnen erkennen, das mir dann entwich. Ich hielt mir meine Hand dabei jedoch auch nicht vor den Mund, denn wieso sollte ich es auch machen? Respekt? Hygiene? Das war doch alles Schwachsinn in meinen Augen. Ich würde mein ganzes Leben lang wohl nur auf diese Weise gähnen, denn so gehörte es sich auch! Nach dem Gähnen folgte dann das klassische Strecken und dann auch noch das Knacken mit den Knochen am Hals. Es war einfach etwas, dass ich immer tat, wenn ich aufstand.

Dann fiel mir auch schon auf, dass ich nur meine Unterhose trug, was ich natürlich sofort ändern würde. Aber zuerst kam eine andere Sache an die Reihe, die viel wichtiger war. Ich griff unter mein Bett, holte meinen Kassettenspieler heraus und legte die Kopfhörer auch sogleich an, woraufhin ich dann auch schon meine Musik startete, wie ich es eben immer tat. Das Gerät selbst klemmte ich an meinen Boxershorts fest, woraufhin ich mich dann auch schon in meinen begehbaren Schrank begab, um mir Kleidung für den Tag heraus zu suchen. Die Hose fand ich schnell, es war eine schwarze Hose, aus Leder, wie man es eben von mir gewöhnt war. Das passende gelbe Hemd hatte ich dann auch schnell gefunden und verbarg damit dann auch meinen mit Tatoos versehen Oberkörper. Zuletzt zog ich mir dann auch noch Socken an, da ich es hasste mit nackten Füßen herum zu laufen oder so Schuhe zu tragen.

Als ich dann endlich fertig mit der Kleidung war, griff ich noch ein letztes Mal unter mein Bett und holte meine Waffentasche heraus, die ich ja vielleicht gebrauchen würde. Ich brachte sie an meinem Gürtel an, bevor ich dann auch schon mein Zimmer verließ und es hinter mir verschloss. Mein Weg führte mich nun über den Parkettgang direkt ins Bad, wo ich mich auch gleich daran machte mich sauber zu machen. Es dauerte genau 21 Minuten und keine Sekunde länger, bis ich wieder heraus trat. Sauber und mit Rasierwasser duftend gemacht. Meine Haare hatte ich wieder gut gekämmt und meine Zähne frisch geputzt.



Noch war ich gut gelaunt, genoss die Musik, die die ganze Zeit so laut spielte, dass ich kaum etwas anderes hörte und lief auch ruhig die Treppe des Hauses hinab. Wie so oft klangen meine Schritte ziemlich kräftig und strahlten dabei auch etwas Bedrohliches aus. So war man es aber auch von mir gewohnt, nicht wahr? Ich bedeutete ja immer eine sehr große Gefahr, die immer näher und näher kam. Niemand konnte mich ja auch aufhalten! Ich war eine Bestie, ein Monster, auf dem Weg in sein Jagdgebiet, doch zuerst würde ich bei einer weniger erfreulichen Person vorbei sehen. Mizuki, diese blöde Kuh mit der ich mein Haus und zugleich auch noch mein Leben teilen musste. Immer wenn ich sie erblickte wurde meine Laune gleich um einiges schlechter! Wann würde ich sie nur endlich los sein? Vielleicht würde sie ja eines Tages auf einer Mission sterben. Das wäre nun wirklich etwas, das ich mir wünschen würde!

“Guten Morgen Schnucki!“, ertönte es, als ich gerade in das Wohnzimmer eingetreten war und sie dabei erblickte, wie sie gemeinsam mit ihrem kleinen Mistvieh frühstückte. Ich mochte weder sie und auch nicht ihr seltsames Tier, was auch immer das sein sollte. Mich interessierte es nicht. Ich wollte es nur nicht hier haben, da es sicherlich irgendwo in die Ecke machen würde und wir dann in der stinkenden Hölle wären. Jetzt aber fiel mir eine andere Frage ein: Wie würde das Tierchen wohl schmecken? Vielleicht sollte ich Mal versuchen ein kleines Stückchen davon zu probieren. Wenn sie es einmal aus den Augen lassen würde wäre mein Moment gekommen und ich würde die Möglichkeit erhalten zu kosten! Ja, das wärs! Aber nun wieder zurück zu diesem Moment. Nachdem ich sie auch schon gegrüßt hatte, machte ich mich ruhig auf den Weg zum Schrank, in dem die ganzen Snacks für unterwegs gelagert werden. Darin würde ich sicherlich etwas gutes finden, was mein Frühstück darstellen würde.
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Fr Dez 17, 2010 1:47 am

Dieser Morgen schien wirklich angenehm zu werden. Dies war auch wirklich gut so den die bevorstehende Aufgabe machte mich etwas nervös. Ich war es zwar schon gewohnt Kinder zu unterrichten da ich an der Akademie bereits vor mehreren Jahren geholfen hatte, dennoch war es etwas anderes wenn diese “Kinder” schon etwas älter waren. Dies hieße auch sie waren besser und womöglich auch klüger. Dadurch musste man etwas anders mit ihnen umgehen. Akademie schüler waren meist schon eingeschüchtert genug durch ihre Eltern. Doch es war irgendwie anders. So wie ich es manchmal mitbekam waren einige Genin etwas ungehorsam. Sie schienen zu denken sie haben bereits alles erreicht und Respekt war ein Fremdwort. Ob das für mich auch der Fall sein würde? Bei einem Falschen Wort würde ich jedoch keine Ausnahmen machen. Ob Genin oder Jounin, die Person würde büßen. Aber wirklich Rachsüchtig war ich deswegen doch eigentlich nicht.....jedenfalls fand ich es so. Ich hatte wenigstens schon einen kleinen Plan den sie Genin nicht vergessen würden. Hoffentlich kam es auch so an wie ich es wollte und es erzielte das was ich erreichen wollte damit. Die Schüssel mit dem Reis war beinahe zu ende gegessen als ich schon die Schritte auf der Treppe hinter mir hörte. Kaori drehte sich sofort um und man konnte ihr die Aggression ansehen. Sie war ebenso wenig wie ich gut auf diesen mann zu sprechen. Ruhig....wir gehen eh bald dann sind wir ihn los... meinte ich leise damit man es nicht hören konnte und wie immer tat Kaori es. Sie war einfach total lieb und gehorsam, jedoch auch nur bei mir. Gleichzeitig behandelte ich sie aber auch nicht wie ein haustier oder etwas ähnliches sondern wie eine Freundin.

Ich stellte das Essen kurz ein als ich hinter mir hörte wie er auf den Boden aufsetzte. Es war ruhig und erst seine Worte brachen diese Ruhe im Raum. Guten morgen....Schnucki?! Ich aß sehr langsam weiter ohne mich diesem Idioten zuzuwenden. Bis gerade eben war er noch gut.....und ich habe es dir schon oft gesagt, nenn mich nicht so. Dieses Privileg hast du nicht. Aber anscheinend kann dein Gehirn nicht nur mathematische Dinge schlecht analysieren....sondern ist nicht mal in der Lage sich einfache Dinge zu merken. meinte ich natürlich beleidigend. Ich hackte gern auf seinem Defizit in Mathematik herum. Es war einfach etwas in dem er kaum besser war als ein 10 jähriger....ein schlechter 10 jähriger. Dieser Mann machte mich einfach wahnsinnig. Er musste nur seinen Mund aufmachen und ich tendierte dazu mich auf ihn zu stürzen und ihm die Zunge herauszureißen. Dies würde bei meinen Eltern aber sicher nicht sehr gut ankommen und dann wären vielleicht sogar selbst seine Eltern gegen mich. Nein, so weit wollte ich es nun wirklich nicht zwingend kommen lassen. Die letzten bissen meines Frühstücks waren schnell weg damit ich nicht noch länger mit diesem Kerl hier zeit verbringen musste. Doch meinen Tee wollte ich dennoch trinken. Auch wenn ich nicht bei ihm sein wollte so gab es doch einen Grund warum ich hier blieb. Er wusste ja das ich ihn nicht mochte aber ich wollte ihm nicht das gefühl geben das ich das Feld räumen würde und er damit das Haus für sich beanspruchen könne. Nein niemals....meine Familie hatte genau so viel hier investiert wie auch seine Familie. Aus diesem Grund blieb ich hier auch, solange bis ich meinen Eltern entweder das Geld geben konnte was leider noch lange dauern könnte...oder...bis es mir sowieso gehören würde. Dies war es natürlich was ich hoffte.

Meine Freundin an meiner Seite blieb ruhig wie ich es gesagt hatte. Zwar fiel es ihr genauso schwer wie mir doch man musste ja nicht unnötig das Haus zerstören und demolieren. Leider wäre das nämlich der Fall bei meinen Fuuton Techniken. Was die großfläschige Zerstörung anging, war das Fuuton Element wohl das stärkste. Dennoch war natürlich auch Tenseis Raiton sehr stark. Es war jedoch konzentrierter auf einen Punkt soweit ich wusste. Dennoch war er mir bei weitem unterlegen. Wenn ich wollte könnte ich ihn einfach besiegen..nur er schien das nicht zu kapieren sonst würde er aufpassen was er sagte. Der größte Kampf an diesem Morgen bis jetzt kam jedoch als Tensei mir den Rücken zudrehte. Sollte ich ihn vielleicht nun einfach irgendwie angreifen und wenn es nur so....stichelartig war um ihn zu ärgern. Für mich wäre es bestimmt lustig doch naja kindisch wie er wollte ich nun wirklich nicht werden. 24 und dennoch keinerlei reife. Dazu dieses äußere und seine Art. Alles in allem einfach abstoßend. Das schlimmste war jedoch einen Ring tragen zu müssen. Das tat ich auch nicht, höchstens einmal wenn wir zu den Eltern gingen. Dennoch wieso mussten sie denken alles in die hand zu nehmen. Ich wollte diesen Kerl doch gar nicht. Ich verachtete ihn, wünschte ihm die Pest an den Hals. Hm..die Pest....ein netter Gedanke, vielleicht sollte ich mich darüber mal informieren.
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Fr Dez 17, 2010 2:12 am



Hach, dieser Morgen war wirklich genau so, wie jeder andere auch. Ich stand auf, machte mich fertig und holte mir dann etwas zu essen. Dabei legte ich mich bei Gelegenheit mit Mizuki an, die ja ohnehin dämlich genug war sich die meiste Zeit durch ihr Verhalten zum Affen zu machen, während ich mich gemächlich daran machte etwas zu essen. So musste ich mich aber auch verhalten, um der Sieger unserer geistigen Duelle zu sein. Gegen sie zu verlieren käme mir dabei ja gar nicht in den Sinn. Ich würde es ja ohnehin nicht, solange sie nicht Mathematik ankam, was mich dann wirklich anpissen würde. Ich für meinen Teil trottete nun in aller Ruhe durch den Raum hindurch, in die Richtung des Schrankes, in dem ich mein Frühstück finden würde. Was Mizuki kochte aß ich zwar, es schmeckte mit jedoch in den meisten der Fälle nicht! Selbst kochen wollte ich in ihrer Gegenwart aber auch nicht, da sie dann wissen würde, dass ich es konnte und das würde ich ihr nun wirklich nicht erlauben. Sie sollte niemals erfahren, dass ich es konnte und mir weiterhin dienen!

Ruhig holte ich eine Tüte heraus, recht groß, würde wohl für ein gutes Mahl ausreichen. Ich nahm sie mit beiden Händen und riss sie dann auch ganz leicht auf, ohne dabei vorher auf die Sorte geachtet zu haben. Mit meiner Hand griff ich hinein, holte den ersten Chip heraus und schmiss ihn mir auch gleich in den Mund, während ich mich eigentlich mehr auf meine Musik fixierte, als dass ich auf Mizuki achtete. Es war scharf, sehr scharf, doch ich ertrug es einfach. Es war eine meiner Lieblingssorten. Sie konnte kaum jemand in diesem Hause essen, was eben sehr gut war, da ich sie somit nicht mit irgendjemandem in diesem Haus teilen musste. Nicht mit Mizukis Mistvieh und auch nicht mit Mizuki selbst. Niemand würde sie bekommen, außer mir! Würde ich es eines Tages feststellen, dass sich jemand an den Chips vergriffen hatte, dann würde Mizukis Blut als erstes fliehen. Ja ich wusste bereits, dass sie mir überlegen war durch ihr verfluchtes Element, doch das juckte mich eigentlich wenig. Ich konnte sie auch ohne mein Raiton bezwingen, denn immerhin war ich ein Taijutsu Profi und keine Lusche!

Ihre Reaktion auf das, was ich gesagt hatte vernahm ich ja nicht, sie war mir ja ohnehin egal. Mich kümmerte sogar ein Fältchen auf dem Rücken meiner Mutter mehr, als das, was Mizuki mir nun wieder zu sagen hatte. Da ich aber das Wort „Schnucki“ verwendet hatte, konnte ich mir denken, dass es etwas Beleidigendes gegen mich war. Was genau es aber war interessierte mich wenig, solange ich wusste, was es sein würde. Vermutlich würde sie es wieder einmal auf die Sache mit der Mathematik beziehen, da ihr ja kaum etwas anderes einfiel als dies. Sie war nicht besonders kreativ bei der Auswahl von Beleidigungen, da sie einfach eine zu dämliche Person dazu war. Ich verachtete sie dafür ja auch ziemlich. Daher kehrte ich ihr nun auch den Rücken, während ich beim Frühstücken aus dem Fenster hinaus, nach Kirigakure blickte. “Schön, dass du das so siehst“, meinte ich es einfach, wobei sie mir ganz genau anmerken konnte, dass es mich einen Dreck interessierte, was nun wieder über ihre Lippen kam. Ich verschwendete auch keinen weiteren Gedanken mehr an das, was sie möglicherweise sagen würde.

Nun war ich in Gedanken erst einmal bei den Genin von Kirigakure. Würden sie mich gut behandeln? Sie sollten es hoffen. Ich wollte Respekt und den würde ich auch bekommen, selbst wenn ich ihnen dafür alle Knochen brechen müsste. Ich würde mir meinen Respekt einfordern, ob mit Gewalt oder ohne Gewalt. Respekt ist Respekt und ich will eben Respekt! Zudem würde ich meine Genin dazu erziehen Mizukis Genin auszustechen, koste es was es wolle. Ihr Leben waren ja ohnehin nicht allzu viel wert, nicht viel mehr als das Leben von Mizuki, na gut vielleicht doch etwas. Ja, ich klang schon wieder so hart, doch das musste man ja auch sein, wenn man ein guter Lehrmeister sein wollte. Nun entschied ich mich auch noch dazu meine Position zu ändern, drehte mich und lehnte mich dann an der Hauswand bei mir an. Hinsetzen wollte ich mich nicht, da ich diese Tische hasste. Es war unbequem daran zu sitzen und ich fand es dämlich, wenn man sich nicht auf Stühle setzte sondern unter einen Tisch. Das hatte in meinen Augen absolut nichts. Was Mizuki nur daran so toll fand so nieder zu sein? Ach, was fragte ich mich das überhaupt! Die Antwort lag ja wohl auf der Hand! Sie war ja selbst so nieder, dass das da wirklich zu ihr passte. Sie gehörte unter den Tisch und nicht davor. Während ich dies auch schon so dachte, musste ich dadurch ein klein wenig belustigt grinsen. Lustig wie gut das doch zusammen passte, sehr lustig sogar!
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Fr Dez 17, 2010 2:39 am

Während ich meinen Tee ruhig trank um weiterhin eine ruhe zu bewahren, die in seiner Gegenwart allerdings schnell weg, ruhten meine Augen natürlich auf ihm. Ich wollte ihn keine Sekunde aus den Augen lassen immerhin konnte er irgendetwas wieder mal planen und darauf hatte ich nun wirklich keine Lust. Besonders mochte er es wohl mich mit meiner größten Angst zu quälen, dieser Sadist. Das dies für mich nun wirklich tot ernst war schien ihn rein gar nicht zu interessieren. Ich hatte einfach Angst davor, was sollte ich tun? Selbst wenn ich dann wie ein kleines Kind reagierte so war es mir egal immerhin war es meine natürliche Reaktion. Er nahm sich aus dem Schrank eine Tüte Chips. Wie er dieses Zeug nur fressen konnte, unverständlich. Er schien sich wohl keine Gedanken über die Zukunft zu machen. Etwas mehr Gemüse und gesündere Sachen würden ihm sicher auch nicht schaden, doch von mir aus sollte er an diesem Zeug ersticken. Fettig und mit einem eher schlechten Geschmack, aber dieser Barbar konnte es essen, es schien ihm sogar zu schmecken. Ich wunderte mich immer wieder drüber wie man das essen konnte. Die hälfte meines Tees war nun bereits getrunken doch irgendwie reagierte er gar nicht auf das was ich sagte. Ignorierte mich der Kerl etwa? Das war ja wohl die höhe. Er ging langsam zum Fenster und drehte mir den Rücken zu. Was er dann sagte ließ natürlich die Wut in mir steigen. Dieser kerl hatte mich wirklich komplett ignoriert. Fast sichtbar bildete sich eine Ader auf meiner Stirn weil ich meine Wut unterdrücken musste. Wieso fuhr ich eigentlich immer so schnell aus der Haut wenn er in der Nähe war. Es war wohl einfach alles was bis heute geschehen war. Jede Streiterei, alle Streiche und was es sonst noch gab.

Es war wirklich die reinste Folter für mich hier zu sein. Doch glücklicherweise war ich fast fertig. Ich trank den letzten Schluck des Tees und erhob mich langsam vom Tisch. Es war auch für kaori das Zeichen sich zu erheben. Gemeinsam gingen wir ohne uns etwas anmerken zu lassen in die Küche. Mit der überschwänglichen Wut musste ich jedoch irgendwo hin. Ich legte das Geschirr in die Spüle und begann damit meine Tasse und die Schüssel zu reinigen. Dies war jedoch etwas gewaltsamer und rupiger als man es wohl tun sollte. Es war schon fast so das ich das Porzellan abrieb an diesem Geschirr. Dadurch konnte ich mich jedoch ein wenig entspannen ohne das er etwas anhand meiner Worte mitbekam. Sofort kam mir nun auch ein anderer Gedanke. Die Teams. Würde er auch ein Team bekommen? Hoffentlich nicht, allein mit seinen Schülern hatte ich schon Mitleid. Aber dann war eines sicher. Das Team das ich hatte musste besser sein. Ich würde nicht gegen ihn verlieren. Selbst wenn er die größten Talente hätte so würde ich versuchen meine Schüler perfekt darauf vorzubereiten. Wenn sie kämpften wie die Sensei dann war ja eh klar wer gewinnen würde...natürlich mein Team. Ich benutzte wenigstens den Kopf im Gegensatz zu diesem Hau-drauf Idioten. Ich würde nicht verlieren, nicht nachgeben, nicht solange ich noch lebte und er auch.

Doch nun musste ich langsam auch den Rest zusammen suchen und mich auf den Weg machen. Ich trat zurück in das Wohnzimmer und von dort hinaus zur Treppe. Tensei würdigte ich keinen Blickes währenddessen. Langsam stieg ich anschließend auch die Treppen hinauf. Zurück in meinem Zimmer suchte ich nun auch meine Ausrüstung zusammen. Zunächst machte ich meinen Beutel an der Hüfte fest. Danach nahm ich auch schon mein Katana das ich anlegte. Zu guter Letzt nahm ich natürlich noch meinen enormen Bumerang Hiraikotsu in die Hand. Gekonnt band ich ihn mir um den Oberkörper. Darauf folgte natürlich noch ein kurzer Blick in den Spiegel. Sah ich gut aus? Sah ich professionell und ehrfürchtig aus? Hm....meiner Meinung nach JA, eindeutig. Ein letztes Lächeln noch kurz aufgesetzt und ich ließ die Mundwinkel auch schon wieder fallen. Langsam ging ich aus meinem Zimmer, schloß die Tür natürlich ab ebenso wie auch die Balkontür zu war. Danach ging ich die Treppen wieder hinab und trat in den Eingangsbereich. Sollte ich nun wie es üblich war sagen das ich wegging? Nein wieso sollte ich auch, es interessierte ja eh keine Person in dem Haus. Gekonnt schlüpfte ich mit meinen Füßen in die Schuhe. Ruhig öffnete ich mit einer Hand die Tür und trat zugleich auch schon hinaus. Ich wartete nur noch das kaori mir aus der Tür folgte bevor ich sie auch schon wieder zu machte. Daraufhin trat ich auch schon meinen Weg in Richtung des Kageanwesens an.

Tbc: Mizukage Anwesen
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Fr Dez 17, 2010 3:36 am



Meine Zähne zermalmten die Chips Stück für Stück, machten aus den großen Stücken, die ich in den Mund schmiss, schnell kleine Krümel, die sich dann wiederum in eine pappige Masse verwandelten, die Haferschleim ähnelte. Vermutlich war es auch das gleiche. Haferschleim und durchgekaute Chips. Aber wen interessierte das schon? Man aß es einfach, ohne darüber nachzudenken, was es nun eigentlich wirklich war. Ich aß ja auch so gut wie alles und achtete dabei auch nicht auf die Inhaltsstoffe. Meine Gesundheit war gut, ich war topfit und durchtrainiert. Da brauchte ich nicht immer auf meine Ernährung zu achten. Salat mochte ich zwar, jedoch war es doch dämlich sich nur von so etwas zu ernähren. Ich für meinen Teil würde das niemals mein ganzes Leben lang über mich ergehen lassen. Fleisch war viel besser, genau wie solche Snacks, wie Chips. All das war besser als ein ganzes Leben nur mit Grünzeug! Ja, es sollte zwar gesund sein, doch daran glaubte ich eigentlich gar nicht so richtig, denn immerhin wurde dadurch auch kein besserer Mensch aus einem. Aus mir machte Salat jedenfalls auch nichts anderes, als diese Tüte Chips, die ich gerade wieder mit größtem Genuss in mich hinein schaufelte.

Es wurde still um mich herum, selbst mit Kopfhörern konnte ich das sehr gut realisieren. Gut so, dann würde ich erst einmal meine Ruhe haben, bis ich mich dann auf den Weg zum Anwesen des Mizukagen machen würde. Ich würde mir aber extra etwas Zeit lassen, auch wenn ich vielleicht eine Bestrafung bekommen könnte. Das war es alle Mal wert, denn ich hatte so wenigstens etwas Ruhe von dieser blöden Kuh, die ich bald heiraten müsste. Am Ende würde ich dann auch noch mit ihr schlafen müssen. Das war wirklich das Schlimmste daran. Sie war hässlich und hatte keinen Körper, der mir gefiel. Jedenfalls das, was ich davon gesehen hatte war nicht mein Geschmack. Es war zwar nicht viel gewesen, doch ihr Kampfanzug bot da dennoch genügend Einblick in das, was sich darunter befand. Hauteng, so etwas sollte sie wirklich niemals tragen, brachte nur die unschönen Seiten ihres Körpers zum Vorschein und dennoch tat sie es. Man, wie dämlich musste man eigentlich sein? Ach, wieso machte ich mir darüber eigentlich so einen Kopf? Ich verschwendete viel zu viele Gedanken an diese Frau, was ja fast schon so wirkte, als liebte ich sie. Doch, nein, niemals würde ich solche Gefühle für sie bekommen. Denn dann würde ich mich wirklich einweisen lassen.

Sie war weg, ich konnte es daran hören, dass sie die Haustüre schloss. Solche Geräusche drangen ja selbst durch den Lärm, den mir meine Kopfhörer in die Ohren ballerten. Gut, dann konnte ich mich auch bald auf den Weg machen, aber zuerst würde ich etwas trinken. Alkohol kam heute ja nicht in Frage, da ich noch einen Termin beim Kagen hatte und so etwas vielleicht einen unprofessionellen Eindruck machen würde. Ich musste mir also etwas anderes einfallen lassen. Tee vielleicht? Nein, nur über meine Leiche! Ich mochte Tee nun wirklich nicht, denn es war einfach ein Getränk, dass in meinen Augen nicht süß genug war, um überhaupt gut zu schmecken. Zucker hatten wir im Moment aber auch keinen da, was ein weiteres Problem wäre. Was sollte ich mir also dann überlegen? Vielleicht konnte ich ja auf dem Weg eine Getränkedose kaufen, was ja auch sehr gut zu den Chips passen würde, die ich gerade vernichtete. Eine gute Idee war es jedenfalls. Na gut, ich würde es wohl machen!

Ruhig schritt ich mit der Tüte in der Hand auf dem Wohnzimmer hinaus, direkt auf den Gang, denn von dort aus würde ich dann zur Türe laufen. Im Eingangsraum angekommen, schlüpfte ich auch ganz ruhig in meine beiden Schuhe hinein, die keine Sandalen waren, wie sie die meisten Ninja trugen. Wieso ich so etwas nicht trug? Ganz einfach, ich fand diese Teile nicht besonders toll, nein, ich verachtete sie sogar und bekam schon bei ihrem Anblick Magenprobleme. Sie sahen einfach nicht toll aus, in meinen Augen, waren einfach viel zu altmodisch und dämlich. Meine Schuhe, die ich mir gerade zuschnürte waren da viel besser und auch viel bequemer. Mit ihnen konnte ich mich vor allem auch schwerer an meinen Füßen verletzen, da zum Beispiel meine Zehen sehr stark angreifbar waren. Nachdem ich dann auch schon meine Schuhe trug, legte ich mir nur noch einen meiner Pelzmäntel um die Schultern und verließ dann das Haus in die Richtung des Kage Anwesens, um dort dann auch gleich meine nächste Aufgabe zu bekommen. Dieses Mal würde es aber nicht so schwer werden, wie ich fand. Genin, pah, Schwächlinge.

Tbc: Kage Anwesen
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Di Dez 21, 2010 5:38 am



Cf: Akademie - Organisationsraum

Und schon hetzte ich wieder durch das ganze Dorf, klatschnass und wirklich mies gelaunt. Was in der Akademie vorgefallen war, war einfach nur beschissen gewesen. Ich hatte einfach nur versucht mein Team aufzugabeln und sie alle dann zum Trainingsplatz zu bringen, doch nun musste ich zuerst einmal zurück nach hause, denn dort musste ich mich frisch anziehen, mich von dem Wasser reinigen und eben all dies tun, was man tat, nachdem man nass geworden ist. Dabei verspürte ich auch immer noch die stetig existente Wut auf Mizuki, die nach diesem Morgen neue Höhen erreichte. Wieso verdammt, musste ich bitte mein Leben mit solch einer Person verbringen!? Das würde ich meinen Eltern noch irgendwann heimzahlen, doch nun galt erst einmal eine andere Sache. Ich musste es schaffen schnell genug heim zu kommen, um dann auch gleich wieder zum Trainingsplatz zu gehen, da ich dort die erste Stunde mit meinem Team erleben würde. Es war mir zwar nicht wichtig mit ihnen zu arbeiten, doch es war mir sehr wichtig endlich diesen ganzen Mist rum zu kriegen, damit ich mich an das setzen konnte, was ich schon den ganzen Tag machen wollte. Aber leider war mir das ja nicht vergönnt.

Ich joggte recht gemächlich durch die Straßen des feuchten Dorfes in dem wir lebten. Ich musste mich dabei aber auch beeilen, denn immerhin wollte ich mir auch keine Krankheit einfangen, wie man es ja ziemlich schnell tat, wenn man sich bei solch einem kalten Wetter mit durchnässter Kleidung bewegte. Wenigstens hielt ich mich selbst durch den Sport warm, den ich dabei trieb. Aufwärmen entfiel somit komplett aus meinem Plan für später, was es mir ermöglichte gleich richtig loslegen zu können. Oh, das würde den armen Kindern sicherlich ziemlich viel Schmerz bereiten und das ganze auch um einiges schwieriger für sie machen. Sie würden sich dann wirklich die Zähne an meinem Test ausbeißen, genau so wie ich es auch wollte. Ich würde ihnen wohl ein richtiger Gegner sein, im Gegensatz zu dem, was ich gewesen wäre, wäre das aufwärmen entfallen. Aber selbst dann hätten sie wohl keine Chance gehabt! Immerhin war ich einfach der stärkere und talentierte Shinobi. Selbst die anderen Jounin konnten mir nichts anhaben, wenn ich es nicht wollte! Ich war immerhin die absolute Nummer 1 in diesem Dorf!

Ich erreichte die Haustüre, steckte meinen Schlüssel hastig in das Schloss und öffnete die Pforte so schnell, wie ich mich auch zu ihr begeben hatte. Ohne zu zögern trat ich ein, begab mich nach oben und ging ins Bad, wo ich die nassen Klamotten, also Hemd und Mantel ablegte. Daraufhin holte ich mir noch ein Handtuch, mit dem ich sofort begann meine Haare einfach abzutrocknen, bis sie auch wirklich nicht mehr nass waren. Ich durfte ja immerhin keine Erkältung oder so etwas riskieren, denn dann konnte ich meine Pläne noch weiter nach hinten schieben. Das nächste was ich tat war meine nassen Klamotten auf meine Liege zu schmeißen und in meinen Schrank zu gehen, um mir dann neue Kleidung zu holen. Dafür hing ich das Handtuch kurz weg und schnappte mir ganz einfach ein orange-braunes Hemd, das ich auch schon sofort anlegte. Das würde ja reichen, denn immerhin passte es ja immer noch perfekt zu der Hose. Ich hasste es dennoch meinen Kleidungs-Rhythmus so stark zu stören. Nachdem ich dann wieder frisch angezogen war eilte ich auch schon wieder hinab zur Tür, da ich auch sogleich losgehen wollte, um meine Genin zu treffen.

Nun eilte ich auch schon wieder in die Eingangshalle, wo ich nur nebenbei feststellen musste, dass ich meine Schuhe nicht ausgezogen hatte und damit den Dreck ins Haus getragen hatte. Aber was sollte mich das schon kümmern? Mizuki konnte das ja sauber machen, was ja auch ihre Aufgabe war. Das war ja immerhin die Rache für die Geschichte mit dem Stören bei meinem ersten Auftritt vor meinen Schülern. So zahlte sich alles am Ende doch wieder zurück, nicht wahr? Dennoch wurde ich nun etwas langsamer, ließ mich nicht mehr so von dem Drang zu handeln hetzen, denn immerhin wäre das ja komplett sinnlos. Ich würde so oder so zu spät kommen und verschwitzt sein würde auch wieder den falschen Eindruck machen. Dann würden sie noch auf den Gedanken kommen, dass mir etwas an ihnen läge. Nein, so ein Bild sollten sie von mir erst gar nicht bekommen! Sie waren mir nicht wichtig, sie waren mir eigentlich komplett egal, denn für mich zählte nur, dass ich meine Arbeit erledigen konnte und mehr nicht! So schnappte ich mir dann in aller Ruhe einen weiteren Mantel und legte ihn auf meine Schultern, wo ich ihn immer trug. Den alten konnte ich ja auch wieder nicht nehmen, da dieser ja auch nass geworden ist. Als ich dann endlich das Haus verließ war ich nicht mehr so schnell wie zuvor, trottete einfach in aller Ruhe die Straße entlang und bewegte mich nun wirklich zum Trainingsplatz.

Tbc: Trainingsplatz
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Di Feb 08, 2011 11:51 am

Cf: Küste im Nordosten

Der Wind peitschte mich schon fast nach Hause. Das Wetter hatte wirklich einige unangenehme Formen angenommen doch gerade das konnte ja niemand beeinflussen, oder doch? Ich wusste jedenfalls nicht davon. Trotz des fallenden Regens der sich eiskalt anfüllte schritt ich ruhig und besonnen in Richtung meines Hauses. Mir war zwar klar das mir das Haus nur zu hälfte gehörte aber dennoch sah ich es als mein Haus an. Wenn Tensei erstmal weg wäre würde es mir ja sowieso zugesprochen werden. Die Person die zu erst auszog verlor jeglichen Anspruch darauf, wohl auch der einzige Grund warum ich noch immer mit ihm genau dort lebte. Schon aus einiger Entfernung sah ich das Tor zu meinem kleinen Garten. Endlich, dachte ich nur bei mir als ich meinen Schritt etwas beschleunigte und die Straße entlang ging. Nun ging war vielleicht der falsche Ausdruck da ich nun wieder eher rannte. Als ich das Tor endlich erreichte machte ich mir nicht mal die Mühe das Schloß von außen zu öffnen. Ich hüpfte einfach schnell darüber und rannte zur Eingangstür. Als ich davor ankam drehte ich mich jedoch zunächst wieder um. Das Wetter ist hier wie daheim... meinte ich nur leicht belustigt woraufhin auch Kiara nur ihre Zustimmung geben konnte in dem sie nickte. Aus meiner Tasche nahm ich den Schlüssel, schob ihn in die dafür vorgesehene Vertiefung und öffnete das Schloß. Schon als sich die Tür öffnete wusste ich...ich war alleine, zum Glück.

Es war eine solch angenehme Ruhe die ich vernahm. Die Schuhe dieses Idioten standen nicht an der Tür und auch sonst sprach alles dagegen das er hier war. Ich schritt hinein und schlug die Türe zu. Nun ich brauchte schon etwas kraft dazu da der Wind ganz schön dagegen schlug. Als erstes ließ ich Kiara von meinem Arm springen, natürlich war meine erste Tat daraufhin nur die Schuhe auszuziehen und am Eingang zu lassen. Ich trat die Stufe hinauf und legte meinen Bumerang und auch das Katana an der Treppe ab. Zunächst wollte ich jetzt in die Küche. Ich durchquerte die Räume und genoss diese unbeschreibliche Ruhe. War es nicht schön einmal ohne Sorge und streit hier herumlaufen zu können? Gekonnt öffnete ich mit einer Hand das Band aus meinen Haaren wodurch diese natürlich ihren halt verloren. Innerhalb weniger Minuten hatte ich aus den Schränken einen Topf geangelt. Dazu noch einige andere utensilien. Jetzt musste ich nur noch schnell das Gemüse schneiden. Jedoch ist so etwas für eine Kunoichi eine leichte Übung. Schnell hatte ich das Gemüse geschnitten und fertig gemacht sodass ich es in den Topf geben konnte. Dazu noch einige andere Dinge wie Gewürze und Wasser, dann konnte ich es bei niedriger Hitze auch schon köcheln lassen. Den Fisch würde ich dann verarbeiten wenn ich fertig geduscht hatte, doch da das Gemüse etwas Zeit brauchte konnte ich diese nun zum säubern und entspannen nutzen.

Hinaus aus der Küche trat ich in den Flur zurück. Ich bin nur kurz unter der Dusche... sprach ich ruhig damit Kiara sich keine Sorgen machte die bereits auf ihrem Platz in einer der Ecken lag. Auf meinem Weg hinauf nahm ich den Bumerang und das Katana mit, immerhin gehörten sie in mein Zimmer. Dort angekommen legte ich meine Ausrüstung ab, sperrte die Tür zu und schritt zur Badezimmertür. Mit ruhigen Bewegungen legte ich meine Kleidung ab. Es war schon so eine Art anfang wieder etwas ruhiger zu werden, deswegen trug ich diese Kleidung auch nur bei der Arbeit. Sie behinderte mich nicht und sah nicht ganz so schrecklich aus wie die gewöhnliche Kleidung. Als ich das Badezimmer dann betrat schaltete ich die Dusche noch schnell ein. Unter der Dusche jedoch kamen mir viele Gedanken, Fragen in den Sinn. Warum hatte mein Team sich geweigert? Hatte ich irgendetwas falsch gemacht...hatte ich übertrieben mit meinem Auftritt in der Akademie? Etwas anderes konnte es wohl nicht sein immerhin hatte ich sonst keine Gelegenheit mit ihnen zu reden. Ein kurzer seufzer entglitt meinem Mund während ich weiterhin unter dem Strahl der Dusche das Wasser über meinen Kopf fließen ließ. Vielleicht war ich doch nicht bereit ein Genin Team zu leiten, womöglich sollte ich einfach weiter Missionen als Jounin ausführen oder schauen ob ich zurück zur Akademie als Lehrerin konnte. Nein, letzteres war wohl nichts mehr, wie sollte ich als einfache Lehrerin meinen Vater schon stolz machen. Nein ich musste etwas großes schaffen. Ich hatte gehofft etwas großes wäre es wenn ich meine Schüler so gut ausbildete wie nie ein Sensei zuvor. Alle drei würden die Prüfung zum Chuunin beim ersten mal mit Bravour bestehen. Doch solche Wunschträume gingen nie in Erfüllung wie man wieder einmal sah. Während ich die Zeit verstreichen ließ, köchelte das Gemüse weiter vor sich hin und Kiara schien im Wohnzimmer etwas umher zu rennen oder zu laufen.
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Mi Feb 09, 2011 4:43 am

Cf: Trainingsplatz


Das Training war vorüber, ich hatte das Dorf recht schnell durchquert und kam dann auch schon recht hastig nach hause, in mein getrautes Heim, den tollsten Ort auf Erden. Es war immer wieder angenehm hierhin zurück zu kehren, denn hier konnte ich mich erholen und wie heute auch besonders gut nachdenken. Ich durchquerte das Törchen, wie jeden Tag, indem ich es öffnete und dann den Weg entlang ging, der zur Haustüre führte, die ich heute hastig aufschob. Zum einen weil ich nachdenken wollte, zum anderen weil ich klatsch nass war und noch nasser wurde, was an dem Wetter lag, das mich schon den ganzen Tag nervte. Es war wirklich unangenehm, besonders da ich mich wie ein begossener Pudel anfühlte und auch so aussah. Wenigstens hatte mir Musik den weiten Weg hierher versüßt, was mich ein wenig optimistischer machte, was jedoch das Problem war, war mein eigenes Team, da ich nicht wusste wie ich mit der Situation der Unmöglichkeit umgehen sollte. Ich konnte sie nicht unterrichten, eigentlich gar nichts mit ihnen anfangen, besonders da sie mich wütend machten und mich zu gewissen Taten trieben. Nicht einmal die Person, mit der ich dieses Haus teilen musste, war bisher dazu fähig gewesen mich so weit zu bringen, doch auch sie verachtete ich genau so wie mein Team. Warum konnten sie nicht einfach alle verschwinden! Warum musste man mir immer diese Lasten auftragen, mit denen ich einfach nicht umgehen konnte. Warum traf es eigentlich immer nur mich, verdammt noch mal!?

Mit einem Mal befreite ich mich von meinen Schuhen und hing den Pelzmantel an einen Haken, an dem er immer hing, damit er auch gut trocknen konnte. Im nächsten Moment trat ich dann auch schon auf die Stufe und in den Flur. Was sollte ich nun unternehmen? Nun, ich musste nachdenken, nachdenken über alles, was ich wegen meines Teams machen würde, was sich wohl nicht als besonders einfach erweisen würde, wie ich fand, denn immerhin war dies eine wichtige Entscheidung. Wenn ich mich wirklich von ihnen distanzieren sollte, dann müsste ich den Kagen aufsuchen und das mit ihm unterreden, doch es wäre auch peinlich, denn immerhin war es ein Zeichen von Schwäche! Und diese blöde Kuh würde es auch gleich wieder gegen mich verwenden, verdammt. Ich wusste nicht mehr weiter, verspürte immer noch diese leichte Aggression in meinem Inneren, die ich auch dann verspürt hatte, als ich vom Platz aufgebrochen war, war immer noch genau so zornig, wie in diesem Moment. Warum musste sich der alte Mann denn einmischen!? Warum, verflucht, musste er recht haben!? Ich war schon wieder wirklich knapp davor alles zu zerschlagen, doch dann hielt mich etwas davon ab. Ich vernahm schnelle Bewegungen im Wohnzimmer, die von einem mir ziemlich bekannten Vieh stammten. Anfangs hatte ich sie dank der Musik, die ich gerade hörte nicht vernehmen können, doch nun war es mir klar: Mizuki war inzwischen auch schon wieder heim gekommen. Mist, ich durfte mich vor ihr nicht zeigen lassen, das würde wirklich erniedrigend für mich werden.

So traf ich die Entscheidung mich vorsichtig nach oben zu begeben, um mich erst einmal schön warm zu duschen und all das, was mich den ganzen Tag über beschäftigte gut zu durchdenken. Ja, ich war dazu fähig in der Dusche am besten zu denken, wie wohl jeder normale Mensch und von dieser Tatsache würde ich nun auch sogleich Gebrauch machen. Es musste eine Entscheidung getroffen werden und gewiss, die würde ich auch treffen! Auf meinem Weg ins Badezimmer verhielt ich mich ruhig, wie ich es eigentlich nur selten tat, drehte die Musik ab und bemühte mich wirklich nicht bemerkt zu werden. Ich wollte einfach noch nicht, dass sie mich in dieser Verfassung sah. Im Moment nämlich strahlte ich Wut, Trauer und einiges anderes aus, strahlte Verwundbarkeit in großen Maßen aus und das war nun wirklich nicht gut. Würde sie es sehen, würde sie mich gleich darauf ansprechen, ihren Spott auf mich regnen lassen und sich selbst weit über mich stellen. Bestimmt hatte sie das perfekte Team bekommen, hatte gut mit ihnen trainieren können und war voll von guten Erfahrungen, mit denen sie mir zeigen würde, wie viel besser sie doch als ich war. Nein, diese Befriedigung würde ich dieser Frau nicht geben, niemals! Leicht aggressiv, dank der Vorstellungen, die sich gerade in meinem Kopf breit machten, öffnete ich die Türe zum Badezimmer und trat ein.

Schnell war ich dann auch schon entkleidet und konnte unter die Dusche steigen. Als ich das Wasser aufdrehte konnte ich auch schon dieses großartige Gefühl spüren, wenn warmes Wasser auf den kalten und durchnässten Körper traf. Es war wirklich toll, entspannte perfekt und brachte mir etwas bessere Laune. Doch wie sollte ich mich entscheiden? Sollte ich alles wirklich damit beenden, dass ich dieses Team auflöste? War dies wirklich klug? Damit würde ich nu ein schlechtes Bild von mir hinterlassen, würde zeigen, dass ich es vielleicht noch nicht einmal verdient hatte ein Jounin zu sein. Sollte ich das wirklich riskieren? Aber auf der anderen Seite hatte ich eigentlich niemals nach einem Team gefragt, war noch nicht bereit dazu ein Wirkliches zu übernehmen und mit diesem, das ich unterrichten sollte, konnte ich auch wirklich gar nichts anfangen, da sie einfach alle unpassend waren. Selbst diese unloyale und nervtötende Kaguya, die mir nicht ein einziges Fünkchen Respekt entgegen bringen wollte. Meine Zähne knirschten beim Gedanken an dieses Mädchen, doch bevor ich mich in meine Wut vertiefte, versuchte ich lieber erst einmal zurück zum eigentlichen Thema zu kommen: Was sollte ich nun unternehmen? Es war wirklich nicht einfach, es war eigentlich sogar wirklich schwer, sehr schwer, die bis jetzt schwerste Entscheidung, die ich in meinem Leben zu treffen hatte, doch wie würde ich sie treffen? Als ich mich dann fertig gewaschen hatte, drehte ich das Wasser auch schon wieder ab und hatte dennoch keine andere Lösung gefunden, als das, was ich gerade eben noch gedacht hatte. Ich müsste wohl doch den Kagen selbst aufsuchen, um diesem dann meine Entscheidung mitzuteilen: Das Team abzugeben und mich zurück zu ziehen.
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Mi Feb 09, 2011 7:54 am


Mein Kopf arbeitete schnell und schwer. Ich wollte eine Lösung finden und meine entscheidung so schnell wie möglich treffen immerhin war das letzte was ich wollte nun auch noch einige Zeit nichts tun. So würde ich sicherlich niemanden Stolz machen. Doch warum dachte ich darüber überhaupt nach? Ich würde es eh nicht schaffen. In meines Vaters Augen war Tensei sowie der besser von uns beiden. Ich sollte einfach zuhause bleiben und kochen sowie putzen üben. Ob ich so dann seinen Stolz gewinnen konnte? NEIN NEIN NEIN. Jetzt zog ich auch noch diesen Mist in betracht. Was für ein Schwachsinn, als würde ich für Tensei zuhause bleiben. Ich musste es schaffen ihm zu beweisen das ich seinen Stolz verdient hatte irgendwie. Doch wenn nicht mal diese Kinder auf mich hören wollten würde das wohl ein weiter Weg werden. Ich seufzte und griff ruhig nach der Seife. In aller seelenruhe verrieb ich das säubernde Mittel über meinen Körper, auch meine Haare wurden etwas in Schaum gebadet. Es gab keinen grund mich zu beeilen ich hatte Zeit. Langsam duschte ich meinen Kopf, gleich darauf meinen Körper ab um dann doch noch aus der eigentlich tollen Dusche mit Badewanne zu steigen. Hmm vielleicht sollte ich auch einfach einen anderen Weg einschlagen..

Es war ein Gedanke der mich nun packte und doch irgendwie festhielt. Was wäre wenn ich einfach weggehen würde...nicht als Nukenin oder Missingnin oder etwas in der Art. Einfach umziehen. Zurück wo ich geboren wurde vielleicht. Oder sollte ich doch eher einen anderen Ort wählen? Dann brauchte ich allerdings erstmal die Erlaubnis des Mizukagen in ein anderes Reich zu gehen und einen Grund gab es dafür nicht. Doch hätte es viele Vorteile. Ich könnte endlich weg von Tensei...ich würde meine Eltern vielleicht vergessen und nicht mehr nur versuchen ihre Erwartungen zu erfüllen. Allerdings hatte es auch gewaltige Nachteile. Zunächst mal würde das Haus sofort in die Hände von Tensei fallen und meine Eltern wären sicherlich noch mehr enttäuscht, dazu womöglich auch die Eltern von Tensei. Damit würde ich meine Gesamte Vergangenheit für nichtig erklären und das würde mich persönlich doch arg verletzen. Ob es eine möglichkeit gab mit meinen Eltern darüber zu reden? Ich wollte wirklich nicht ganz alleine sein. Wenn ich weder eine Person dort kennen würde, noch Kontakt nach Hause hätte, war es so als würde ich nicht existieren. Als hätte ich nie existiert, ich wäre einfach weg. Erneut folgte diesem Gedanken nur ein leiser und ruhiger seufzer. Es war wohl Zeit endlich aus der Wanne zu kommen und diese Gedanken weg zu drängen. Also nahm ich meine Gedanken beim Wort. Ich drehte das wasser ab und stieg aus der Wanne.

Ein weiches Handtuch nahm ich zur Hand und trocknete damit meine Haare ab. Zwar waren sie lang doch auch die umgebung würde sie noch zu ende trocknen sodass einiges Rubbeln reichte. Der Rest ging ebenfalls schnell. Wenige Minuten später war ich das überflüssige Wasser auch schon los. Das Handtuch legte ich vielleicht etwas unordentlich zur Wäsche und trat hinaus in mein Zimmer. Allerdings musste ich nun doch etwas schneller machen da mein Essen noch immer auf dem Herd stand, und irgendwann würde das Gemüse auch zu weich werden. Selbst mir würde es dann nicht mehr schmecken und ich war vieles von mir gewohnt. Mit einem schnellen Handgriff nahm ich eine Art Kimono der dennoch etwas gepolstert im innen war. Da ich sicherlich noch nicht staub trocken war wollte ich nichts unnötig nass machen somit war dieser Kimono wie eine Art Bademantel. Ich band ihn vorne zu und schlüpfte in einige einfache Hausschuhe die ich nur selten benutzte. Eigentlich nur dann wenn ich keine Strümpfe anziehen konnte oder wollte wie in diesem Fall.


Ruhig öffnete ich die Tür von meinem Zimmer und trat hinaus. Meine Haare klebten etwas an meinem Rücken doch dem schenkte ich nicht weiter beachtung. Ruhig ging ich die Treppe hinunter nachdem ich meine Tür wieder zugezogen hatte und kam im Flur an. Von dort durchquerte ich erneut das Wohn und Esszimmer bis ich in der Küche stand. Das Tensei innerhalb dieser Zeit zurück gekommen war hatte ich dank meiner Gedanken nicht bemerkt. Hätte ich es bemerkt wäre ich sicher zurück in mein Zimmer und hätte mir erstmal was angezogen. Aber da ich ja früh zurück war dachte ich eigentlich noch einige Stunden alleine hier zu sein. Ich ging zu meinem Topf und öffnete den Deckel. Nun meiner Meinung nach war es fast fertig also konnte ich nun auch den Fisch zubereiten. Wenige Arbeitsschritte später die natürlich würzen und schneiden innehatten landeten die Fischstücke durch meine Hand auch schon in einer Pfanne. Ein lautes Zischen ging kurz durch das Haus das jegliche Geräusche um mich herum übertönte. Ein dummer Moment wie ich kurz darauf feststellte als ich Kiara an meinem Bein fühlte. Allerdings hatte ich nicht daran gedacht das es Kiara sein konnte. Sofort zuckte ich etwas zusammen, erschrack mit einem kurzen Quietschen, berührte die Pfanne und verbrannte mir dabei einen Finger und stürzte letztlich noch über meine eigenen Füße auf den Boden. Während dem Fall schlug ich allerdings auch das Salz etwas an wodurch ein wenig Salz mehr daran kam als geplant. Natürlich war die Landung etwas unsanft doch mich hätte es auch gewundert wäre es nicht der Fall gewesen. Ich winkelte die Beine etwas an sodass ich kniete meine Knie aber einen Winkel von womöglich 90° bildeten, so konnte man auch sicher nicht unter meinen Kimono blicken. Bist du wahnsinnig?! meinte ich schmunzelnd. Naja da es ja niemand gesehen hatte war es nicht so schlimm für mich. Lediglich die verbrannte Stelle an der Hand war unangenehm doch da mein zweites Element Katon war hatte ich damit schon erfahrung dank meinen ersten fehlgeschlagenen Versuchen.
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Mi Feb 09, 2011 8:46 am


Sollte ich wirklich den Posten als Lehrer abgeben, sollte ich meinen Namen vor meiner Familie in den Dreck schmeißen, vor dem ganzen Dorf. Sollte ich mich wirklich so dermaßen blamieren, sollte ich wirklich so weit gehen alles aufzugeben, so viel Schande über mich zu bringen? Sollte ich wirklich aufgeben!? Ich wusste es nicht, ich wusste gar nichts mehr. Sollte ich dies wirklich tun, dann würde ich auch wirklich alles aufgeben, alles verlieren, ich würde als ein Niemand enden meinen guten Namen einfach so wegschmeißen. Ich würde damit alles verlieren, den Stolz meiner Familie und noch viel wichtiger: Meinen eigenen Stolz auf mich selbst, all dies würde ich verlieren, für immer und das nur weil ich nicht dazu fähig war etwas zu leisten. Doch würde ich weiter machen, würde alles nur noch schlimmer werden. Das Team könnte scheitern, alles würde für mich untergehen, all meine Leistungen waren nichts wert und genau dies könnte peinlich für mich werden, peinlicher als alles andere, denn dies würde meinen gesamten Ruf komplett schädigen, ihn total vernichten und dennoch würde es für mich auf eine extrem schlimme Weise enden. Und es konnte noch schlimmer werden. Wenn ich so weiter machen würde wie heute, würde ich meine Schüler gefährden, sie gar töten, wenn sie mich störten. Das erste Mal dachte ich wirklich über die Konsequenzen nach, die mein handeln für mich tragen könnte und es gefiel mir nicht. Damit würde ich nicht nur meinen Ruf verlieren, sondern auch meinen Rang und damit alles, was mir etwas bedeutete. Niemals würde ich meinen Großvater erreichen können, würde ja nicht einmal mehr das sein, was mein Vater war. Ich wäre ein Feind dieses Dorfes ein Verbrecher und das konnte und wollte ich nun wirklich nicht sein, niemals in meinem Leben. Selbst wenn es mir alle Kraft bringen würde, die ich mir wünschte.

Aber was sollte ich tun? Beide Wege waren problematisch, beide hatten schreckliche Auswirkungen, doch beide besaßen auch einen positiven Aspekt. Welchen würde ich damit nur wählen? Diese Frage stellte ich mir die ganze Zeit, doch selbst hier fand ich die Antwort nicht. Mit tropfendem Körper stand ich in der Dusche, kein Wasser war mehr an, es wurde langsam kalt. Mit einem Mal sauste meine Faust mit großer Kraft und Geschwindigkeit auf die Wand zu, es ertönte ein Donnerschlag und ein kleiner Krater wurde durch meine Faust gebildet. “VERFLUCHT!“, presste ich es voller Hass, Zorn und Trauer aus mir heraus, drückte all diese Emotionen aus, die ich nach dieser Erkenntnis verspürte. Ich wusste nicht, was ich tun sollte, wirklich nicht und genau das brachte mich schon an den Rand des Wahnsinns. Jetzt war ich allein, einsam, denn niemand würde mir helfen und das wollte ich auch nicht. Ich musste selbst eine Lösung finden, um zu beweisen, dass ich ein Mann war, ein wirklicher Mann und nicht nur ein kleiner Schwächling. Vorsichtig zog ich meine Faust aus dem Stück Wand heraus, wobei ein paar Stücke davon abbröckelten und auf den Boden fielen. Es schmerzte ein wenig, doch es war mir in diesem Moment nun auch egal. Ich hatte größere Probleme in diesem Moment und diese konnte ich auch nicht so einfach lösen. Vielleicht brauchte es einfach nur Zeit dies zu tun, vielleicht musste ich einfach nur ein klein wenig länger nachdenken, um so die richtige Lösung auf all meine Probleme finden zu können.

Ja, so sollte es sein, ich würde mir etwas Zeit nehmen und so weiter machen wie bisher, würde mich dabei auch nicht um mein Team oder sonst etwas kümmern, sondern einfach nur über mich selbst. Schweigend trat ich aus der Dusche heraus und schnappte mir ein Handtuch aus dem Schrank, mit dem ich mich auch schon sofort abtrocknete. Ich begann mit meinem Kopf, trocknete mein Haar aber nur ein klein wenig, damit es wenigstens nicht mehr tropfte. Dann ging ich zu meinem Oberkörper und meinen Beinen über. Zuletzt kamen dann die Arme und wieder der Kopf. Ich trocknete dabei ziemlich sorgfältig, auch wenn ich meine Haare dabei wohl eher an der Luft trocknen lassen würde, da es eben nicht anders ging. Ich ließ es auf meinen Schultern liegen und lehnte meinen Nacken in das Tuch. Sofort schnappte ich mir aus einem Schrank eine Boxershorts, die ich für besondere Fälle bereit gelegt hatte. Diese zog ich schnell an und damit war ich dann auch schon zufrieden, denn die restlichen Klamotten schmiss ich einfach in meinen Wäschekorb, wie ich es immer tat. Natürlich hatte ich vorher die wichtigen Gegenstände, wie meinen Kassettenspieler vorher entfernt. Diesen klemmte ich nun mit einem daran angebrachten Clip an meiner Shorts fest und legte die Kopfhörer an, wie ich es immer tat, selbst wenn ich keine Musik hörte, wie ich es nun tat. Es war Zeit mich nach unten zu begeben und meinen alltäglichen „Spaß“ mit Mizuki zu haben, was mich auf andere Gedanken bringen könnte als dieses negative Zeugs.


Langsam begab ich mich die Treppe herab, als ich einen leichten Schlag vernahm, der das Haus ein wenig erschütterte, doch es war nicht besonders schlimm, nur ganz leicht. “Mizuki…“, dachte ich es laut, wobei ich einen ziemlich abfälligen Ton in meiner Stimme hatte. Es war klar, dass so etwas durch sie kam, denn immerhin war sie die einzige Person im Haus und auch so tollpatschig. Ich wusste auch woher es kam: Aus der Küche, denn von dort kam auch der Duft, der gerade meine Nase erreichte. Na gut, Duft war etwas übertrieben, es roch eher wie schlecht gekochtes Essen, doch besser als nichts. Natürlich hätte ich es auch machen können, aber wieso sollte ich denn auch, sie war die Frau und sie wollte es ja auch unbedingt machen. Also begab ich mich auch schon sofort an den Ort, an dem ich meine „Lebensgefährtin“ vermutete. Ich war noch rechtzeitig genug, um sie auf dem Boden zu sehen und musste auch sogleich schmunzeln. “Jetzt hätte nur noch der Blick unter den Mantel gefehlt“, entwich mir auch schon ein scherzender Kommentar, bei dem ich ein wenig schmunzeln musste. Ich deutete dabei an, dass dies wohl alles perfekt machen würde, was sie vielleicht sogar verstehen könnte. Es tat wirklich gut mich auf diese Weise ein klein wenig von allem abzulenken, selbst wenn ich dann Zeit mit Mizuki verbringen musste, es war wenigstens besser als diese ganzen Dinge, die mich im Moment so stark quälten. Aber leider würde das auch nicht lange andauern, aber vielleicht ein klein wenig, ich konnte nur hoffen…
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Mi Feb 09, 2011 10:40 am


Zu viel Salz am Fisch...eine etwas verbrannte Hand, dazu natürlich auch der etwas peinliche Sturz. Manchmal konnte auch wirklich gar nichts klappen. Dabei war ich eigentlich doch gar nicht so tollpatschig. Ich war wirklich nicht tollpatschig, außer es ging ums Kochen. Irgendwie schien ich eine natürliche Abwehrreaktion meines Körpers gegenüber dem Kochen zu haben was es mir unmöglich machte einmal wirklich normal und gut zu kochen. Wieso tat ich diesen Mist überhaupt? Ich konnte nicht konnte und nicht nur Tensei sagte das...selbst ich wusste das, dennoch tat ich es auch weiterhin obwohl niemand mein essen mochte. Also irgendwie musste ich vielleicht mehr üben oder es ganz sein lassen. Ah, ich hatte eine Idee. Vielleicht sollte ich einfach schnell in ein Restaurant rennen, etwas bestellen, zurück rennen das ganze ordentlich auf einem Teller servieren damit niemand etwas merkte und dann würde selbst Tensei nichts dummes mehr sagen können. Damit hätte ich dann sicherlich gewonnen und er musste zugeben das ich doch kochen konnte. Ja eine gute idee, spiel satz und Sieg konnte ich dazu dann wohl nur noch sagen. Doch wenn es nur so einfach wäre.

Gerade als ich diesen Gedanken nun im Kopf hatte blickte ich vor mich in den Türrahmen zum Wohnraum. Dort stand es...schlimmer als ich es noch in Erinnerung hatte. Allein dieser Anblick ließ mich erschaudern und ein kalter Schauer lief mir über den Rücken. War es ekel oder doch ein anderes Gefühl? Vielleicht auch eine Mischung aus verschiedenen negativen Gefühlen die ich nicht wirklich beeinflussen konnte. Auf jedenfall war es grausam mich dieser Qual auszusetzen. Eine Qual die mein innerstes auf ewig beschädigen würde und schon beschädigt hatte. Tensei?! kam es aus meinem Mund, etwas überrascht das musste ich zugeben. Ja er war es..der Albtraum dieser Tage, auch Kiara schien sein erscheinen zu stören den sofort stellte sie sich ein wenig hinter mich. Doch nicht allein er war so schrecklich, nein eher die Tatsache das er VIEL zu wenig anhatte für meinen Geschmack. Irgendwie verging mir in diesem kurzen Moment sogar der ganze appetit. Musste das den wirklich sein?! Das Leben war manchmal wirklich gegen einen. Schnell und ruckartig beugte ich mich nun etwas nach vorne und klappte die Knie hinten zusammen, wodurch es so aussah als würde ich mich einen kurzen Moment vor Tensei verbeugen. Was zum Teufel suchst du hier und wieso hast du nichts an!!? sprach ich es nun doch etwas lauter einfach aus während ich mich nun mit der Hand an der Küchenzeile hochzog. Das Salz, ohne es wirklich zu bemerken zurück in das Gewürzregal stellte und den Herd ausmachte.

Ich ließ die Augen geschlossen immerhin sollte er nicht merken das ich unter diesem Kimono wirklich nichts trug. Das ganze würde er nur wieder zu seinem Vorteil nutzen um mich irgendwie zu ärgern. Mit leichter Scharm nahm ich zwei Teller zur Hand. Schnell nahm ich die zwei Fische aus der Pfanne und legte sie auf den Teller. Dazu nahm ich eine kleine Kelle und nahm etwas Gemüse aus dem Topf, das einzige das man wohl noch normal essen konnte. Ohne mir was anmerken zu lassen richtete ich beide Teller an. Jeweils in jeder Hand einen Teller tragen lief ich an Tensei vorbei ins Wohnzimmer. Dort stellte ich seinen Teller an einen freien Platz. Meinen Teller nahm ich natürlich mit zu meinem Platz. Setz dich einfach und iss... meinte ich in diesem Moment nur. Ich wollte ihm keine große Aufmerksamkeit schenken aus diesem Grund würdigte ich ihn auch keines einzigen Blickes. Ruhig nahm ich ein paar Stäbchen, brach diese auseinander und nahm das erste Stück gemüse in den Mund. Nunja, es war sicherlich nicht sonderlich gut aber es war essbar was bei mir schon eine hohe Kunst war. Als ich dann allerdings ein Stück des Fisches abriss und in den Mund legte musste ich mich wirklich anstrengen mein Gesicht nicht zu verziehen. Innerlich kamen mir fast schon die Tränen während ich mit meinem Blick kämpfte. Lass dir nichts anmerken...du darfst ihm nicht zeigen das du einen Fehler gemacht hast. Wirklich ohne eine Miene zu verziehen kaute ich das Stücken schnell durch und Schluckte es unter. Sofort danach lief ich jedoch ganz langsam zurück in die Küche nahm ein Glas wasser und leerte es binnen Sekunden ohne das Tensei es hoffentlich merkte. Ich füllte es erneut und kehrte ruhig zurück an den Tisch. Hoffentlich fiel mir eine gute Ausrede dafür ein wenn er probieren würde..
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Do Feb 10, 2011 3:08 am


Der Tag wurde wenigstens etwas besser, denn immerhin vergaß ich durch Mizukis kleinen Unfall, den ich leider nicht ganz hatte erleben können, meine eigenen Probleme, die mich eigentlich die ganze Zeit belastet hatten. Manchmal tat es doch ziemlich gut sie um mich herum zu haben, da sie oft dazu fähig war meine Laune zu bessern, ohne dies überhaupt zu bemerken. Und dennoch verachtete ich sie, wollte sie nicht in meinem Umfeld haben, da es mir einfach nicht in den Kram passte, dass es sie überhaupt gab. Hätte ich sie nicht am Hals könnte ich hier in meinem Haus ein glückliches Leben führen und hätte sicherlich schon eine sehr tolle Frau. Aber wie die Dinge standen hatte ich sie abbekommen, mein Bild einer schrecklichen Frau. Sie konnte nichts, was ich mir an einer Frau wünschte, sah ja nicht einmal so aus, wie ich fand. Ihre Kleidung war einfach so wie die einer alten Dame und verbarg ihren Körper. All dies gab mir schon ein deutliches Zeichen: Ihr Körper war auch nicht toll, denn ansonsten müsste es doch keinen Grund geben diesen vor der Welt derartig zu verbergen, nicht? Auch im Moment tat sie dies durch diesen komischen Mantel, den sie dort trug. Was sie wohl drunter trug wusste ich nicht, doch ich spekulierte dabei sogar noch auf Unterwäsche, mehr aber auch nicht, da sie ihn meist nach dem Baden trug. Dass sie nackt war konnte ich mir gar nicht erst vorstellen, denn dafür kam sie mir einfach viel zu verklemmt vor in ihrer Art. Niemals würde sie nackt unter solch einem Mantel sein, sicherlich absolut niemals.

So schenkte ich ihr nun ein belustigtes Grinsen, als ich sie dort auf dem Boden sah, was ihr wohl auch ein Zeichen des Spottes sein sollte, um so unseren Kleinkrieg weiter anzutreiben. Es würde mich ein wenig ablenken und mich vielleicht sogar solange vergessen lassen, bis ich eine Entscheidung getroffen haben würde. Es war wohl das Beste für mich, auch wenn sie darunter leiden müsste, mir war es gleichgültig, da sie keiner der Menschen war, die mir in irgendeiner Hinsicht etwas bedeuteten. Sie war kein Teil meiner Familie, sie war einfach nur eine extrem nervige Person, die ich leider nicht loswerden konnte. Wie denn auch, wenn unsere Familien es untersagten. Ich fragte mich immer noch, was sich meine Eltern nur gedacht hatten, doch das würde ich wohl niemals erfahren. “Ja, ich bin es Schnucki“, reagierte ich nur kurz auf sie, wobei ich einen leicht provokanten Ton wählte. Ich wollte sie damit nur ein klein wenig reizen, nicht mehr und nicht weniger. Was sie dann aber noch sagte war ein Angriff auf meine Persönlichkeit! Sie wirkte wirklich angewidert von meinem Körper. Wie konnte man das denn bitte sein?! Ich hatte meinen Körper bis zur Perfektion trainiert und geformt. Bestimmt war sie nur eifersüchtig, weil sie all dies niemals haben könnte. Nun ich wusste es nicht und es war mir eigentlich auch reichlich egal, was dahinter steckte. Jedenfalls hatte sie mich damit nun wirklich beleidigt. “Das ist mein Haus verflucht. Wenn ich wollte, könnte ich hier auch ganz nackt herum laufen!“, erklärte ich es ihr dann auch schon ziemlich gereizt. Immerhin konnte sie mir nicht vorschreiben wie ich herum laufen sollte und wenn ich eben nur in Unterhose herum laufen wollte, dann würde ich dies auch tun können und niemand würde mich daran hindern, verflucht noch mal! “Aber wenn es dir lieber ist ziehe ich meine Shorts auch noch aus“, meinte ich es dann noch mit einem ekelhaft verführerischen Blick in meinen Augen. Natürlich war es nur ein Scherz, mit dem ich sie ebenfalls ein klein wenig provozieren wollte.

Ich sah ihr noch einen Moment dabei zu, wie sie zwei Teller nahm und diese mit dem eben gekochten Essen füllte. Sie wirkte dabei schon ein klein wenig wie eine richtige Frau, doch nur ein klein wenig. Im Großen und Ganzen blieb sie aber dieselbe Mizuki, die ich kannte. Gut, sie konnte das Essen servieren, aber mich konnte sie mit so etwas nun wirklich nicht zufrieden stellen, denn dies war immerhin eine der Grundanforderungen, die eine Frau in meinen Augen zu erfüllen hatte. Die richtigen Anforderungen würde sie ganz bestimmt niemals erfüllen können, nicht wenn sie weiterhin so blieb wie sie es schon immer gewesen war. Mein Blick folgte ihr, als sie sich dann ins Wohnzimmer begab, wo wir immer speisten. Ohne auch nur zu zögern folgte ich ihr dann auch schon in diesen Raum, damit ich gleich dazu fähig sein konnte zu essen. Selbst wenn sie nicht kochen konnte, war sie ja immerhin nicht so schlecht, dass es ungenießbar war und von mir weggeschmissen wurde. Um dies zu erreichen brauchte man auf diesem Gebiet wohl ein äußerst Mieses Talent. Im nächsten Moment folgte ich ihr dann schon und setzte mich auf meinen Platz, genau gegenüber von ihr, wie es bei einem „Paar“ eben sein musste. Es war zwar schlimm ihr Gesicht beim speisen zu erblicken, doch leider war das so Tradition und ein wenig hielt ich mich dann doch daran, selbst wenn es mir selbst unangenehm wurde, wie es in diesem Moment auch geschah. Ich begann zu essen, schwieg dabei einfach nur und zerkaute das zu weiche Gemüse. Es war nicht gut, doch zu schlecht war es auch nicht, was es mir ermöglichte es essen zu können. Seelenruhig aß ich also, ohne mich dabei auch nur darüber zu wundern, warum sie aufstand. Als nächstes entschloss ich mich dann auch schon ein Stückchen von dem Fisch zu probieren…

Was war das!? Ich hatte einen einzigen kleinen Bissen von diesem Fisch genommen und schon drehte sich mir der Magen beim ersten Kontakt mit meiner Zunge um. Das war niemals mehr Fisch, so schlecht konnte man doch nicht kochen, niemand, nichts. Was war diese Frau?! Wie konnte sie bitte so etwas erschaffen! Mein Blick wurde düster, war nicht mehr so neutral wie zuvor, sondern eher negativ, angeekelt von diesem Fisch, falls man es noch als das bezeichnen konnte. Es zu viel Salz, viel zu viel Salz! Doch vielleicht hatte ich auch nur eine schlechte Stelle erwischt, vielleicht musste ich noch einen weiteren Bissen nehmen. So nahm ich mit den Stäbchen auch schon das nächste Stück des Fischs, das ich auch sogleich in meinen offenen Mund führte. Es schmeckte wieder gleich, sogar noch schlimmer, viel schlimmer. “VERDAMMT, WAS IST DAS?!“, brüllte ich meine Frage angewidert durch den Raum und klang zugleich danach, als hätte sie versucht mich mit diesem Essen zu vergiften. Das brachte das Fass nun wirklich zum überlaufen. Sie hatte ganz bestimmt versucht mich mit diesem schrecklich schlechten Mahl zu vergiften, denn das tat sie ja besonders gern. Versuchen mir zu schaden, versuchen mich umzubringen. Etwas anderes konnte ich mir hierbei gar nicht erst vorstellen, denn immerhin konnte man doch nicht so dumm sein und einfach so mal so viel Salz in das Essen mischen. Nicht einmal Mizuki…
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Do Feb 10, 2011 5:26 am


Es waren schon seine wenigen Worte die mich wirklich störten. Doch was er daraufhin sagte trug weiterhin viel zu meiner Laune bei. Schnucki? Das dieser Idiot auch immer mit so etwas anfangen musste. Ich hasste es so genannt zu werden, nunja jedenfalls von ihm, ich hasste es einfach aus seinem Mund. Schnucki?! Ich glaube du spinnst, besser gesagt ich weiß es! sprach ich daraufhin nur. Dieser Kerl hatte sie doch wirklich nicht mehr alle, als ob ich irgendeine Bindung zu ihm wollte. Die nächsten Worte allerdings machten mich wieder einmal etwas wütend. Zog er jetzt diese Machonummer wieder durch? Sein Haus? Und ganz Nackt? Dein Haus ist es schon mal gar nicht, wenn dann ist es mein Haus und in meinem Haus wirst du sicherlich nicht Nackt rumlaufen! sprach ich es danach weiterhin etwas lauter aus wobei ich bei dem Wort Nackt doch ein klein wenig unbehagen fühlte...naja er durfte nicht nackt sein nach meiner Regel also hatte ich nichts falsch gemacht. Außerdem wusste er ja auch nichts davon das ich es fast war. Und deine dreckigen Shorts lässt du schön da wo sie sind...ich möchte gern noch weiterleben. sprach ich zuletzt noch um seinen letzten Satz zu beantworten. Dieser Kerl meinte auch wirklich er könne alles machen. Er war ein nichts, aggresionen unter Muskeln gefüllt in einen schrecklichen Körper. Wie könnte nur je eine Frau diesen Kerl lieben? An der Hochzeit dieses Idioten würde ich persönlich vorbeikommen und der Frau ein glückliches ableben wünschen. Nein also wirklich mit dem war es unvorstellbar.

Als ich danach auch schon das Essen zusammen suchte und hinaus brachte saßen wir zusammen am Tisch. Würde jemand durch das Fenster schauen sah es vielleicht sogar wirklich aus wie eine sich annähernd liebende Familie die einfach zusammen zu mittag aß. Innerlich jedoch brodelte es in mir und ich musste versuchen es zu unterdrücken. Meine Wut gegenüber diesem macho und die Wut gegenüber mir selbst. Selbst ich konnte doch nicht so schlecht am Herd sein, wie konnte ich nur diesen Fisch versalzen. Ich hatte wirklich genau aufgepasst und jetzt das. Ah kochen war einfach schrecklich, dafür brauchte man ja wohl einen eigenen Schulabschluss vielleicht sogar eine Ausbildung die über viele viele Jahre dauern würde. So einfach würde das sicher niemand hinbekommen. Ich war doch wohl nicht die einzige die solche Probleme hatte. Als ich mit dem Glas Wasser zurückkehrte sah man meinem Gesicht weiterhin nichts an. Ich nahm erneut ein stückchen dieses Fisches und hielt es Kiara hin. Nun, wen verwunderte es aber sie wollte es nicht nehmen. Da Tensei allerdings am anderen ende saß konnte er das ganze nicht sehen. Somit ließ ich das Stückchen fallen und deponierte es unter dem Tisch ohne das es auffiel. Weiter aß ich einige Stückchen gemüse als auch Tensei nun den Fisch versucht hatte. Seiner Reaktion zufolge war mein Stück kein Zufall. Irgendwas schien kräftig schief gelaufen zu sein sodass nun beide Stücke total versalzen waren. Natürlich konnte ich seine Reaktion nun nicht auf mir ruhen lassen. Das ist was zu essen! Gemüse und etwas Fisch das dürfte sogar ein Barbar wie du erkennen. Das Gemüse ist ganz einfach gemacht, der Fisch ist nach einem alten Rezept das ich von meiner Mutter habe. Sei froh das ich dir überhaupt was selbst mache und wir keine dieser Fertigprodukte essen. sprach ich zu meiner Verteidigung.

Nun gut es war wohl etwas gemein von mir zu sagen das ich das Rezept von meiner Mutter hatte. Gerade sie konnte nämlich ausgezeichnet kochen. Damit machte ich sie wirklich etwas runter was ich leider nicht verhindern konnte. Das ganze musste ich nun denoch durchziehen immerhin hatte ich nun keine weitere Wahl. Was konnte er schon dagegen sagen? Beweisen konnte er mir eh nichts. Mit einer Hand zog ich den Kimono wieder ein kleines Stückchen zu. Durch die glatte Oberfläsche zog er sich nach vielen bewegungen immer wieder ein stück auseinander, einfach weil das Band nicht so perfekt hielt. Also musste ich aufpassen und es zu dem nicht zu auffällig machen. Ein weiteres stückchen Fisch landete zusammen mit Gemüse in meinem Mund. Das ganze dämpfte das salzige wenigstens so weit das mein Mund nicht sofort austrocknete. Unglaublich, wie konnte ich darin einfach so wenig Talent haben. Darin würde ich meinen Vater auch nie stolz machen können. Ein ruhiger seufzer ging von mir aus als ich nun aufeinmal etwas ruhiger war. Wieso bist du eigentlich schon hier? Solltest du dich nicht um dein Team kümmern? sprach ich weiter zu ihm. Hoffentlich war er dumm genug nicht die Gegenfrage dazu zu stellen. Wieso machte ich mir deswegen gedanken, er war dumm genug. Ich musste nur alles jetzt irgendwie gut verbergen...meine freizügigkeit und die Sache mit meinem Team und schon hatte ich wieder einige Punkte mehr als dieser Trottel.
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Do Feb 10, 2011 7:39 am


Das versprach ein heiterer Abend zu werden, der mich von all dem, was mich im Moment belastete ablenken würde. Ein Glück, dass ich meine Lebensgefährtin zum ärgern hatte, denn diese ließ sich im Moment, wie eigentlich auch sonst immer, extrem leicht reizen und reagierte meist auf eine interessante Weise, die mich zugleich aber auch extrem anpissen konnte, da sie mich auch wie Dreck behandelte, da ich das wohl in ihren Augen war. So war es ja auch in diesem Moment, in dem sie wie so oft auf Worte reagierte, mit denen ich sie als meine Geliebte darstellte. Es war amüsant es zu sehen und erfüllte seinen Zweck und zugleich spürte ich wieder diese extreme Überlegenheit, die ich doch so gern spürte. Es war einfach ein Genuss sich wie die stärkere Person zu fühlen, selbst wenn es nur auf der Ebene eines einfachen Dialoges war. “Ach komm, ich weiß genau wie du fühlst“, meinte ich es mit einem provokanten Lächeln auf meinen Lippen, während ich mich ein klein wenig zu ihr vorbeugte. Es diente nur dazu sie zu ärgern, was selbst sie bemerken sollte, denn wenn nicht war sie selbst auch ein wenig dämlich. Zugleich dachte ich dennoch, dass sie vielleicht wirklich Gefühle für mich haben würde, denn irgendwie war dies auch logisch, wie sie sich verhielt. Und vielleicht…nein ganz bestimmt nicht! Darüber konnte ich ja nicht einmal nachdenken. Niemals in meinem Leben würde ich etwas für solch eine schreckliche Person empfinden können. Diese Frau war einfach nicht das, was ich als Frau sah, nein, sie war sogar noch viel weniger als das. Sie war einfach nur Mizuki, ganz klar! Niemals sollte ich auch nur an solche Dinge denken, das war wirklich ekelhaft in meinen Augen.

Mir fiel nur nebensächlich auf, wie sie dann das Wort nackt anders aussprach als die restlichen. Was hatte dies zu bedeuten? Ich verstand es nicht ganz, denn immerhin war sie ja nicht nackt oder so etwas, da sie ja diesen Kimono trug. Oder war sie vielleicht darunter? Nein, das würde sie niemals. Sie hatte niemals die Freizügigkeit für so etwas, niemals den Mut dazu und war auch ziemlich verklemmt, so wie ich sie kannte. Niemals also würde diese Frau sich in ihrem Leben sexy geben, ganz sicher niemals. “Wir können ja auch beide nackt herum laufen und dann gemeinsam Spaß haben, wenn dir das lieber ist als ich allein“, sprach ich es in einem verführerischen Ton zu ihr, doch ich scherzte nur, oder? Immerhin würde ich ja auch niemals darüber nachdenken es mit ihr zu tun, mir ihr!? Allein schon die Vorstellung von dem Körper, den ich ihr zutraute brachte schon einiges aus meinem Magen zum Hochkommen. Ja, mir wurde wirklich schlecht durch diese schrecklichen Gedanken, die ich bei meinem kleinen Scherz bekam. Danach hielt ich mich aber bezüglich der ganzen Dinge eher ruhig, da einfach zu viele Gedanken durch meinen Kopf huschten, die ich nicht einmal mehr zuordnen konnte. Ekel war unter diesen jedenfalls ganz sicher enthalten und dann noch Horror und, ich wusste es ehrlich gesagt nicht, was es sonst noch war, aber neugierig war ich deshalb auch nicht. Es war mir wirklich absolut unwichtig zu erfahren was es war, ich wollte es ehrlich gesagt auch niemals, denn es war wirklich schwer zuzuordnen.

Nun jedenfalls drehte sich mir der Magen dank dieses tollen Mahls um, das sie mir gerade serviert hatte. Für gewöhnlich war es schon schlecht, was sie kochte, doch dies, was sie da gerade gekocht hatte übertraf wirklich alles, was ich bisher in meinem Leben erlebt hatte. Niemand, den ich hatte kennen lernen dürfen hatte so wenig Talent darin zu kochen, wie sie. Sie hatte es tatsächlich geschafft, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben Probleme damit bekam überhaupt noch einen Bissen davon nehmen zu können. Es machte mich sogar extrem aggressiv diesen einen kleinen Bissen zu nehmen. Hatte sie wirklich vorgehabt mich zu vergiften? “Das nennst du also Essen? Ich nenne es einen Anschlag auf meine Gesundheit!“, keifte ich es auf ihren ersten Satz hin zurück. Sie wollte mir nicht wirklich weiß machen, dass so etwas Essen war!? Wollte sie mir wirklich weiß machen, dass das ganz normal sei!? Nein, sie wollte mich mit Sicherheit umbringen oder mir wenigstens weh tun! “Zieh deine Mutter nicht auch noch da hinein, verdammt! Diese Frau hat gar nichts mit diesem Gift zu tun!“, fügte ich es dann noch hinzu, um so im Namen ihrer Mutter zu sprechen, von der ich im Gegensatz zu ihrer eigenen Tochter sogar extrem viel hielt. Wieso konnte sie nicht genau so sein wie die Frau, die sie zur Welt gebracht hatte!? “Das wäre nicht einmal halb so gefährlich für meine Gesundheit“, kommentierte ich ihren letzten Satz nun auch noch abfällig, woraufhin ich auch schon meine Augen schloss und einen weiteren Bissen von dem Fisch nahm. Selbst wenn es schrecklich schmeckte, ich hatte Hunger und würde das nun auch essen. Hunger war immerhin wichtiger!

Es wurde ruhiger und ich bekam Zeit den wahren Geschmack dieses Fischs kennen zu lernen. Bis jetzt hatte ich mich ja nicht einmal richtig darauf konzentrieren können, doch nun war alles still und ich konnte wirklich all meine Aufmerksamkeit darauf lenken. Es war die salzige Hölle, so als würde ich in einen Block Salz beißen. Ich hasste dieses Gefühl, doch leider gab es nichts anderes, was ich essen könnte und so entschied ich mich eben dazu all meinen Mut zu nehmen und es mit aller Macht zu versuchen, komme was wolle. Als sie mich dann aber zu meinem Team fragte blieb für einen Moment etwas Fisch in meinem Hals stecken, was mich zum husten brachte. Verflucht, sie hatte recht. Ich war zu früh zuhause gewesen und somit war es wohl klar, dass ich nicht den ganzen Tag mit meinem Team verbracht hatte. Sie würde ziemlich schnell darauf kommen, wie scheiße es gelaufen war. Aber Moment: Sie war vor mir heim gekommen, was zu bedeuten hatte, dass ich nicht der einzige war, der Probleme mit seiner Gruppe hatte. “Das gleiche könnte ich dich auch fragen, Mizuki“, entgegnete ich es ihr ziemlich ernst, ohne auch nur ein Fünkchen von Humor, denn den verlor ich beim Gedanken an dieses Thema. Nun war es genau so, wie es gewesen war als ich heim gekommen war, doch wie sollte ich damit umgehen. “Ich möchte nicht darüber reden“, gab ich es dann noch zurück, wobei man mir eindeutig anmerken konnte, dass etwas geschehen war. Natürlich hatte ich auch die Möglichkeit mit ihr darüber zu reden, doch wer vertraute seinem schlimmsten Feind in solchen Angelegenheiten? Nun, zugleich war sie wohl auch die Person, die mir am nächsten stand. Aber würde sie mich nicht verspotten, wenn ich darüber reden würde? Ich war mir nicht sicher und genau deshalb hielt ich es zurück…
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Do Feb 10, 2011 8:17 am


Seine dämlichen Worte mit dennen er andeuten wollte das ich mich nur so verhielt weil ich ihn mochte ignorierte ich komplett. Allerdings sein Satz über den Vorschlag des FKK zuhause konnte ich nicht wirklich ignorieren. Sicherlich hatte er nichts gemerkt, sonst hätte er das ganze anders formuliert. Wobei, ich traute ihm so eine raffinesse nicht mal ansatzweise zu. Nun dennoch musste ich dazu etwas sagen. Wer möchte den einen Affen wie dich schon nackt sehen und mich wirst du ebenfalls nie nackt sehen. Das wäre ja bescheuert dich für dein Verhalten auch noch zu belohnen! Ja ich sah meinen Körper als toll an. Ich war jung...ich war fit und ich achtete auf meine Ernährung...jedenfalls mit dem was ich vorhatte zu essen. Mit dem Geschmack hatte das ja nichts zu tun. Ich war gutaussehend, dessen war ich mir sicher, dennoch mochte ich es nicht wenn man mich auf mein äußeres Ansprach und sich dazu auch noch negativ äußerte wie der Kerl es auch oft tat. Nein so einen Gefallen wollte ich ihm sicher nicht machen. Und jetzt lass endlich dieses dämliche Thema weg! Ich habe keine Lust mehr über Nacktheit zu reden! Nun ich versuchte natürlich das Thema jetzt irgendwie zu wechseln den bei jedem Satz in dem dieses Wort vorkam erschien in meinen Gedanken das Bild von mir selbst. Ich musste mich nun allerdings mit dem Essen beeilen. Danach konnte ich schnell hoch und mich anziehen mit der Ausrede das ich noch ganz schnell weg musste. Somit würde er nie etwas erfahren und ich würde meinen Stolz bewahren.

Ich sah es schon als irgendwie erniedrigend an. Hätte ich nicht gedacht das er so früh kommt wäre ich sicherlich auch nicht nur in meinem Kimono bekleidet herunter gelaufen. Dann ging es allerdings um ein anderes Thema. Nun von glück konnte man jedoch nicht sprechen den dieses Thema war ebenfalls gegen mich. Ich konnte nicht kochen...aber musste er das immer wieder ansprechen!? Seine Worte wären sicherlich sehr verletzend gewesen wenn ich ihn mochte, doch bei ihm war ich nichts anderes gewohnt. Er war schon immer solch ein arroganter Großkotz. Ich hasste diesen Mann einfach. Als er zuende gesprochen hatte schlug ich mit beiden Händen auf den Tisch wobei sogar das Glas Wasser fast umfiel. Ich koche nun mal nicht wie meine Mutter...ich koche auch nicht wie dein Vater! Ich koche wie ich koche und wenn du damit nicht zufrieden bist dann koch doch selbst etwas. Aber da du dir ja zu fein und zu männlich dafür bist kannst du sicherlich nicht mal etwas Reis kochen! sprach ich nun in meiner Aggresion aus. Ja ich wusste nichts davon das er kochen konnte, das er sogar ein großes Talent zu haben schien. Ich konnte nur das sprechen was ich wusste und anhand dessen konnte ich mir nicht vorstellen das er kochen könnte. Und lass meine Mutter aus dem Spiel! Du solltest sowieso nichts mit ihr zu tun haben. Du bist irgend eine fremde Person, aber sie ist meine Mutter. Wenn ich sage das ganze ist von meiner Mutter wird sie dir das sicherlich bestätigen und jetzt halt endlich deinen Mund! kam es weiter aus meinem Mund.

Endlich konnte ich meiner Wut etwas platz machen. Das hatte ich wirklich gebraucht. Sogar Kiara hatte sich bei meinem Geschrei etwas von mir entfernt in sorge ich könnte durch meine Rage irgendetwas kaputt machen und mit etwas war die kleine Füchsin gemeint. Es war die angestaute Wut die ich gegenüber meinem Team hatte, diesen kleinen ungehorsamen Genin. Es war die Wut gegenüber meiner Familie, bei der ich sicher war das sie trotz meiner Worte von eben gegen mich sein würden. Meine Mutter würde so etwas nie kochen oder zustimmen...würde er wirklich fragen wäre sie wie immer auf seiner Seite, aber hoffen durfte man doch. Dann natürlich auch die Wut gegenüber Tensei der sich sowieso über alles beschwerte und mich allein dadurch immer wieder zu solchen Fehlern verleitete. Ich wollte keinen Fehler machen und genau wegen ihm machte ich sie. Zu letzt natürlich auch die Wut mir selbst gegenüber für die ständigen Fehler die ich nicht machen wollte und meine eigene unfähigkeit scheinbar ein paar Kinder zu unterrichten. Kurz darauf allerdings beruhigte ich mich wieder ein klein wenig. Ich nahm das Glas vom Tisch und führte es sanft zum Mund wo ich auch schon einige Schlucke nahm. Danach stopfte ich mir ein großes Stück Fisch in den Mund damit es endlich wegkam und kaute es binnen Sekunden wobei ich es auch sogleich unter schluckte. Dann kamen wir jedoch auch schon auf das Thema der Teams.

Seine Gegenfrage war mein Fehler gewesen. Ich hätte vor meinem Satz darüber nachdenken sollen, dann wäre mir schon vorher aufgefallen das ich dies selbe Problem zu haben schien. Was sollte ich nun allerdings antworten. Ruhig dachte ich nach, allerdings nicht sehr lange. Den kurz darauf schien er diese Frage auch vergessen zu haben. Plötzlich war er anders, nicht nur mir gegenüber sondern auch in seiner Redensweise. Er wollte nicht darüber reden? Das war ich wirklich nicht gewohnt, es schockte mich für einen Moment sogar ein wenig. Normalerweise hätte er mir direkt erzählt wie gut er alles gemacht hätte, wie viel besser seine Schüler wären und einiges mehr doch hingegen meiner Annahme war er ruhig und lehnte das Thema ab. Ich blickte kurz zu meinem Essen. Irgendwie herschte in diesem Moment eine ungewohnte Stimme. Sicherlich würden sich sogar die Nachbarn wundern, welche sonst immer unseren Streitereien ausgesetzt waren. Also hast du versagt.. sprach ich nun arg provozierend zu ihm aber immerhin ließ er mir diese Chance ihn so richtig fertig zu machen. Allerdings wollte ich auch etwas zu meinem Team sagen. Allerdings stand die Frage lügen oder die Wahrheit sagen. Ich bin früher zuhause weil mein Team...nicht...aufgetaucht ist. sprach ich nun ebenfalls ungewöhnlich für mich die Wahrheit aus. Kurz räusperte ich mich und nahm wieder einige Happen zu essen. Selbst wenn ich es sagte, ich konnte daran doch eigentlich nicht schuld sein immerhin hatte ich sie nur hin gebeten. Er konnte mir deswegen sicherlich keine Vorwürfe oder etwas ähnliches machen, nicht mal Tensei.
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Do Feb 10, 2011 9:47 am


Sie beleidigte mich so oft, bezeichnete mich immer wieder als etwas Dummes, denn so bezeichnete man ja Affen meist. Dabei fiel das Wort „nackt“ heute ganz besonders oft. Anfangs dachte ich mir nichts dabei, doch ihre Reaktion darauf war alles andere als normal. Ich musste zwar mein Gehirn ein wenig anstrengen, um begreifen zu können, was es alles mit ihrer Reaktion auf sich hatte, doch langsam verstand ich. Es bildete sich langsam ein Gedanke in meinem Kopf, der vielleicht die Lösung auf das ganze sein konnte, doch sollte dieser wirklich stimmen? Immer noch herrschte in meinem Kopf nicht absolute Sicherheit, aber wenn ich recht haben würde, dann würde es ganz lustig für mich werden und zugleich doch auch ziemlich interessant. Verdammt, dieses männliche Hirn, das ich besaß, es dachte einfach viel zu falsch über all dies. Das konnte nun wirklich nicht sein! “Soll ich das jetzt etwa als Anreiz sehen, dir ein besserer Mann zu sein?“, lautete meine gelangweilte Reaktion auf ihre Worte. Dabei drückte ich wirklich genau aus, wie unbedeutend es doch für mich war, ob ich die Möglichkeit haben würde ihren Körper zu erblicken, oder anderes mit ihm anzustellen. Es war doch nichts besonderes, oder? Dennoch war es ziemlich schwierig meine Gedanken davon zu lösen, da ich einfach nur gefesselt von diesem Gedanken war, ekelhaft. Und so bahnte sich dennoch diese eine Frage in meinem Kopf an, die sich durch gutes Nachdenken gebildet hatte. “Du bist nicht zufällig nackt unter deinem Kimono, oder?“, fragte ich es nun einfach heraus, wobei ich ihren Körper mit meinen Augen musterte. Ich wirkte dabei nicht so als würde ich sie verspotten, sondern viel eher so als wusste ich selbst nicht genau, wie ich fühlen und denken sollte. Einerseits war es eine Sache, die meinen männlichen Instinkten sehr gut gefiel, doch zugleich war es auch eine Sache, die ich doch schon als ziemlich eklig ansehen musste, denn immerhin war dies Mizuki!

Ihre Wut bekam ich sogleich auch schon zu spüren, als ich ihr einfach nur klar zu machen versuchte wie schlecht sie doch kochen konnte. Es mochte zwar hart klingen, doch wollte ich mich lieber von ihr vergiften lassen? Oh nein, so etwas würde ich niemals über mich ergehen lassen! Bei anderen wäre es mir gänzlich egal gewesen, doch sobald es mich selbst betraf wurde ich wütend, so wie es auch in diesem Moment geschah. Sie faselte irgendetwas davon, dass sie nicht so kochte wie andere. Ja, das war auch wahr, denn diese ganzen Leute, die sie aufzählten besaßen alle dieses Talent, doch sie, sie war vollkommen hoffnungslos. Das gerade eben hatte dem ganzen auch schon eine Krone aufsetzen können, denn etwas Schlimmeres hatte ich noch niemals in meinen Mund bekommen! Scherfällig kauend saß ich einfach nur da und gönnte ihr einen gereizten Blick. Was verflucht sollte dieser Scheiß!? Konnte sie nicht einfach einsehen, dass sie damit zu einer Gefahr für die Allgemeinheit wurde und ich entschuldigen!? “Nennst du das wirklich kochen!? Eher Giftmischerei!“, entgegnete ich es auch schon sofort, mit demselben von Wut ergriffenen Ton wie auch zuvor. Ja, dieses Gespräch, diese Speise, alles, es machte mich nur noch wütender und vergrößerte sogar schon den Zorn, den ich auf dem Trainingsplatz verspürt hatte! “Gib doch einfach zu, dass du den Fisch selbst grässlich findest und versteck dich nicht so wie ein kleiner Feigling hinter diesen billigen Ausreden, das ist ja erbärmlich“, gab ich es ihr dann noch zu wissen. Meine Stimme besaß dabei einen überlegenen und starken Klang, mit dem ich sie ganz klein machen wollte, wie ein Kind, das Einsicht erlangen würde. Würde es aber funktionieren?


Die Sache mit meinem Team war jedoch das schlimmste Thema. Ich wollte nicht darüber sprechen, nicht einmal mehr daran erinnert werden, denn allein das brachte meinen Zorn schon wieder zum wachsen, zum Aufblühen, wie ich es vermeiden wollte. Ihre provozierenden Worte gaben dem ganzen noch das Sahnehäubchen. Wer glaubte sie zu sein, dass sie sich dies erlaubte!? Meine Rechte ballte ich zur Faust, bereit zuzuschlagen, doch zugleich hielt mich mein Kopf zurück. Sie jetzt zu attackieren würde mir gar nichts bringen, absolut gar nichts. Sie in Stücke zu zerreißen würde mich nicht befriedigen können, doch zugleich war der Blutdurst dennoch sehr stark vertreten und direkt auf sie gerichtet, bereit sie zu verschlingen. “Ja, das habe ich…“, sprach ich es auch, ehrlich, aus tiefstem Herzen. Ich musste es mir selbst eingestehen, selbst wenn ich es vor meinem schlimmsten Feind tat, denn zugleich war sie dennoch eine der Personen, die mein Umfeld stark bestimmten. Der alte Mann hätte es nicht anders von mir gewollt. Vielleicht war dies der Weg zur Besserung, der Weg zur Stärke! “Tze, Spott von einer Person, die es nicht einmal geregelt bekommt die Kontrolle über ihr eigenes Team zu festigen und aufrecht zu erhalten, lächerlich“, kommentierte ich ihr Verhalten dann noch, nachdem sie ebenfalls die Wahrheit gesagt hatte. Das war wirklich typisch für sie, kindisch. Immer wollte sie die Überlegene sein, wollte sich immer toll fühlen, dabei war sie nur ein kleiner unbedeutender Wicht im Vergleich zu mir, denn ich war Garyou Tensei, Kirigakures Donnergott! Auch sie würde dies bald noch lernen, oh ja.
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Do Feb 10, 2011 10:51 am

Das Wort “nackt” fiel heute vielleicht wirklich sehr oft doch wem mochte man es verübeln? Ich saß nunmal wortwörtlich in einer Ziemlich schlechten Lage und wollte das Thema nur schnell beenden. Zu deinem ersten Satz konnte ich nur ein wenig schmunzeln. Ein Anreiz um ein besserer Mann zu werden? JA, aber nicht mein Mann, schmink dir das ab! Natürlich formulierte ich es genau so als wollte ich damit sagen das er es darauf abgesehen hatte. Ich wusste zwar das es nicht der Fall war doch konnte es ihn wieder provozieren was ich gerne tat. Dann allerdings änderte die Situation sich schlagartig. Plötzlich stellte er eine mir wirklich unangenehme Frage. Als er sie ausgesprochen hatte verschluckte ich mich an einem der letzten Stücke des Fisches worauf ich erstmal einen weiteren Schluck Wasser trinken musste. Danach begann ich ein wenig gespielt zu lachen um abzulenken. Das ist doch lächerlich, wie kommst du darauf. Ich bin nicht so eine Frau, außerdem warum sollte es dich interessieren? Ich würfelte schnell irgendwelche Worte zusammen um irgendwas vortragen zu können. Das dies schon recht unüberlegt klang konnte ich nicht mal so recht feststellen ich wollte lediglich das Thema wechseln. Ruhig zog ich wieder mit meinen Händen den Kimono etwas zu während ich meinen Teller leerte und danach auch das Glas zu ende trank.


Was er dann allerdings sagte war wirklich nicht angenehm zu hören. Ich wusste das ich schlecht war in der Küche aber musste man es wirklich mit Gift vergleichen? Ich blieb ruhig, jedenfalls äußerlich. Innerlich kochte es fast schon in mir während ich mir auch noch anhören musste das ich ein Feigling war und dazu sogar noch erbärmlich. Wieso denkst du kannst du über mich sagen was du willst? meinte ich nun doch etwas ruhiger. Ich blickte neben mich wo Kiara saß. Ruhig legte ich meine Hand auf ihren Kopf und streifte ein wenig darüber. Ich weiß das ich nicht kochen kann...na und? Nur weil ich eine Frau bin muss ich nicht kochen können! sprach ich weiter während ich meine Stimme zwar leicht anhob allerdings nie zu schreien begann. Wenn es ein Gift ist wie du sagst dann lass doch die Finger davon! Ich versuche lediglich das zu tun was meine Eltern von mir erwarten....ob ich das will hat nie jemand wissen wollen! kam es weiter aus meinem Mund. Nun irgendwie reagierte ich nun doch anders als erwartet. Ich war zwar reizbar bei ihm aber von Natur aus war ich nunmal keine Streitsüchtige aggresive Person. Dann koche ich eben jetzt nur noch für mich, für dich ist es ja eh nur Giftmischerei, du arroganter Ar***. Nachdem ich es nun gesagt hatte fühlte ich mich gleich schon viel besser. Ich wusste das es nicht die intelligenteste Art war diese Sache zu lösen doch irgendwie wollten diese Worte einfach meinen Mund verlassen.

Für mich war dieses Thema abgeschlossen. Es hatte mich etwas verletzt aber nicht so sehr wie dieser Idiot es vielleicht hoffte. Dann kam auch das Thema unserer Teams auf den Tagesplan. Seine Fehler waren jedoch schnell vergessen wenn man es so sehen wollte. Ich konnte ja nicht viel dazu sagen da er schwieg und nicht wie ein richtiger Mann zu seinen Fehlern stand. Nein dieser kerl war wirklich eher eine Mischung eines kleinen jungen und eines großen Affen aber das wusste ich ja wirklich schon lange. Ich habe nicht gespottet..ich habe nur deine Worte definiert! erwähnte ich es dann kurz um mich etwas zu verteidigen allerdings hatte er mit dem was er sagte Recht. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren stand ich nun auf. Ich nahm meinen Teller und mein Glas mit in die Küche und begann kurz damit es abzuspülen. Ich versuche meine Schüler wenigstens nicht zu unterdrücken. Wenn sie nicht kommen habe ich keine Gewalt darüber. Ein Sensei bietet seine Hilfe in der Ausbildung zum Shinobi lediglich an, wenn sie diese Hilfe nicht wollen haben sie es in meinen Augen sowieso nicht verdient. Wieso sollte ich sie also unter Kontrolle haben wenn sie es nicht verdient haben? Nun vielleicht klang es etwas hart doch das war meine Ansicht. Jedenfalls redete ich mir diese ansicht ein. Dieser Kerl verstand doch eh nicht was ich tat oder noch tun würde. Ihn interessierte nur was er selbst machte, alles andere war unter seiner Würde. Dem würde ich wohl eh nichts entgegenbringen können. Er würde immer auf mich herabsehen, na und, ich war es ja von Häuslicher Seite aus schon gewohnt. Kurz danach stellte ich das Saubere Geschirr ab und ging hinaus durch das Wohnzimmer in den Flur. Ich bin oben und bleib ja weg von mir... Diesesmal meinte ich es anders wie sonst den diesesmal klang es wirklich so als würde ich etwas gegen ihn tun das nicht sonderbar überlegt war. Ja ich würde ihn angreifen sollte er es wagen irgendwie in die Nähe meines Zimmers zu kommen. Nun wollte ich erstmal allein sein. Ruhig trat ich die Stufen hinauf, gefolgt von Kiara. Schnell war ich in meinem Zimmer verschwunden und hatte die Tür abgeschlossen. Danach setzte ich mich ruhig auf mein Bett. Na toll....ich werde von meinen Eltern nicht ernst genommen, von diesem Affen und von den kleinen Genin auch nicht. Langsam ließ ich meinen Oberkörper nach hinten auf das Bett fallen und dachte nach.
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Fr Feb 11, 2011 3:02 am


Meine Worte hatten sie wohl mit voller Wucht getroffen, wie es schien, denn sie wurde wirklich wütend, was wohl daher kam, dass ich sie damit verletzte und das ohne zu zögern. Irgendwo in mir spürte ich ein seltsames Gefühl, es quälte mich stark, doch ich verstand nicht was es war, verstand nicht, was meine Worte angerichtet hatten, hatte einfach nur mit ihr gestritten und versucht meine Aggressionen an ihr auszulassen. Und dennoch konnte ich sie nicht loswerden. Alles, was sie noch zu sagen hatte, vernahm ich zwar, doch ich zeigte dabei großes Desinteresse, denn wieso sollte es mich überhaupt interessieren? Sie war niemand, der mir wichtig war, niemand auf der ganzen Welt war mir eigentlich wirklich wichtig. Nur ich zählte, ich ganz allein und sonst nichts. Als sie dann ging, saß ich weiterhin an diesem Tisch und aß die Speise, die sie mir serviert hatte. Es schmeckte nicht, doch das war mir inzwischen egal, denn etwas zu Essen war eben etwas zu Essen. Mühe steckte dort zwar eher nicht drin, oder etwa doch? Ich dachte noch einmal an ihre Worte zurück, die sie gerade gewählt hatte. Ich hatte sie mit meinem Kommentar ziemlich schwer getroffen, was vielleicht zu bedeuten hatte, dass ich zu weit gegangen war und sämtliche Grenzen überschritten hatte. Hatte sie sich etwa wirklich Mühe gegeben? Meine Stäbchen ließ ich auf den Teller fallen, als dieser dann auch schon leer war, lehnte mich ein wenig in der Luft zurück und Blickte in die Leere. Ich fühlte mich nicht gut und das kam nicht von zuvor, es war schlimmer. Was nur mit mir los?

Es war lautlos im ganzen Raum, ich saß einfach nur da und ließ alles auf mich wirken. Was war nur los? Wieso fühlte ich mich so? Je länger ich hier saß, desto mehr Emotionen machten sich in mir breit und schon bald kam dann auch schon die unbändige Wut in mir zum Vorschein, die mich dazu brachte ruckartig aufzustehen und fast schon den Tisch umzuhauen. Einmal fauchte ich undeutlich durch den Raum, drehte mich dann und schlug mit der Faust gegen die Wand, ohne den Grund dafür zu wissen. Immer mehr Wut und zugleich auch Trauer kam hervor. Das, was ich zuvor erlebt hatte und das was ich nun fühlte, beides kam hoch, beides vermischte sich zu noch viel größerer Verzweiflung. Ihre Worte erklangen wieder in meinem Kopf, brachten mich an all meine Taten zurück. Was aber war es, was mich daran so sehr belastete? Was verflucht war es, das mich im Moment so quälte!? Ich hielt es nicht mehr aus, ich litt so extrem unter all dem, was ich durchmachen musste, ohne überhaupt einen kleinen Funken davon zu verstehen. Nach einer Weile beruhigte ich mich ein klein wenig, denn die Aggression wich zurück und die große Depression kam. Ich fühlte schwächer, fühlte mich niedergeschlagen und so ließ ich mich nun an einer Wand herab sinken. “Was…zur Hölle…?“, fragte ich es mich nur niedergeschlagen von all diesen Emotionen, während sich mein Blick in die Leere richtete. Verzweiflung und Trauer hatten in diesem Moment die Oberhand, doch zugleich war die Wut dennoch irgendwo in mir und wartete nur darauf wieder heraus zu kommen.

“Ich bin enttäuscht von dir, Tensei“, drang es auf einmal in meine Ohren, woraufhin ich mich auch schon schlagartig in die Richtung der Quelle drehte. Es war der alte Mann, mein Großvater, der plötzlich auf einer der Fensterbänke saß. Sein Blick war traurig, seine Ausstrahlung so negativ, wie sie noch niemals gewesen war. Doch all dies interessierte mich nicht, denn ich hatte meine eigenen Probleme mit denen ich zu kämpfen hatte. “Wie bist du hier rein gekommen?“, fragte ich es ihn ganz einfach, denn immerhin war dies die erste Frage, die man immer stellte, wenn jemand unangemeldet im eigenen Haus auftauchte. “Das spielt im Moment keine Rolle“, antwortete er es mir ganz einfach, woraufhin er auch schon von der Fensterbank hinab sprang und ein paar kleine Schritte auf mich zu ging. Im Sitzen war ich fast schon größer als er, was wohl einfach daran lag, dass er wirklich ein winziger Kerl war. So blickte ich einen kurzen Moment in seine Augen und wandte mich dann ab. Ich wusste genau, dass ich nun wirklich extrem schwach vor ihm wirken musste und das konnte ich nicht riskieren. “Wenn du dir Sorgen machst, alter Mann, dann muss ich dir leider sagen, dass alles in Ordnung ist“, meinte ich es kurz, wobei ich ihm meine Stärke und Härte nur vorspielte, um so zu verbergen, dass ich in der kompletten Verzweiflung angekommen war. Er durfte mich einfach nicht so sehen, denn immerhin zeigte man niemals Schwäche, wenn man der Person gegenüber stand, die man besiegen wollte. “Das ist gelogen. Ich habe alles gesehen. Ich habe gesehen was für ein Idiot du bist, selbst du scheinst dies inzwischen schon zu spüren, oder?“, richtete er auch schon sogleich seine Worte voll Trauer und Enttäuschung an mich. Was redete er da? “Tze, was für lächerliche Worte. Ich und ein Idiot, niemals. Ich habe nichts getan, was ich jemals bereuen könnte!“, reagierte ich auch schon sofort, wobei das Feuer wieder in mich selbst zurück kehrte. Die Aggression rückte wieder in den Fordergrund, ich konnte es spüren und seine Worte stachelten diese in diesem Moment wirklich sehr stark an!


Er schwieg, so wie ich es nun auch tat. Meine Hand ballte ich zur Faust, blickte ihn wütend an, konnte dabei aber meine Verzweiflung, die ich in diesem Moment verspürte nicht verbergen. Wann würde er endlich Ruhe geben? Ich hatte nichts getan, was ich bereuen würde, verflucht noch Mal! Es gab nichts auf dieser Welt, was ICH jemals falsch gemacht hatte. Vielleicht mochte ich am Team gescheitert sein, doch das lag alles nur allein an ihnen und die Sache mit Mizuki?! Wieso sollte mich dies überhaupt belasten? Ich hasste sie ohnehin, war froh sie endlich los zu haben, war froh endlich meine Ruhe von ihr zu haben! “Du sinkst so tief, schickst deine eigene Familie in die Wüste, behandelst die Menschen, die dir am nächsten sind wie Dreck und interessierst dich nur für dein eigenes Wohl. Bist nicht einmal dazu fähig dich selbst zu begreifen, geschweige den wie andere sich fühlen und selbst wenn gibst du darauf einen Dreck, da diese Menschen nicht du sind! Und dann bemerkst du es nicht einmal, wie es dich selbst so heftig quält, wie es dich selbst leiden lässt, wenn du deiner Familie Schmerz bereitest!“, warf er mir die vielen Vorwürfe wütend an den Kopf. Noch nie hatte ich ihn so erlebt, noch nie in meinem ganzen Leben. Es machte mir Angst, tat mir weh und verstärkte zugleich dennoch meine unbändige Wut, die ins unendliche zu wachsen schien. “Von wem verflucht sprichst du alter Mann!? Ich habe niemanden wie Dreck behandelt, den ich Familie schimpfen könnte. Ich habe nur irgendwelchen unwichtigen Menschen ehrlich gezeigt, was ich von ihnen halte, habe nur meine verfluchte Meinung geäußert, habe ihnen nur gezeigt wie ich bin!“, antwortete ich von Wut gepackt, schrie es schon fast, da meine Verzweiflung die Wut und den Zorn nur noch weiter nährte. Ich konnte wirklich spüren, wie alles nur noch schlimmer wurde, was in mir vor ging. So kurz war ich davon entfernt ihn anzugreifen, so kurz war ich davon entfernt ihm eine zu verpassen, für all diesen Schwachsinn, den dieser alte Idiot dort verzapfte, ohne überhaupt Verständnis für seine Worte zu entwickeln. “DU IDIOT! MIZUKI IST DEINE FAMILIE UND DU TRITTST SIE NUR MIT DEINEN FÜßEN!? DEN MENSCHEN, DER DIR AM NÄCHSTEN STEHT!?“, brüllte er es mir plötzlich entgegen, voll mit Wut auf mich, voll mit der Wut darüber, dass ich so blind war. Danach wandte er sich auch schon ab und verschwand durch die Türe aus meinem Haus…

Schwer atmend saß ich da, meine Wut reduziert, selbst die Verzweiflung verschwand zum Teil. Seine Worte wollten meinen Kopf nicht mehr verlassen. Mizuki? Familie? Ich hatte nie wirklich darüber nachgedacht, doch nun. Ich hatte schon eine ganze Weile mit ihr zusammen gelebt, wir hatten uns oft gesehen, oft gestritten und dennoch war niemals jemand ausgezogen, beide waren wir hier geblieben, beide kamen wir irgendwie miteinander klar. Hatte er wirklich recht? War sie wirklich wie meine Familie? Ich ließ es für einen Moment auf mich wirken, saß einfach nur da, ohne verstehen zu können wie dumm ich mich doch gerade verhalten hatte. Verdammt, ich hatte mich niemals wirklich dafür interessiert, was sie fühlte, hatte mich niemals dafür interessiert was überhaupt irgendjemand fühlte, zum Beispiel meine Genin, selbst bei meinem eigenen Großvater. Ruhig stand ich vom Boden auf, ging zum Tisch und nahm mir meinen leeren Teller, den ich in die Küche brachte. Im Anschluss ging ich auch schon nach oben, in mein eigenes Zimmer, um mir erst einmal etwas Richtiges anzuziehen. Hatte er wirklich recht mit all dem? Es begann Sinn zu machen. Je länger ich darüber nachdachte, desto mehr verstand ich wieso ich mich so fühlte. Ich hatte mich wirklich wie ein Idiot verhalten, besonders gegenüber der Frau, die ich meine Familie nennen konnte, denn ob ich es zugeben wollte oder nicht: Sie stand mir sehr nahe und war unbemerkt zu einer sehr wichtigen Person für mich geworden. Ich brauchte sie einfach…
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Fr Feb 11, 2011 8:29 am


Ruhe kehrte langsam in meinen Körper ein. Nicht nur mein Körper entspannte sich langsam, auch die gesamte Umgebung schien irgendwie diese Negativität zu unterdrücken oder gänzlich aufzulösen. Es war angenehm einfach nur in Ruhe auf dem Bett zu liegen. Meine Augen waren starr auf die Decke gerichtet. Lediglich die kleinen leisen Bewegungen von Kiara konnte ich in meinen Ohren hören doch reagierte ich weniger darauf. Meine Gedanken ließen mich Bilder sehen die längst vergessen waren. Bilder die ich lange vergessen hatte. Es waren Bilder aus vergangenen Tagen, zu der Zeit als wir aus Amegakure hier her zogen. Ich erinnerte mich plötzlich an viele kleine Details. Ich wusste noch das ich mich bei meiner Mutter beschwerte weil ich in Amegakure schon einige Freunde gefunden hatte und auch Kiara war ja dort. Zwar konnte ich sie nicht überreden ganz dort zu bleiben aber ich bekam die halbe Erlaubnis meine Freundin mitzunehmen. Nun eine ganze Erlaubnis konnte man es nicht nennen, jedenfalls ich nicht. Zu der Zeit verstand ich es nicht aber ich schätze meine Mutter hatte Sorge wegen einem ihr unbekannten wilden Tier. Sicherlich hatte sie Angst Kiara würde sie einfach zerfleischen wenn sie die Gelegenheit dazu bekam, immerhin hatte sie zufällig gesehen das Kiara nicht nur klein sein konnte. Ja zu dieser Zeit wusste ich noch nicht was auf mich zukommen sollte hier, im Reich des Nebels.

Meine erste Begegnung mit Tensei und seiner Familie folgte direkt an dem Tag als wir in Kirigakure eintrafen und gerade unser Haus einrichteten, und auch wenn man es heute nicht mehr glauben mag, damals mochten wir uns irgendwie. Schnell wurden wir so etwas wie Freunde. Das ganze hielt sogar einige Zeit, einige Jahre. Wie lange allerdings konnte ich nun nicht mehr sagen. Er war älter als mich, doch half er mir ab und zu bei Kleinigkeiten für die Akademie. Dafür versuchte ich immer wieder seine vielleicht etwas zu aggrresive Art zu reduzieren. Anscheinend hatte dies jedoch nie irgendeine Wirkung. Warum es sich wohl geändert hatte. Es fing kurz nach dem an das ich oder besser gesagt wir erfuhren das wir heiraten sollten. Zunächst versuchten wir noch auf unsere Eltern einzureden doch als diese Felsenfest blieben begann es langsam mit der negativen Einstellung gegenüber der anderen Person. Ich spielte Tensei immer wieder Streiche....ebenso spielte er mir streiche. Diese wurden immer härter bis wir uns sogar manchmal etwas verletzten. Es wurde irgendwann wirklich auch Gefährlich, genauer gesagt etwa am Ende der Pubertät da jeder Recht haben wollte und auch sonst besser sein wollte. Es lief immer wieder auf Wettkämpfe hinaus, oder auch richtige Kämpfe die wir ausführten. Im Nachhinein vielleicht etwas kindisch doch ehrlich gesagt war es heute nicht anders. Als er mich wieder einmal ziemlich runter gemacht hatte kam mir der Gedanke ihn einfach anzugreifen. Damit wären alle Probleme gelöst doch nicht immer war es so einfach.

Viele Dinge gingen mir wirklich nur kurz durch den Kopf doch letztlich kam ich zu einem Ergebniss. Egal wie man alles sah, und es drehte. Egal welchen Weg man wählen würde, es lief alles darauf hinaus das wir nicht zusammen passten. Es passte einfach nicht. Ich hasste es wenn man schlecht über mich sprach...ich hasste es wenn man mir gezielt Angst macht. Genau das tat Tensei eigentlich am liebsten. Ebenso hasste ich seine enorme Wutbereitschaft. Ja ich musste zu geben ein wenig Angst hatte ich schon vor ihm. Natürlich konnte ich wohl mit ihm mithalten allerdings könnte dabei jeder gewinnen und der Verlierer würde sterben und das wollte ich nun wirklich nicht. Nein es klappte einfach nicht und außerdem wollte ich so auch nicht weiter machen. Immer wieder brachte es mich aus der Fassung. Dagegen musste ich etwas tun, doch was war nun die Frage.

Langsam stand ich von meinem Bett wieder auf. Ich zog den Kimono aus und nahm einige Kleidung aus meinem Schrank. Natürlich waren es meine gewohnten Freizeitklamotten. Ob sie gut aussahen oder nicht, sie waren bequem und es gefiel mir also sollten andere doch denken was sie wollten. Auch meine haare band ich unten noch etwas zusammen sodass sie nicht unbedingt wild in der Luft umher wehten. Sowas konnte auch irgendwann etwas stören. Langsam ging ich danach auf dem Balkon den ich durch die Glastür betrat. Der Regen hatte wieder etwas abgenommen, ehrlich gesagt kamen nur noch wenige Tropfen vom Himmel. Lediglich der Wind war noch etwas unangenehm kalt. Dennoch wollte ich etwas frische Luft schnappen. Er hat es gar nicht verdient das ich so viel mache... kam es ruhig aus meinem Mund als ich mich mit den Armen auf dem Geländer abstützte. Ja wieso strengte ich mich eigentlich so an? Er war mir doch sowieso egal und dennoch kümmerte ich mich um den Großteil der Hausarbeiten. Wohl auch nur wegen meinen Eltern weil diese es erwarten. “Kümmere dich erst um dein Heim und deine Familie, danach kannst du immernoch arbeiten gehen”. Um zu beweisen das ich beides tun konnte tat ich auch einfach beides. Natürlich war es viel aber bis jetzt hatte ich nie wirklich darüber nachgedacht das es mich störte. Nun blickte ich jedoch zurück in mein Zimmer. Langsam ging ich zu meinem Hiraikotsu und legte ihn mir an den Rücken an. Das Katana ließ ich da, wie eigentlich immer. Danach überprüfte ich wieder ob die Tür zu geschlossen war, was sie natürlich war. Zu guter letzt schritt ich hinaus auf den Balkon. Dort zog ich die Tür zu und mit einem kleinen Trick konnte ich sie von außen sogar schließen. Danach sprang ich vom Balkon auf ein anderes Dach und machte mich auf den Weg zum Kagebüro.

Tbc: Kagebüro
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Fr Feb 11, 2011 9:25 am


Sofort, nachdem ich mein Zimmer betreten hatte, machte ich mich auch schon sogleich auf den Weg zu meinem Schrank aus dem ich Socken, eine Hose und ein Hemd heraus holte. All diese Kleidung warf ich dann ganz einfach auf meine Liege, die mir als Bett diente. Zuletzt trat ich dann noch einmal in den Schrank hinein, um mir einen Gürtel zu holen, da ich so etwas wohl immer gebrauchen würde, um meine Hose fest zu halten und auch zugleich noch meine wichtigen Dinge daran zu befestigen. Als ich mich gerade wieder in meinen Schrank begeben hatte und das Schmuckstück nehmen wollte, lenkte ich meinen Blick auf den Spiegel an der Wand, in dem ich mich selbst erblickte. Für einen kurzen Moment war ich ruhig, während ich mich selbst ansah. Was war nur aus mir geworden? Ich hatte meine Familie im Stich gelassen, sie sogar noch vertrieben, hatte es ja nicht einmal geschafft eines meiner Ziele zu erreichen: Ein besserer Ninja zu werden, als es mein Vater geworden wäre, doch auch er hatte einen weiteren Schritt in seinem Leben geschafft, als ich. Er war dazu fähig ein Team zu haben und dieses auch auszubilden, während ich kläglich am Anfang gescheitert war. Ich hatte es ja nicht einmal geschafft irgendetwas zu erreichen, lediglich den Jounin Rang und genau dies war schon ein wenig peinlich. Ich war nichts worauf meine Familie Stolz sein konnte, war nichts von dem geworden, was ich werden wollte, sondern ein Versager, ein Kerl, der es nicht einmal geschafft hatte ein richtiger Jounin zu sein, ein Idiot! Ich war ja sogar zu dumm, um zu begreifen, was im Leben wirklich zählte, obwohl es doch eigentlich so leicht war! Und nun, nun hatte ich ja nicht einmal mehr den Respekt meines Großvaters, nicht einmal er war noch für mich da, war einfach zu sehr durch mich enttäuscht worden. Langsam floss mir eine einzelne Träne aus meinem Auge an der Wange hinab, denn ich erkannte, was aus mir geworden war.

Früher war ich anders gewesen, früher war ich noch lebensfroh gewesen, war nett gewesen und hatte immer viel Zeit mit meiner Familie verbracht und auch mit Mizuki. Ich hatte sie wirklich gern gehabt, hatte sie als eine meiner wichtigsten Freunde angesehen. Na gut, vielleicht sogar als meine beste, denn immerhin hatte ich noch nie viele Freunde gehabt, sondern eher im Kreis meiner Familie gelebt. Es gab so viele schöne Dinge, die ich in meiner Vergangenheit erlebt hatte. Viele kleine Abenteuer, viele kleine Geschichten, über die man eigentlich in meinem Alter lachen müsste, doch ich tat dies nicht, da ich einfach vergessen hatte so zu sein. Als mein Vater damals seinen Posten aufgegeben hatte, setzte ich mir das Ziel der Stärkste der Familie zu werden und meinen Großvater nur für ihn und vielleicht auch für mich selbst zu übertreffen, denn wir beide standen in seinem Schatten. Das ganze wurde durch die versprochene Heirat mit Mizuki aber auch nicht besser, denn dadurch waren mir meine Chancen auf ein freies Leben verspielt. In diesem Moment hatte ich dann aber begonnen die Schuld auf sie zu verlagern, denn immerhin war sie es gewesen, die mir die Freiheit im Leben entzogen hatte. Es gefiel mir nie sie heiraten zu müssen, doch irgendwie hatte ich niemals darüber nachgedacht, was sein würde, wenn ich es nicht tun würde. War immer davon ausgegangen, dass es so kommen würde, hatte immer nur daran gedacht, wenn ich mich mit meiner Zukunft befasste und so hatte ich eine wichtige Sache übersehen: Ich fühlte mich so wohl wie es war, denn es schien mich komplett zu machen. Im Moment aber fühlte ich mich einsam und allein, ohne einen Menschen auf dieser Welt, ohne Familie. Sie war zu meiner Familie geworden, sie war zu der Person geworden, mit der ich die Tage verbringen wollte, in deren Gegenwart ich mich heimisch fühlte. Die ganze Zeit, in der wir zusammen lebten hatte ich dies nicht gemerkt, doch nun, wo sie wirklich zu verschwinden schien wurde es mir klar, dann wurde mir meine eigene Dummheit klar. Und so würde ich dank meinen Zielen auf ewig Trauer und Schmerz verspüren, denn ich hatte mich zu sehr verändert im Gegensatz zu damals.

Ich nickte für einen Moment, als ich begriffen hatte, wie ich nun handeln musste. Mich würde kein anderes Schicksal erwarten, als das, was ohnehin schon für mich bestimmt war. Nun musste ich nur noch zum Kagen gehen, um dies endgültig zu machen. Schnell strich ich mir mit meinem Handrücken die Träne aus dem Gesicht, woraufhin ich auch schon mit meinem Gürtel den Schrank verließ und mich wieder in meinen Schlafraum begab. Ziemlich schnell zog ich mir die schwarzen Socken an und dann auch schon die Hose, die ich am Ende mit meinem Gürtel schloss. Zuletzt schnappte ich mir dann auch schon mein Hemd und legte dieses vorsichtig an. Es war dunkelbraun mit einer helleren Musterung in der Farbe Orange. Ich trug es gern, selbst wenn es vielleicht nicht jeder mochte. Für solch einen Moment war es also perfekt. Schnell und fließend knöpfte ich es dann zu, wobei ich dennoch die obersten Knöpfe offen ließ, sodass man etwas mehr von meiner Brust sehen konnte, wie ich es mochte. Ja, ich zeigte gern, was ich zu bieten hatte, wie es eben diese ganzen Machos taten, da ich ja selbst zu einem geworden war. So hatte ich niemals sein wollen, doch die Zeiten konnten einen Menschen verändern und so auch bei mir. Ich hatte mich durch meinen ewigen Drang nach Stärke so enorm verändert, war zu genau dem geworden, was ich nicht sein wollte und scheiterte nun auch noch aus demselben Grund daran. Als ich dann mein Hemd trug, legte ich mir meine beiden Schlagringe noch in die Hosentaschen und trottete ruhig die Treppe hinab, um zu gehen. Ich wollte erst dies klären, bevor ich zu Mizuki ging, die ich um Verzeihung bitten würde. Langsam schritt ich also in unsere Eingangskammer und zog mir Schuhe an, woraufhin ich mir auch noch einen Mantel über die Schultern legte, wie ich es immer tat. Im nächsten Moment verließ ich dann auch schon das Haus, um mich selbst auf den Weg zum Mizukagen zu machen, dem ich meine Entscheidung verkünden würde…

Tbc: Kage Anwesen.
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BeitragThema: Re: Haus von Garyou Tensei und Nogawa Mizuki   Sa Apr 16, 2011 5:32 am

Cf: Tore


Langeweile, ein Wort, das mir in letzter Zeit sehr oft begegnete. Schon seit Tagen hatte ich nicht mehr wirklich etwas machen können, hatte keine Mission bekommen oder sonst etwas erledigen können. Dazu war Mizuki ebenfalls nicht da. Ich wusste nicht wo genau sie war, lediglich, dass sie wohl auf einer Mission war. Aber es war auch nicht so, als würde ich sie vermissen, nein, ich wollte einfach jemanden haben, der für mich kochte, ja genau! Ach, wer würde mir das schon glauben. Inzwischen vermisste ich ja sogar schon sie. Zugeben würde ich dies aber niemals, denn dann hätte sie ja gewonnen. Sie würde mich nur verspotten weil ich so weich war. Daher sollte ich auch diesen Gedanken schnell wieder verdrängen und einfach genau so weiter machen wie zuvor. Aber was war schon so leben wie zuvor? Ich lag schon seit zwei Stunden wach auf dem Holzboden des Wohnzimmers, hatte meinen Blick die ganze Zeit an die Decke über mir gerichtet. Etwas anderes konnte ich ja nicht tun. Obwohl, mir stand es immer noch offen zu trainieren, doch ich konnte mich einfach nicht dazu motivieren mich zu erheben, damit ich dies dann tun konnte. Ich konnte mich eigentlich zu gar nichts durchringen, selbst wenn mir die Idee es zu tun gefallen würde. So lag ich einfach nur da. Was war nur aus all der Energie geworden, die ich noch vor wenigen Tagen gehabt hatte? Sie war wie davon gespült, so als wäre alles aus meinem Körper gesogen worden und nur noch eine leere Hülle war übrig. Der alte Mann, also der Mizukage, wäre bestimmt nicht stolz auf mich, denn wieder einmal war aus mir nichts anderes als eine ziemlich große Enttäuschung geworden. Traurig eigentlich.

Ich schwieg die ganze Zeit schon, hatte noch nichts gesagt, hatte auch nicht daran gedacht, denn immerhin hatte ich auch niemanden zum reden hier. Aber ich hatte ja sonst auch niemanden im Haus mit dem ich normal reden konnte, lediglich Mizuki. Doch durch sie war mein Mund wenigstens nicht am austrocknen. So musste ich nun hier liegen, auf dem kalten Boden eines unbeheizten Hauses, weil ich keinen Willen hatte etwas zu tun. Und so blieb es ruhig. “Das bringt doch alles nichts“, durchbrach meine Stimme mit einem Mal die tote Stille, die in diesem Raum hier herrschte. Es war genug, ich hatte keine Lust mehr den ganzen Tag auf dem Boden meines Hauses zu verbringen. So etwas taten nur Luschen und ich war keine! Ich konnte auch sehr gut allein zurecht kommen, ohne Freunde und Familie! Alles, was ich brauchte war mich selbst. So war es schon mein ganzes Leben gewesen. Ich hatte immer für MICH selbst gekämpft, versucht MEINE Ziele zu erreichen und hatte MICH auch soweit gebracht wie ich es heute war! Wer konnte so etwas schon von sich selbst behaupten? Ich konnte es jedenfalls und somit konnte ich nicht auf dem Boden liegend enden. Voreilig, ohne nachzudenken, schwang ich mich mit viel Kraft wieder auf die Beine, wodurch mein Körper erst einmal ein klein wenig nach vorn bewegt wurde. Es rummste nur kurz, als ich gegen den Tisch stieß und dieser über den Boden geschoben wurde. “Verdammter Tisch!“, presste ich es nur ziemlich gereizt heraus. Ausgemacht hatte mir das ganze aber nicht sonderlich viel, denn ich war es gewohnt harte Schläge abzubekommen. Da war das hier gerade wirklich nur eine Kleinigkeit für mich gewesen, die mich dennoch richtig wütend machte.

Endlich hatte ich einen Schritt nach vorn gemacht, hatte begonnen dieses Gefühl der Langeweile zu bekämpfen, doch zugleich hatte ich immer noch nicht richtig begonnen. Solange ich nämlich nichts hatte, was ich erledigen konnte, bestand immer noch die Möglichkeit, dass ich rückfällig werden würde. Was könnte ich aber machen? Vielleicht putzen? Nein, das wäre doch Mal eine wirklich undankbare Aufgabe für mich. Dafür war meine Verlobte dann doch besser gedacht als ich es war. Sie würde das alles schon erledigen, wenn sie heim kommen würde. Ich hingegen würde nun erst einmal ein paar andere Dinge in diesem Haus anstellen. Es gab immerhin auch etwas, was ich tun konnte. Die Antwort kam wie immer auf einem Wege, mit dem man niemals wirklich rechnen konnte. Es war nur ein lautstarkes Grollen, schon fast so wie das eines Donners. Und woher kam es? Aus meinem Bauch heraus! Natürlich, immerhin hatte ich seit Stunden noch nichts gegessen, da wurde es jetzt nun aber wirklich Mal Zeit für etwas! Und Snacks würde es dieses Mal nicht geben, denn immerhin suchte ich gerade nach einer guten Beschäftigung für mich selbst. So machte ich mich dann auch schon auf den Weg in die Küchen, auch wenn ich mir noch nicht genau im Klaren darüber war, was ich jetzt eigentlich kochen würde. Natürlich gab es vieles, was ich machen könnte, aber es musste auch etwas sein, was mir persönlich gut schmecken würde. Aber eigentlich war dies ja auch nicht schwer, außer vielleicht wenn man Mizuki heißen würde. Immer noch hatte ich den Geschmack von ihrem letzten Anschlag auf mein Leben auf meiner Zunge. Das war wohl nichts, was ich so schnell wieder vergessen würde, genau wie unser Streit, der ein wenig später folgte.

In dem kleinen Kochpalast angekommen, stand ich einigen Schränken gegenüber, von denen ich nicht mehr so genau wusste, was sich eigentlich darin befand. Es war schon ein wenig Zeit vergangen seitdem ich das letzte Mal gekocht hatte. Noch einmal holte ich Luft, sammelte mich, um dann bereit zu sein loszulegen. Also dann, auf ins Getümmel, Tensei! Als erstes einmal riss ich den Kühlschrank aufm, wo meine Augen sofort Fleisch bemerkten, das dort abgestellt war. Es war noch gekühlt und wurde sicherlich gekauft um einmal etwas Gutes daraus zu kochen, wie das, was ich nun vor hatte. Ich knallte es auf die Arbeitsfläche, legte dann noch ein Schneidbrett dazu und schon war die Grundlage bereit. Nur noch ein Messer fehlte, doch das hatte ich auch schon schnell aus der Schublade geholt. Sofort begann ich dann damit das Messer zu benutzen, um dann das Fleisch in kleine mundgerechte Würfelchen zu zerschneiden. Es war nichts besonderes, sodass ich es blitzschnell so hinbekam, wie ich es wollte. Aber das war ja noch nicht das Ende, sondern erst der Anfang. Sofort holte ich eine rechteckige Schüssel heraus, die ich direkt neben das Scheidbrett und das geschnittene Fleisch stellte. Etwas entspannter durchwühlte ich die Schränke dann noch nach Bambusspießen, die ich auch noch finden konnte. In diesem ruhigen Tempo spießte ich dann auch schon das ganze Fleisch mit dem Bambus auf, um so die Fleischsspieße fast fertig zu bekommen. Noch eine Sache fehlte dabei dann noch. Die Soße! Die war aber auch schnell gefunden, da sie wie alles andere ebenfalls im Kühlschrank gestanden hatte. Mit dieser durchtränkte ich nun die zehn Spieße, die ich mir da vorbereitet hatte, wie ich es ja auch tun musste, um Yakitori zu erhalten. Es war zwar peinlich, dass ich dafür eine fertige Soße verwenden musste, jedoch war die Soße, die ich machen konnte nicht einmal halb so gut wie das, was ich hier verwendete! Jetzt musste ich nur noch warten, bevor dann alles im Ofen landen würde…
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