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 Großer Platz vor dem Turm

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BeitragThema: Großer Platz vor dem Turm   Sa Dez 18, 2010 11:27 am

Ein großer Platz genau vor dem Turm des Kazekage. Er fasst leicht einen großen Teil von Shinobi und wird für Bekanntmachungen verwendet, aber auch zur Visite der Truppen.


ALLE SUNAGAKURE NINJA FINDEN SICH BIS MONTAG, DEN 20.12. HIER EIN. ALLE ANDEREN SZENEN SIND BIS DAHIN ABZUSCHLIESSEN. WER GEBLOCKT WIRD POSTET SICH EINFACH WEG
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BeitragThema: Re: Großer Platz vor dem Turm   Mo Dez 20, 2010 7:18 am

Erster Ingamepost YAAAAAY!



Yoshimi war die allererste Sunanin, die dem Aufruf des Kazekagen gefolgt war und sich hier auf dem Platz vor dem Eiförmigen Turm des Kazekagen einfand. Es war ein ziemlich blödes Wetter, denn seit Wochen schon regnete es in einer Tour, eine Sache, die der Harakuya ganz und gar nicht gefiel. Sicher, auf der einen Seite band das Wasser den Sand, sodass die Luft weniger Staub mit sich trug, doch irgendwo war es auch eine ziemliche Sauerei, durch den allgegenwärtigen Matsch zu stapfen. Wo einst zwei Sanddünen waren, hatte sich erst ein kleiner Rinnsal ergeben, nun aber war das Dorf in der Wüste umgeben von sich ständig neu bildenden, reißenden Flüssen, die das immerfortfährend nachströmende Wasser bis ans weit entfernte Meer trugen. Wer oder was die Ursache für diesen plötzlichen Wetterumschwung war, den sie so in ihrem ganzen Leben noch nicht erlebt hatte, war ihr nicht bekannt, aber es gefiel der Harakuya nicht viel mehr als das Wüstenwetter, unter dem sie normalerweise litt. Ihr konnte man es also schwerlich recht machen, aber war dies denn ein Wunder in diesem Reich der Extreme? Wenn sie es sich hätte aussuchen können, wäre sie ganz sicher nicht hier geboren worden. Andererseits musste sie nunmal damit leben,was sie hatte und wenn sie eines Tages die Heldin war, die sie sein wollte, dann würde sie im Zweifel selbst die Naturgewalten der Welt an ihren Willen zu binden wissen.
Bis dahin aber war es noch ein weiter Weg und das Mädchen ahnte, dass es seine Reise noch nicht einmal richtig begonnen hatte. Vielleicht war ja heute die richtige Gelegenheit dazu, denn der Katzekage, wie Yoshimi ihn gerne nannte, sehr zum Ärger desselben, hatte eine Ankündigung versprochen, die das Leben aller Ninja in Sunagakure für immer verändern würde. Nicht zuletzt aus der Hoffnung heraus, dass diese Ansprache unmittelbar mit ihr zu tun haben würde, war sie heute besonders früh aufgestanden und hatte sich das "Erster Sein" derart zunutze gemacht, dass sie sich ganz vorne direkt vor dem Rednerpult postieren konnte. Genau der Ort, den man brauchte, um aufzufallen und gesehen zu werden.
Dummerweise waren es noch locker 20 Minuten bis zum Beginn der Rede und so hieß es schlicht und ergreifend Warten...
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BeitragThema: Re: Großer Platz vor dem Turm   Di Dez 21, 2010 4:57 am

Eine warme Brise strich durch das Gesicht des Kazekage, der am Fenster stand und den Platz vor der Residenz eingehend betrachtet hatte. Der Regen hatte kurzzeitig aufgehört und seine Technik hatte er im Lauf der Nacht gelöst. Nun waren die warmen Winde der Wüste wieder vorherrschend und die Wüste begann ihren Tribut einzufordern. Durch die hohen Felswände war das Dorf das versteckt im Sand lag vor den Sandstürmen der großen Windwüsten geschützt, aber dennoch war es warm. Tropische Wärme herrschte in Sunagakure no Sato,als hätte man das Dorf unter eine große Glasglocke gestülpt und verborgen. Der Kazekage trat einen gemessenen Schritt zurück und schloss das große Fenster wieder, strich über das sich schon erwärmte Fensterglas und blickte erneut nach draußen. Die Shinobi sammelten sich bereits. Es regnete wieder. Es wurde Zeit. Zeit, das Dorf zu verändern. Einige beauftragte Angestellte hatten bereits erste Früchte der Arbeit entdeckt. Der neue Kazekage hatte aus mehreren Dörfern Pflanzen und auch Palmen importieren lassen, die im nun feuchteren Klima zu gedeihen schienen. Und auch die Saat schien anzugehen, den erste kleine Spitzen zeigten sich aus dem erdigen Boden, der zuvor von Doton Nutzern vollkommen umgearbeitet worden war.

Es war eine Heidenarbeit gewesen, aber anscheinend würde es sich lohnen. Mehr noch: Die Transformation des Dorfes hatte begonnen. Am Morgen hatten sich nach dem langen Regen schleierhafte Wolken und Nebel gen Himmel erhoben und das Dorf in einen geisterhaften Schleier geschenkt. Vorsichtig wie die Blumenspitzen schienen sich die Nebenspitzen nach oben zu schieben und dann über dem Dorf zu verweilen. Bedingt durch diverse physikalische Gesetze erhob sich der Nebenschleier nicht allzu weit und trat nicht aus den Ausgängen des Plateaus, auf dem sich das Dorf befand, aus.
Dann waren Wolken gekommen und hatten sich über Sunagakure kurzzeitig turmartig aufgebaut, nur um dann wieder zu verschwinden. Die Berichte der dafür zuständigen Wissenschaftler hatten den Kazekage amüsiert. Es schien alles nach Plan zu verlaufen und nicht nur die Transformation des Dorfes schien gut von statten zu gehen. Auch die Wetterlage schien sich durch die Technik ein wenig verändert zu haben. Wolken zogen stets andere Druckgebiete an, die über die Wüste zu wandern schienen und ließen nach und nach eine Entwicklung zu mit der wohl nicht sehr viele Menschen gerechnet hatten. Wer von den Bewohnern des Sandshinobidorfes konnte schon sagen, was der Grund für den Regen war? Diese Technik... so einfach und dann auch wieder so wunderbar. Der Kage war überaus erbaut darüber, das er sie bei einer Mission ins Land des Regens gelernt und schier durch die dortigen Verhältnisse bestätigt bekommen hatte. Als er das Jutsu das erste Mal im kleineren Rahmen erprobt hatte, war ihm gewesen als wäre er ein Gott.. Freilich, es gab Techniken die einen das glauben ließen. Aber als er es dann im Dorf angewandt hatte und das Chakra aller anderen Anwesenden gespürt hatte. Es war ein überwältigendes Gefühl gewesen. Er fühlte sich wie eine Sonne, die alle anderen kleineren Sterne und Planeten um sich wahr nahm und dann eine solitäre Drehung vollführte um alle mit ihrem Glanz zu erfüllen. Und das Jutsu hatte gewirkt. Es hatte den Zweck erfüllt, als er den Emishi gespürt hatte und sein weiteres Eindringen verhindern konnte.

Langsam schien der Platz unten sich zu füllen und noch voller zu werden. Würde er überquellen? Reichte er? Der Kazekage erhob sich langsam. Gekleidet war er in ein dunkles Hemd, eine dunkle Hose, während die Kagehaube auf dem Tisch ruhte und der weiße Mantel über den Stuhl gelegt worden war und zuvor im Wind mitgeschwungen war, der aus dem Fenster ins Büro des Kazekage eingetreten war. Unbändiger Wüstenwind. Wie hatte er den Wind der Wüste doch geliebt! Wie warm! Wie gefährlich... und doch! Hidate fuhr sich durch das helle Haar und schloss die Augen. Die Technik hatte ihn nicht so viel Chakra gekostet wie er gedacht hatte, aber der Kampf selbst gegen seinen Gegner hatte doch eine überraschende Wende genommen, als dieser entkam. Entkommen! Ihm. Ein geringschätziges Lächeln strich über die Züge des obersten Ninja des Windreiches. Diese dreckigen Verräter. Er würde sie kriegen. Alle. Und dann würde er Ihnen die wirkliche Gefahr zeigen, die es bedeutete sein Juwel zu beschmutzen! Sein liebstes Juwel! Dieses Dorf. Seine Bewohner. Ihr Leben. All das war kostbar. Mühsam dem Kampf mit der Wüste abgetrotzt und dann so etwas. Wir sehen uns wieder..., versprach er sich selbst und dem weit entfernten Emishi fest. Es gab da ein Sprichwort. Rache war die beste Form der Vergebung. Und oh... er würde dieses Sprichwort wahr machen und mit einem engelsgleichen Lächeln dem Feind Stück für Stück die Muskeln aus dem Leib reißen und dann... Ein tiefer Atem folgte. Er würde sehen was die Zukunft brachte. Nun würde er dem Dorf etwas verkünden was sicher nicht einfach sein würde. Wer würde es verstehen? Sie würden ihre Zeit brauchen... obwohl. War es nicht jetzt schon besser als es zuvor gewesen war? Die lange Gestalt des jungen Mannes straffte sich merklich. Der Mantel wurde angehoben und um den schlanken Körper geschwungen, die Arme fanden ihren Weg in die Ärmel und die Haube wurde ergriffen.

Der Weg begann. Seltsamerweise kam es dem Kazekage vor als ob er schweben würde. Der Weg nach oben und zur Plattform, wo er seine Rede halten würde, war nicht so schwer wie er gedacht hatte. Die vielen Stufen schienen zu fließen unter seinen Füßen und dann stand er dort und sah seine beiden Berater an, die auf ihn gewartet hatten. Sie nickten und einer der beiden hob die Hand an und das Gemurmel und Gerede unten wurde leiser bevor es letztendlich komplett verstummte. Der Berater trat an das Mikrofon, das oben angeschlossen war und begann seine Rede. „Wir haben uns heute zusammengefunden, da der Shichidaime Kazekage eine Bekanntmachung für das Dorf hat, die internationales Interesse hervorrufen könnte.“ Der Berater trat zurück. Das Gemurmel unten begann wieder, leise, aber vorhanden. Hidate trat nach vorne und noch während er nach vorne trat hatte er die Kagehaube auf sein Haupt gesetzt und blickte nun über die Balustrade herunter auf den vollen Platz. Hidates Blick schien sie alle einzufangen und nicht mehr loszulassen Kaum ein Haupt war nicht nach Oben gerichtet. Und so begann der Kazekage seine Ansprache. “Ich danke euch allen für euer Kommen. Wie ihr alle wisst ist kürzlich unser ehemaliger Kage, der Rokudaime Kazekage, umgekommen und noch immer sehe ich die Wunden und Narben die sein Verlust hinterlassen hat. Möglicherweise werden sie niemals heilen und er wird unvergessen bleiben wie all seine Vorgänger. Nun aber bin ich, Hidate Amemaru, der neue Kazekage des Dorfes Sunagakure.“ Hidate machte eine bedeutende Pause und blickte wieder in die große Runde.

“Uns allen sollte jedoch einiges klar sein. Wir alle haben Kenntnis von unserer auswärtigen Situation. Unsere Nachbarn sind nicht mehr so ruhig wie sie es einmal waren. Kirigakure hat die Initiative im Osten in der Hand und auch in Konohagakure gärt es. Wir wissen nicht ob alte Freunde neue Feinde werden können. Aber mir ist auch einiges klar geworden seit ich in diesem Dorf lebe und seit ich diese Robe tragen darf. Sunagakure ist momentan keine Großmacht mehr wie sie es unter unseren Vorgängern war. Unser Dorf ist schwächer geworden. Erst kürzlich gab es zwei Angriffe von Nukenin auf das Dorf, von denen einer abgewehrt werden konnte und auch wenn beide entkamen und flohen muss uns doch klar sein, das unser Dorf nicht mehr ernst genommen wird. Woran liegt das? An der Suprematie Konohas oder Kirigakures? Der Geist Sunagakures ist noch immer da, aber er hat eine neue Gestalt angenommen. Ihr alle werdet den Regen der letzten Tage mitbekommen haben und auch diese Neuerungen die damit kamen. Neues Leben erwacht in der Wüste und als ich Kage wurde... habe ich geschworen dieses Dorf zu verwandeln und ihm wieder neues Leben einzuhauchen. Das ist mit diesem Jutsu des Regens geschehen. Ein neuer Grundstein für die Macht unseres Dorfes wurde gelegt. Die Wüste wird weichen und den Regenschleiern und Wiesen, dem Leben und der neuen Energie dieses Dorfes Platz machen müssen.“ Hidate stoppte und schaute auf sein Publikum. Keiner sagte etwas. Unten bellten einige Hunde im Dorf, aber kein anderes Geräusch als der Zug des Windes und das Schreien der Vögel war zu hören. Hidate hob seine beiden Hände an. Beschwörend streckte er sie in Richtung der Menge aus. “So wie die Regenschauer ein neues Gesicht auf dieses Dorf zaubern werden, werde ich dieses Dorf in eine neue Zeit führen. Sunagakure... Wir alle verbinden damit einen schönen Gedanken, eine wunderbare Zeit: Aber auch Entbehrungen! Erinnert euch an die Hitze! An den Durst! An das Leben in der Wüste das nicht einfach ist und nie sein wird. Nun haben wir die Chance etwas zu ändern. Ein sanfter Schleier wird uns vor jedem Schaden bewahren und uns das geben, das wir wollen! Kraft! Stärke und vor allem neues Leben! Vērugakure no Sato, das Dorf verborgen hinter dem Schleier – ist geboren! Ein neuer Name für ein neues Dorf. Unvergessen wird Sunagakure für uns sein und wir werden es auch nicht aus unseren Gedanken löschen. Der Schleier wird mit dem Sand harmonieren und ihn weitertragen – zu neuen Taten und neuem Leben. Er wird eine neue Energie für uns sein.“ Hidate hob das Bündel in seiner Hand nach oben, das ihm sein Berater zugereicht hatte.- Das neue Zeichen des Dorfes Vērugakure, der Schleier der das Dorf vor jedem Schaden bewahrte und ewig scheinen würde.“

Die Shinobi unten hatten mit offenen Mündern zugehört und geschaut. Das Dorf hatte sich versammelt und den Willen seines Kage gehört. Die Menschen schienen alles verstanden zu haben. Es dauerte auch nicht lange und die Freude war zu hören. Man begrüßte Vērugakure mit einem Jubel und die Leute begrüßten mit Jubel und Begeisterung die für sie durchaus positiven Veränderungen. Kaum ein Mund ließ keine Lobpreisungen über den Shichidaime vernehmen. Hidate lächelte zufrieden. Es war gelungen. Vollbracht war noch nichts, aber es war gelungen das Dorf zu verwandeln und seine Bevölkerung für den nun beginnenden Prozess zu gewinnen. Nein, das war nicht ganz richtig. Streng genommen war es bereits mitten im Wandel. Die Wüste würde leben. Der Kazekage nahm seine Haube ab und blickte nach unten. Die Sonne schien durch seine silbernen Haare hindurch und ließen sie golden erscheinen. Er fühlte sich wunderbar. Der Taumel unten war schwer zu beschreiben. Worte? Unnötig! Das Dorf würde leben und seine Aufgabe würde vollbracht sein.

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ALLE NICHT ANWESENDEN WERDEN EINE PN VON MIR BEKOMMEN BIS AUF DIE ENTSCHULDIGTEN. WEITERES BESPRECHEN WIR DANN ÜBER PN.
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BeitragThema: Re: Großer Platz vor dem Turm   Di Dez 21, 2010 5:17 am

Der Kage hielt eine Ansprache, die so lang war, wie die Schatten, die die Abendsonne über die Monolithen der Kareansteppe warf. Yoshimi hatte gute Mühe, alles mitzubekommen, was der Mann da oben redete und als er geendet hatte, jubelten eine ganze Menge der Leute auf. Die Harakuya jedoch nicht, sie hatte etwas anderes erwartet.
"Laaaaangweilig!", rief sie missmutig und verschränkte die Arme vor der Brust. Die Rede hatte sie nicht sonderlich motiviert, hatte der kage doch davon gesprochen, dass Sunagakure immer schwächer geworden war. Und nun sollten ein neuer Name und ein neues Abzeichen alles ändern? Sie hatte auf den Aufruf zu neuen großen Taten gehofft! Dass der alte Mann da oben einen Kreuzzug ausrief oder dergleichen, um das Land zu Ruhm und Ehre zu führen. Aber dergleichen gab es nicht, keine Action für das Abenteuer suchende Mädchen. Sicher, der Sand würde ihr nicht mehr so auf die Nerven gehen und es würde ein wenig grüner, aber die Langeweile schien dadurch nicht weniger zu werden. Das Faulenzen würde weitergehen, Yoshimi hatte es ja als Genin scho gesehen, wie träge die meißten der Genin geworden waren. "Wozu denn, wir sind mit Konoha verbündet und am Rand der Welt, hier kommt eh keiner her" hatte es oft geheißen, wenn kein Ausbilder zur Stelle war. Yoshimi hingegen war anders, stets bereit, da hinaus zu gehen und die Welt zu erobern, um als große Heldin verehrt zu werden. Man sollte Statuen nach ihrem Abbild errichten!
"Und was sollen wir dann jetzt machen?", rief sie missmutig zum Kagen empor. Es wäre sicher nicht schwer, ihr den Unmut anzuhören, der sich in ihr angesammelt hatte, verursacht durch Jahre des Nichtstuns.
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BeitragThema: Re: Großer Platz vor dem Turm   Do Dez 23, 2010 12:24 pm

Fast zärtlich umschlossen die Regentropfen das Gesicht des Kazekage, fuhren die Wangen herunter wie Tränen und schienen eine Unendlichkeit am Kinn verweilen zu wollen um nicht den tödlichen Sturz zu vollführen der sie alle gleich machte. Der Shichidaime lächelte. Es war geglückt. Sunagakure, nein... Vērugakure würde sich erheben und die Annahme durch die Bewohner war schon der erste Schritt auf einen neuen Weg. In einiger Entfernung hörte man Gewitterwolken.

Die Menge jubelte noch immer. Der Kazekage selbst sah sich, wie er auf dem Turm stand, von seinen beiden Beratern bekränzt wie ein Gott auf seinem Thron. Ein Schmunzeln folgte. Der Weg zur Macht war nicht einfach gewesen. Es gab viele Hindernisse. Und es gab viele Probleme, die zu meistern waren, aber das hieß nichts. Er hatte es geschafft und bald würde sein Bruder ihn noch den Rücken stärken, der momentan auf einer wichtigen Mission im Ausland war. Aber nun?
Nun war das Licht von Sunagakure einem sanften Schleier gewichen. Die Sandstürme hatten ein Ende. Der Hunger war besiegt. Fames, das ausgezehrte Gerippe des Todes war auf immer verbannt aus diesem Dorf. Der silberhaarige Mann sah nach unten. In der Menge sah er eine Bekannte. Eigentlich sogar eine ziemlich wichtige Bekannte. Das Jinchuriki des Yonbi: Harakuya Yoshimi. Erinnerte er sich richtig, das sie Chunin geworden war? Ah, genau. Er war sogar bei ihrer Ernennung anwesend und hatte sie beim Wettkampf beobachtet. Sie hatte sich durchgesetzt. Aber war das auch anders zu erwarten? Im Gegensatz zu dem ihm bekannten Taiyo war Yoshimi wieder eine völlig andere Person. Während der Shukaku Jinchuriki beinahe zwischen Melancholie und der Suche nach dem Platz im Leben erstickte machte sich die Vierschwänzige Luft indem sie sich ihren Platz im Leben erkämpfen wollte.

Aber Yoshimi war eine leicht gestaltete Persönlichkeit, die leicht zu durchschauen war. Selbst auf diese Entfernung hin erkannte der scharfäugige Kage Unbill im Gesicht der jungen Frau. Er nickte seinen beiden Beratern zu, die ebenfalls zurücknickten und dann die Rede übernahmen, während der Kage das Shunshin no Jutsu einsetzte und sogleich neben Yoshimi in der Menge erschien, wo er aufgeregt begrüßt wurde. “Beruhigt euch auch wieder.“, erwiderte er lachend auf die freudigen Kommentare der ehemaligen Sunanin. Sein Blick wanderte zu Yoshimi. “Was bedrückt dich? Ich habe dich von oben nicht verstehen können, aber deinen Ausdruck zu deuten ist nicht allzu schwer, auch nicht auf diese Entfernung“ Der Kazekage lächelte Yoshimi freundlich an.
Die Menge, nun befriedigt und an Informationen gesättigt, verlief sich lachend, jubelnd und raunend um die Wirtshäuser der Stadt zu besuchen – freilich bis auf jene die zu ihrem Dienst gingen.
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BeitragThema: Re: Großer Platz vor dem Turm   So Dez 26, 2010 9:23 am

Yoshimi hatte kaum mit ihrem kleinen Ausbruch geendet, da klopfte der werte Kazekage ihr auch schon buchstäblich auf die Schulter. Mit einem mal erschien er direkt neben ihr, was ihr einen derartigen Schreck versetzte, dass sie sichtbar zusammenzuckte. Die Ansprache war beendet und die Sunanin, oder besser, jetztigen Verunin, ein Wort, das Yoshimi sich sicherlich nur schwerlich wird merken können, gingen guter Dinge auseinander. Nur Yoshimi und der Kazekage neben ihr blieben zurück und Yoshimi fühlte sich, wie ein Kind, das etwas Böses über jemanden gesagt hatte, ohne zu wissen, dass dieser Jemand hinter ihr stand und alles mitbekommen hatte.
Zumindest hatte sie Glück, dass Hidate nicht böse auf sie zu sein schien, stattdessen fragte er sie sogar, was sie von ihm wolle. Sie hatte bisher kaum bis gar nicht mit einem Kagen außerhalb der beruflichen Missionsgespräche gesprochen und war daher ganz plötzlich ziemlich verlegen. Kage waren Helden in ihren Dörfern, verehrt von einem Großteil der Bevölkerung und in der Lage, große taten zu vollbringen. Obwohl Yoshimi nicht direkt Kage werden wollte, so hatte der Ruf des Kagen doch eine Art Vorbildfunktion für sie - für yoshimi war es also, als würde sie mit einem Idol sprechen, auch wenn sie vielmehr die Rolle des Kagen bewunderte, als die eigentliche Person, die sie ja nicht kannte.
Und so wurden ihre Wangen tatsächlich auf eine süße Art leicht rot, während sie den Kopf senkte und mit einem Auge leicht zwinkerte, um ihre Verlegenheit zu demonstrieren.

"Äääähhhm... öööhhh... Najaaaaa...", brachte sie erst hervor, während sie damit beschäftigt war, ihre Gedanken wieder neu zu ordnen.
"Ich will wissen, wo die Heldentaten sind... Du weißt schon, Böse Leute verkloppen, Jungfrauen retten, das Reich vergrößern und die Welt erobern und so ein Zeug! Du sagtest, dass in Kiri ordentlich die Post abgeht, was aber tun wir? Alle langweilen sich, die ganze Zeit patroillieren wir durch diese lahme Wüste oder machen irgendwelche doofen Billigaufgaben, wo bleiben da Ruhm und Ehre? Ich will auch so beliebt werden wie du!"
Man könnte fast sagen, dass Yoshimi neidisch war auf den Mann, der da vor ihr stand und den eben alle bejubelt hatten. Sie wollte das auch, aber das ging nur, wenn sie Heldentaten vollbrachte und das ging nur, wenn sie die Gelegenheit dazu bekam.
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BeitragThema: Re: Großer Platz vor dem Turm   Do Dez 30, 2010 1:03 am

Nun, Hidate war zufrieden. Die Arbeit hatte sich gelohnt und die Bewohner von Sunagakure hatten den Wandel mitvollzogen und akzeptiert. Der Sand war nun von einem Schleier verdeckt und das Dorf hatte sich auch namens technisch in diese Richtung verwandeln können. Sanft tropfte noch der Regen auf die Gesichter der Anwesenden und suchte sich seinen Weg. Nun war er bei Yoshimi. Die Andere hatte die schnelle Ankunft des Dorfoberhauptes nicht erwartet und wurde so des Kazekage mehr oder weniger überrascht gewahr. Yoshimi zuckte sichtbar zusammen, was Hidate lachen ließ. Er konnte sich gut vorstellen wie das auf die Jinchuriki wirken musste wenn plötzlich der Kage hinter ihr stand.

Aber nachdem er Yoshimi ansprach schien diese verlegen zu sein und liebbuckelte ein wenig vor sich hin, was den Kage des Dorfes Verugakure mehr als nur amüsierte. Aber sein Amüsement über die offensichtliche Verlegenheit zeigte er in nichts anderem als einem sanften und verständigen Lächeln, das auf seinen Lippen ohnehin stets sichtbar zu sein schien. Der Bishou no Shinobi, wie er auch genannt wurde, war sich seiner Sache sicher und eben deshalb lächelte er. Sein Lächeln hatte er noch nie abgelegt. Nicht im Kampf gegen Feinde oder auch gegen Emishi Sato vor einiger Zeit. Selbst in dieser Zeit der ärgeren Bedrohung war der Kage stets in der Lage sich selbst gegen alle Eventualitäten erhaben zu halten, ja sogar noch eine Nuance Spott in sein Lächeln einzubinden. Seine Gegner und Gegenredner hatten ihm auch Hochmut unterstellt, eben wegen diesem Lächeln aber der Kazekage war in dieser Hinsicht ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Was kümmerte ihn, was andere dachten? Die Leitung dieses Dorfes war sein Traum gewesen, den er nun verwirklicht hatte und seine Vision – die Verwandlung der Wüste in eine lebendige Landschaft – hatte ebenfalls einen guten Start gehabt.

Yoshimi brachte, nachdem sie sich gefasst hatte und ihre Gedanken in eine geordnete Position lenken konnte, ihre Argumente vor. Der Shichidaime nickte verstehend. „Kirigakure und Konohagakure sind in einer anderen Position als wir, Yoshimi. Wir haben lange Zeit eine Zeit der Schwäche erduldet, da es innere Konflikte in unserem Dorf gab. Du wirst dich erinnern. Kürzlich starb der Rokudaime und ich wurde als sein Nachfolger ernannt. Natürlich muss da erst alles neu geordnet werden und das Dorf brauchte seine Zeit. Das ist immer so wenn ein Ninja zum Kage wird. Es braucht alles seine Zeit.“ Der Bishou no Kage hob die Mundwinkel an.
„Aber du willst Abenteuer, sagst du. Jede Ära kennt ihre Helden, Yoshimi aber man wird nicht ein Held weil man krampfhaft versucht einer zu sein. Man wird es, weil es das Schicksal so will und nicht das eigene Ego. Ich verstehe durchaus deine Gedanken. Aber wenn du mit Gewalt versuchst eine Heldin zu werden bringst du nicht nur dich, sondern alle in Gefahr. Schau...“ Hidate legte eine Hand auf ihre Schulter. „In dir befindet sich der Yonbi und du weißt es wie wir alle auch. Es ist kein leichtes Los, ein Jinchuriki zu sein. Aber wenn dir etwas geschehen würde, wäre auch der Yonbi in Gefahr und das darf nicht passieren. Dieses Wesen in dir... es ist kein Geschenk, aber es ist ebenso wichtig für unser Dorf wie du auch.“ Hidate zog die Hand zurück.

„Werf dein Leben nicht so einfach weg. Auch ich war nicht immer berühmt. Man wird berühmt aufgrund von Taten, die man bei Missionen tut oder aufgrund besonderer Fähigkeiten und glaube mir; du bist bereits berühmt. Du trägst den Yonbi in dir und du hast dich ausgezeichnet geschlagen bei den Chuninauswahlprüfungen. Sei gewiss das das nicht ungeachtet blieb.“ Der Kazekage lächelte und strich der Chunin kurz über die Haare. „Es wird alles gut. Es wird bald mehr als genug zu tun geben...“ Aber es schien auch genug zu sein. Yoshimi hatte anscheinend genug gehört und verstanden, was der Kazekage ihr da versuchte einzutrichtern. Leben zu schätzen hieß die Devise und nicht, es einfach zu verschwenden. Der Kage hob seinen Blick an und überflog das Gesicht der dunkelhäutigen Chunin. "Dennoch scheint es mir, das du einen ziemlichen Drang nach Taten in dir hast. Daher gebe ich dir eine Mission, Yoshimi. Vor einem Tag wurde das Dorf von einigen anscheinend überaus fähigen Nukenin angegriffen. Im Verlauf der Kämpfe, in die ich selbst eingriff, wurde die Waffenkammer samt einiger kostbarer Schriftrollen und Waffen zerstört. Es kam zum Glück niemand ums Leben, aber ich werde nicht tolerieren das uns diese Abtrünnigen auf dem Kopf herumtanzen. Deine Aufgabe ist folgende: Stelle ein Team zusammen mit deiner Meinung nach geeigneten Ninja und zieh los um das Versteck dieser Ninja zu finden und es - wenn es möglich erscheint - auszuräuchern. Verstanden?" Nun, damit war das Wichtigste gesagt. Das Jinchuriki hatte nun eine gewisse Freiheit bekommen und nun galt es, sich anderen Dingen zu widmen...
Daher klopfte der Kage dem Jinchuriki nochmals auf die Schulter, nickte bestimmend und verließ dann die junge Frau und kehrte in das Kagezentrum zurück um dann seinen Weg zum Trainingsplatz zu lenken.

tbc: Trainingsplatz


Zuletzt von Amemaru Hidate am Do Feb 24, 2011 3:04 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Großer Platz vor dem Turm   Sa Feb 12, 2011 4:56 am

Amemaru Hidate hörte Yoshimi genau zu und überlegte dann scheinbar. Yoshimi wartete halbwegs ungeduldig. Sie wollte den Kagen nicht drängen, war auch noch etwas Unsicher angesichts der tatsache, dass eine lebende Legende vor ihr stand, aber sie wollte auch hören, was er zu sagen hatte. Es kam ihr vor wie eine Ewigkeit, dann formulierte Hidate eine längere Antwort.
Die Rede, die der Kazekage ihr gegenüber nun hielt, versetzte das Innere Yoshimis in einen tiefen Aufruhr. War es denn so falsch, dass sie alles dafür tat, eine Heldin zu sein, egal, was auch kommen mochte? War es wirklich durch das Schiksal vorherbestimmt, wer ein Held würde, und wer nicht?
Ja, sie war wahrhaftig die Trägerin des Yonbi und viele Shinbobi wussten davon. Manch einer mied sie deswegen, manch einer bewunderte sie dafür - doch das war nicht die Bewunderung, die Yoshimi haben wollte. Stets ging es nur um das Ding in ihr, das sie eigentlich gar nicht wollte. Und auch jetzt schien es, als habe der Kazekage den Yonbi als wichtiger eingestuft, als Yoshimis eigene Interessen. Sie konnte das einfach nicht akzeptieren. Dieser verfluchte Bijuu war doch einzig und allein dafür da, ihr das Leben zur Hölle zu machen. Wann hatte er ihr jemals geholfen? Sicher, Yoshimi bekam stets ihren Willen, wenn es um wichtige Dinge ging, doch das lag doch auch nur daran, dass man fürchtete, sie zu erzürnen und so das Ding zu wecken. Also ging es wieder um den Yonbi! Egal, wie sie es drehte und wendete, stets war dieses dumme Wesen im Inneren ihrer Seele im Zentrum der Aufmerksamkeit, Yoshimi selbst kam sich vor, wie ein Gefäß, das sein Recht auf ein eigenes, selbstbestimmtes Leben verwirkt hatte, seit es auf dieser Welt war. Yoshimi schien wenig mehr zu sein, als ein Eigentum des Dorfes. Bloß nicht in Gefahr geraten! Sie hatte bei der Chuuninprüfung nicht einmal die Aufgabe erfüllt, eine Schriftrolle von einem gegnerischen Team zu stehlen, da sich niemand der anderen aus Angst vor dem Bijuu mit ihr anlegen wollte. Und der Kage wusste das - dennoch tat er so, als habe sie sich mit Bravour geschlagen. Vielleicht hatte man befürchtet, dass Yoshimi noch frustrierter würde, als sie ohnehin schon war, als man ihr keine Chance gegeben hatte, die Chuuninprüfung auf regulärem Weg zu bestehen. Sie wollte zeigen, dass sie diesen Titel als Chuunin verdient hatte, dass sie selbst auch dazu imstande war, Großes zu leisten.
Sie sollte ihr Leben nicht einfach wegwerfen, sagte Hidate zu ihr. Tat sie das denn, nur weil sie ein Abenteuer bestreiten wollte? Er schien ihr gar nichts zuzutrauen! Er nannte sie eine Berühmtheit, doch für was? Dafür, dass sie den Yonbi besaß! Welch eine Leistung! Yoshimi war nicht imstande, sich vorzustellen, dass Menschen geringerer Willensstärke schon längst vor dem bösartigen Dämon kapituliert hätten. Für sie war es selbstverständlich, das Wesen zu unterdrücken und ihm keine Chance zu geben, aus seinem dunklen Kämmerlein tief in ihr zu entkommen. Warum sollte man deswegen zu ihr aufsehen? Sie hatte sicherlich keine Lust, als Bijuufutter zu enden, schätzte sie ihr Leben nicht also schon genug?
Diese Gedanken kreisten lange Zeit in ihrem Kopf und es dauerte eine ganze Weile, ehe sie ihre Gedanken wieder selbst ordnen konnte, doch als sie endlich realisierte, dass der Kazekage ihr gerade eine Mission gegeben hatte, bei der sie sich würde beweisen können, war er schon verschwunden.

Sie sollte also Nukenin jagen!? Als Leiterin eines Teams? Froh leuchteten ihre Augen auf. Was für Möglichkeiten boten sich ihr hier plötzlich? Sie, als Leiterin einer Gruppe von Eliteshinobi, die die bösen Jungs jagte und zur Strecke brachte! Das war doch genau der Stoff, aus dem Legenden gemacht wurden!
Die dunkelhaarige Kunoichi stand noch einige Sekunden lang da, mit offenem Mund, den Blick starr gerade aus, während sie in Tagträumen schwelgte...

Die gesamte Schlucht war mit den Festbannern des Dorfes verziert. Akademisten standen oben am Rand und warfen Konfetti herunter, während Yoshimi auf Händen getragen wurde. Die Menschen aus ganz Verugakure bildeten eine Kette, die von der Wüste durch den Schutzwall Verus bis zum Kagepalast reichte. Das Mädchen berührte nicht einmal den Boden, während sie von den Dorfbewohnern jubelnd dorthin getragen wurde, man feierte Yoshimi als die Retterin Verugakures, die das Dorf vor dem Untergang bewahrt hat. Am Kagepalast stand Hidate und überreichte Yoshimi das Ehrenband des Dorfes mit einem goldenen Kopfprotektor. Die Menge applaudierte, die Jungs aus Team 3, auf die sie schon lange ein Auge geworfen hatte, küssten ihr die Füße. Sie hatte ganz allein gegen das Dunkel obsiegt und endlich erkannte jeder seinen Fehler an: SIE war die Heldin, nicht der Yonbi, sondern Harakuya Yoshimi!

Endlich hatte sie ihren Traum zuende geträumt. Ja, genau so wollte sie ihre Zukunft aussehen lassen. Und mit dieser neuen Mission konnte sie ihrem Traum ein gehöriges Stück näher kommen. Dieser Auftrag war für sie nur noch ein Test, ein kleines Hindernis auf ihrer Straße zum Ruhm. Erfüllt mit neuem frohen Mut machte das Mädchen auf dem Platz kehrt und verließ ihn in Richtung Dorftor. Während sie von Dannen trat, richtete sie selbstsicher ihre Ausrüstung und sagte wie im selbstgespräch eine ihrer Lieblingsphrasen auf.
"Okay Leute, zieht euch warm an! Hier kommt Yoshimi, das heißeste Mädchen Verugakures!"

Tbc: mal sehen, da wo Leute sind ^^
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