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 Die Marktstraße Uri-Saki

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BeitragThema: Die Marktstraße Uri-Saki   Mi Jan 12, 2011 7:23 am

Neuer Einstiegspost:

Hachja. Die Marktstraße Uri-Saki. Der wirtschaftliche Mittelpunkt des Flussreiches, sehr nahe gelegen, man mag es kaum glauben, an einem Fluss. Früher war es noch eine einfache Handelsstraße von Hi no Kuni in die Wüste gewesen, welche von einem Fluss gekreuzt wurde, welche den ganzen Spaß noch mit dem Erdreich und dem Meer verband. Mit den Jahren erkannten immer mehr Menschen die Wichtigkeit jenes Knotenpunktes, was zur Errichtung eines kleinen Umschlaghafens, der Ansiedlung immer mehr Menschen und damit des nahezu grenzenlosen Wachstums Uri-Sakis führte. Nur die Schrecken mehrerer Ninja-Weltkriege, die amtliche Einführung eines organisierten Verbrechernetzwerkes und die Errichtung eines schwubilesbischen Kabukitheaters trotzten dem Erreichen der Weltberühmtheit, weswegen es immer eine mittelmäßige Handelsstadt schier grenzenlos ungenutztem Potential blieb. Aber wen interessiert dieser Bockmist schon? Lasst uns doch einfach in die verwinkelten Gassen jenes Marktes schauen und beobachten, was die mehr oder minder ehrbaren Händler so treiben.

Doch schauen wir nicht willkürlich auf irgend welche langweiligen Lebensgeschichten eines gescheiterten Theaterkünstlers, welche jetzt ranzigen Fisch verkauft, um sich kläglich über Wasser zu halten. Nein. Noch viel besser. Wir schauen auf den kurzzeitig gemieteten Stand eines verrückten Wissenschaftlers, welcher ranzigen Fisch verkauft, um den Anschein zu wahren. Doch lassen wir lieber Mayuri für sich selbst sprechen, anstatt weiter zu schwafeln. Das nervt mich nämlich schon selbst.

"Ich wünsche ihnen einen schönen Tag und lassen sie sich die Markrele schmecken", meinte Mayuri, welcher anstatt seines prunkvollen Kimonos nur einen dunklen Leinenumhang trug, zu einem Kunden und kassierte das Geld für den schlechten Fisch. Sein Gesicht war wie immer drastisch überschminkt, jedoch konnte man dies kaum erkennen, da er die Kapuze seines Mantels tief in genau jenes Gesicht zog, während er auf genau jenen Kunden wartete, welche die gewünschte Ware liefern sollte.
"Wieso ist du den ranzigen Fisch? Der ist doch schon gammlig", ermahnte er dann erstmal die Katze hinter dem Tresen, als der Kunde weg war und beide etwas Ruhe hatten.
"Naund? Was soll ich denn bekommen? Eine Lebensmittelvergiftung? Ich bin eine Chakraentität materialisiert in einem Holzlöffel. Alles, was ich hier abbeiße, rutscht einfach durch mich durch", entgegnete Nekomata und biss noch einen Happen des Karpfens ab, welcher wirklich gleich nach dem Verschlucken sich einen kurzen Weg durch die Chakrahülle bahnte und danach leicht angesängt die Katze mitten im Bauch wieder verließ,"Mir ist halt langweilig."
"Naund? Den hätten wir aber sonst noch verkaufen können", mahnte Mayuri weiter und überlegte nebenbei, ob er den ausgeworfenen Fichreste Nekomatas einfach in einen Topf mit heißem Wasser werfen sollte und es mit einigen wenigen Gewürzen als Suppe verkaufen könnte. Seine Marktlizens war eh der reinste Händlerfreibrief gewesen und so wäre der Mist nicht ganz umsonst gewesen.
"Verkaufen? Warum waren wir hier noch mal gewesen? Bestimmt nicht um Geld zu verdienen, oder?", meckerte Nekomata nun gegen und spuckte spöttisch einen Happen gegen Mayuris Getas.
"Wir sind hier, um meine Schriftrolle für das neue Jutsu in Empfang zu nehmen. Und niemand verbietet es mir, wenigstens die Gebühren für den Stand zurückzuerwirtschaften", verteidigte sich Mayuri grundlos vor dem kaum 20cm großen Chakraball, welcher den Großteil seiner eigenen Macht ausmachte. Warum eigentlich? Ganz einfach. Weil ers kann.
"Na toll. Und warum hattest du das nicht irgend einen Lakeien erledigen lassen können? Na gut. Die Nummer eins bist du nun wirklich nicht, aber immerhin bist du die zweitmächtigste Person des drittmächtigsten Dorfes der viertmächtigsten Militärkategorisierung der fünftbekanntesten Fachzeitschrift von sechstklassigen Redakteuren und nebenbei noch Besitzer des siebtmächtigsten Bijuus und Besitzer eines eigenen Laborkomplexes. Damit müsstest du doch mindestens in den Top 1.000 der Weltrangliste sein. Irgendwen muss es also geben, den du das erledigen lassen könntest."
Welch wunderbarer Tritt in die Weichteile des Egos eines jeden Mannes wäre dies gewesen, wenn Mayuri sich von solchen Dingen noch hätte leiten lassen, aber provokativ war es selbst für ihn genug gewesen.
"Es erspart eine Menge Lieferzeiten, wenn man die Dinge selbst in die Hand nimmt. Nebenbei weist du genau, dass die Kompetenzen meines Laborpersonals nicht in diese Aufgabenbereiche hineinpassen", konterte Mayuri mehr schlecht als Recht gegen die Aussage des Dämonen und rückte damit mehr in die Defensive. Er hatte nun einfach keine Lust dazu gehabt, sich mit der Katze zu streiten.
"Das liegt daran, dass 90% deines Personals nicht einmal Säugetiere sind. Ich hatte es dir immer gesagt. Unbezahlte Praktikanten sind des Rätsels Lösung. Aber warum sollte man auch auf eine chakrabasierende Lebensform hören, welche die Welt terrorisierte, bevor die eigene Rasse überhaupt die Welt bevölkerte, wenn man doch viel einfacher Fehler machen kann", setzte Nekomata noch sarkastisch einen drauf und wartete nur darauf, dass bei Mayuri der Geduldsfaden riss und genau so passierte es auch. Der verrückte Wissenschaftler verlor jegliche Lust, sich mit der Katze überhaupt zu unterhalten und lies einfach aus seiner Manteltasche jenen mit Katzenminze getränkten Wollball fallen, welcher Nekomatas Lieblingsspielzeug, nach gleich sterbenden Menschenkörpern versteht sich, war.
"Ura-Siki-Frischfisch Cooperrations. Stinkt der Fisch, ist er erst frisch!", schrie Mayuri danach erneut über die gesamte Marktstraße, in der Hoffnung, dass sein Kontaktmann endlich in Erscheinung treten und auf das erste Codewort reagieren würde.
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