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 Rotfuchsställe [Toga]

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BeitragThema: Rotfuchsställe [Toga]   Do Jan 13, 2011 5:37 am

Die Rotfuchsställe von Toga. Diese Stallungen bieten Schutz für Pferde von reisenden Händlern und ähnlichen, aber sie bieten auch, sehr zur Verwunderung der Wirtschaft, erstklassige Pferde an, nämlich die Füchse. Und nicht irgendwelche, nein, denn wie im Namen enthalten bieten sie die ausdauernden Rotfüchse an, die für ihre Kraft und Konditions bekannt sind. Leider haben sie von ihnen stets nur geringe Exemplare die sich wirklich zum reisen eignen, da sie die Tiere selbst züchten. Äu0erlich unterscheiden sie sich von den Füchsen nur in der Farbe, da sie ein dunkleres Brasun besitzen, welches eher Kastanienbraun wirkt.
Der Stall ist direckt mit der Koppel verbunden, was den Pferden ermöglicht nach belieben ein und aus zu gehen. Direckt neben dem Stall findet sich dann das Haus der Züchter und pfleger, in dem man sich eines der pferde kaufen kann für ein gewisses Entgeld.
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BeitragThema: Re: Rotfuchsställe [Toga]   Do Jan 13, 2011 9:07 am

Stpck für Stück schritten die drei Shinobi vorsichtig voran, in Richtung der Stallungen, die Destan besuchen wollte. Es war selbstverständlich kein gewöhnlicher Weg den der Truppenführer wählte, aber mit Pferen konnten sie von sich selbst ablenken und ihre eigenen Kräfte schonen. Wirklich schaden kontne sowas ja nie. Geplant waren schließlich vier reguläre Reittiere plus ein Packesel. Am Holzhaus angekommen blieb Destan stehen, sah auf die Koppel und begutachtete die Menge der Tiere. Ein halbes Dutzend stand in einer kleinen Herde, während verstreut einige weitere standen. Um die Zeit hierher nicht allzu trostlos zu verbringen hatte der Dieb seinen Begleitern nähere Informationen über sein Vorhaben, welchem sie sich angeschloßen hatten, erklärt. Es war eine längere, anspruchsvollere Ansprache und Erklärung, die er von sich gab. Aber es musste sein, denn sie mussten die Einzelheiten kennen, die dafür sorgen sollten, dass sie umso begeisterter vons einem Vorhaben waren, was sie jedoch sichtlich ablehnten, denn soetwas wie Bgeisterung dafür schienen sie definitiv nicht zu haben. Zum Kuckuck nochmal mit solchem Lumpenpack, welches sich für scheinbar nichts gutes Begeistern ließen. Aber was sollte es, solange sie ihren Teil der Arbeit machten, war ihmd er Rest egal. Nocheinmal zu den Beiden blickend, erhob Destan das Wort. "Ich gehe rein und frage nach den Tieren. Wenn ihr wollt, könnt ihr mitkommen, aber stellt mir ja keinen Unfug an während ich weg bin, es sollte in unser Aller Interesse liegen ersteinmal ruhig hier weg zu kommen." Wie auf Kommando ekrlang ein lautes, unangenehmes Geräusch. Ein pferd ließ direckt neben ihnen das Geschäft fallen, begleitet mit einem Unangenehmen Gas, welches aus einem noch Unangenehemren Loch trat, welches noch unangenehmer Aussah und wahrscheinlich einem Tierarzt unschöne Momente bescherrte.



vor nicht all zu langer Zeit
Der braunhaarige Mann sah zu seinen Begleitern. Einmal tief Luft holend, begann er zu sprechen. "Nun, wo fange ich am besten an... Wohl von vorne, schon klar. Als ich nach Ame kam, fand ich ein ewiges Mistloch vor, in dem das Leben des Menschen mit den Füßen getreten wurde, mit Füßen umgeben von Schlamm und Scheiße... Wie für einen Mann wie mich selbstverständlich begann ich für diese Menschen zu wirken, erfüllte Aufträge und gab den Menschen die Hälfte des Lohns ab. Bisher ging alles recht gut, besonders weil die Aufträge wie regen vom Himmel fielen. Ihr sollt wissen: Diskretion liegt vielen sehr am Herzen, deswegen engagieren Sie Leute wie uns, die ihre Aufgaben erfüllen sollten - für mehr als bei einem normalen Shinobi versteht sich. Bis vor ein paar Tagen. Ich erhielt einen Auftrag, der mich nach Suna führte... als mir dort ein kleiner Unfall passierte, entschied ich, eine Gruppe um mich zu Bilden, die mich bei meinem vorhaben sowohl mit der Leidenschaft zum Beruf, als auch wegen der Freiheit wegen unterstützen. Oder wegen etwas anderem, hauptsache ich habe ihre Loyalität, die auf Gegenseitigkeit beruht. Was eure Bezahlung übrigens Angeht, Grimnir und Daisuke, darüber reden wir, wenn wir in Amegakure angekommen sind. Dort werde ich euch natürlich einen Unterschlupf bieten, schließlich sollen wir ein Team darstellen und ich als 'Anführer' sollte für meine Leute sorgen. Vorher müssen wir nach Oto, wo ich euch nocheinmal selbst begutachte. Sagen wir es daher so: In Oto werde ich euch einen kleinen Test erfüllen lassen. Ich helfe euch natülich, damit ihr auch seht, dass ich kein Milchschaumschläger bin." Nun, vielleicht hatte er eben das bereits verursacht? Der Nette Held von Nebenan, der sich als Retter der Menschen entpuppen konnte. Ein Protagonist in seinem eigenen Drehbuch, das was Destan. Aber er war auch sein eigener Antagonist.


Zurück im hier und jetzt
Langsam trat der Mann durch die Tür und sah sich einmal kurz um. Eine rauchige Luft umgab die Personen, während die Sicht leicht getrübt wurde. Leicht hustend trat der dieb ein und begann etwas lauter zu sprechen. "Ageroki Takuma? Besitzer der Rotfuchsställe?" Eine Frau kam angetorckelt, bepackt mit großen Eimern und einem Besen auf dem Rücken. Ihre Kleidung ließ darauf deuten, dass sie nur eine gewöhnliche Pflegrin war, aber sich hier wohl auch um die Gäste kümmerte, denn ihre Zarte Stimme, passend zu ihrem Maskulinen Körper, kam hervor. "Seit Gegrüßt Herr, Meister Ageroki wird euch gleich empfangen." Knapp nickend sah der Mann Richtung Decke. Das Mädel verschwand zugleich aus der Tür und schloß diese auf wundersame weise - weil sie mit dem Besen am Türgriff hängen geblieben war - was die Luft hier drinnen nocheinmal ungemein verschlechterte. In Gedanken ging der Mann ihren Plan durch, den sie befolgen sollten, um sicher und gefahrenlos durch Hi no Kuni zu kommen. Es musste Klappen... um der Gruppen willen... denn sonst müssten sie Gefahr laufen gefangen genommen zu werden. Dann wäre es wohl für sie alle vorbei... Er als Mörder des Hokage, Sato als Flüchtling des Dorfes - was Destan bisher noch verschwiegen blieb - und Nela als Ausreißerin mit dem Kind im Schlepptau, was man ihr als Kidnapping unterstellen könnte und diesen Konohas war sowas definitiv zuzutrauen!
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BeitragThema: Re: Rotfuchsställe [Toga]   Fr Jan 14, 2011 5:21 am

Die beiden angeworbenen Helferlein entschieden sich... zu warten. Lehnten nun am Zaun der Koppel, Sato desinteressiert mit dem Rücken und Daisuke neugierig den Pferden zusehend nach innen gewandt.
Und? Was denkst du?
Ein mitfühlendes Mitglied der Bösen-Riege entgegnete Daisuke.
Pff... Da Sato etwas paranoid veranlagt war, kontrollierte er akribisch im Viertelstundentakt, ob noch alle seine Schwerter im Bündel waren, ehe er das Leder wieder darüber schlug. Das merk ich. Arbeitet wie wir mit zwielichtigen Typen zusammen... Er griff etwas tiefer ins Bündel und zupfte eine Ecke des "Schwarzen Ordners" hervor, die Semjon ihm gegeben hatte. Nur gibt sich der nicht mit dem Ruinieren von Minigolfplätzen zufrieden.
Danach sieht er nicht aus. Daisuke lehnte sich etwas mehr an den Zaun und schaukelte glückselig über den Umstand, keine Verantwortung zu besitzen, vor und zurück. Da können wir uns sicher sein: Das Leben wir gefährlicher.
Ach machte Sato platt.
Ja. Minigolfplätze sind was anderes, das hier könnte Konsequenzen haben.
In der Tat, mein treuer Diener...
Sie schwiegen einen kurzen Moment, während ein Mannsweib mit Eimern und Besen vorbeischaukelte.
Wir könnten ja... einen Blick in die Zukunft werfen schlug Daisuke vor. Eher aus Langeweile denn aus Nutzen, doch so war er eben.
Und wie? fragte Sato, dessen Tonfall eindeutig genervt und desinteressiert klang. Ihm hätte es genügt, weiter am Gatter zu stehen und zu warten, während hinter einem die Ackergäule äpfeln.
Oh, ich kann das gut! Zeig die Hand und ich lese deine Lebenslinie!
Pfoten weg von der Hand, Dai...
Okay! oookay! Dann... gib mir unser Spendenkörbchen!
Sato nahm den Reisbauernhut ab und gab ihn Daisuke, der daraufhin... hineingriff. Und in den Spenden herumwühlte. Hatte der Emishi den Krimskrams die ganze Zeit im Hut verstaut? Ein praktisches Ding!
Okay rief Daisuke, Oookay! Dann werde ich eben Runensteine werfen!
Das sind Goldzähne, Dai, wirf sie ja nicht in den Dreck! Überhaupt: Nichts, das aus meinem Hut kommt, wirfst du in den Dreck! Der knallharte Schwertkämpfer nahm seinem Diener den Reisbauernhut wieder ab, packte unwirsch die Goldzähne hinein und setzte ihn... ja, setzte ihn einfach wieder auf. So! Und jetzt gib Ruhe! Bereite dich lieber darauf vor, demnächst durch Hi no kuni reisen zu müssen.
Daisuke seufzte schwer... ihm war langweilig. Doch dann erblickte er etwas. Okay! Oookay! Dann lese ich jetzt aus Pferdekötteln! Er sprang plötzlich über den Zaun hinweg, stellte sich vor den Pferdeapfelhaufen, natürlich mit dem Rücken zum Hinterteil des Pferdes, und beugte sich herab. Hm machte er fachmännisch, setzte sein Vergrößerungsglas aufs Auge. Hmmm. Ich sehe... Tiefdruckgebiet von Westen, potenziell mit Gewitterschauern... oookaaayyy... sehn wir mal weiter... die verfüttern hier scheinbar keine Karotten aus biologischem Anbau... Er schnupperte. Eindeutig. Skandalös. Mit dramatischer Stimme verkündete er, noch immer gebückt über dem Pferdeapfel stehend: Dioxin! Das wars, ich werde meinen Verbrauch an Pferdefleisch herunterschrauben!
Währenddessen war auch der Waschbär wieder aufgetaucht. Das Tier mit der Augenmaske sprang auf die Kruppe des Pferdes, das sich davon nicht stören ließ, kletterte bis zum Kopf und legte eine Pfote auf das linke Ohr des Pferdes.
Das Pferd zog intuitiv das linke Bein an.
Der Waschbär knurrte: Grrr... Groar!
Übersetzung aus dem Wäschbärischen: De, Acht.
Der Waschbär klappte das Ohr nach unten wie einen Abzug.
Einen Moment später landete Daisuke schreiend in der Futterkrippe.
Sato warf ihm einen verächtlichen Blick zu. Hör auf, das Pferd zu ärgern.
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BeitragThema: Re: Rotfuchsställe [Toga]   Fr Jan 14, 2011 7:08 am

Augenblick um Augenblick verschwand aus den Rastern der zeit und fiel vom Baum des Lebens ab, während der Mann in einer Holzbude stand, die bis unter den Dachboden mit Zigarretenqualm gefüllt war. Würde er es nicht besser wissen, würde er schon fast die Feuerwehr rufen um den angebrannten Misthaufen in der Tonne löschen zu lassen, so pestialisch stank es hier drinnen. Aber er musste damit leben, so wie er damit leben musste, einen grießgrämigen Shinobi, dessen vom Affen gebissenen Diener und einen teuflischen Waschbären mit sich zu nehmen, wobei letzterer ein eindeutiger Sklaventreiber war, wenn man sich mit Tieren auskennen würde und die Szenen draußen beobachten könnte. Oder vielleicht war das Tier auch einfach nur hungrig auf knapp 2l Luft, die wohl zwischen den Ohren Daisukes schwebte. Was anderes konnte dort doch sicher nicht drinnen sein. Helium würde ihn zum fliegen bringen, also blieb nur ein anderes, weniger wirkungsvolleres Gas, eher eines mit viel Gewicht. Und er? Er war der Held der Kinder, der alten Omas über die Straße half und Kindern den vorher geklauten Lolli schenkte. Ein wahrer Held eben... Aber er war tierisch gelangweilt.
Bevor Destan sich umentscheiden konnte zu gehen, kam ein stämmiger Mann die Treppen herunter, laut wie 10 Elefanten und so dick, dass er das Zentrum des Sonnensystems sein konnte. Eine Stimme hingegen, so dunkel und finster, dass jedes Staubkorn zitterte... Mal im ernst, niemand würde diesen Kerl wirklich ernst nehmen, wenn man ihn nicht sehen würde. "Was darfs sein? Beeilt euch, ich hab nochetwas zu erledigen." Dabei kratzte er sich... an den Pobacken. WAS er zu erledigen hatte, wollte der Dieb spätestens jetzt nichtmehr wissen. Und das lachen musste er sich auch verkneifen, denn wer die Chipmunks kannte, wusste wie der werte Herr sprach! "Knuffig. Bruno der Bär weilt also doch noch unter uns!"
Den Kopf kurz zur Seite legend begann Destan zu sprechen. "Ich brauche 5 Pferde. Die besten Tiere die ihr derzeit hier habt und verkaufen könnt." Vergnügt lachend, was nach draußen hin wie das tröten eines Elefantes wirkte, kratzte der Abgebrochene 2m Mann sich am Bauch. Der Dieb wusste nicht, was daran so lustig sei, aber er würde es hoffendlich bald erfahren. Vorher ejdoch zündete der Mann sich eine Zigarre an, stecklte sie sich in den Mund und sah zu dem braunhaarigen Kunden, der einen ernsten Ausdruck im Gesicht hatte. "Nun mein Junge, da kommst du leider reichlich spät! Ich habe nurnoch 3 Tiere hier und sie sind definitiv nicht die besten Tiere die ich hier habe, daher mache ich dir ein Sonerangebot: 150000 Ryo pro Tier und wir sind im Geschäft!" "12000 Ryo pro Tier." Es war fast so, als hätten sie sich aufeinander abgestimmt, denn Destans worte kamen, als die von Ageroki endeten.
Kurz am Kragen des T-Shirts zupfend sah Ageroki zu Destan. Er schien unsicher, denn der Blick seines Gegenüber hatte sich kein bischen verbessert, im Gegenteil, er war strenger und härter als vorher. "Der Kerl scheint sich auszukennen mit feilschen... Wenn der wüsste..." "Ich mache euch ein angebot, mein werter Herr. 15000 Ryo pro Tier und ihr bekommt das gesamte dazugehörige Geschirr ebenfalls dazu. Was sagt ihr?" "12500 Ryo pro Tier MIT dem Geschirr!" Den blick aufeinmal verengent erkannte Ageroki, dass der Mann definitiv ein harter Brocken war, aber er hatte noch eine Möglichkeit, den Kunden zu überzeugen. Keine Sekunde später sprang der Kerl auch schon auf Destan zu, mit einem Arm nach hinten gezogen, um möglichst viel Kraft dadurch zu bekommen. Der braunhaarige Shinobi aber blieb nur ruhig da stehen, verhüllt in den grauen Umhang, auch als Ageroki zuschlagen wollte. Doch kurz vor seinem Gesicht schoß eine Hand aus dem Stoff und packte die des züchters, während ein Fuß ihn am Bauch erwischte und zu Boden donnern ließ. Dermaßen überrascht, sah der Tierfreund zu seinem Kunden und starrte ihn aus großen Augen an.
"Und, wie siehts aus Ageroki, 12500 Ryo für jedes Tier mitsamt sienem Geschirr?" Knapp nickend stand der Mann auf und verzog sich aus dem Haus, in welchem Destan das Geld bereit legte. Sein ganze Geldbeutel, den er dabei hatte, musste er also abdrücken... Stören tat ihn dies nicht, aber es gefährdete seinen Plan, nur 3 Pfere zu haben. Das hieß, dass Kofuko oder Er laufen musste und er wusste schon wer laufen würde: der Meisterdieb selbst. Mit einer kurzen Handbewegung warf er den butel auf den Tisch, der in eienr Ecke des Raums stand, ehe er sich umdrehte und wieder hinaus marschierte. Draußen angekommen wartete er aber dennoch vor der Tür, während er still beobachtete wie Ageroki und das Mannsweib drei gescheckte Pferde nach draußen führte. Dann fiel ihm Sato auf, der am Zaun lehnte und den Rücken zu den Tieren gewandt hatte. Er schien die Tiere, wie Destan auch, nicht sonderlich zu mögen, aber es musste sein. Als ihm Daisuke aber auffiel, musste er unweigerlich grinsen. Der Kerl hing mit dem Kopf zuerst in einem Futtertrog und schien sich dort recht wohl zu fühlen, was Destan daraus schloß, dass er sich bisher nicht wirklich darüber beschwert hatte. Oder hatte er einfach nur nicht zugehört? Sein jutsu hatte er schließlich bereits seit der Dorfgrenze deaktiviert.
Was sollte es schon. Schweigend trat er die Treppen ehrab, schritt langsam über die Wiese und lehnte sich neben Sato an den Zaun, ebenfalls mit dem Rücken in Richtung Pferde. Seine Arme verschränkten sich vor der Brust, wodurch der Umhang wieder den Oberkörper offenbarte und damit die Kette im Arm des Mannes frei legte. Aber er schwieg und genoß die frische Luft des Heranbrechenden Abends.
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BeitragThema: Re: Rotfuchsställe [Toga]   Sa Jan 15, 2011 1:38 am

Alsbald kam der Dieb zurück. Sato musterte ihn kurz von der Seite, insbesondere seine Waffe. Er kannte zwar den Spruch, dass man mehr jene Waffen fürchten solle, die der Feind einem nicht sofort zeigte, doch... diese Kette schien gefährlich genug. Streicher nannte sich "Dieb", doch er war sicherlich auch zu mehr fähig.
Ihr zieht also durch die Lande sprach er ihn schließlich an, und stehlt für eure Auftragsgeber? Verdingt euch als Handlanger, um ein Armenviertel aufzurichten? Es klang nicht wirklich durch, was Sato davon hielt... ob er es ihm abnahm oder nicht. Er stellte es jedenfalls nicht in frage. Eure Aufträge, nur Dieberei? fragte er etwas eindringlicher, jedoch natürlich sorgsam darauf bedacht, dass kein Falscher zufällig mithörte. Auftragsmord bringt meistens mehr ein...

In der Zwischenzeit schob sich Daisuke rückwärts aus dem Futtertrog heraus. Konnte man ihn eigentlich wirklich dumm nennen? Nun gut, der Hellste war er nicht... doch wirklich strohdoof? Nein, eher war er ein kreuzguter, lammfrommer...
Daisuke glitt am Rand des Trogs ab und stürzte rücklings in einen Pferdeapfel.
... Pechvogel.
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BeitragThema: Re: Rotfuchsställe [Toga]   Sa Jan 15, 2011 2:09 am

Es herrschte anfängliche Ruhe. Sato schien einer der ruhigeren Sorte zu sein, aber es schien ihn doch ein wenig zu stören das Destan nur neben ihm stand und eine ähnliche Haltung einnahm. für den Dieb war es durchaus angenehmer so zu stehen, als aufrecht vor dem Zaun rum zu lungern und auf die Tiere zu warten. Die Frage des ehemaligen Konohanin war allerdings berechtigt. Was war er wirklich? Ein Retter in Not oder doch nur eine Marionette der zahlenden? Vielleicht aber auch etwas aus beidem... Destan wusste es selbst nicht so genau, weswegen die Antwort auf die Frage, in paar Minuten brauchte. Zeit, in der Sato eine weitere Frage für sich beanspruchte, die Antwort verlangte. Immernoch schweigend, sah Destan zu Boden, während im Hintergrund Daisuke sich aus dem Futtertrog zog und anschließend in einem extregroßen Haufen landete. Erst als man das geklapper von geschirr hörte, welches zu den Tieren getragen wurde, begann der braunhaarige Feudalssohn zu sprechen.
"Wisst ihr, egal aus welchem Dorf ihr kommt, Armut ist für euch ein Fremdwort. Ihr mögt zwar in dem Dorf, aus dem Ihr kommt, "Armut" gesehen haben, aber das war nur ein anflug von dem Was wirklich ist. Amegakures Armentviertel ist anders. Die Menschen dort leben in der Kanalisation des Dorfes, durchforsten die Kanäle nach etwas essbarem, ebenso wie die Mülltonnen. Der vermeindliche Kage des Dorfes krümmt nichteinmal einen Finger für sie und lässt sie sogar für Trainingszwecke der Shiobi einfangen und opfert sie... Sollte es da nicht Gerecht sein wenn jemand seine Dienste vermietet um diesen Menschen zu helfen? Ich denke schon und für diesen Zweck ist kein Auftrag zu schmutzig-" Sein Blick wanderte auf die Kette in seinem Arm, während er sprach. "-egal was man dort machen muss und mit wem man es aufnehmen muss. Ihr solltet euch Beide über eines bewusst sein: Wir sind diejenigen, die zwischen den Welten leben, die aus der einen, ungerechten Welt der Reichen, etwas in die Welt der Gerechten Armen bringt, wozu sich die Reichen zu fein sind. Ihr solltet euch darauf gefasst machen das ihr, bei einem kleinen Fehler, die ganze Welt gegen euch hetzt."
Destan sprach ruhig, während er seine Ansicht der Welt schilderte. Er wusste wie ungerecht die Reichen waren, er gehörte schließlich auch einmal dazu. Seine Brüder lachten ihn stets aus, als er sein Taschengeld mit seinen Waisenfreunden teilte, sein Vater verbietete es ihm sogar das "hart" ersparte Geld mit solchen Gesindel zu teilen. Doch er tat es dennoch, denn in Wirklichkeit gehörte er doch auch zu jenem Gesindel. In ihm floß kein blaues Blut, sondern nur gedachtes Blaublut. Mit einem mal stieß der Shinobi sich vom Zaun ab und schritt ein Stück von Sato weg, ehe er sich zu ihm umdrehte und zu sprechen begann. "Grimnir, Diebereien sind durchaus gut bezahlt, aber dir sollte deine Frage doch bereits die Antwort bringen wenn du meine Ausrüstung siehst. Man könnte mir daher viele Namen geben, die meinen Beruf gut beschreiben. Oder habt ihr mit diesen stark bezahlten Aufgaben ein Problem? Wenn ja, lasse ich dich die Diebereien erfüllen..." Ein herzhaftes lachen tart nu aus seinem Mund, während er so über seine eigenen Worte nachdachte. Langsam schritt er wieder zurück zu Sato, wo er sich diesmal mit dem Gesicht zur Koppel an den Zaun lehnte. Mit einem kurzen Blick zum Priester der heiligen... Dreifaltigkeit begann der Meisterdieb wieder zu sprechen. "Und ihr? Was machen du und Daisuke? Ihr seit doch wohlkaum aus reinem Spaß aus eurem Dorf abgehauen, nur um rosa Elefanten und lila Kühe zu sehen." Den Blick wieder zu den drei Tieren gewandt, die gerade gestrieget wurden, wartete Destan die Antwort des neuen Begleiters ab, den er bereits durchaus interessant fand.
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BeitragThema: Re: Rotfuchsställe [Toga]   Mo Jan 17, 2011 12:44 am

Sato hörte aufmerksam zu, die Arme vor der Brust verschränkt, und nickte ab und an. Ja, er verstand ganz gut.
"Ihr solltet euch darauf gefasst machen das ihr, bei einem kleinen Fehler, die ganze Welt gegen euch hetzt."
Darauf sind wir mehr als gefasst entgegnete er trocken. Mehr,als du glaubst. In Verugakure war es ihm bereits klar geworden. Auf dem Dach der Waffenkammer, doch noch viel klarer, als er regelrecht gegen seine Retter gewütet hatte. Da hatte er für einen kurzen Moment an ein Rückspiel gedacht - an eine Revanche gegen Kazekage!
Revanche? Wer war er denn? Sato hatte die Aufgabe erhalten, sich ins Chaos einzuschmuggeln, durch seine Taten ein lauschendes Ohr in der Unterwelt zu werden! Es war nie die Rede davon gewesen, wirklich über zu laufen und gar einem Verbündeten von Konoha zu schaden!
Im Sinne der Ordnung zu denken, war eine seiner Pflichten... doch die Mächte der Ordnung hatten ebenso die Pflicht, sich gegen ihn zu stellen. Ein Tanz auf der Rasierklinge, den er da betrieb...
Schließlich endete Streicher in seinen Worten.
Mit gut bezahlter Messerarbeit habe ich kein Problem entgegnete Sato ruhig, stieß sich vom Zaun ab, wie es der Dieb getan hatte. Und was meine eigene Geschichte angeht... doch, du hast es getroffen. Er stapfte in Richtung seines Dieners. Wir sind aus Konoha geflohen, um die Welt zu sehen. Fort von allen Befehlen, fort von aller Fremdbestimmung in die Freiheit. Er trat zu Daisuke und streckte ihm die Hand hin. Hoch jetzt!
Daisuke griff zu, wurde hochgezogen und betrachtete seine Kehrseite. Scheiße!
Richtig bemerkte Sato trocken, Die solltest du abwaschen.
Daisuke trollte sich, auf der Suche nach sauberem Wasser.
Sato starrte währenddessen ins Leere. Fort von allen Befehlen? Ein Befehl hatte ihn hierher geschickt! In die Freiheit? Das Leben im Clan war gut gewesen, und er hatte es aufgegeben. Etwas wie Schwermut legte sich über ihn, und er schwieg und wartete.
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BeitragThema: Re: Rotfuchsställe [Toga]   Mo Jan 24, 2011 5:16 am

Cleveres Kerlchen, das musste Destan Sato lassen. Er war vorbereitet. Dies war eine Tatsache, die mehr wert war als die reine Kampfkraft eines Shinobi. Ein Kage hätte sich ihm anschließen können, Kampfstark wäre er definitiv gewesen, doch dafür wäre er unentschloßen gewesen. Niemand durfte den Wert der Vorbereitung unterschätzen, denn wenn es etwas gab, dass Destan seit seiner "Flucht" aus Konoha gelernt hatte, dann war es eben jene Tatsache, dass er jederzeit vorbereitet sein musste! Wider blickte er gen Himmel, stellte sich vor was passiert wäre, wenn er in Iwa nicht vorbereitet gewesen wäre... Womöglich wäre er jetzt nichtmehr hier... Entweder wäre er bereits ind er Zwischenwelt, irgendwo zwischen Diesseits und Jenseits oder aber er wäre in einem Kellergewölbe eingesperrt, umgeben von Ratten und Flöhen in einem stinkenden Loch, wo er in seinen eigenen Fäkalien sitzen konnte. Dort wäre er womöglich jetzt schon bis auf die Knochen herab gehungert und von den Ratten angenagt... Während er still und schweigend auf seine Hinrichtung gewartet hätte.. Als Zeichen dessen, wie jemand endete, der seinen Vater und den Daimyo eines Riches ermordete.
Kopfschüttelnd sah Des zu Sato, welcher sich abgestoßen hatte. Er lag also richtig? Welch ein Zufall... Sie waren also aus dem selben Land, vielleicht ähnelten sie sich deswegen ein klein wenig. Ein verschmitztes Lächeln aufsetzend richtete der braunhaarige Shinobi sich auf und sah Sato nach, wie er zu Daisuke ging. Bei ihm angekommen, blickte Destan abermals zum Zweiergespann, ehe sein Blick auf den Mann neben sich fiel. "Eure Pferde sind fertig zur Abreise, mein Herr!" Stumm nickend griff der Shinobi die Zügel der Tiere, begutachtete sich die gescheckten Pferde und nickte Abermals. "Gut." Ohne weitere Worte nahm sich der Mann die Freiheit raus, seine Kunden und Gäste zu verlassen, während der Krieger mit seiner Hand am Kettenarm über den Kopf eines der Reittiere strich. Dann sprach er leise. "Ich hoffe ihr schafft den euch bevorstehenden Weg... Es wid hart... sehr hart..."
Das würde es durchaus... Selbst für die Shinobi. Ihr Zielw ar es innerhalb von Zwei Tagen durch die Provinzen in Konoha nach Oto zu reisen, auf dem direktesten Weg. Aber das war leichter gesagt als getan, denn es würden mit Sicherheit eine Patroullie geben die sie bemerken könnten. Es war ein Spiel auf Messers Klinge. Aber sie mussten es wagen, selbst mit Verwundeten.
Wieder sah Destan zu Sato, lächelte dann jedoch als er dessen ausdruckslosen Blick sah. Sie ähnelten sich mehr als erwartet, sie waren Beide in gewisser weise Männer der Ehre, denn er ahnte, dass ihm Grimnir zur seite stehen würde, selbst wenn es gegen Konoha ging. Vorsichtig erhob er die Hand, als er zu sprechen begann. "Grimnir, Daisuke, lasst uns Gehen. Ihr könnt euch im Gasthaus ausruhen und waschen!" Dann sprang er auf einen der Pferderücken und wartete auf die Beiden Emishi.
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BeitragThema: Re: Rotfuchsställe [Toga]   Mo Jan 31, 2011 9:05 am

Sato zuckte nur leicht zusammen, als Streicher ihn anrief. Da Daisuke gerade mit triefend nasser Hose um die Ecke bog, trat auch er an eins der Pferde heran, schwang sich auf den Rücken des Tiers, hockte reichlich steif im Sattel und nahm die Zügel in recht ungeübte Hände. Sato war es gewohnt, zu laufen, doch... reiten? Unwillkürlich verfolgte er, wie sich Daisuke seinem Pferd näherte, den glückseligen Ausdruck im Gesicht, den er immer hatte, wenn es um Tiere ging. Er prockelte in seinen Taschen, offenbar auf der Suche nach Leckerli für das Pferd.
Sato schenkte seinem treuen Diener etwas mehr Aufmerksamkeit als sonst.
Kennen sie die "South-Park"-Folge, in der Kenny die Aufgabe erhält, eine Glühbirne über einem Haifischbecken auszuwechseln?
Daisuke hielt im nächsten Moment Zuckerstückchen in der Hand.
Sato wartete auf den Schrei. Doch... er kam nicht.
Daisuke fütterte das Pferd mit Zucker, den er auf der flachen Hand hielt, und grinste von einem Ohr zum anderen.
Dai, mein treuer Diener... du erstaunst mich hin und wieder gab der Narbige zu, als er sein Pferd an ihm vorbeilenkte.
Oh ja, Das hör ich öfter entgegnete Daisuke glücklich und streichelte die Stute ausgelassen.
Kurz darauf waren sie alle beide bereit, Destan zu folgen, und warteten auch nur darauf.
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BeitragThema: Re: Rotfuchsställe [Toga]   Mo Jan 31, 2011 9:24 am

Endlich war es soweit, sie konnten loslegen... Sie waren schon zu lange an diesem Ort, an dem bereits so viel geschehen war. In Gedanken starrte Destan nach vorne, während sich neben ihm die vergnügliche Szene Satos ablief, wie er vollkommen steif (man nehme einen Stock und schiebe ihn ganz weit in eine gewisse Öffnung) auf dem Pferd saß. Erst als sein Gaul leicht motzte, sogar versuchte auszubüchsen, kam Destan zurück zur Wirklichkeit. Fester umgriff er die Zügel, konnte es aber nicht vermeiden einige Meter weit zu reiten, ehe das Pferd wieder still stand.
Mit einem Blick zu Sato und Daisuke, sah der Dieb die tierliebe Seite des Gefährten. Ein unwirkliches Lächeln umspielte seine Lippen, als er die Hand des des Emishi bereits im Maul des Gauls sah... was ihm aber verwehrt blieb, denn das Pferd nahm die Zuckerstücke still entgegen und biss nicht zu. Als Grimnir ihm dann jedoch ein Lob aussprach, konnte Destan nur den Kopf schief legen. "Was sind das nur für merkwürdige Kerle..." "Die sind doch sicher nicht ganz normal! Schau dir den kleinen da doch mal an... der steht doch sicher auf Skurile Hentais!" Augenrollend zog Destan an den Zügeln des Geschirrs und manövrierte den Hengst etwas ungestüm in Richtung Hauptstraße, von wo aus sie zum Gasthaus kommen würden. "Kommt, wir reiten langsam damit ihr euch an das Gefühl gewöhnen könnt."


TBC: Grenzdorf Toga [Gasthaus]

(schick mir ne PM wenn du den TBC Post ausfallen lassen willst^^)
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