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 Die Moria-Fälle

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BeitragThema: Re: Die Moria-Fälle   Mo März 07, 2011 7:14 am

Verwirrung? Sicherlich hörte man nicht oft solche Worte von einem gesuchten Verbrecher. War sie das jetzt auch? Es schien so, eine Nuke, die die Wahl zwischen Tod und Strafe hatte. Hatte es so enden sollen? Oder gab es dennoch einen anderen weg?
Ich gehe meinen Weg und kann nicht mehr zurück. Ich würde gerne wieder umkehren, es tut weh, zu wissen wie sie leiden, aber was bringt es mir? Es wir mich weiter plagen und in Ungewissheit werde ich sterben… ich halte es nicht mehr aus… Aber danach nahm ich mir vor zurück zu kehren, auch wenn dies mehr als schwer gewesen wäre“ flüsterte sie leise, musterte dabei die Kunoichi vor sich. Würde der Wind die Worte überhaupt zu ihr tragen?
Was würde Nami wohl zu ihr sagen in solch einer Situation in der sie aufgeben wollte? Schmunzelnd formte sie sich die Worte, es waren die, die sie auch zu Nami gesagt hätte. Es lag in ihrer Natur eine Kämpferin zu sein, die sich durch beißt, sich nicht einfach zum aufgeben zwingen lassen würde durch nichts und niemand.
Natürlich könnte sie auch jetzt einfach zurückkehren, sich einreden, dass sie wohl die einzige war, die an die Wahrheit glaubte. Aber was brachte es? Dann würde sie es nie herausfinden können. Vor allem würden dann doch die Zweifel von ihr abbrechen, wenn sie aus seinem Munde hören würde, das er es nicht getan hat, dass er nicht zich zahllose Menschen getötet hatte, aus Rache, Gier, um sich zu beweisen.
Die ältere Frau vor ihr ließ ihre Hand während den Gedanken unter den Mantel wandern, sicherlich zu einer Tasche mit Waffen. Wollte sie angreifen?
Ihr Grund, was ihr Grund? Der eisige Wind fegte über ihre nackte Haut entlang, es war kalt, aber sie würde stark bleiben schon alleine um wenigstens drei „Personen“ so gut es geht zu schützen. Doch ihre Gänehaut kam nicht nur von der Kälte, es bereitete ihr allgemein auch Unbehagen überhaupt ein Wort darüber zu sprechen. Hatte man ihr doch in der Vergangenheit dauernd gesagt, sobald sie das Thema ansprach bzw. mit jemanden darüber Reden wollte, sich eine Meinung einholen wollte, sagte man doch immer nur sie sei naiv, leichtgläubig, sie würde nicht hinter die Kulisse schauen können, ein Beweis wie bösartig und hinterlistig er doch sein musste und das sie blind wegen der Freundschaft sein musste, sie solle endlich aufhören solch ein Blödsinn zu reden und die Wahrheit endlich akzeptieren. Doch hatte sie sich wirklich so getäuscht?! Sie konnte es nicht glauben, wollte es nicht, wieso hatte er ihr das alles vor spielen sollen? Warum sollte er sie dann geküsst haben? Aus Spaß, um sie Leiden zu sehen? War etwa wirklich so`? Nein das konnte doch nicht sein!.... Aber selbst wenn, vielleicht würde die Worte aus seinem Munde helfen ihn dann hassen zu können. Aber wer weiß, es war dumm ihn zu suchen doch auch, nicht? Immer hin wer wusste mit wem er unterwegs war? Psychisch gesehen fühlte sie sich am Ende, mit der Hoffnung, dass ihr wenigstens eine Antwort helfen.
Angreifen… anscheinend wollte sie es wirklich nicht war? Zu mindest hatte sie jetzt Senbon gezückt… Immer weiter erzählte sie jedoch von möglichen Gründen, was sie alles schon erlebt hatte. Ihr ward sogar als würde sie auch ihre Abneigung gegenüber den Nuke demonstrieren
Nichts der drei… viel mehr Wissen … Vergewisserung, Antworten… ich denke das dürfte wohl das Hauptgrund sein.“ Ihre Stimme war wieder lauter als zu vor, erst etwas unsicher, man merkte, das es ihr wohl schwer fiel drüber zu reden. Aber dennoch wurde ihre Stimme immer fester… Dennoch schaute sie schräg nach unten auf den Boden. Geschämt, nein sie schämte sich nicht für ihre Gründe, warum sollte sie es? Wofür sie eintrat, davon war sie überzeugt, das es nicht so gewesen war, wie man sich in Konoha erzählte. „ Ich schäme mich für meinen Grund nicht und schon gar nicht für mein Handeln“ konterte sie scharf. Ja solche Aussagen, reizten sie schon etwas. Instinktiv wollte sie auch erst einem Schritt zurück weichen, aber nichts der gleichen geschah. Nein es gab kein zurück. Es halb auch nichts abzuhauen.
Ich hab um Rat gefragt, aber jeder sagte das Gleiche. Ich sei naiv, geblendet, dumm, das, was ich von ihm kannte, war Illusion. Vorgespielt, was nur wiederum Hinterhältigkeit ausdrückte, ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, es war nie so, wie man es in Konoha sagt…“ kam es fast schon verachtend von ihr. Sicherlich hätte sie noch weiter gesprochen, aber Tora selbst hinderte sich daran, in dem sie sich auf die Lippe biss. Verdammt, hatte sie ihn jetzt verraten? Auch wenn sie die Kunoichi immer noch nicht wirklich wegen dem Unwohl sein anschaute? Kindisch? Ja das mag auf sie zu treffen, denn was für ein törichtes Mädchen war es, das sich trotz der wissenden Gefahr in ein Meer aus Flammen warf, nur wegen einer Antwort? Und dennoch unbeschadet nach Hause zukehren wollte?
Noch ein Schritt, immer näher kam sie dem Mädchen, immer gefährlich wurde es auch jetzt für sie im Bezug auf diese Frau. Aber auch langsam konnte, sie ihr Gesicht erkennen. Ein großer Pferdeschwanz und wohl helle Haare, oder? Vielleicht eine Yamanaka? Es war nur eine Vermutung, aber doch die Frage, warum beantwortete sich ihre Frage nicht selber mit ihren Jutsu? Mit musterten, fragenden Blick, besah sie sich ihre Gegnerin, die nun fast vor ihr stand. Worauf wartete sie noch? Dann sollte sie sie doch endlich töten oder bewusstlos schlagen. Fast wäre ihr ersteres lieber, um ihrer Familie wenigstens das andere ersparen zu können…
Und was kam jetzt? Ein Vortrag über eine Gemeinschaft? Gemeinschaft, war eine Gemeinschaft nicht etwas, was versuchte sich zu verstehen? Selbst ihr Bruder und ihre beste Freundin hatten ihr doch nicht glauben wollen. Auch wenn es bei Nami bei dem Fakt vorbei war, das sie für Roku etwas empfand, gut bei ihrem Bruder auch, auch wenn er sich noch bemüht hatte, ihr weiter zu zuhören. Eine Gemeinschaft hilft sich gegenseitig, dass sie sich nicht lachte. Es war wohl eine Hilfe die Augen geöffnet zu bekommen für das Falsche?! Was ja nach ihrer Meinung nach war… und ihr Angebot mal wieder.
Zornig schrie sie die ältere Dame vor sich an. „ Yurusei!“ Ja sie wollte nichts hören, hatte sogar kurzzeitig die Hände auf die Ohren gepresst. Kindisch, ja es war wohl kindisch. Aber wenn schon alle ihre Bezugspersonen sie nicht verstanden und die Leute zu denen sie Kontakt hatte, wer sollte sie dann dann noch verstehen? Aber es war doch viel mehr der Fakt, das sie auch nicht wieder enttäuscht werden wollte oder viel mehr nicht schon wieder diese Worte hören wollte. Nicht wieder diese Zweifel, nicht wieder abgewiesen werden. Nicht wieder hören müssen, dass sie ihn nicht gekannt hatte, dass es falsch war, ihn trotzdem noch zu lieben, dass es falsch zu denken, er hätte aus anderen Gründen gehandelt, dass es nicht der Roku den sie kannte gewesen sein konnte, der kaltblütig alle umgebracht haben konnte. Selbst Frauen, Kranke, Alte und Kinder! Aber niemand wollte es hören. Immer nur sie belehren wie falsch sie doch lag. Und mal wieder fühlte sie sich dem Abgrund nahe, psychisch am Ende. Weil sie in solchen Momenten wirklich nicht mehr wusste, was sie überhaupt machen sollte… und doch so überzeugt war, das die anderen nicht recht hatten.
Sie war 17, wollte man da nicht auch cool, stark und vor allem unnahbar wirken? Vor allem sie, die doch oft gesagt bekam, dass sie auf Grund ihrer ganzen Prügeleien, ihres Verhaltens mehr Junge als Mädchen war? Und dennoch, dennoch rollte ihre eine kleine Träne der Verzweiflung hinunter.
Sollte sie sie doch dafür töten, für das was sie getan hatte. Aber bei eins konnte sie sich wohl sicher sein. Ihre Antworten entsprachen der Wahrheit, denn dummer Weise hatte sie die Angewohnheit nicht lügen zu können. Aus Überzeugung, sie wollte es einfach nicht. Auch wenn ihr in letzter Zeit viele vorwarfen es zu tun. Sicherlich würde auch sie jemand der ihr nicht glauben würde. Und wieder einmal würde Tai sich von ihr abwenden, wobei sie sich mit einer Hand über das Gesicht wischte und mit der anderen ihr Halstuch kurz umgriffen hielt. Das einzige was ihr von ihm noch geblieben war und neben der Hoffnung oder doch Gewissheit? Das er unschuldig war.
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BeitragThema: Re: Die Moria-Fälle   Mo März 07, 2011 11:25 am

Epona hörte zu, schwieg. Nahm die Worte in sich auf, schien sie sekundenlang in ihrem Geist hin und her zu schieben.
Ihre Wurfhand bewegte sich ruckartig. Drei Senbon sausten durch die Luft. Nicht direkt nach vorn, sondern nach links. Die Erste schlug mit einem satten Wamm in den Rucksack, die zweite prallte von etwas Hartem im Inneren ab und die Dritte brach in zwei Teile, weil sie gegen die Felswand fuhr.
Epona lachte auf, hart und kurz. Dieser Laut schien nicht... zu passen. Oh Mann murmelte sie, Oh Mann. Du machst mir Kopfschmerzen, Mädchen! Es klang teils, als fände die Kunoichi die Situation urplötzlich ungemein lustig, zum anderen aber verbiss sie sich auch ihren Ärger. Du machst mir Kopfschmerzen... Mit der nunmehr freien Hand fuhr sie über ihre Stirn, strich die Haarsträhne aus dem Gesicht; das widerspenstige Ding kam sofort wieder zurück. Da steh ich nun, halte ne Predigt auf Moral und Gemeinschaft, während ich gleichzeitig ein Mädchen mit Nadeln bedrohe. Und, so ganz nebenbei, bring ich dich auch noch zum Weinen. Sie kicherte, absolut freudlos. Die Schwerverbrecher sind mir lieber... an denen kann ich meinen Frust wenigstens auslassen.
Und ganz plötzlich klang ihre Stimme bei weitem weniger eisig. Der Stahl in ihren Worten zog sich zurück. Sie machte einen letzten, langen Schritt, der die ganze Entfernung zu Tora überbrückte, und legte dem jungen Mädchen nach einer Sekunde des Zögerns einfach die Hand auf die Schulter. Weißte, manchmal danke ich dem Lehrplan für das psychologische Training... aber für das hier brauch ichs nicht. Leichter Druck auf Toras Schulter. Komm... komm! Epona legte mit links den Mantel ab, legte ihn auf einer trockenen Stelle neben ihrem Rucksack zu einer unordentlichen Decke aus und half ihrem Befehl mit sanfter Gewalt nach. Dann setzte sie sich neben die Inuzuka, zog die Nadellanzette aus dem Rucksack und drapierte ihn so, dass das Mädchen sich anlehnen konnte. Für den Umgang mit Teenagern bin ich ja schließlich Mutter geworden... und ich glaub, das prädistiniert mich für deinen speziellen Fall, hm? Wo es doch offenabr um einen "Er" geht... Ja, sie hatte das Pronomen zur Kenntnis genommen.
Epona langte nach dem Reißverschluss des Rucksacks, nestelte eine Thermoskanne daraus hervor - vermutlich war die zweite Senbon daran abgetitscht - und schüttete Zitronentee in den Deckel.
Und den Tee versetzte sie mit ein paar Tropfen Rum!
So! Epona drückte Tora den gefüllten Deckel in die Hand. Und jetzt werfen wir die Stutenbissigkeit über Bord... und du erzählst mir ganz einfach, wegen wem du so "naiv, geblendet und dumm" sein sollst, und wer ach so hinterhältig ist, dir die ganze Zeit was vorgespielt zu haben. Hm? Epona machte eine unbedarfte Handbewegung. Wenn du das nicht willst, können wir uns freilich wieder ins Bächlein stellen, uns vom Mond die Haut bräunen lassen und uns halsstarrig anglotzen. Hätt ich nix gegen aber... Sie lehnte sich in unbekümmerter Haltung etwas zurück. ... ich bin älter, als ich aussehe, und... - sie war fast über drei Jahrzehnte älter, als sie aussah - ... meine Knochen machen das nicht mehr mit. Verstehste, nicht?
Natürlich, Epona hätte aus der geringen Distanz, auf die sie an Tora herangekommen war, auch ein Clanjutsu wirken können, um Antworten zu bekommen. Doch so etwas tat man nicht ohne guten Grund. Es war kraftraubend, und ein Gegner konnte sich meist noch immer wehren; außerdem konnte man nicht durch Suchbegriffe "googlen", sondern musste sich mühsam durch jeden Moment des anderen kämpfen, bis man auf das Gesuchte stieß. Abgesehen vom pragmatischen Teil aber, war es auch schlicht unangebracht, einer Ausreißerin, die noch nichts "wirklich" Böswilliges getan hatte, einfach in den Kopf zu gucken. Privatsphäre hatte man hin und wieder zu respektieren.
Dann erzähl mir mal, was man sich in Konoha erzählt, und was du so anderes hinzuzfügen hast, du Querkopf sprach Epona mit einer gewissen Heiterkeit in der Stimme.
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BeitragThema: Re: Die Moria-Fälle   Fr März 11, 2011 8:24 am

Instinktiv zuckte ihre Hand zu ihrer Dolchscheide, um wenn nötig sich zu wehren. Doch nein Fehlalarm. Epona wraf gar nicht auf sie, nein viel mehr nach links. Warum? Was war geschehen. In den Rucksack, in die Wand und nach eine dritte anderswo hin. Warum nur?
Verwirrt, blickte sie aus ihren blauen Augen etwas zu ihr hoch, versuchte zu verstehen. Die Nervenbahnen liefen auf Hochtouren so gesehen, um einen Grund zu finden, doch sie fand keinen wirklichen.
Und dann… dann lachte sie plötzlich auf. Machte sie sich etwas lustig über sie? Ärgernis stieg in ihr auf. Eine wahre Frechheit, aber sicherlich auch nur eine typische Reaktion für jemanden wie sie? Die sich über ihre Opfer amüsierte?
Aber ihre Worte… Kopfschmerzen? Wieso dann Kopfschmerzen? Doch sie sprach schon weiter. Durch eine Mischung Wut und etwas Beschämtheit blickte das junge Mädchen wieder kurz seitlich nach unten. Hatte die eine Ahnung! Was wusste sie schon. Aber nach streiten war der Inuzuka nun wirklich nicht. Nein die Situation hatte sie dafür psychisch schon zu fertig gemacht, gekämpft hätte sie wohl nicht mehr großartig oder vielleicht doch? Sie war sich in diesem Punkt nicht so ganz sicher, sicherlich hätte sie es versucht. Aber dies stand nun ja erst einmal nicht zu Debatte.
Schwerverbrechen waren der Jägerin lieber? Na dann sollte sie mal alles über sie wissen, alleine schon das sie einen S-Rang Nuke ohne zu melden im Dorf gelassen hatte, wohl wissend, das er einer war, galt doch sicherlich schon als Verrat oder doch nicht?
Dann hätten sie mich eben nicht suchen sollen…“ entgegnete Tora ihr frech, aber auch müde und angespannt.
Während dieser Worte war nun auch das letzte Stückchen Entfernung zwischen ihnen aufgebraucht. Ganz nahe standen sie sich jetzt beide, wohl ein leichtes für einen Shinobi seinen Gegenüber in so einer Situation auszuschalten. Was jetzt aber kam, dass man ihr einfach so die Hand auf die Schulter legte, verwirrte sie noch mehr. Erst blickte sie mit leeren Augen auf ihre Schulter, dann sah sie kurz mit einem etwas fragenden, verwirrten Blick zu ihrem Gegenüber empor. Aber irgendwie tat es auch gut, wenn jemand einem so auch symbolisieren konnte, das man irgendwie für einen da war und einem Halt gab.
Ja ein Psychogespräch? Eine Augebraue wurde hoch gezogen. Komm komm? Nein nein?! Auf solche Gespräche hatte sie wirklich keine Lust mehr, aber hatte sie dann schon eine Wahl? Denn schon hatte die Frau ihren Mantel zu einer Decke ausgelegt und mit sanfter Gewalt befand sich Tora dann auch schon sitzend auf der Decke. Die Beine angezogen, die Arme drum gelegt und verschränkt, den Kopf auf ihre Knie gelegt. Zu sitzen, es tat irgendwie gut, vor allem vielleicht wurde ihr auch etwas wärmer, wenn sie ihre Arme jetzt um ihre Beine schlang. Ihre Aussage schockierte sie weiter, nur deswegen? Deswegen würde Tai garantiert keine Mutter werden, diese pubertierenden Girlies a la ihrer Schwester. Nein niemals, komm nicht in die Tüte. „ Ich kann nicht verstehen, weswegen sie sich unbedingt solche pubertierende Girlies antun…“ murmelte sie leise. Und jetzt wollte auch sie noch mit ihr drüber reden? Wo sie doch auch nicht wirklich mit ihrer Mutter darüber reden hatte können. Aber nun gut, mal sehen was dies hier werden würde. Weiter etwas sagte sie erst einmal nicht zu diesem Thema.
Musternd blickte sie ihr zu, wie sie ein sehr spezielles Getränk für die 17-jährige zu bereitete. Gut eigentlich durfte sie noch keinen Alkohol trinken, aber wurden Regeln nicht immer gebrochen und auf eine mehr oder weniger kam es jetzt bei ihr nicht an. Ohne bedenken nahm sie erst einmal einen großen Schluck. Es schmeckte gut irgendwie…. Oder war es nur weil sich endlich wieder Wärme in ihrem Körper ausbreitete? „ Roku“ Mehr würde sie wohl erst einmal nicht von der jungen Kunoichi heraus kriegen. Ein Name, war doch schon viel Wert oder nicht? Nun es war vielleicht nur ein Spitzname, aber wer weiß? Vielleicht konnte sie sich ja auch daraus ihren Reim bilden. „ Reuma hm?“ Hieß es nicht so? „ Schon so ne alte Schachtel? Dann sollten sie wohl über Rente endlich nachdenken“ Wenn sie sich schon so über ihre Knochen beschwerte?!
Doch nach einer Zeit kam dann wieder eine Frage. Wieder so eine Frage. Aber sie ließ sich Zeit mit der Antwort, viel mehr trank sie lieber erst einmal ihren Tee. Ob sie jetzt davon beschippst werden würde? Betrunken und gar alles erzählte? Wunderschön, hätte sie nicht früher drüber nachdenken können? Aber jetzt war es e zu spät.
Die Geschichten von Uchiha Itachi, der Mörder seines Clans und dennoch kennt und kannte kaum jemand die wahre geschichte
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BeitragThema: Re: Die Moria-Fälle   So März 13, 2011 10:41 pm

Na, die Sache lief doch gut an! Ein paar etwas rätselhafte Murmeleien, garniert mit der einen oder anderen Frechheit. Epona hielt unverändert an ihrem freundlichen Gesichtsausdruck fest.
Als wenn mans ihr übel nehmen kann...
Es ging weniger um das, was sie sagte. Eher darum, wie sie es sagte. Und Tora schien in diesem Moment aus kaum mehr als Trotz und Müdigkeit zu bestehen.
Schon so ne alte Schachtel? Dann sollten sie wohl über Rente endlich nachdenken...
Die Yamanaka verpasste Tora einen sanften Klaps auf den Hinterkopf. Na, na, na, wollten wir die Kratzbürste nicht wegpacken?
Nachdem Tora geendet hatte, schwieg Epona einen Moment, wandte den Blick von ihrer "Gefangenen" - konnte man sie wirklich so bezeichnen? - ab und ins Leere. Schließlich aber stellte sie die Thermoskanne mit dem Zitronentee zwischen sie beide. Trink, soviel du willst, sprach sie, widmete sich dann ihrem Rucksack und förderte einen Umschlag hervor.
Ein Umschlag von dreien, die denselben Inhalt besaßen. Es waren die Unterlagen, die Semjon ihr mitgegeben hatte und die eigentlich als "Glasperlen für Ureinwohner" dienen sollten - ein kleines Startgeschenk für Informanten...
Kurzentschlossen öffnete die Yamanaka den ersten Umschlag, holte die Steckbriefe hervor. Roku, hm? murmelte sie, Itachi Uchiha? Du verteilst Brotkrumen, und ich soll sie aufpicken? Ein schiefes Grinsen. Beliebter Sport, scheint mir... aber warum bezieht ihr euch bloß alle auf irgendwelche namhafte Leute von vor über 250 Jahren... Die Steckbriefe knisterten, als sie durchblättert wurden. Mehr oder minder grimmige Gesichter, Namen und Daten und Fakten flatterten vorbei. Dann hielt Epona inne.
Ein junger Mann blickte ihr vom Papier aus entgegen. Rokudo Sennen. Fahndungsstufe S.
Hm... Epona erstarrte sekundenlang, betrachtete den Steckbrief, warf Tora einen Seitenblick zu. Und erhob sich, ging auf den Höhlenausgang zu. Einen Moment lang konnte man fast denken, sie wolle einfach verschwinden, doch stattdessen blieb sie am Rande des Wasserfalls stehen, blickte auf die nächtliche Umgebung herab. Der Mond warf blasses, kaltes Licht.
Weißt du... Epona sprach ruhig und sachlich, ohne sich umzudrehen. Ich hatte drei Kinder. "Pubertierende Girlies", wie du es nennst, waren auch dabei. Sie wurden allesamt älter als du. Und ich hatte einen Ehemann, mit dem ich zumindest... halbwegs zufrieden sein konnte. Eine kurze Pause. Und jedes Mal, wenn ich auf Reisen dem Tod von der Schippe springe und nach Haus zurückkehre, besuche ich ihre Gräber. Die Kunoichi wandte den Blick über die Schulter. Ich sagte vorhin... Schwerverbrecher seien mir lieber. Dabei gehts mir sicherlich nicht um Nervenkitzel oder sonstwas. Ein sehr schwaches, mattes Grinsen. Nenn mich idealistisch und arrogant, aber... ich will sie alle kriegen, einem Gericht gegenüber stellen, ihnen ihre Taten vor Augen halten und die Welt so sicher machen, dass eine Biographie wie meine nicht mehr geschrieben werden muss.
Epona drehte sich nun wieder ganz herum, hatte genug vom Blick auf die Moria-Fälle. Das ist meine Motivation.
Motivation. Ein großes Wort.

Es war vor nur ein, zwei Monaten, da sich Epona und Sato Emishi am Ufer des Nakano trafen.
Ich grüße dich, Sato... Die Yamanka hielt kurz inne, musterte die Anzahl der Schwerter am Körper des Narbengesichtigen. Ein etwas kriegerischer Aufzug, nicht? Bist du wieder für Semjon unterwegs?
So entgegnete Sato auf seine blasse, nüchterne Art, könnte man es sagen. Respektvoll verneigte er sich. Mein treuer Diener und ich haben eine große Aufgabe vor uns.
Epona warf dem Diener Daisuke einen Seitenblick zu. Der junge Mann schien irgendwie... verängstigt. Ach ja?
Ich wage zu behaupten sprach Sato gelassen, dass es eine meiner Größten sein wird.
Ich verstehe... und du wirst nicht mit mir darüber plaudern, so wie du dich windest, was?
Ich bitte um Vergebung. Der Weg ist noch lang. Sato wandte sich ab. Folge mir, Dai mein treuer Diener...
Dann wünsche ich dir Glück rief Epona ihm noch nach.
Sato schritt davon, weit ausgreifend und entschlossen. Steine auf meinen Weg sprach er einfach, schreiend unter meinen Tritt.
Und erst später erkannte Epona, dass sie einem Fahnenflüchtigen begegnet war.


Motivation. Motivation war alles Sein. Und Sato musste, wie man hörte, eine solche Motivation besessen haben, die ihn sogar in einen Waffengang mit Kazekage hinein getrieben hatte. Offenbar hatte er sogar überlebt.
Nichts kann dem Willen eines Menschen trotzen, der bereit ist, selbst das eigene Sein für sein Ziel aufs Spiel zu setzen.
Motivation war alles. Ein Mann ohne Motivation war gebrochen, eine lebende Leiche, seelenlos. Motivation war die Seele eines jeden, Motivation macht jeden Menschen zu etwas Unaustauschbarem. Motivation beförderte gescheiterte Helden ins Grab und Kinder an die Spitze.
Epona kehrte in die Höhle zurück, mit weit ausgreifenden Schritten, und ließ das Wasser unter ihren Füßen plätschern. Sie trat dicht an Tora heran, legte ihr erneut eine Hand auf die Schulter und ging in die Knie. Ich gehe einfach mal davon aus... dass dein Roku Rokudo Sennen ist. Kann mir natürlich nicht sicher sein, aber naja. Weibliche Intuition, was sonst. Epona legte einen Finger unter Toras Kinn und hob es hoch, sodass sie einander in die Augen schauten. Bisher waren Toras Augen unstet umher geirrt, als wollten sie ihr ausweichen. Das sollte nun nicht möglich sein.
Sag mir, meine Liebe..., bat die Yamanaka mit ruhiger Stimme, Was hättest du vor... Was hättest du getan, wenn ich dich nicht hier gestellt hätte?
Was ist deine Motivation?
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BeitragThema: Re: Die Moria-Fälle   Fr März 18, 2011 9:39 am

Dazu konnte man doch wahrlich nichts sagen! Welche Frechheit! Von schräg unten hochschauend, besah sie sich Epona, die neben ihr saß, ihr einen Klaps auf den Hinterkopf gegeben hatte und nun auch noch meinte, sie wäre kratzbürstig. „ Alte, du bist nicht meine Mutter und ich zeig dir gleich wie „kratzbürstig“ ich werden kann“ grummelte sie leise vor sich hin, wohl so, dass Epona es mit Lippenlesen verstehen würde. Es hatte zwar nicht wehgetan, aber wirklich gern schlagen ließ sie sich nicht. Gut vielleicht lag es auch daran, das sie sich auch gerne prügelte, vor allem früher, und sie daher nie zurück gesteckt hatte, sondern immer gleich zurück geschlagen hatte. Gesagt sei, ihre Familie würde sie sicherlich nicht schlagen, außer ihre kleine Schwester vielleicht, in gewissen Situationen! Ausnahme eben!
Epona, jetzt wieder mit abgewandten Blick, stellte schließlich auch die Thermoskanne mit dem restlichen Zitronentee in die Mitte. Ob die auch voll mit Rum war? Wirklich betrunken wollte sie nun nicht wirklich werden. „ Kommt drauf an, ob es wieder mit Alkohol versetzt worden ist.“
Der Umschlag, den sie nun zu Tage förderte, forderte nun ihre ganze Aufmerksamkeit. Durch das Rascheln vor allem blickte sie erst interessiert und neugierig zu ihr, dann aber skeptisch und vielleicht auch etwas ängstlich? Das Unbekannt, die Angst vor dem Unbekannte, was wohl dort drin war. Leise beobachtete die Inuzuka, die noch nicht mal als solche herum lief, das Geschehen. Ganz peinlichst genau verfolgten ihre Augen die Handbewegung und noch jede Regung. Was tat sie da? Es sah aus … wie Steckbriefe? Leichte Panik und Angst stieg in ihr auf und eine Gänsehaut überzog ihre Arm, nicht wegen der Kälte, die nun langsam auch mit der Wärme des Tees auszuhalten war, sondern viel mehr wegen dieser Angst. Wieder einmal schaute sie zu Boden, doch nur für kurze Zeit, denn wie ihr „hmm“ verriet schien sie fündig geworden zu sein, kurz knirschte sie mit den Zähnen und biss sich auf die Unterlippe. Hatte sie ja wunderbar heraus geplaudert, jetzt wäre wohl fast alles raus, als nächstes kam die Frage, wo war und all der Kram. Vielleicht noch eine Erpressung? Wäre ja auch zu schön…
Sie hatte sich erhoben, ging zum Höhlenausgang. Aber warum? Ohne ihre Sachen, also wollte sie noch nicht weiter? Aber was war der Grund sich die Dunkelheit ansehen zu wollen, das einzige Licht gespendet durch den wolkenverhangenen Mond und die einzeln sichtbaren Sterne?
Tod, ihre Kinder? Der Ehemann? Es musste schlimm sein. Wieder vergrub sie ihr Gesicht in ihre Knie, schlang den einen Arm fester um ihre Knie, den andere ebenfalls nachdem sie sich das rote Tuch vom Hals gestreift hatte, es fest in ihrer Hand hielt. Sollte sie jetzt sagen, es würde ihr Leid tun? Aber was würde es bringen? Außerdem war das nicht das Leben eines Shinobi? Oder nein viel mehr das Risiko ihres „Jobs“. Ihre weitere Erzählung ließ wirklich darauf schließen, dass sie von Nuke umgebracht wurden. Wie würde sich ihre Mutter in einer solchen Situation fühlen? Ummg sicherlich mehr als nur ein Nerven zusammen Bruch.
Aber ist es nicht auch irgendwo Rache? Und sehen sie es ist das was uns beide trennt, sie werden ihn auch töten wollen oder zumindest vor Gericht schleifen….“ Wobei sie das letzte spöttisch vor sic hinmurmelte. Ja das war wohl wirklich der Unterschied zwischen ihnen oder nicht? Weswegen Tora sich wohl auch nicht erlauben würde noch weitere Sachen über ihn bekannt zu geben oder über ihre Beziehung zu einander. Schade eigentlich, immer hin mochte sie diese fremde Frau, sie schien ihr sogar so anders, und dennoch schien es so, als würde auch nur sie in eine Richtung denken, nicht an anderes glauben… Erklärte Verbrecher waren eben Verbrecher, ob wirklich schuldig oder doch unschuldig.
In ihren Gedanken an Roku, die Geschehnisse, das grad vergangene vertieft, bemerkte sie Epona erst wieder, als sie wieder eine Hand auf ihrer Schulter spürte. Leicht erschreckt, verwundert sah sie auf, blickte in ihre Augen. Nur kurz, e sie diesen Augen auch wieder ausweichen wollte. Was sollte sie schon auf ihre Aussage sagen? Und instinktiv wegsehen konnte sie nun auch nicht mehr, den Epona hielt ihr Kinn fest. „ Ich weiß es nicht und dennoch weiß ich es. Es ist naiv zu glauben ihn einfach so antreffen zu können, mit ihm reden zu können. Ich weiß und ich weiß auch nicht, ob ich wirklich zu naiv bin, um blind gewesen zu sein. Eigentlich… ich weiß kaum etwas, aber ich spüre einfach und weiß irgendwie doch, dass er kein Massenmörder ist. Aber wenn doch… dann wollte ich… ich wollte wenigstens wohl die Wahrheit hören … oder seine Variante?... ich weiß nicht… aber wenn auch er mir gesagt hätte er wäre ein Massenmörder, vielleicht hätte ich ihn dann auch endlich hassen können…. Wahrscheinlich… ich wollte beweisen das er unschuldig ist, das sie sich irren.“ Unzusammenhängende, verwirrende Worte wohl. Vor allem die Fragen, war er’s war er’s nicht, war sie blind gewesen? Wenn ja was hatte sie übersehen, Gott wusste es wohl. „ er ist doch bei uns zu Hause, ich möchte doch nur das Leben von früher wieder haben, bevor es passiert ist…“ dachte sie sich verzweifelt.

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BeitragThema: Re: Die Moria-Fälle   Do März 24, 2011 12:01 am

Aber ist es nicht auch irgendwo Rache? Und sehen sie es ist das was uns beide trennt, sie werden ihn auch töten wollen oder zumindest vor Gericht schleifen…
Ein trockenes, absolut undamenhaftes Schnauben. Du weißt hob Epona mit sanfter Stimme an, gar nichts. Du weißt nicht, was uns beide trennt oder vielleicht verbindet. Sie erhob sich wieder, breitete freimütig die Arme aus. Sieh mich an. Warum denkst du, mir gehts um Rache? Hat dein Rokudo meine Kinder getötet? Oder meinen Ehemann? Hat irgendjemand von diesen Kerlen sie auf dem Gewissen und verdient deshalb meinen ewigen Racheschwur? Sie sprach mit triefender Ironie.
Es spielte keine Rolle, ob dies zum Berufsrisiko eines Shinobi zählte. Hätte Tora dieses Argument angeführt, so hätte Epona ihr bedeutet, über die jetzige Situation nachzudenken. Denn auch ihre Suche nach Rokudo war von Gefühl geleitet, so wie das meiste, was mit Nuke-Nin zu tun hatte.
Nuke-Nin handelten nicht nach dem Gesetz, sondern nach Gefühl. Und in jedem der Shinobi, die sich selbst so gern als bloße "Waffen" bezeichneten, steckte doch ein kleiner Nuke-Nin...?
Nein, sicher nicht. Ich hasse keinen der Nuke da draußen, und ich will mir auch nicht um jeden Preis ihre Köpfe holen. Denn jeder, je-der, der meine Rache verdient, so sprach sie, und in ihrem fein geschnittenen Gesicht huschte etwas wie ein Schatten von Grausamkeit vorüber, ist längst tot. Was auch immer in ihrem Gesicht aufgetaucht war, verschwand rasch wieder. Das ist also dein Plan, ja? Du willst seine Variante hören? Ein kurzer Moment des Schweigens, dann sprach Epona weiter: Nun. Das werde ich nicht zulassen. Ich lasse dich nicht durch die Gegend ziehen und einen Mann suchen, der weltweit auf den Steckbriefen steht. Wie gesagt, ich will nicht nur Gerechtigkeit in dieser verdammten Welt, sondern ich will die Gemeinschaft Konoha verteidigen. Schließlich lächelte sie wieder. Darum, hier die Alternativen. Entweder kommst du mit mir zurück nach Konohagakure und harrst der Dinge, die da kommen werden... oder, und sie streckte plötzlich ihre Hand vor, als wolle sie Tora ermuntern, einzuschlagen, du kommst mit mir. Und wir suchen ihn zusammen, um zu hören, was er zu dieser Sache zu sagen hat.
Und dann werden wir weitersehen müssen...
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BeitragThema: Re: Die Moria-Fälle   Mo Apr 18, 2011 7:52 am

Ja was wusste sie nicht? Das sie ihn gleich töten würde? Kurzer Prozess? Oder sonst mit ihm anstellen würde? Aber ja leider hatte sie Recht, sie wusste gar nichts. Wohl etwas was sie wurmte. Es tat weh… ohne Plan umher zu laufen, ja… sie wusste ja noch nicht mal was sie sagen sollte, wenn sie vor ihm stand. Würde sie sich anschweigen, anstarren, angreifen, reden? Reden über was reden? Welche Worte? Ihr Schnauben, gut sie konnte einordnen das es nicht gerade der Etikette entsprach und damenhaft war… aber was hatte es zu bedeuten? Wieder ein Fakt, sie wusste nichts.
Angesprochen durch Epona, Tora solle sie ansehen, tat sie das auch. Nur leicht und fast wie in Zeitlupe begann sie ihren Kopf von dem Fußboden unter sich zu lösen und die Frau, der man wirklich nicht ihr Alter ansah – bewundernswert, ansah. Ihre Arme hatte sie weit ausgebreitet, sicherlich wäre sie jetzt ein leichtes Ziel gewesen, wenn ihre Hunde jetzt von hinten oder zumnidest Saya, ja wenn sie sie anspringen würden, zerreißen würden… Was dachte sie dort schon wieder? Innerlich schüttelte sie den Kopf, den Gedanken wollte sie sofort wieder verwerfen a) waren ihre Hunde irgendwo und b) war sie zu nett gewesen um sie jetzt den Wölfen vorzuwerfen.
Sie wollen alle Nuke auf der Welt töten oder?“ Eine Vermutung, aer wenn es ihr schon nicht um Rache ging? Anscheinend wollte sie zu mindest alle Verbrecher töten oder gefangen setzen. Doch warum? Um die Welt sicherer zu machen, das würde sie nicht schaffen. In jedem von ihnen steckt doch irgendwie ein Verbrecher… jeder kann zum Mörder werden, jeder um Gejagten zum Jäger und vom Jäger zum Gejagten.
Aber ok auch diese Aussage war ja vernichtet worden, oder nein viel mehr das Argument der Frage, denn immerhin sprach die „junge“ Frau schon weiter. Sie wollte sie doch nicht alle töten.
Ihr Gesicht, diese kurze Grausamkeit, ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken. Sie wollte lieber gar nicht erst wissen wie diese Leute ihr Ende gefunden hatten. Und um ehrlich zu sein, machte ihr diese Frau nun doch irgendwie etwas Angst. Vielleicht würde sie mit dem absurdesten Sachen foltern? Oder sonst etwas anstellen? Oh Gott, lieber nicht dran denken.
Worüber machte sie sich eigentlich schon wieder Gedanken? Schrecklich!! Das tat sie doch sonst nicht. Sie war wirklich viel zu weich geworden.
Und wieder fiel das Wort zurück auf Rokudo. Sie fühlte wie sich ihr Herz zusammen zog bei dem Gedanken an ihn und das vergangene. Wie gern würde sie jetzt seine Wärme spüren, in seinen Armen liegen, einfach jemand der bei ihr war, ihr Halt gab und sie tröstete. Hätte man so was von ihr gedacht?
Kurz lachte sie auf. Hatte sie es nicht gewusst? Sie würde sie aufhalten und sicherlich nach Konoha zurück schleifen. Vielleicht auch noch sie foltern um was über Roku rauszukriegen? Oder sie als Druckmittel benutzen, ja wunderbar hatte ja fabelhaft geklappt.
Gemeinschaft von Konoha… und Gerechtigkeit“ murmelte sie leise und etwas verachtend, was hatte ihr diese Gemeinschaft bisher gebracht? Zu mindest was in den letzten Tagen… Wochen? Aber wie wollte sie damit die Gemeinscahft verteidigen? Vielleicht würde es ein Rätsel bleiben für immer wer weiß? Und Gerechtigkeit? Wann würde es die schon geben, irgendwer würde es immer noch ungerecht finden. Das Prinzip von Yin und Yang wohl oder nicht?
Und dann doch dieses Lächeln gegenüber Tora. Jetzt kam es, sollte sie auf alles gefasst sein? Misstrauisch beobachtete sie Epona, lauschte was sie noch zu sagen hatte. Alternativen? Sie klangen gar nicht mal so schlecht und hatte beide positive und negative Sichtweisen. „ Ich komme mit nach Konoha“ hätte man das von ihr erwartet? Zugegeben es bereitete ihr Bauchschmerzen. ES widerstrebte ihr und das nicht zu knapp. Natürlich wollte sie zu ihm, aber wer sagte ihr, dass man nur darauf wartete das sie die zu ihm führten, ihn gefangen nehmen konnten oder sonst was? Und wer sagte ihr, dass sie dann mit ihm alleine sein konnte? Oder konnte man ihr vertrauen? Vielleicht, vielleicht auch nicht? Gestalten wie sie, sprachen nicht immer die Wahrheit obwohl es diesmal danach schien als wäre es wirklich die Wahrheit. Unsicher über ihre Worte schaute sie wieder zu Boden. Hatte sie vielleicht zu schnell gebrochen? Nun dann würde sie jetzt dadurch müssen. Die Strafe vom Hokage wäre ja nicht schlimm. Schlimmer wäre es dann als Schande für den Clan zu gelten oder sonst etwas. Konnte sie ihrem Clan überhaupt noch unter die Augen treten? Oder ihre Familie. Unsicher besah sie sich die Tasse in ihren Händen. Gerade eben hatte sie sich erst neuen warmen Tee wieder herein gefühlt. Das unruhige Wasser spiegelte schemenhaft ihre Gestalt. Ihre Wangen sie sahen so fleischig aus, das wort fehlte. Die roten Reißzähne. Immer noch waren sie bedeckt von dem Mackup. Unauffällig fuhr sie kurz über eine Wange. Ja was würden sie wohl dazu sagen?
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BeitragThema: Re: Die Moria-Fälle   Di Apr 19, 2011 4:36 am

Ich komme mit nach Konoha.
Epona zögerte, stockte kurz. Als Tora den Blick senkte, ließ die Yamanaka die angebotene Hand ebenfalls sinken. Ein nicht besonders gemütliches Schweigen breitete sich aus.
Damit brach Epona schließlich ganz nüchtern diese Stille, habe ich nicht gerechnet. Sie trat einen Schritt zurück. Komisch... bis eben, da hast du stark ausgesehen... Sie klang ernsthaft "enttäuscht", könnte man sagen. Aber jetzt siehst du nur noch aus wie ein Teenager, der einsieht, dass große Ziele zu mühselig zu erreichen sind. Epona wandte sich halb ab. Du hast Regeln gebrochen, um bis hierhin zu kommen... und nun stehst du am Scheideweg, wo dir eine helfende Hand gereicht wird, und du ziehst dich lieber zurück? Nun gut. Ein mattes Schulterzucken. Die Frau wirkte wirklich nicht wütend, oder etwas in dieser Art. Lediglich überrascht. Negativ überrascht. Wenn du mir nicht als Gefolgsfrau helfen willst, muss ich wohl irgendwann allein auf ihn treffen, nachdem ich dich in Konoha abgesetzt habe. Irgendwer muss es ja tun... irgendwer muss irgendwann auf ihn treffen. Und besser, es ist kein ANBU, der es tut, denn deren Befehle sind bei weitem eindeutiger als meine. Epona schritt zum Eingang der Höhle. Und wechselte das Thema. Trink den Tee, im Rucksack ist auch etwas zu essen. Mach dich bereit. Sobald du dich stark genug fühlst, reisen wir zurück.
Sie warf einen tieftraurigen Blick über die Schulter. Obs Nacht ist oder nicht; wir machen den Weg jetzt gleich zurück. Warum mit dir hier noch bis zum Morgen warten, wenn doch alles gesagt ist... Und damit wandte sie den Kopf wieder herum, schaute auf den See und den Wald im gleißend hellen Silberlicht. Weißt du eigentlich, was schlimmer ist, als die Regeln zu brechen? murmelte sie plötzlich gerade laut genug. Die Regeln zu brechen, ohne daraus wenigstens seinen Seelenfrieden zu ziehen. Der Zweck heiligt die Mittel. Das ist nicht immer so, doch... für Shinobi kann man nunmal keine Prinzipien festlegen.
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BeitragThema: Re: Die Moria-Fälle   Di Apr 19, 2011 5:49 am

Sollte sie es doch stecken lassen, erforderte es nicht schon genug Kraft zurück zu gehen und allen gegenüber zu stehen? Aber abzustreiten war es wohl nicht, dass es irgendwo mehr Kraft zehrte das Risiko einzugehen ihn weiter zu machen mit und ohne Hilfe. Sicherlich von der Mission könnte sie auch tot wieder zurückkehren, was sie natürlich ihrer Familien nicht antun wollte, aber dieser Gedanke war wohl doch eher nebensächlich. Hah ob wohl in dem Trunk noch mehr Alkohol war? Hieß es nicht man konnte damit Schmerz und sorgen vertreiben? Vielleicht würde ja dann auch ihr Herz aufhören weh zu tun. Und ihr Gewissen. Das liebe Gewissen, es würde so oder so weh tun, egal welchen Weg sie gewählt hätte. Die Worte waren ausgesprochen und jetzt einen Rückzieher zu machen. Sicherlich würde Epona es dann als trotzig auffassen. Der Trotz der Kleinkinder, sie wollen es machen um sich zu beweisen.
Enttäuscht… war sie wirklich enttäuscht von Tora? Sie schien wirklich davon ausgegangen zu sein, dass sie Roku auch weiterhin suchen wollen würde.
Sie mögen so denken, aber ich denke kaum, dass ich sie einfach aufgeben werde… zurückziehen, vielleicht mag das der Anschein sein… aber was hätten sie getan? Hätten sie einfach einem fast völlig Fremden „Freund“ vertraut? Woher hätten sie gewusst, dass er einem nicht doch in den Rücken fällt? Woher soll ich wissen, ob sie ihn nicht doch nur gefangen nehmen, töten oder sonst was wollen? Ich gehe gerne Risiken ein, aber hier… ich möchte nicht sehen, ich möchte nicht die sein, die ihn dann verraten hat, ausgeliefert hat. Ich würde das nicht überstehen... zumindest nciht als die die ihc bin“ murmelte sie leise vor sich. Würde sie es hören? Wenn sie ihr überhaupt noch zuhören würde. Sicherlich würde sie es nicht, das Thema schien für sie abgeschlossen zu sein. Was schien sie erwartet zu haben? Das sie sofort euphorisch aufgesprungen wäre, eingeklatscht hätte und mit ihr losgezogen wäre? Nein im Moment wollte sie lieber alles überdenken, auch wenn ihr irgendwie bewusst wurde umso mehr sie dachte umso mehr Probleme kriegte sie oder umso mehr lief falsch.
Was denken sie denn sollte ich als ihre Gefolgsfrau tun, sie zu ihm führen und ihn aufspüren? Und wie sollte ich das alleine tun? Ich denke da wären sie besser dran, wenn sie es alleine tun. Sie scheinen mir als hätten sie ihre Ohren und Augen über all, aber ja mir scheint es fast auch so als wäre er dann besser dran. Und welche Befehle wenn man fragen darf?“ Zum ersten mal seit langem blickte sie sogar hoch zu der Frau, um sie anzusehen sie zu musternd und zum ersten Mal nach langer Zeit, harrte ihr Blick sogar aus.
Die ANBUs sicherlich hätten sie gleich kurzen Prozess gemacht.
Sie würden jetzt gleich aufbrechen. Nach Konoha zurück. Konoha… wenigstens würde sie dann trotzdem noch ein zwei Stunden haben um sich seelisch darauf vorzubereiten. Essen und trinken. Nun nein wirklich, der Hunger war ihr so oder so vergangen und Durst, sie hatte genug getrunken und Alkohol schien es nicht mehr zu geben – wie schade. Na wenigstens würde sie noch schnell ihre eigenen Sachen holen oder sollte sie sie da lassen?
So war sie schon aufgestanden, um dann in Richtung Höhleninneres zu marschieren, als Eponas Worte sie aufhielten. Stumm blieb sie stehen, sah über ihre Schulter zu gut es ging zu Epona. Seelenfrieden… Seelenfrieden, wann hatte sie zuletzt diesen gehabt? Vielleicht bevor das mit dem Massaker passiert ist und wieder fühlte sie sich schon fast so zerrissen, aufgewühlt, durcheinander verwirrt, das es ihr schien als würde sie gleich wieder anfangen zu weinen. Ko9nnte sie nicht mal stärker werden? Epona hatte Recht, sie war ein Teenager, sie war weich, sie war nicht stark. Sie hatte den Weg gewählt, mit dem sie ihren Zählen nicht näher kam, der ihr sicherer für ihn erschien und sie wieder auf null zurück warf. Ob sie es bereute? Ja teilweise, sicherlich würde sie nun nie wieder eine Chance bekommen, sicherlich würde sie nie die Dorfbewohner überzeugen können, sicherlich wäre nun alles vorbei, aber vielleicht würde er dadurch länger leben? Wer wusste schon ob die ANBUs ihn nicht schon gefunden hatten? „ Welchen Weg wären sie gegangen, den der die meisten Risiken in sich hat, mit dem man wohl seinen Freund umbringt, aber seine Ziele erreicht oder den der ihn womöglich schützt?
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BeitragThema: Re: Die Moria-Fälle   Di Apr 19, 2011 6:22 am

Sie mögen so denken, aber ich denke kaum, dass ich sie einfach aufgeben werde… zurückziehen, vielleicht mag das der Anschein sein… aber was hätten sie getan? Hätten sie einfach einem fast völlig Fremden „Freund“ vertraut? Woher hätten sie gewusst, dass er einem nicht doch in den Rücken fällt? Woher soll ich wissen, ob sie ihn nicht doch nur gefangen nehmen, töten oder sonst was wollen? Ich gehe gerne Risiken ein, aber hier… ich möchte nicht sehen, ich möchte nicht die sein, die ihn dann verraten hat, ausgeliefert hat. Ich würde das nicht überstehen... zumindest nciht als die die ich bin.
Hm machte Epona schwach. Vielen Dank. Als ich von "Gemeinschaft" redete, da hörtest du mir nicht zu, nein? Sie wandte den Kopf nun doch. "Gemeinschaft". "Treue". "Konohagakure". Ist das für dich eine Ansammlung von Häusern? Traust du keinem von uns über den Weg? Aus irgendeinem Grunde klang sie plötzlich sehr, sehr viel älter als vorher. Und es klang ein echter Vorwurf durch. Misstrauen, ständig. Was bist du, eine echte Inuzuka, oder plötzlich ein geprügelter Streuner, der jede Hand beißt, die ihn füttern will? Ein schiefer Vergleich, mag sein, doch... Epona straffte den Rücken durch. ... sag mir nicht, es würde nicht passen.
Was du als meine Gefolgsfrau tun könntest? Nicht nur finden, da hast du Recht. Doch du könntest mit ihm reden, Mädchen! Reden!
Die Yamanaka brachte sich unbeabsichtigt wieder in Rage. Willst du die Wahrheit über das wissen, was in seiner Akte steht, oder nicht? Du bist eine seiner Kameradinnen, und das ist mir viel wichtiger als deine Nase oder sonstwas. Die ANBU und ich, uns greift er doch bloß an, weil unsere bloße Anwesenheit ihn in die Enge treibt. Aber du? Sie blinzelte, und ihre Stimme klang so trübe, als wäre sie plötzlich mit unglaublichem Kummer geschlagen worden.
Welchen Weg ich gegangen wäre? fragte sie. Weder den Weg, der deinen Freund umbringt, noch den, der ihn am meisten schützt. Eine Pause. Und unendlich leise sprach sie: Ich wäre den Weg gegangen, der für mich selbst der Beste wäre.
Das Gespräch war definitiv über solche Kleinigkeiten wie kindische Sturheit hinaus. Es lief über die Frage der Philosophie von der ewigen Frage "Welche Handlung ist erwachsen?".
Und noch leiser fügte sie hinzu: Fälle deine Entscheidung. Und tue es so... dass du für den Rest deines Lebens frei atmen kannst. Tue es. Jetzt.
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BeitragThema: Re: Die Moria-Fälle   Mi Mai 25, 2011 9:35 am

„ Ich weiß nicht… doch schon, natürlich, aber jetzt wo ich das Dorf und meine Familie verraten habe… ich hab doch nur Angst… und bin so unwissend! “ beklagte sie sich in Gedanken. Natürlich sie hatte zu gehört, sie hörte immer nur. Natürlich hatte Epona recht mit dem was sie sagte, über die Gemeinschaft in Konoha. Aber ihre Treue, die hatte sie verloren, als sie anfing Roku zu suchen. Ob es überhaupt klappen würde, ob sie überhaupt erfolg haben würde, ob sie ihn sehen könnte, ob er ihr zuhören würde… und viele andere Fragen. Vielleicht würde sie sie nie klären können, jetzt wo sie zurück nach Konoha mussten. Wenn sie jetzt zurückgehen würden, was würde Tora dann wohl erwarten, würde man ihr überhaupt wieder vertrauen? Vielleicht hatte sie auch ihre Freunde verloren und was wohl mit ihrer Familie war… ratlos blickte sie den Fußboden an und ließ die Vorwürfe von Epona über sich ergehen. Doch irgendwo versetzten sie ihr ein Stich ins Herz. War sie das, ein geprügelter Streuner? Oder doch noch eine Inuzuka? Eine Inuzuka ohne ihr kleines Rudel. Ihre Ninken waren weg. Wo sie wohl waren? Abwesend starrte sie erst an die Decke und dann zum Höhlen ausgang. Ihre Nase zuckte kurz und sie versuchte eine Spur zu wittern, doch nur die alten Spuren waren es, die sie roch. Seufzend blickte sie zurück in Eponas Augen. Sie wusste, was Epona als Antwort erwartete. Doch konnte sie noch behaupten, dass sie eine Inuzuka war, jetzt wo sie so gesehen ihren Clan hintergangen hatte? Still schweigend sah sie Epona an. Schon komisch, dass ausgerechnet ihr die richtigen Worte fehlten.
Doch das Thema wandelte sich, nachdem Tai die nächste Frage gestellt hatte und Epona ihr diese prompt beantwortete. Sie sollte mit ihm reden also. Einfach nur reden, weil er jeden anderen anspringen und angreifen würde. Doch vorher sollte sie ihn aufspüren. Hoffentlich … könnte sie Epona trauen, dass sie nicht gleich auf ihn losgehen würde? Und zur Not, dann… vielleicht… wieder spielte sie ratlos an ihrem T-Shirt herum, während sie darüber nachdachte. Natürlich es war ein Angebot, was viele Gute Seiten hatte. „ Gut… und dann werde ich weiter sehen… nachdem ich mit ihm geredet habe“ antwortete sie leise. Ja dann würde sie sehen was passieren würde. Vielleicht würde sie ihn dann hassen können und ihn acúch verurteilen können, vielleicht würde sie alle von seiner Unschuld überzeugen können und die wirklich Wahrheit wissen und nicht das was in der Akte steht.

Müde schaute sie in die Höhle. Sie war aufgestanden um ihre Sachen zu holen und doch wurde sie unterbrochen von Epona als sie Antwort auf ihre Frage gab. „ Dann… ich möchte versuchen ihm zu helfen und mit ihm zu reden, um vieles vom ihm zu hören. Auch wenn er mir dann sagt er habe sie alle umgebracht, ich glaube ich könnte ihn dann wohl hassen, aber ich glaube ich könnte dann trotzdem freier atmen. Ich möchte ihm helfen und ihn nach Konoha zurück bringen. Meine sie ich würde es irgendwann erreichen können, dass er zurück kommt? Glauben sie auch daran, das er ein brutaler, gefühlskalter Massenmörder ist, der all die Jahre nur mit uns gespielt hat?“ antwortete sie der Blondine bevor sie in der Dunkelheit verschwand. Ihre Schritte verhallten langsam und bald kam sie an der Stelle an, wo immer noch ihre nassen Sachen und ihre Ausrüstung lag, wobei sie nun alles zu sich nahm und sich wieder auf den Rückweg zu Epona aufmachte. Langsam fing sie sogar an, Epona etwas zu vertrauen. Sie hörte ihr wenigstens zu, etwas was gut tat. sie sagte nicht sofort, die Meinung die man eben haben musste, wie die anderen im Dorf. Bei ihr an gekommen, legte sie behutsam ihr Sachen neben ihrem Sitzplatz ab, um sich wieder auf diesen zu setzen, obwohl sie doch schon etwas mehr Selbstbewusstsein ausstrahlte. ja sie würde kämpfen, um ihre Ziele zu verwirklichen. Sie hatte wieder ihren Willen zurück erlangt, niemand würde sie so leicht abhalten davon Roku zu sehen.
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BeitragThema: Re: Die Moria-Fälle   Mi Mai 25, 2011 11:29 pm

Dann… ich möchte versuchen ihm zu helfen und mit ihm zu reden, um vieles vom ihm zu hören. Auch wenn er mir dann sagt er habe sie alle umgebracht, ich glaube ich könnte ihn dann wohl hassen, aber ich glaube ich könnte dann trotzdem freier atmen. Ich möchte ihm helfen und ihn nach Konoha zurück bringen. Meine sie ich würde es irgendwann erreichen können, dass er zurück kommt? Glauben sie auch daran, das er ein brutaler, gefühlskalter Massenmörder ist, der all die Jahre nur mit uns gespielt hat?
Tora Inuzuka ließ Epona mit dieser Frage allein, verzog sich, nein, ging einfach zurück zu ihrem Versteck im hinteren Teil der Höhle.
Die Yamanaka spürte, wie ihre aufkochende Wut verrauchte. So war es immer. Der Gefühlsausbruch hatte seinen Dienst getan, und nun verflog er wieder ins Nirgendwo, nährte sich aufs Neue und wartete darauf, wieder entladen zu werden - entweder, um eine Diskussion mit etwas Leidenschaft anzureichern, oder um ihr den nötigen Antrieb zu geben. Um zu kämpfen. Epona war alt, über ein halbes Jahrhundert, und sie konnte mit ihrem Körper spielen, wie sie wollte - ihr Geist war trotzdem vernarbt. Sie wußte, die ganze Sache würde auch mit Tora nicht leicht werden.
Aber vielleicht ersparte sie ihr einen Kampf, und vielleicht bekam sie dann auch die Antworten, die sie erleichtern würden.
Was ist wichtiger murmelte sie im Selbstgespräch, und plötzlich wog das Papier, die Steckbriefe, schwer in ihrer Tasche. Was ist wichtiger, Semjon? Den Dienstboten für dich zu geben und ein Netz zu spinnen, um die größten Feinde der großen Ordnung darin zu fangen... oder einen Jungen schnappen, der seinen Clan ausgelöscht und ein junges Ding zum Weinen gebracht hat?
Was war wichtiger?
Tora kam wieder zurück, legte ihr Gepäck neben ihrem Sitzplatz ab und warf ihr einen Blick zu, der die Antwort war.
Sieht ja fast so aus, als hättest du dahinten etwas gefunden... das wie Selbstbewusstsein aussieht bemerkte sie, und ein schwaches Lächeln zuckte im Mundwinkel. Du stellst Fragen, auf die ich leider keine Antwort habe. Sie kehrte wieder zu dem Mädchen in die Höhle zurück. Ich kenne deinen Roku nicht. Was sicher ist, ist nur eines: Jede Kreatur auf dieser Erde hat ein Ziel, hat Träume, und hat eine Motivation. Das habe ich gesagt, richtig? Nun. Sie streckte die Hand aus, wie sie es schonmal getan hatte, allerdings abgewiesen worden war. Wir beide werden schon herausfinden, was seine Motivation ist, nicht? Was hat den Kerl bloß dazu gebracht, ein hübsches Ding wie dich zurückzulassen? Die Frage war rhetorisch. Und auch nicht ganz das Wahre, denn schlimmer noch, Rokudo Sennin hatte seinen Clan ausgelöscht, und nicht nur seine Freundin zurück gelassen. Das war das Makabere ab diesem Drama, in dem sich Epona so unversehens wiederfand.
Komm mit mir. Ich habe bereits eine Idee, wie wir es anstellen... sprach Epona geheimnisvoll.
Dabei war die Idee eigentlich ziemlich... einfach. Abklappern. Klappern wir einfach die Umgebung ab, in immer größeren Kreisen. Denn jeder, ob Shinobi oder nicht, dorftreu oder Nuke, jeder muss einmal schlafen, rasten, Verpflegung kaufen, Ausrüstung erneuern. Und jeder hinterlässt dabei Spuren, ob er will oder nicht.
Wohin gehen wir zuerst? Hm...
Egal, wohin sie vorher gingen. Irgendwann... würde sie ihr Weg zum Bootsverleih am See Nakano führen.

OUT: Kannst schonmal tbc machen, wenn du magst ^^
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BeitragThema: Re: Die Moria-Fälle   Do Mai 26, 2011 3:07 am

Schritt für Schritt war sie näher gekommen mit ihren Sachen und hatte sich nun neben ihr niedergelassen. Der Ausdruck in den Augen der jungen Inuzuka hatte Epona wohl nicht übersehen. Sie hatte ihren Mut wieder gefunden, ihre risikobereitschaft.
Vielleicht, Ba-chan. Das kann sein.“ Ihre Lippen zierte ein für sie typisches trotziges, freches Lächeln und erwiderten das Lächeln Eponas. Ba-chan, nun es war nicht unbedingt absichtlich, nur ein Symptom dafür, dass sie irgendwo wieder sie selbst war. Während den Worten kramte sie eine leere Schriftrolle hervor, um die nasse Decke und ihre Jacke darin zu versiegeln.
Ihre Fragen, Epona konnte sie nicht beantworten und das war Schade. Hatte sie doch gehofft Antworten zu finden. Aber vielleicht… nein sie war sich sicher, die würde sie noch finden. Epona kehrte wieder zu ihr zurück, war es draußen vielleicht zu kalt? Aber nein sie sollte nicht abschweifen, sondern sich auf das Gespräch konzentrieren. Ja Epona hatte Recht, immer hin … vielleicht wenn sie Roku später kennen würde, vielleicht würde sie die Antworten wissen. Träume… wovon er wohl gerade träumte in dieser Nacht? Vielleicht wieder von diesem dummen Buch oder an ihre schöne gemeinsame Zeit? Was dachte er vielleicht gerade, wenn er nicht schlief. und ja was trieb ihn an. Eine Frage, die es zu lösen galt. Die Hand von Epona geriet in ihr Blickfeld, gerade als sie ihre Schriftrolle wieder verstaute.
Es dauerte einen Moment, immer noch zögerte sie leicht. Dann jedoch sah Tora ihr ins Gesicht und nahm ihre Hand. Freundlich und dankbar lächelte sie. „ Wir werden die Antworten finden!“
Vielleicht war sie etwas aufgewacht und sich eingestehen müssen ohne Hilfe würde es gehen. Irgendwo war sie auch froh, jetzt musste sie nicht alleine Roku und vielleicht vielen anderen Nukenin gegenüberstehen und hatte sogar jemanden gefunden, der sie irgendwo verstand und für sie vielleicht auch da war.
Sie schluckte kurz, Freund… war er ihr Freund? Freund im Sinne von Kumpel, aber sie waren doch nicht zusammen! Unweigerlich musste sie an den Kuss denken. Nachdenklich berührte sie sacht ihre Lippe. Aber es war nur ein Kuss gewesen, waren sie deswegen jetzt schon zusammen?
Tora hielt die Hand weiter fest und stand auf. Sollte sie ihr nicht folgen? Na dann würde sie ihr erst einmal folgen. Sie würde es merken, wenn es eine Falle sein würde.

Abklappern, sie klapperten wirklich die ganze Umgebung ab, in immer größeren Kreisen bis sie eine Spur fanden, die zum Bootsverleih führte. Es war nicht nur sein Geruch da, auch der von anderen Personen und… von verwesten Leichen und Blut. Es stank erbärmlich, weswegen sie das Gesicht verzog und sich die Nase zu hielt.
Neben ihr liefen zwei Wesen, die ihr sehr vertraut waren und auch trotz dessen dass sie sie weggeschickt hatte, wieder zu ihr gefunden hatten.

>> Bootsverleih
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BeitragThema: Re: Die Moria-Fälle   Do Mai 26, 2011 5:41 am

Sehr schön neckte Epona und grinste. Endlich gibst du Pfötchen.
Und damit begann es auch wirklich.

Die Suche war eine einfache, noch relativ uneffiziente Methode: Sie suchten eine Himmelsrichtung und liefen drauflos. Die Moria-Fälle dienten eine Weile lang als Fixpunkt, denn sie beschrieben nach einiger Zeit eine Kreisbewegung um diese Berge, die man auch von fern bei Mondlicht gut sehen konnte. So ähnlich hatte auch Epona allein nach Tora gesucht, mit Konoha als Zirkelspitze, doch es war nun wesentlich leichter, Spuren zu suchen.
Denn Tora war ja nun auf ihrer Seite, und Epona hatte es nicht mehr nötig, unschuldige Käuzchen aus ihren Nestern zu zerren, um sie als Überwachungskameras zu missbrauchen.
Als Tora auf die Spur stieß, verzog sie das Gesicht.
Leider gab es keinerlei Vogelnester im Umkreis, die einen brauchbaren unfreiwilligen Späher hergaben. Nur eines gab es, und die Küken darin hatten noch nichtmals Lust gehabt, die Augen zu öffnen, weshalb Epona den naturschutzregeln gehorchte und die Finger von den nackten Dingerchen ließ.
Andernfalls hätten sie vielleicht gemerkt, dass sie die Spur gekreuzt hatten, die Rokudo auf seinem Weg nach Konoha gezogen hatte. So aber folgten sie genau in die falsche Richtung, weg von Konoha und zum Bootsverleih.

tbc: Nakano-Bootsverleih
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Die Moria-Fälle
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