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 Der Fluss Nakano

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BeitragThema: Der Fluss Nakano   Mi Sep 22, 2010 9:26 pm

Ein großer, breiter Strom, der die Wälder durchzieht...

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Mein Körper ist stark... er kann jegliche Extreme überwinden.... mein Körper ist stark... er kann jegliche Hürde überwinden... mein Körper ist stark... er kann jegliche Barriere überwinden...
Und so ging es nun schon seit einer ganzen Weile, seit das verwegene Duo das Boot geklaut hatte. Daisuke hockte am gleichmäßig tuckernden Motor des Fahrzeugs, die Kopfhörer seines Discmans in den Ohren, und lauschte der hypnotischen Stimme des Sprechers. Und redete fortlaufend dabei. Mein Körper ist stark...
Sato hatte sich bereits die Musiksammlung seines Dieners angesehen. So gut wie alle CDs waren zur Selbsthypnose bestimmt, "Angst vor Bienen", "Angst vor stumpfen Klingen", "Angst vor rostigen Klingen" - mit scharfen Klingen schien er kein Problem zu haben - "Angst vor stumpfen Klingen in Mixern" und "Angst vor Bienen mit stumpfem Stachel in Micern mit stumpfen Klingen". UND: "Angst vor der Angst selbst"! Außerdem noch eine CD, auf der wirklich Musik war! Ein älterer Kerl mit wilder Lockenmähne und dutzenden von Freundschaftsbändchen auf dem Cover. Daisuke sang hin und wieder halblaut: Das ist Waaahnsinn, warum schickst du mich in die Hööölle!
Sato ignorierte ihn und blätterte in der Mappe, die er von Semjon erhalten hatte. Eine schwarze Liste mit diversen Aufträgen, die der Clan eigenständig und unter verdeckter Hand erhielt, da sie wohl kaum für eine breitere Öffentlichkeit gedacht waren... sogar die Ermordung des Hokage war einmal gefordert worden.
Dinge, für die man als Nuke in die Geschichte eingehen würde!
Sato blätterte so weit allerdings nicht - er war auf der Seite der D-Rang-Missionen angelangt. Den Leiter eines Minigolfplatzes ruinieren murmelte er, wahrlich, dieses Heft ist eine Bibel der Dunklen Seite.
Daisuke öffnete einmal mehr ein Auge, wie er es immer wieder mal tat, um die Fahrt des Bootchens zu überwachen, und plötzlich gefror sein Gesichtsausdruck. Oh. OH!
Was? grollte Sato, ohne dem Verhalten seines Dieners besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Hast du schon wieder ein Eichhörnchen gesehn?
Schlimmer. Daisuke hob zitternd die Hand und zeigte nach vorn. Etwas schlimmer.
Angehalten, Säcke! schallte es durch den Wald und über das beruhigende Tuckern des Motors hinweg.
Sato verzog keine Miene. Ach, Scheiß. Und drehte sich um.
Über die gesamte Breite des Flusses lag ein Baumstamm, ordentlich gefällt, und versperrte den Weg. Auf dieser Sperre stand hoch aufgerichtet eine Frau.
Ihr habt mich schon verstanden! Sie zeigte mit einem Kunai auf sie. An Land, sofort! Offenbar war sie es gewohnt, Befehle zu erteilen.
Wir haben wohl ein Problem stellte Sato trocken fest. Er richtete sich auf. Heh, Yoshimi! Lang nicht gesehn!
Wage es nicht, nett zu tun, Sato!
Würde ich niemals. Er hob die Hände in beschwichtigender Geste. Räum doch einfach den Baumstamm beiseite, ja? Ich will nicht kämpfen. Nur vorbei fahren.
Yoshimi trat wuchtig auf, dass der gesamte Stamm zu knacken anfing. Offenbar war dies ein "Nein".
Daisuke bekam einen Schluckauf. Ohhh... wir sollten abhauen.
Du hast fünf der Sieben Schwerter aus der Eisengrotte gestohlen! Ich werde dich nicht hier herumstrolchen lassen, Verräter!
Ganz deiner Meinung. Ungeachtet Yoshimis Worten gab Sato Daisuke einen Wink. Hauen wir ab.
Zurück zur Bat-Höhle, Alfred.
Eigentlich hätte sie so früh nicht davon wissen sollen... hat Semjon den Plan geändert? Oder aber Yoshimi hatte aus irgendeinem Grund selbsttätig in der Eisengrotte das Fehlen der Waffen bemerkt und war sofort zu ihrem Clan-chef und Großvater gebraust. Sato konnte sich gut vorstellen, wie sie ihn zusammenkeifte, um die Erlaubnis zur Jagd zu bekommen. Semjon wird sicher seinen Zitronentee verschüttet haben.

Flashback: Semjons Büro, kurz vor Yoshimis Eintritt.
Die Tasse auf dem Schreibtisch des alten Mannes, mit seinem geliebten Zitronentee gefüllt, bekam mit hellem Klirren einen Sprung. Semjon sah auf, mit düsterem Blick. Das ist kein gutes Zeichen...
Wenige Sekunden später trat Yoshimi ein. Was sie eintrat? Die Tür.
Flashback Ende.


Des Autors unnütze Informationen: Personendatei.
Name: Emishi Yoshimi
Status: Jagd-Ninja für Clan-Verräter, daher fast arbeitslos und meist gelangweilt.
Familienbeziehung: Älteste Tochter der ältesten Schwester Ashitakas, Akane (inzwischen verstorben). Damit ältester Sprößling der letzten Generation der Clan-Familie.


Inzwischen hörte der Motor auf, brav zu tuckern, und verstummte. Das Boot drehte sich in der Strömung und entfernte sich langsam wieder stromabwärts in die Richtung, aus der sie gekommen waren.
Dai, mein treuer Diener merkte Sato verstimmt an, während Yoshimi nach wie vor herumzeterte, Dein Sinn für den Schutz der Umwelt ist löblich, doch auch wenn es jetzt stromabwärts geht, sollten wir doch den Motor zuschalten, oder nicht?
Würde ich ja gern erwiderte Daisuke mit leichter Hysterie, Aber vielleicht hätten wir vorhin etwas energiesparender fahren sollen. Wir haben kein Benzin mehr.
Sato stand hoch aufgerichtet, ein Admiral in seinem sinkenden Schiff. Hm. Gar nicht mal so gut.
Scheißkerle! Yoshimi stieß sich derartig hefitg vom Baumstamm ab, dass er in der Mitte glatt durchbrach, und landete klatschend auf der Wasseroberfläche. Dafür bringe ich dich um, Sato!
Sato warf einen Blick auf die sich nähernde Naturgewalt und zog eine Augenbraue (die eine, die er noch hatte) in die Höhe. Dai, mein treuer Diener. Mit dir unterwegs zu sein, scheint mir nicht gerade gut zu tun. Ich verliere den Blick für das Wesentliche. Er schnappte sich das Gepäck von ihm, seinem Diener und seinen Diener selbst. Ab hier. Und raste los, natürlich mit Chakra unter den Füßen auf der Wasseroberfläche, wie es jeder vernünftige Shinobi zu tun pflegte!
Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht!
Hinter ihnen zersplitterte das Boot zu Kleinholz. Bleibt stehen!
Mach schneller! Mach schneller! kreischte Daisuke, der am Kragen gepackt über das Wasser geschleift wurde und wie ein flacher Stein hin und wieder in die Höhe flitschte. Scheißescheißescheiße!

Sato raste durch Flussbiegungen und Stromschnellen, eine hartnäckige Verfolgerin im Kielwasser und schwer bepackt. als er um die nächste Kurve raste, hörte er plötzlich das Donnern. Heh, Dai sagte er gelassen, war auf unserem Hinweg der Wasserfall auch schon da?
Inzwischen raste er so schnell, dass Daisuke fortwährend über die Wasseroberfläche hüpfte. Erstaunlich, wie belastbar sein Körper unter Selbsthypnose war. Wir-sind-vor-hin-falsch-ab-ge-bo-gen!
Kann sein. Sato bremste scharf, stemmte sich gegen die Strömung, schlidderte darauf. Versuch, sicher zu landen, Dai! Und finde unser Gepäck, während ich beschäftigt bin!
Was-willst-du-da-mit-sa-gen?
Sato wirbelte umher wie ein Hammerwerfer und schleuderte die Tornister mitsamt Daisuke weit in die Luft, derweil er selbst an der Kante des in die Tiefe donnernden Wasserfalls zum Stehen kam. Kalt und ruhig drehte er sich um, zu seiner Verfolgerin, in grimmigem Gleichmut, während Daisuke hinter ihm jodelnd in die Baumwipfel krachte. JAAAAAAHUHUUUUUUUUUUHUUUUIIII!!!
Yoshimi rauschte heran, je eine Klinge schoss aus den Bandagen an ihren Unterarmen, und sie kam mit golden leuchtendem Zorn im Blick. Okamigan erwachte, flüssiges Gold in ihren Augen.
Sato fasste ihre Arme, hielt die Klingen fern, doch Yoshimis Knie, das sich in seinem Unterleib versenkte, konnte er nicht ganz so leicht ignorieren. Scheiße sagte er, als sie gemeinsam in die Tiefe stürzten und im sprudelnden Becken des Wasserfalls verschwanden.

OUT: Wird noch fortgesetzt
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BeitragThema: Re: Der Fluss Nakano   Fr Sep 24, 2010 2:34 am

Daisuke erwachte aus einer fünfminütigen Ohnmacht und rappelte sich auf. Schmerzen, Schmerzen! Seine Achilles-Sehne pochte, sein Steßbein zwiebelte und sein Ichiasnerv zwickte. Nicht zu vergessen sein großer Zeh, den er sich irgendwo angestoßen hatte!
Oweioweiowei... Er torkelte ein Stückchen durch den Wald und sah sich forschend um, fand zwei Rucksäcke, die er sich aufschnallte und suchte weiter. Wo bin ich hier? Und wo ist bloß das Narbengesicht?
Eine Explosion schmetterte tiefen Baß durch den Wald; Wasser zischte, Feuer brüllte und eine Fontäne heißen Dampfs schoss über dem Donnern eines Wasserfalls in die Höhe.
Daisuke drehte den Kopf in die Richtung, aus der der Lärm kam. Ah machte er und grinste fröhlich. Da ist er.
Als er den Platz erreichte und die letzten Äste aus dem Blickfeld schob, erblickte er ein rauchendes Schlachtfeld an der Böschung des Wasserfalls, und die beiden Kämpfer, die sich auf einer kleinen Landzunge befanden. Yoshimi lag auf dem Rücken, Sato hatte ihr sein Knie auf den Solarplexus und "Irrlicht" auf den Punkt über ihrem Herzen gesetzt.
Tut mir leid, Mädchen... wenn ich dir alles erzählen dürfte, würdest du verstehen. So aber wirst dus mir übel nehmen. Sato stieß zu. Aber nicht tief; das Kurzschwert gng kaum eine Handbreit in ihr Fleisch, dann jagte es einen Stromstoß durch Yoshimis zuckenden Körper, schickte ihr Bewusstsein auf eine kleine Reise in die Dunkelheit.
Sato erhob sich, blickte melancholisch auf die ohnmächtige Frau zu seinen Füßen und seufzte schwer. Schätze, um eine Emishi zu töten, muss ich noch härter werden. Vorerst würde Yoshimi sie nicht mehr verfolgen können - dafür sorgte er.
Daisuke schlug sich durch die Büsche, und Sato sah auf. Ah begrüßte er einsilbig. Da steckst du. Gib mir etwas Schnurr! Gemeinsam machten sie sich daran, die junge Frau an Hand- und Fußgelenken zu verschnüren, dann hob Sato sie hoch, um sie im Unterholz zu verstecken. Die Drähte werden sie nicht lang halten. Aber sicher lang genug für uns, zu verschwinden.
Und wenn sie uns wieder einholt? Daisuke hob etwas Schimmerndes am Ufer auf. Es war eine der Klingen der Jägerin, die wohl während des Kampfes abgebrochen waren.
Das sehen wir dann. Sato nahm dem zwanzigjähirgen Ge-Nin die zerbrochene Klinge ab, legte sie neben Yoshimis bewusstlosen Körper. Ich besiege sie wieder, würde ich sagen. Lassen wirs auf uns zukommen, Dai, mein treuer Diener.
Und damit marschierte das Duo wieder los, die Böschung hinauf und einem Waldweg dem Fluss nachfolgend.
Du, Sato?
Was?
Hast du sie amLeben gelassen, weil du in sie verknallt bist?
Schnauze.
Und so marschierten sie wieder... irgendwo im fernen Land.... ziehen wir durch Stein und Sand... fern von zuhaus... und vogelfrei... wir zwei Mann.. wir sind dabei...

tbc: Kaze no kuni / Das Gasthaus Hiuchi-ichi
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BeitragThema: Re: Der Fluss Nakano   So Dez 05, 2010 3:36 am

Wie lange war er nun schon unterwegs ? Vielleicht ein paar Stunden , aber so genau konnte er das nicht sagen. Er wusste nur das es nicht mehr lange dauern würde bis die Sonne aufgeht , den die Dunkelheit wich bereits den wieder erstarkenden Licht und vereinzelt funkelte bereits das Morgentau auf den Blättern der Pflanzen die links und rechts am Fluss standen.
Ein Malerisches Bild, welches Kensaku der auf einen großen Felsen sitzend den Fluss beobachtete gut gefiel , auch wenn er seinen Blick bereits nach Zwei, Drei Minuten abwandte und stattdessen auf seinen Spazierstock schaute den er über seinen Schoß gelegt hatte.
Wie seltsam es doch manchmal alles war, gerade noch benutzte er ihn als Waffe und nun ist es schon wieder ein Symbol der Schwäche. Ob es wohl nur am Spazierstock lag das er von Banditen angegriffen wurde ? Oder sah er etwa wohlhabend aus ? Nur wenn sein derzeitiges Aussehen schon als das eines Pekuniär Erfolgreichen Menschen gesehen wurde . Musste man sich ernsthaft sorgen um Konoha und dessen Ökonomie machen.
Vermutlich waren die Banditen einfach nur Dilettanten die schon eine ganze Weile in ihren Versteck gehockt haben und sich gegenseitig in Ekstase geputscht haben , bis sie einfach alles auf Zwei Beinen attackierten.
Langsam schob Kensaku den Holzmantel ein wenig nach unten, das dadurch freigelegte Metall schimmerte Matt , kein bisschen Blut klebte mehr an ihm , nichts erzählte mehr von den Toten Menschen , ja das Leben schwacher Menschen war eben unbedeutend in dieser Welt, zumindest wenn sie es den Kampf gewidmet haben sollten. Wie lange der Kampf wohl gedauert haben mag ? Er brauchte drei Schwerthiebe für Drei Personen , vermutlich waren es nur 5 Minuten.
5 Minuten, drei Hiebe keine Leichen..
Kensaku hob kurz seine linke Augenbraue, ja man kann sich darüber streiten was der richtige Umgang mit Toten sein möge, doch er war es von Mentor gewohnt sie zu nutzen und daher hatte er sie mithilfe seines kekkais verdaut. Verwesung im Zeitraffer sozusagen, Prädator perfekt würde ein Biologie vielleicht behaupten. Aber nein nein das war gerade nicht sein Ansinnen, zumal die meisten Menschen ihn deswegen ehe für ein Monster halten würden , wie inkonsequent dachte er sich während er er seinen Spazierstock wieder ganz zusammen schob und vom Felsen spran.
Kurz richtete er noch mit seiner linken Hand seinen Hut ehe er den Spazierstock aufsetzte und summend weiter seinen Weg ging

( ich hasse TbC Post )
tbc : Hi no Kunis Küste
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BeitragThema: Re: Der Fluss Nakano   Di Feb 22, 2011 6:16 am

Cf: Grenzdorf Toga

Ein seltsames Gespann kam da von Osten. Eine jung aussehende, blonde Frau in weitem Mantel vorneweg. Epona Yamanaka wirkte wie Anfang zwanzig, lebte jedoch seit mehr als fünf Jahrzehnten - also einem halben Jahrhundert - in dieser schönen, brutalen Welt.
Ihr nach folgte ein Eselchen, das ein... Klappbett auf dem Rücken trug. Und in diesem Klappbett steckte...
Ich muss mal wieder aufs Klo. So kam es gedämpft zwischen den beiden Matratzen hervor.
Schon wieder? Schwache Blase, Karyu. Epona ließ sich nicht beirren und wählte gelassen einen halbwegs trockenen Weg über einige Steine, die aus dem Fluss hervorragten. Hier war der Nakano bei weitem nicht so reißend und hoch.
Verdammich, Weib! Bitte! Du hast mich doch längst, weitere Folter ist strafbar! Eine kurze Pause, dann fluchte der Nuke: Menschenverachtend!
Epona hielt inne. Seufzte. Na gut. Sie führte das Eselchen noch über den Fluss, band den Strick an einer Kiefer fest und trat an die Seite des Tieres, fasste unter die Kante des Klappbettes. Ist hier oben? Sie hob ein Stückchen an.
Nein! Nein! Stell es nicht kopfüber! Nicht schon wieder!
Ah. Gleichmütig ging Epona auf die andere Seite des Eselchens, fasste dessen Last und warf das Klappbett salopp zu Boden, sodass ein dumpfes Stöhnen hervorkam. Was denn? Du bist doch gepolstert! Vor ein paar Jahren hab ich nen Nuke gefangen, dem hab ich ein Regenfass als Falle gestellt! Sie lachte fies. Wußtest du, dass man mit einem Fass sehr gut flößen kann? Das bedeutet, ich hab das Fass in den Bach ge-...
Ich ahne... unterbrach Karyu, der gar nicht wissen wollte, was seine Fängerin mit ihm anstellen konnte.
Epona holte eine Plastikflasche aus der Satteltasche, nahm einen Schluck, sodass sie zu drei Vierteln geleert war. Sie zwängte die Spalte zwischen den beiden Matratzenteilen mit einiger Mühe auf und schob die Plastikflasche hinein. Hier! Trink erst aus, dann füllst du auf!
Können wir es nicht noch einmal mit deiner Clankunst... nicht?
Nein erwiderte Epona resolut. Vor kaum vier Stunden hatte sie sich spendabel gegeben und war mit ihrem Shintenshin in den Körper des Nuke-Nin gefahren, um für ihn pinkeln zu gehen. Das hatte auch wunderbar geklappt - und Epona sogar fast Spaß gemacht, ein bisschen "Zielübungen" zu spielen. Dann aber hatte Karyu den einen, risikoreichen Moment ausgenutzt, in dem Eponas Geist wieder in ihren eigenen Körper gefahren war und sein "Gefängnis" noch keine neuen Siegel bekommen hatte.
Seine Flucht war kaum der Rede wert; eine Nadellanzette pflanzte sich in seinen Nacken, und das Krähenfußpfifferlingsekret daran brachte seine Gesichtsmuskeln zum Grimassenschneiden, außerdem fiel er der Länge nach hin.
Soviel von seinem Fluchtversuch.
Das wars, Karyu hatte die Jagd-Kunoichi zu dem gefangenen Nuke-Nin da gesagt, Damit hast du mein Vertrauen verspielt. Und sie hatte dabei fast enttäuscht geklungen!
Nun setzte sie sich neben dem aufgerichteten Klappbett ins Gras, packte ein belegtes Wurstbaguette aus und aß, während typische Toiletten-Geräusche vom Nuke-Nin kamen.
Rang B sagte sie zwischen zwei Bissen. Hast deine Kameraden im Stich gelassen, Karyu. Und einen selbst umgelegt. War das zwei Jahre lang Hetzerei wert?
Zwei Jahre Hetzerei? kam es dumpf zur Antwort. Zwei Jahre Freiheit, meine Liebe. Seine Stimme wurde etwas klarer, als er die gefüllte Plastikflasche durch die Spalte der zusammengeklappten Matratze wieder nach draußen schob. Freiheit, das ist das Leben und Streben der Nuke-Nin. Ich hatte sie, ich war mein eigener Herr, ich habe mein eigenes Geld verdient.
Das ist doch nur eine Illusion erwiderte Epona ärgerlich. Sie nahm ihm die Flasche mit seinem Urin darin ab, warf sie einfach in den Fluss. Nuke-Nin, das ist nur Abschaum. Du bist Abschaum, Karyu, du ziehst den Namen Shinobi in den Dreck. Was du und deine Kumpel tun, das ist nicht richtig.
Weißt du... ein Frosch im Brunnen ahnt nunmal nichts von der Weite des Ozeans...
Der Frosch aus dem Brunnen wird im Ozean enden, Karyu. Epona brach das Brot entzwei. Spürst du es nicht? Du sitzt eingezwängt im Kescher, und das kleine Mädchen schleppt dich nach Hause, um dich seinen Eltern zu zeigen, und die werden dich dann in den Kochtopf werfen, um sich deine Froschschenkelchen schmecken zu lassen. Sie legte die eine Hälfte ihres Proviants auf das Klappbett, über die Spalte. Auch was?
Ich fürchte den Tod nicht... denn mein Leben war erfüllt. Eine Antwort voller Pathos. Die Hand des Nuke kroch hervor, tastete nach dem Baguette. Ist das Schinken?
Und Eisbergsalat.
Lecker. Er zog das Baguette ins Innere seines "Gefängnisses".

So saßen sie eine halbe Stunde vielleicht, ehe Epona das Klappbett wieder auf das Eselchen wuchtete - und sie brauchte eine ganze Weile dazu - und sich das ungleiche Trio, wenn man Eselchen mitzählte, wieder in Marsch setzte.

tbc: Tore von Konohagakure
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BeitragThema: Re: Der Fluss Nakano   Fr Feb 25, 2011 6:48 am

Das leise Flüstern des Windes, das Rauschen des Flusses und das Schlappern von Hundezungen, die ihren Durst im Fluss stillten. Die letzten Sonnenstrahlen erhellten ihre Umgebung etwas, brachten sogar den Fluss etwas zum glitzern. Noch höchsten zwei Stunden und die Dämmerung würde das letzte Licht sein... Mit ihnen würde auch der Tag zu ende gehen, an dem sie aufgebrochen war. Einerseits fühlte sie sich wirklich wie Abschaum, ihre Familie hatte sie belügen müssen und ihre arme Schwester, ob sie alleine überhaupt wieder zurück nach Konoha gefunden hatte? Ob Naiji wieder bei ihr war? Und ob überhaupt alles gut gelaufen war, hatte ihre Schwester vielleicht einen Herzstillstand gekriegt, als sie Tai nicht wieder finden konnte? Ihren Geruch nicht mehr riechen konnte. Etwas traurig und beschämt drehte sie sich auf die Seite, schaute ihren beiden Lieblingen wieder zu, denn bis jetzt ward sie auf dem Rücken gelegen, hatte in den Himmel gestarrt. Waghalsig? Ja wahrscheinlich, sicherlich würde ihre Schwester es gemeldet haben und wenn nicht ihr Bruder und ihre Eltern los gezogen waren, dann sicherlich irgendjemand anderes. Vielleicht gar ANBUS? Ihre Eltern und deren Hunde konnte sie wenigstens etwas an der Nase herum führen in dem sie ihren Duft von Sachen in allen Himmelsrichtungen verteilt hatte nahe Konoha noch. Andererseits war immer noch das was sie psychisch auch irgendwo fertig machte. Aber jetzt war sie schon seit dem frühen Tage wohl unterwegs, vor mittag noch zum Nakano Fluss aufgebrochen, den sie mittags erreichte und dann immer stromabwärts bis sie jetzt kurz vor der Mündung für ihre vierbeinigen Freunde Rast gemacht hatte. Aber das sie ihre Familie so enttäuscht und belogen hatte, war nicht nur das einzige, was ihr schwer auf dem Herzen lag. Es war noch die Tatsache, das sie ihr Konoha Stirnband versteckte, somit ihre Existenz als Chunin verleugnete und die Sache mit dem Makeup mit dem sie das Clanwappen überschminkte, somit verleugnen ihrer Existenz als Inuzuka. Ein Jaulen rüttelte sie aus ihren Gedanken. "Nein Theo, es war richtig, ich muss endlich Gewissheit haben, wir werden ihn schnell finden und dann kehren wir zurück... ich hab auch Heimweh und mir tut es auch weh, glaube mir... bitte Theo, versteh mich doch!... ich kann einfach so nicht weiter leben" Als Antwort wurde ihr durch Gesicht geschleckt, geknurrt und dann in ihre Jacke an ihre Brust gekuschelt. Es hieß so viel, ich will nicht unbedingt weg, aber für dich tue ich alles, damit es dir wieder besser geht ~ wird schon schief gehen, es sitzen uns sicherlich schlimmere Dinge als die ANBUs im Genick. " Ich würde das gleiche für dich tun Theo" Ein Lächeln umspielte ihre Lippen, aber in ihren Augen glänzte etwas Verzweiflung und Ratlosigkeit. Vorsichtig stand sie auf, griff ihre Sachen und kniete sich vor Saya hin, um ihr etwas zu essen anzubieten, sie hatte mit ihrem Dolch extra einen Hosen für die beiden erlegt, auch wenn sie dadurch extra ihren Dolch erst einmal reinigen musste, ob der Blutgeruch jetzt auch an ihr klebte? Vorsichtig schnupperte sie an ihrer Kleidung, wohl nicht, aber das lag wohl auch daran das die Inuzukas oft ihren eigenen Geruch nicht mehr wahrnahmen. Aber Blut war eigentlich nicht zu riechen... und die Blutspuren, nun ja die Erde wechseln wäre nicht produktiv irgendwie~ Und das sie diesem Tier überhaupt etwas antun konnte, ja es hatte bestimmt eine viertel Stunde überwindung gekostet bis sie sich erschließen konnte es zu tun und bis sie sich überlegt hatte, wie es möglichst schmerzfrei ging. " Du solltest dich etwas ausruhen, nicht? Iss erst mal etwas... du hast gar nichts gegessen oder zu mindest nicht viel" Besorgt blickte zu ihrer Hündin, die nach einer Weile dann doch noch etwas zu sich nahm, aber mit einem Blick der töten konnte, Saya hatte wohl gar keinen Hunger. Der Hase war sogesehen verschwunden. Aber immerhin wer wusste schon, wann sie wieder was zu essen kriegten? Sanft kraulte sie das rechte Ohr ihrer Hündin. " Noch ein Stück aufwärts zum See, dann werden wir auf der anderen Seite uns einen Platz zum Rasten suchen" Behutsam schaute sie nach Theo, ob er nicht zwischendurch heraus gefallen war, aber es schien nicht so, denn ein frecher Hund schleckte ihr plötzlich verspielt über die Hand, bellte etwas. Anscheinend noch alle dort. " Lasst uns weiter ziehen, es wird bald so dunkeln sein, das wir wohl gar nichts mehr sehen können, denn immerhin bricht die Dämmerung bald herein."

>> Moria Fälle
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BeitragThema: Re: Der Fluss Nakano   Mo Feb 28, 2011 12:29 am

tbc:Haupttor

Sanft klickerten Kiesel gegeneinander, als Epona das Ufer des Flusses erreichte. Die Laune der Yamanaka hatte sich abgekühlt; ihre Wut war zum größten Teil verraucht in der Anstrengung, die eine Jagd nach ihrer ganz eigenen Methode so mit sich brachte.
Die Kunoichi jagte nicht mit dem Geruchsinn. Ebenso wenig verließ sie sich in diesem Moment auf das Spurenlesen, auch wenn ihr hin und wieder Pfotenabdrücke im Matsch auffielen, die neben den Fußabdrücken eines Menschen verliefen. Eines Menschen, der grob Toras Schuhgröße hatte und offenbar nicht besonders viel Gewicht auf die Waage brachte.
Ein typischer Teenager.
Tora war hier vorbei gekommen, zusammen mit ihren Hunden. Ein Bussard, der vor knapp einer Stunde noch seine Kreise gezogen hatte, hatte sie gesehen.
Epona betrachtete die dunklen Flecke auf dem Boden, runzelte die Stirn und ging in die Hocke. Den Dolch als Obstmesser benutzend, schälte sie Stücke aus einem Apfel und schob sie sich beiläufig immer wieder in den Mund, während sie das getrocknete Blut interessiert musterte. Hmmm...
Rascheln im Dickicht. Ein brauner Blitz flitzte hervor, zischte über den Kiesstrand des Nakano und wuselte um Epona herum, ehe er sich dazu entschied, an ihr hinauf bis zur Schulter zu klettern.
Epona wandte dem Hermelin den Blick zu, schnitt eine dünne Scheibe vom Apfel und hielt es dem Tierchen hin. Hm?
Patt griff zu, schnupperte, nieste und warf das Stück in den Dreck.
Tze! raunzte Epona ihn an, was ihn dazu brachte, sich wieder dünne zu machen.
Epona erhob sich wieder, blickte träge den Fluss hinauf und hinunter, kauend und Apfelkerne spuckend.
Unterdessen gesellte sich Patts Schwester hinzu: Patterchen hüpfte und kletterte auf möglichst problematischen Wegen über die möglichst größten Steine und rannte zum Schluss ihren Bruder über den Haufen. Die Tierchen waren beide mit höchster Technik voll bepackt: Patt trug eine winzige Digital-Kamera auf dem Rücken, Patterchen das Diktiergerät, beides in kleinen Rucksäckchen, die die Hermeline kaum in ihrer Wendigkeit behinderten.
Epona ignorierte das Gewusel, bis...
Shuhuuu...
Patt fuhr erschrocken zusammen, Patterchen dagegen reckte das Köpfchen noch höher. Patt hatte schon immer mehr Hirn gehabt als Patterchen...
Eponas Kopf fuhr in Richtung des Geräusches herum, und einen Moment später fand sie sich Auge in Auge mit einem dicken, fetten Waldkäuzchen, das mit bernsteinfarbenen Augen aus seiner Baumhöhle glotzte. Na, da haben wir doch was... Die Yamanaka grinste leicht, sprang mit betont langsamen, gemächlichen Bewegungen auf einen Ast des Baumes, aus dem das Käuzchen sie mit geradezu fanatischer Neugier anstarrte. Heh du? Heh du... Heh du Heh du Heh du...
Zentimeter um Zentimeter schob sich Epona an das Käuzchen heran, kehlige und gurrende Laute dabei von sich gebend. Angeblich half sowas. Die blonde Kunoichi glaubte freilich nicht daran. Ihrer Meinung nach könnte man Tiere auch mit größten Beleidigungen überschütten, solang man eine sanfte Stimme beibehielt. Und darum säuselte sie, als das Käuzchen ein wenig ruckte, mit honigsüßer Stimme: Bleib da, du kleiner Scheißer...
Das Käuzchen war mit einem einzigen Flügelschlag aus der Baumhöhle und in der Luft.
Schitt! Epona riss sich den Umhang vom Leibe, sprang in die Höhe - und einen ganz kurzen Moment lang starrten sie sich einander in die Augen. Epona mit diebischer Freude - und das Käuzchen mit großer Überraschung, dass sich ein Mensch so bewegen konnte.
Dann zog sie ihm den Umhang über den Kopf. Hab dich! Es folgte eine wenig sanfte Landung und eine kurze, aber stürmische Prügelei. Halt still, Mistvieh! Ich will dir doch nichts! Eine Ecke des Umhangs löste sich - Epona zuckte vor dem Schnabel des Vogels zurück, dann fasste sie seinen Kopf.
Tantei!


Rasende Schlaglichter, die Geräusche des Waldes, dann verwirrend rückwärts gesprochene Wortfetzen und die Bilder dazu.
Lasst uns weiter ziehen, es wird bald so dunkeln sein, das wir wohl gar nichts mehr sehen können, denn immerhin bricht die Dämmerung bald herein.
Mehrere Hunde. Die Gesuchte dabei, offenbar ermüdet, aber nicht verletzt.
Noch ein Stück aufwärts zum See, dann werden wir auf der anderen Seite uns einen Platz zum Rasten suchen.
...
Ich würde das gleiche für dich tun Theo.


Der Schnabel hackte ihr fies in die Hand; Epona ließ vor Schreck erst die Kunst fahren, dann löste sie auch ihren Griff und das Käuzchen flatterte empört davon. Die Yamanaka wirkte einen Moment lang etwas fahrig, doch dies legte sich schnell.
Zum See... dachte sie. Und lächelte dünn. Gut, dann wollen wir mal...
Es dunkelte. Vermutlich würde sie das Mädchen in der Nacht erreichen. Eigentlich Selbstmord... ging es Epona durch den Kopf, doch sie grinste nur. Es war zweifelsohne nicht ohne Risiko, eine Inuzuka und ihre Hunde zu jagen. In der Nacht, mitten in der Wildnis. Auch wenn die Wölfin noch ein halber Welpe ist...
Epona hatte das kurze Gespräch des Mädchens aus den Erinnerungen des Waldkauzes gezogen, doch sie hatte nicht die Zeit gehabt, wirklich die ganze Szene "vorzuspulen" und in Ruhe anzusehen. Die groben Fakten mussten genügen.
Epona warf den Apfelstrunk beiseite, schickte die Hermeline fort, denn deren Spionage-Arbeit war hier sowieso kaum erfolgversprechend, und machte sich daran, die Jagd zum Finale zu treiben.

tbc: Moria-Fälle
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BeitragThema: Re: Der Fluss Nakano   Mi Mai 11, 2011 1:03 am

(cf: Hekison

Mit dem gestohlenen Proviant hatte Shiro es ganze drei Tage ausgehalten. Dafür hatte er sich im Wald kläglich verirrt und noch immer kein Dorf gefunden, um seine Vorräte wieder aufzustocken. Wenn das so weiterging, würde er elend verhungern. Zudem bereiteten ihm die Blessuren noch immer Probleme, welche er bei der Prügelei mit diesem menschlichen Schrank davongetragen hatte. Zwar sah das Gesicht des Achtzehnjährigen wieder halbwegs normal aus, abgesehen von einem Bluterguss am Kinn, der seine letzte Farbe noch verlieren musste, dafür war mindestens eine seiner Rippen gebrochen und auch sonst waren die Schmerzen beim Gehen oder Liegen noch lange nicht vorüber.

Umso wohler fühlte sich der Straßenjunge, als er an einen Fluss kam und sich dort ins von der Sonne angewärmte Wasser legen konnte. Er hatte gute Chancen, dass Reisende hier vorbeikommen würden. Ein Fluss war immer ein guter Wegweiser, ob zu Lande oder auf dem Wasser. Vielleicht konnte Shiro sich ihnen anschließen und ins nächste Dorf gelangen. Dann musste er doch noch nicht verhungern... Sofern man ihn trotz seiner abgerissenen Kleidung mitnehmen würde. Diese löste sich nämlich inzwischen in ihre Bestandteile auf und war zu allem Überfluss an einigen Stellen mit Blut verkrustet - dort, wo man dieses unter dem Schmutz noch erkennen konnte. Um sich zu waschen legte Shiro die Sachen ab - ob man ihn nackt sehen würde, falls denn jemand vorbei käme, war ihm herzlich egal. Vielleicht erhielt er durch seine unterernährte, narbengezeichnete Gestalt einen Mitleidsbonus. Zudem sah er trotz der Umstände alles andere als schlecht aus, das wusste er und nutzte es oft genug aus.

So stand er also splitternackt bis zur Hüfte im Wasser und stemmte sich mit wenig Anstrengung gegen die Strömung, die zu seinem Glück an dieser Stelle im Fluss nicht so stark war. Schwimmen konnte der Junge nämlich nicht.
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BeitragThema: Re: Der Fluss Nakano   Mi Mai 11, 2011 10:30 pm

Es kam wie es kommen musste im Leben des grademal 20 jährigen Künstlers. Man hatte ihn mal wieder nach Konoha entsandt um das Dorf auszu spitzeln, schließlich arbeitete Suou als professioneller Informant und war somit sehr begehrt ins einem Dorf. Woher sollten die Leute auch wissend as er eigentlich ein Ninja wer der aber so feige sein konnte das kämpfen so gut wie nie vorkam in seinem LÖebenslauf nein stattdessen zog er es vor sich als Künstler oder eben Prostituirte sein Geld zu verdienen. Unterm Strich konnte suou ein skrupelloser Betrüger seind er de Leuten gern mal einen Bären aufband. Erst heute Morgenw ar der junge Mann noch in Konoha gewesen um den Damen der höheren Gesellschaft etwas Unterhaltung zu bieten. Sie waren ganz verrückt nach dem gut aussehenden Künstler der so nebenbei auch viel von Mode samt Make Up verstand und somit den Ladys gern Tipps gab. Natürlich nicht kostenlos versteht sich und so nebenbei hörte er sich dann auch noch die neusten Gerüchte an um mehr aus dem Dorf zu erfahren. Der lilahaarige war für alles zu haben hauptsache er konnte Oto brauchbare Ergebnisse liefern. Deswegen machte ersich auch derzeit auf den Heimweg zuerst hatte er die Wälder durchquert aber nun war es ind er mittagshitze so heiß gewordend as der junge Mann eine Rast am Fluss vor zog. Schließlich war seine ansehnliche Gestalt in mehrere Lagen Kimono gehüllt und die konten einen das Reisen echt zur Hölle machen. Zumal Suourecht Eitel sein konnte wenn es um sein Aussehen ging. Er war schließlich durchaus ein hübscher Kerl viele fanden ihn sogar äußerst attraktiv dennoch trotz aller Schmeicheleien ließ sich der junge Mann nie vona nderen um den Finger wickeln. Dies war ein spiel und er bestimmte wie so oft die Regeln zumal es ihm leicht viel sich druchzus etzen mit dem überdimensional großem ego. Suou hielt sich für de Mittelpunkt dieser Welt aber wieso auch nicht? Er war hochgewachsen, zwar nicht übermäßig muskulös dafür aber mal schmaler Taille und breiten schultern. Ans einem gut gepflegten Körper gab es kein Gramm Fett zu viel geschweige denn Narben oder Wunden nein sie war weich und rehct hell. Seine Haare dagegen reichten ihmw eit bis über den hintern und wurdend erzeit zu einem zopf zusammen gebunden. Ja der lilahaarige fühlte sich sauwohl mit sich selbst vor allem da er stänndig verschiedene Kontaktlinsen trug und auch sein Nagellack wechselte oft. Derzeit war ein violett angesagt als suou nac hdenklich das Flußufer erreichte und so nebenbei versonnen auf seine Nägel schaute. Ein kleinesLächeln huschte über seine Lippen weild er Tag so schön war und er sich and em fröhlichen Gesang der Vögele rfreuen konnte. Währemd ein frischer Windhauch seine Gestalt umschmeichelte, hielt der lilahaarige auschau nachd er stelle and er der Fluss nicht sonderlich tief war. Suou wollte sich unbedingt die füße etwas kühlen also schritt er weiter durch das warme Gras. Sein iomono raschelte leise beim Gehen als der lilahaarige sich dem Ufer näherte aber O Schreck was sollte das? Eine fremde Präsenz schien bereits diesen Ort für sich zu beanspruchen saß doch vor ihm ein, ja durchaus nackter junge der auch noch ziemlich hübsch aussah, und ließ es sich ind em kühlen nass gut gehen. Suous prüfender Blickw anderte über den Körper seines Gegenübers, erkante zahlreiche verletzungen und blutergüsse zumal der Typ auch noch etwas unterernährt aussah. Er war sich noch nicht ganz sicher was da aufihn zu kam deswegen zog Suoues vor in sicherer Entfernung auf eine Reaktion des Jungen zu warten. Vieleicht war es ei getarnter Bandit i solchen Dachenw ar der lilahaarige zu vorsichtig also setze er ein dezentes lächel auf und eartete bis man ihn entdeckte.
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BeitragThema: Re: Der Fluss Nakano   Do Mai 12, 2011 1:18 am

Shiro wusch sich gründlich, es war schön endlich mal wieder ohne den Staub und Schmutz von tagelangen Reisen unterwegs zu sein. Zudem war dies die erste Gelegenheit sich das Blut der beiden Toten von den Händen zu waschen. Zu seinem Glück war es warm, sodass er vorerst auf das noch immer schmutzige Oberteil verzichten konnte, er würde eben bloß mit der Hose weiterreisen. Diese war zumindest blutfrei und würde daher weniger Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Noch immer nackt wie Gott ihn geschaffen hatte watete Shiro zurück an Land und suchte seine Kleidung, wandte dem Fremden, welchen er noch nicht bemerkt hatte, dabei seine blanke Kehrseite zu.
Der Straßenjunge bewegte sich mit der natürlichen Grazie einer Katze. Unter den Narben und der leicht gebräunten Haut zeichneten sich feine Muskelpartien ab, denen die Unterernährung nichts hatte anhaben können. Als er die Hose übergezogen hatte wandte Shiro sich um, um sich in der Sonne trocknen zu lassen und erblickte dabei den Mann, der ihn beobachtete. Argwöhnisch hielt Shiro in der Bewegung inne, unschlüssig ob er die Flucht ergreifen oder auf den Unbekannten zugehen sollte. Ein paar Mal spannten sich seine Muskeln als hätte er sich entschieden, dann zögerte er wieder, ehe er unsicher auf den Mann zu ging.
"Kann ich Ihnen helfen?", fragte der Neunzehnjährige, als er nahe genug herangekommen war, obwohl es eigentlich eher er selbst war, der Hilfe brauchte. Der Fremde war älter als er und wirklich... schön. Man konnte es nicht anders nennen. Wobei von dessen Körper unter all den Kleidungsschichten nicht viel zu erkennen war. Vielleicht konnte dieser Mann ihn mitnehmen, er sah nicht aus, als sei er arm und konnte es sich sicherlich leisten, Shiro mit durchzubringen. Notfalls kannte der Dunkelhaarige eine Gegenleistung, die die meisten Männer zufrieden stellte, denn egal wie alt und egal wie wohlhabend, mit Sex ließen sich die meisten ködern. Nicht, dass es Shiro gefiel, sich derart anbieten zu müssen und er versuchte es zu vermeiden, doch wenn seine Diebeskünste ihm keinen Lohn einbrachten, dann blieb ihm meist nichts anderes über. Ganz abgesehen davon, dass sein ehemaliger Boss und dessen höhere Vertraute sich ohnehin genommen hatten was sie wollten. Shiro erschauderte bei dem Gedanken daran und wurde kaum merklich blass. Unbewusst wich er wieder ein kleines Stück zurück, als traute er dem Fremden zu, ihn ähnlich zu benutzen. Man konnte ja nie wissen, wie lange der Kerl schon unterwegs war und wie sehr sich die Gelüste in ihm aufgestaut hatten.
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BeitragThema: Re: Der Fluss Nakano   Mo Mai 16, 2011 9:01 am

Da stand Suou nun reglos in der prallen Sonne und fragte sich allen Ernstes warum er so auf Distanz aus war. Gut er konnte nicht wissenw as dieser seltsame Typ ihm alles antun konnte, dennoch musste er sich eingestehen das der schwarzhaarige durchaus harmlos wirkte. Vieleicht wäre der lilahaarige noch ewig so stehen geblieben hätte seine trockene Kehle ihm nicht daran erinert das er einen riesen Durst hatte. Auch ein kühlendes Fußbad würde er sich herbei sehenen also gab er mit einem leiseen ergebenen Seufzen nach und tat einige Schritte in Richtung des Flußes. Unterdessen kamd er junge Mann splitterfasernackt aus dem kühlen Nass gestapft, ging zu seinen Sachen um sich die Hose anzu ziehen während Suou ihm ungeniert auf den wohlgeformten Hintern starrte. Es war ja nicht so das er ne wandelnde erogene Zone war aber wenn es was umsonst gab wieso nicht auch hinschauen? Schließlichw ar der Fremde endlich halbwegs angekleidet als er den lilahaarigen endlich zu bemerken schien. Zwar etwas zögerlich aber immerhin kam der Verletze auf ihn zu um zu fragen ob er helfen könne. Der junge Mann stoppte aprupt in seiner Bewegung, drehte sich leicht zu dems chwarzhaarigen um ehe ein sanftes Lächeln diesem entegen blitze. Verzeihung ich wollte nicht unhöflich sein und stören doch mein Durst trieb mich zum rasten. Jetzt da du fertig bist werde ich mich kurz frisch machen wenn du wilsst leiste mir doch etwas Gesellschaft. Suou schob sich eine der längeren und vor allem losen Haarsträhnen hinter das Ohr ehe er zum Ufer ging ums ich dort nieder zu knien. Die wohl geformten umso gepflegteren Hände des lilahaarigen durchbrachen die kühlende Wasseroberfläche um etwas von dem kostbaren Nass zu schöpfen. Suou konnte seien Durst nicht länger leugnen sodnern setze immer wieder seine gefüllten Hände and ie Lippen um mit gierigen Zügen zu trinken. Das ihn dabei einige Wassertropfen entwischten und sich ihren Weg von den Mundwinkeln hinab zum Hals suchten störten ihn dabei kaum. Lediglich ein kleiner Schauer und die Gänsehaut deuteten darauf hin das ihm dieses Gefühl gefiel. Dennoch entging ihm nicht das der Fremde für einen Moment recht blass wurde, deswegen schaute er diesen besorgt an. Istalles in Ordnung? Die Wunden müssen sicher schmerzen wenn es dir nichts ausmacht verarzte ich dich. Tja er war zwar nicht ansatzweise ein Samariter denn irgend eien Gewinn versprach sich Suou schon aber das stand erstmal an zweiter Stelle.
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BeitragThema: Re: Der Fluss Nakano   Di Mai 17, 2011 7:52 am

Die Ausdrucksweise des Fremden gefiel Shiro, überhaupt hatte dieser etwas sehr anziehendes an sich, das Shiros Vertrauen erweckte. So ließ er ein wenig seiner Vorsicht fahren und folgte dem Mann zurück zum Fluss, um sich dort zu setzen und ihn zu beobachten. Wenn der Straßenjunge mit diesem Herren reisen könnte, hatte er zumindest eine Beschäftigung, denn er schien sich nicht satt sehen zu können. Zudem glaubte Shiro noch immer, der Mann sei wohlhabend, also ein Grund mehr, sich ihm anzuschließen. Der wohl dringendste Grund war jedoch, dass Shiro keine andere Möglichkeit hatte, als irgendwie in die Gunst des Fremden zu kommen und zu hoffen, dass dieser ihn in irgendeine Stadt brachte. Schon sein Magen erinnerte ihn an diese Notwendigkeit.

Dass der Mann ihn verarzten wollte kam ihm umso mehr gelegen. Shiro war so gefesselt von der Erscheinung des Fremden, dass er nicht daran dachte, dass dieser eine Gegenleistung fordern könnte. "Das... das wäre sehr nett. Ich bin unterwegs überfallen worden und nicht gut dabei weggekommen", tischte er dem Fremden die selbe Lüge auf wie zuvor den beiden anderen Männern. Shiro log überzeugend, er war es nicht einmal gewohnt, die Wahrheit zu sagen. Vermutlich hätte er diese nicht annähernd so überzeugend herübergebracht.

Ein wenig benommen von der Hitze und dem Hunger ließ Shiro sich ins Gras sinken bis er auf dem Rücken lag. Auf diese Weise konnte der Mann ihn verarzten und er konnte ein wenig vor sich hin dösen und hoffen, dass dieses matte Gefühl der Schwäche vorüber ging.


EDIT: Skip, da mein Mitposter sich seid gut einem Monat nicht mehr meldet...

Eine Weile war Shiro mit dem Mann gereist, hatte sich jedoch nach einer Weile, nachdem er sich den Proviant des Fremden angeeignet hatte, von diesem abgewandt und war alleine seiner Wege gegangen. Die Straße hatte er wiedergefunden und nun sollte es nicht mehr allzu lange dauern, ehe er auf etwas traf, das Zivilisation zumindest ähnelte.

(tbc: wird noch eingefügt sobald ich nen neuen Postpartner habe und weiß wo wir dann posten...)
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