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 Das Gasthaus Hiuchi-ishi

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BeitragThema: Das Gasthaus Hiuchi-ishi   Di Sep 28, 2010 3:50 am

Das Gasthaus Hiuchi-ishi liegt nah der Grenze zu Hi no kuni und wirkt auf den ersten Blick wie ein kleines Häuschen, das sich heroisch gegen den verschleißenden Wüstenwind stemmt. Doch sobald man die Treppe hinunter steigt, gelangt man in das Höhlensystem und die wahre Gastronomie, die für sich beansprucht, den weltweit größten Grill zu besitzen! In einer großen Halle steht es, das Prachtstück, eine Grillplatte von einem Durchmesser von zwanzig Metern! Der Gastwirt beschäftigt als Grillmeister vorzugsweise ausgediente Shinobi mit dem Katon - nur diese sind in der Lage, auf der riesigen Grillplatte selbst zu laufen und die weltgrößten Steaks zu wenden!
Die Soße ist auch sehr delikat.
Ach ja: Man sollte, wenn man sich hier aufhält, keine Angst vor Glutsalamandern haben... diese Biester sind nämlich so ziemlich überall zu finden. In manchen Zimmern, und besonders in der großen Festhalle mit dem Grill, scheint ihre Zahl regelrecht zu explodieren. Sie sind es auch, die den riesenhaften Grill überhaupt anheizen und damit irgendwie Teil der Belegschaft. Es ist streng untersagt und auch nicht ratsam, eine von ihnen als Teil der Speisekarte anzusehen.

Des weiteren verfügt dieses Gasthaus natürlich auch über Annehmlichkeiten wie eine Spielhalle und einen Trakt, der als Herberge dient, allesamt unterirdisch, aber mit hochmodernen Lüftungsmechaniken ausgestattet. Und der größte Clou:

Die Gaststätte nimmt es mit der korrekten Nennung des Namens gegen ein geringes Entgelt nicht so genau! Dass die offizielle Satzung des Gasthauses Verbrecher und Strauchdiebe nicht als Stammgäste ausschreibt, ist alles!
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BeitragThema: Re: Das Gasthaus Hiuchi-ishi   Di Okt 05, 2010 4:11 am

Harte Kerle, samt und sonders, Söldner und Strauchdiebe, der ganze Abfall der Gesellschaft. Ausgediente Shinobi in einer solchen Anzahl, dass sich kein Oi-Nin herwagte - diesen wurmstichigen Apfel im Obstgarten der Rechtschaffenheit zu pflücken, wäre sicherlich ein Anlass zu Beförderung eines jeden Jagd-Ninja, doch die Gefahr, in ein Wespennest zu stechen und selbst gestochen zu werden, war wohl erheblich zu groß.
Und genau hier würden sie heute ihr Lager aufschlagen.
Sato und sein Diener legten ihre Waffen und Gepäckstücke auf dem Boden ab und setzten sich, Dai plagte sich noch etwas mit seinem Rucksack herum. Sato hob den Blick, musterte gelangweilt die ausgeprägte Beule im Tornister des anderen. Du solltest ihn frei lassen riet er leidenschaftslos.
Wen? fragte Daisuke, Meinen Kuchiyose? Er öffnete den Reißverschluss einen Spalt breit - und sofort schoss eine schlanke, schwarz bepelzte Klaue mit langen, zum Stehlen gemachten Krallen heraus, schnappten nach seinem Gesicht. Im Tornister war der Teufel los, als der Inhalt wild herumtobte und Daisuke unverständliche Flüche ins Gesicht spuckte. Der Emishi quiekte vor Schreck und schloss den Tornister wieder.
Das ist kein Kuchiyose, Dai. Sato war es eignetlich ziemlich egal, was Daisuke trieb... doch irgendetwas in ihm trieb ihn dazu, ihm weiter Ratschläge zu geben, so unsinnig es auch war, ihm die Welt erklären zu wollen. Das ist ein Waschbär. Und du tust ihm keinen Gefallen damit, ihn in deinem Beutel zu halten. Zusammen mit deiner Unterwäsche.
Die Unterhosen sind geruchsdicht verpackt! Daisuke strengte sich gewaltig an, den Beutel ruhig auf dem Schoß zu halten. Süßer kleiner Waschbär! Kleines Waschibaschilaschibärli-...
GROARRRR!!! Der Tornister hüpfte mindestens zwei Meter in die Höhe und landete mit Schwung in Daisukes Schoß; der Ge-Nin keuchte auf. Au!
Ab-so-lut. Sato fasste das rasende und tobende Bündel, betrachtete es einen Moment lang und donnerte seinen Ellbogen dagegen. Sofort war Stille. So. Der pennt erstmal. Morgen lässt du ihn frei! Dem tut die Umgebung hier sicherlich nicht gut. Einer der Glutsalamander, die zu dutzenden überall auf Tischen, Bänken und Gästen hockten, schliefen und faulenzten, öffnete sein Maul und zischte zustimmend. Schnauze. Er warf den Rucksack unter den Tisch, zu dem übrigen Gepäck.
Eine Kellnerin kam an den Tisch, blickte gelangweilt zwischen den beiden ehemaligen Konoha-Nin hin und her und fragte: Was darfs sein?
Was haben sie anzubieten? hakte Sato nach.
Die Kellnerin verdrehte gut sichtbar die Augen. Als wenn das nicht jeder wüßte! Wir haben heute wie immer -...
Steak? platzte Daisuke hervor, Steak!!!
... Steak beendete die Kellnerin und schielte zu Daisuke, dem inzwischen regelrecht der Geifer von den Zähnen troff. Er hatte ganz offenbar den Grill gesehen, und auch die Riesensteaks darauf.
Ich denke, wir nehmen zwei entschied Sato.
Für mich auch!
Ahhaaa... Die Kellnerin blinzelte. Schüttelte mit dem Kopf. Ihr seid zwei komische Typen... na egal... Und damit zog sie davon, eine wahrlich große Bestellung aufzugeben.
Der Waschbär hatte inzwischen begonnen, in seinem Rucksack zu schnarchen. Selbst ein Fußtritt Satos konnte dies nicht abstellen. Schnauze da unten.
Und Daisuke? Der hatte wieder seine Stöpsel im Ohr und die Selbst-Hypnose-CD im Discman. Mein Körper ist stark... er kann jegliche Konflikte überwinden...
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BeitragThema: Re: Das Gasthaus Hiuchi-ishi   Mi Okt 20, 2010 7:40 am

Nach kurzer Zeit kam die Bestellung - und es waren wirklich vier, in Zahlen 4 (!) Riesen-Schnitzel! Sato hob missbilligend eine Augenbraue, doch das war auch die einzige Reaktion, die er äußerte.
Daisuke signalisierte wesentlich größere Begeisterung und stürzte sich mit raubtierhafter Brutalität auf sein Steak, die Fleischscheibe wie in einem billigen Cartoon im Ganzen verschlingend und das Knöchelchen genussvoll ablutschend.
Wie gewollt, so gebracht ermahnte die Kellnerin und zog von dannen.
Du wirst deine Hälfte zahlen stellte Sato resolut klar. Und gib dem Waschbärn was ab.
Daisuke öffnete den Mund, und die Ladung speichelgetränkten Fleischbreis antwortete: Mmmgnar!
Wills hoffen, Dai, mein treuer Diener. Und wie es sich für einen Krieger gehörte, schnitt der ranghöhere Emishi sein Steak sorgfältig klein, ehe er es genüsslich kaute und schluckte. Ungefähr nach der Hälfte des ersten Steaks entschied er, genug Eiweiß intus zu haben, und schob die eineinhalb übrigen Steaks zu Daisuke hin. Hmmm! Daisuke zog den Teller mit einem Laut voller Behagen zu sich und war einen Moment später wieder dabei, sich vollzustopfen.
Sato kniff die Augen zusammen, suchte den Raum ab. Er war gesättigt, gerade genug, um seine Stellung in dieser Halle zu behaupten. Er war der Krieger, das Alpha-Männchen! Ständig bereit zum Kampf! Sato Emishi, Top-Predator!
Und dann durchschritt ein sehr, sehr alter Mann die Menge muskelbepackter Schwerverbrecher, um mit einem sehr gut als Knüppel verwendbaren Stock auf die Tischplatte zu klopfen. Gegrüßt seid, Jungs.

Info des Autors: Aussehen des alten Mannes.
Spoiler:
 

Besteht da etwa eine große Ähnlichkeit zu DIESEM Herrn?

Spoiler:
 

Sato richtete den soldatischen Fernblick auf den Alten. Herr Ashitaka. Seid gegrüßt.
Es war wirklich Ashitaka. Ashitaka der Ältere, hundertsieben Jahre alt und Großvater des etwas bekannteren Ashitaka Emishi und von der Führung Konohas für tot gehalten. Stattdessen... leitete er eine Gaststätte in Kaze no kunis Wüste.
Man hat mir schon zugetragen, dass du nun Okamis Arbeit übernehmen wirst... als Nuke-Nin stellte der Alte abgeklärt fest, und da hab ich mich schon drauf gefreut, dass du kommen würdest. Er warf einen Blick unter den Tisch. Einer der Rucksäcke regte sich schläfrig - Sato gab dem Waschbärbeutel einen Tritt, der ihn wieder ruhig stellte - und sein alter, durch die Sonnenbrille abgedunkelter Blick fiel auf die Klingen. Oho! Der Schwerterschatz des Emishi-Clans! Darf ich? Hoch erfreut griff er eines der Schwerter. Glimmerteich, das sich beim Ziehen mit einer Hülle aus Wasser umgab. Ah... das Schwert, das auch Unschuld genannt wird...
... weil kein Blut an ihm kleben bleibt führte Sato nicht ohne Stolz auf seine Waffensammlung zuende.
Stimmt genau, Jungchen... Hm... und der Rest des Quintetts ist auch vorhanden. Ich... vermisse nur Geflüster und Schnitter, aber an sich ist das schon eine brauchbare Sammlung. Ashitaka schwang sich auf einen freien Stuhl, sah zu Daisuke, der nicht aufgehört hatte, regelrecht zu fressen, und ignorierte ihn wieder. Sagt doch, Jüngelchen, was habt ihr schon getrieben, hm? Jemanden umgelegt? Wertvolle Dokumente aus dem Herzen eines Ninja-Dorfes entwendet? Schmutzige Fotografien aus dem Inneren eines Fürstenpalastes angefertigt und an die Klatschpresse verkauft?
Ein Boot gestohlen entgegnete Sato aalglatt, und einen Minigolfplatz ruiniert.

Es wäre wirklich besser, wenn heute keine großen Einnahmen mehr gemacht werden würden... nicht, Dai?
"Aber wa-..."
Absolut!
Und auch in Zukunft wollen wir hohe Besucherzahlen in ihren Räumlichkeiten nur noch mit Verstimmung zur Kentnnis nehmen. Nicht wahr, Dai?
Besser, es punktet heute keiner mehr an Loch Nummer sieben... hängen sie besser ein Schild auf riet Daisuke mit wahrhaft wahnsinnigem Blick. Die Windmühle könnte - KÖNNTE - in die Luft fliegen!
Dai, stich dem Mann nicht das Auge aus.
Und erklären sie Toilette Nummer zwei von rechts besser für defekt!


Ah machte Ashitaka gelassen und rückte seine Brille zurecht. Auf dem besten Wege also... und wie gehts weiter?
Ich gehe nach Kirigakure und töte einen der Schwertshinobi.
Ah. Ashitaka nahm einen Schluck von Daisukes Apfelschorle. Und im nächsten Moment schoß ihm das Zeug zu den Ohren hinaus. OHA!
Auf diese Art werde ich am schnellsten ein Hochrangiger unter den Nuke erwiderte Sato durchweg gelassen und entschlussfreudig. Und Kiri zu schaden, kann dem Dreier-Bündnis der Dörfer auch keinen schweren Schlag versetzen. Selbst wenn, steige ich nur noch schneller auf.
Naja... der Plan klingt ja recht gut, aber mit deiner Schwertersammlung allein schaffst du es trotzdem nicht.
Ach Nein? Sato war überzeugt, dass doch.
Daisuke schlang sein letztes Steak hinein, rülpste laut und vernehmlich und bestellte einen großen Eisbecher, bekam erklärt, dass es keine Eisbecher gab, jedoch dafür Affenhirn auf Eis. Er orderte eine große Portion.
Nein, in dieser Welt sind Schwerter doch nicht mehr alles! Früher, ja früher, da hättest du es wagen können! Aber heute? HEUTE rennt doch jeder Strauchdieb mit einer chakraleitenden Klinge umher, da sind selbst fünf der Sieben Kurzschwerter nicht mehr das Non-Plus-Ultra! Und Ashitaka der Ältere ergab sich in eine ellenklange Erzählung über die gute alte Zeit, da chakraleitende Klingen noch wertvoll und so weiter waren.
Sato lauschte andächtig und geduldig, Daisuke wartete leidend und verspürte erste Anzeichen eines gewaltigen Sodbrennens.

tbc: Die enge Schlucht Sunagakures - also da, wo man reingeht, nichts anderes!
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BeitragThema: Re: Das Gasthaus Hiuchi-ishi   Mo Dez 20, 2010 10:36 pm

Sato stapfte die Treppe herab, trat vom hellen Morgen in das schummrige Halbdunkel der Taverne, das von Wandfackeln erleuchtet war. Daisuke folgte direkt dahinter, trat versehentlich auf einen auf der untersten Stufe sitzenden Glutsalamander und sprang kreischend beiseite, als die Echse einen ärgerlichen Feuerschwall ausstieß.
HUA!
Ihre drei Retter folgten, samit Daiki.
Ashitaka der Ältere kam ihnen entgegen. Hoi, Leute! Nette Sache!
Pah! schnaubte Sato, und ungewöhnlicherweise hörte man ihm seine Gereiztheit sogar an. Ihr habt mich zur Belustigung losgeschickt, was? Meine Aufgabe diente wohl nur dazu, mich dem Kazekage auszuliefern?!?
Ashitaka der Ältere ließ sich nur spärlich beeindrucken, de fakto gar nicht. Na, na, na. Alles, was ich tue, hat Sinn, mein Freund. Zugegeben, es bot ein nettes Public viewing für meine Gäste, doch... immerhin hast du nun etwas erkannt?
Ihr kamt mit eurer Rettungsaktion zu früh knurrte Sato. Ich hätte ihn mit dem Viererfangstoß -... Und kassierte einen leichten Schlag mit dem Stock.
Bah, Junge! Nix hättest du, der Kazekage hat nichtmals schneller geatmet. Ashitaka der Ältere schlug einen authoritären Ton an. Ich hab diesen Kerl schon oft genug sein Revier verteidigen sehen, und bis jetzt hat ihn nie jemand dazu bringen können, sein Heldengrinsen abzulegen. Er zeigte mit dem Stab auf Satos Brust. Ich wollte lediglich sehen, wie sich die neue Hoffnung meines Schwiegersohns schlägt, und was sah ich? Sauber, du beherrschst die Klingen, und das war mir wichtig.
Zwei Klingen mehr, und ich hätte ihn geschlagen...
Hättest du nicht.
Was? Aber euer Diener sagte, Sieben Klingen, um...
... den Himmel zu stürmen, ja raunzte der alte Gastwirt, Aber nicht, um einen Halbgott zu erschlagen. Seien wir ehrlich, Kazekage ist der mächtigste Shinobi dieser Zeit, von hier bis zum Horizont. Ich hab ihm noch nie nach dem Leben getrachtet, und von mir aus zieht auch niemand mit dieser Aufgabe nach Suna. Dieser Kazekage hat sein Dorf im Griff, das gefällt mir sogar, denn in anderen Ländern treiben sich Nuke zu dutzenden in den Dörfern rum. Er warf einen Blick in die Runde. Heda! Wer von euch war schonmal in Konoha?!?
ICH! grölte die Antwort im Chor.
Und in Kiri?!?
ICH! Ähnliche Lautstärke.
Uuund... in Suna?!?
*Schweigen*
"Ich!" rief ein dürrer Kerl aus dem Hintergrund.
LÜG NICHT! fauchten die gesamte Gästeschaft wie auch sämtliche Kellnerinnen im Saal.
Ashitaka der Ältere drehte sich um, zu Sato. Da siehste. Kazekage hat sein Dorf im Griff. Dann aber... drehte er sich Daiki zu. Und wen haben wir da? Einen Mitstreiter, das überraschte mich übrigens. Wie kams, Junge?
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BeitragThema: Re: Das Gasthaus Hiuchi-ishi   Di Dez 21, 2010 4:46 am

Daiki folgte stillschweigend seinen Rettern und betrachtete dabei sofort die ganze Bude. Sein Schwert hatte er bereits wieder in einer Schriftrolle verstaut. Die schwarze Schriftrolle war jedoch immernoch in Daisukes Händen, aber er fand es eh besser es erstmal bei ihm zu lassen. Auch wenn er etwas tollpatschig rüberkam.
Sofort wurden sie von einem älteren herren angespochen. Oder war es eine Schildkröte. Daiki legte etwas den Kopf schief und betrachtete den alten Mann, der sich mit Sato unterhielt. Letzteren hatte die Rettungsaktion nicht wirklich gefallen. Ehrlich gesagt Daiki auch nicht. Aber er war zu Frieden. Er hatte das was er wollte.
Was das war? Dies fragte ihn auch der Schildkrötenmann. Daiki schreckte nicht auf oder sonstiges. Er hatte dem Gespräch zu gehört und musste leicht schmunzeln. Er war bereits in Konoha, Kiri und auch in Suna. Aber Suna war wirklich einer der best bewachtesten Dörfer. Daiki hatte es nur schwer geschafft. Und das auch nur dank einem Kuchiyose.
Daiki betrachtete wieder den alten Schildkrötenmann mit dem Stock und sagte, während er Daisuke mit einer Handbewegung klarmachte das er die Schriftrolle bei sich lassen sollte, warum er dort war.
"Ich habe etwas gesucht. Ich habe keine Ahnung worum es sich da handelt.. Gibt es irgendwo einen Ort wo ich dem nachgehen kann?"
Hier waren ihm einfach zu viele Leute. Immerhin hatte er Kopf und Kragen für diese Schriftrolle riskiert von der er nicht mal wusste ob sie echt war oder überhaupt zuwas nutzte. Und nicht nur er. Auch Sato und Daisuke, wenn es auch ihnen eher nebensächlich war, hatten sich dafür eingesetzt. Da wollte Daiki einfach nicht das sie gestohlen wurde oder ähnliches.
"Und was zu trinken wär super. Ich verdurste."
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BeitragThema: Re: Das Gasthaus Hiuchi-ishi   Do Dez 23, 2010 11:39 pm

Aha machte Ashitaka der Ältere, zuckte mit den Schultern. Obs hier nen Ort gibt? Freilich, sicherlich, mehrere gleich. Er deutete mit seinem Stock auf einen der vom Saal wegführenden Gänge. Wenn du magst, geh da durch zur Rezeption und nimm dir n Zimmer. Für dich ne Woche lang aufs Haus. Dann aber marschierte er zu einem der Tische und winkte die anderen heran, zusätzlich eine der Kellnerinnen. Setzen wir uns erstmal, und irgendwas Starkes aus dem Weinkeller orderte er gutmütig.
Im Weinkeller ist schon wieder die Decke eingebrochen erwiderte die Kellnerin nicht gutmütig, sondern mürrisch. Keine Lust, mich durch den Sand zu wühlen. Den ganzen Tag bestellt keiner Wein, und nun willst du mich für VIER Gläser da runter schicken?
Ähm... Man konnte Ashitaka dank seiner Sonnenbrille die Überraschung nicht ansehen, aber er stockte erst einmal. Dann... vielleicht einen schönen Milchkaffee für a-...
Kaffeemaschine ist noch völlig sauber! Soll ich jetzt Milch dadurch jagen bloß wegen vier Bestellungen, dass ich heut abend wieder schrubben kann?!?
Vielleicht Kakao mit Sahne -...?
Dafür brauch ich aber die KAFFEEMA-...
Schon gut! Ashitaka hob beschwichtigend die Hände. Saft! Oder Wasser! Was gerade greifbar ist!
Die Kellnerin lächelte plötzlich ganz und gar unschuldig. Sehr gerne.
Wird sie irgendwas davon abhalten, uns Leitungswasser zu bringen? fragte Sato, während er der Frau nachsah.
Nichts erwiderte Ashitaka, räusperte sich. Ähm... wo waren wir? Ach ja. Nun, Sato... du hast bestanden. Du wirst eine kleine Ausbildung bei mir erhalten, wie es sich Semjon für dich wünschte. Dann sah er aber wieder zu Daiki. Und du? Willst du fürs erste hier einziehen?
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BeitragThema: Re: Das Gasthaus Hiuchi-ishi   Mo Dez 27, 2010 11:34 pm

Daiki hörte dem alten Mann nur halb zu. Er sah sich etwas um und betrachtete die Menschen. Dann blickte er wieder den alten Mann an und sagte etwas gut gelaunt.
"Ich danke ihnen."
Sollte er sich jetzt schon ein Zimmer nehmen? Er war sich nicht ganz sicher. Er war sich ja nicht mal ganz sicher ob er hier lange blieb oder sich erstmal etwas ausruhte und dann sofort verschwand. Immerhin hatte er noch einen weiten Weg vor sich. Apropo weiter Weg. Wohin wollte er eigentlich als nächstes gehen. Er hatte keine Ahnung. Vielleicht nach Kirigakure? Oder Konoha? Obwohl er letzteres ungern besuchte. Er musste erstmal das Geheimniss der schwarzen Schriftrolle lüften und dann würde er sich wieder Gedanken machen.
Er folgte etwas gedankenversunken den anderen ehe er aufsah und das Szenario miterlebte.
Er musste leicht schmunzeln. Hier hatten wohl die Frauen das Sagen. Er blickte wieder zum alten Mann als dieser ihn fragte ob er nicht hier bleiben wolle. Und ehrlich gesagt gefiel es ihm hier.
"Ich denke ich bleibe eine Weile hier."
Er atmete tief ein und aus. Wohin würde ihn diese Schriftrolle wohl führen?

edit: sry für diesen winzigen Post. Ich fühl mich nicht so gut. Die darauffolgenden werden besser^^
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BeitragThema: Re: Das Gasthaus Hiuchi-ishi   Di Dez 28, 2010 12:46 am

Die Taverne war in der Hand eines über hundert Jahre alten Emishi. Natürlich hatten Frauen das Sagen.
Gut, bleib sprach Ashitaka gleichmütig, Wir haben eine Menge Platz. Viele Zimmer, leider kein einziges mit Blick auf den Strand.
Viel Strand, kein Meer moserte die Kellnerin, die ihnen allen Leitungswasser vorsetzte, mit Zitronenscheiben und Schirmchen garniert.
Richtig pflichtete der Alte bei.
Sato hatte dagegen andere Sorgen. Er trank etwas Wasser, stellte das Glas dann aber geräuschvoll ab. Seis drum! Was ist mit dieser Belohnung für die Farce, die ich da in Suna abgezogen habe? Noch immer schlechte Laune. Geknickter Stolz?
Akai kümmert sich drum erwiderte Ashitaka leichthin.
Und da kam er auch schon, ein schmaler, drahtiger Kerl mit kahlrasiertem Schädel, doch ein wenig Haar war für einen Pferdeschwanz geblieben.
Sato starrte ihn an.
Akai starrte zurück.



Akai

Hübsche Narbe.
Das Kompliment gebe ich zurück.
Spannung in den Blicken. Zwei Männer, die den anderen als ebenbürtig erkannten, indem sie einander nur ansahen. Meister und Schüler? Eher Konkurrenten um den Titel des Top-Predator.
Und dir bringe ich also den Master-Move bei?
Wenn du diesen Master-Move denn auch kannst?
Ich kann viel, das kriegst du schon noch mit... Akai ließ die Handknöchel knacken.
Sato hob die Hand, als wolle er zuschlagen, brachte dann aber stattdessen ebenfalls die Finger zum Krachen. Einmal, zweimal, dreimal.
Akai bewegte den Kopf nach links. Knick. Und nach rechts. Knack.
Sato ruckte mit den Schultern. Gaaanz langsaaam. Knnnnniiiiiiiicks!
Akai kniff die Augen zusammen. Dachte offenbar darüber nach, seinen Fuß...
Fertig? fragte Ashitaka der Ältere plötzlich. Gut! Dann geht!
Beide Männer zögerten kurz, schritten dann aber von dannen, bogen in einen der Nebentunnel ab. Sato nickte Daiki kurz zu, dann war er verschwunden.
Daisuke blieb allerdings am Tisch zurück. Showmen sprach er ehrfürchtig. Krasse Typen hier!
Wenn der Kazekage jemals wissen will, wo seine faulen Äpfel rumliegen, muss er nur hier vorbei schauen sagte Ashitaka. Wollte allerdings nie einer wissen. Vermutlich ist es ihm lieber, die Bande lungert hier rum als in seinem Dorf. Er wandte sich wieder an Daiki. Du bist von jetzt an vermutlich ein Nuke-Nin, das sollte dir klar sein, Junge. Gefährlich, was du dir eingebrockt hast. Überhaupt ungesund für die jungen Leute, von zuhause abzuhauen... gute Gründe?

OUT: Macht nix. Ich bin bald ja weg, dann hast du Zeit. Demnächst lässt dich Sato allerdings auch zurück, um auf Destan zu treffen, verzeihe mir dies also bitte Wink Wenn du magst, wirst du hier natürlich weiter posten können.
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BeitragThema: Re: Das Gasthaus Hiuchi-ishi   So Jan 09, 2011 6:52 am

Sato und Daisuke hielten sich drei Tage im Gasthaus auf, ehe ihnen Ashitaka der Ältere riet, sich vorerst im Flussreich aufzuhalten. Offenbar fürchtete er eine gesteigerte Aktivität von Seiten des Kazekage, und es klang einleuchtend. Das ungleiche Duo verschwand vorerst von der Bildfläche.

tbc: Grenzgebiet Suna/Kawa
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